Friedrich Geselschap

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Friedrich Geselschap (1897)

Friedrich Geselschap (* 3. Mai 1835 in Wesel; † 31. Mai 1898 in Rom (Freitod)) war ein deutscher Historienmaler.

Friedrich Geselschap entstammte einer Weseler Kaufmannsfamilie, nach dem frühen Tod seiner Eltern lebte er ab 1850 in Schlesien. Geselschap studierte in Dresden und Düsseldorf bei Theodor Mintrop, Friedrich Wilhelm von Schadow und Eduard Bendemann. 1866 ging er nach Rom in den Umkreis von Friedrich Overbeck, 1868 zog es ihn nach Florenz, um dort die Malerei Raffaels zu studieren. 1871 ließ Geselschap sich in Berlin nieder.

Zu Geselschaps bekanntesten Arbeiten zählen die Ausmalungen der Herrscherhalle der Ruhmeshalle Berlin (im Zeughaus), in der Friedenskirche Potsdam und des Hauptsaales des Hamburger Rathauses. Mosaiken entwarf er für die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Das Gemälde „Beethovens Geburt“ im Beethoven-Haus in Bonn ist ebenfalls eine Arbeit von ihm.

Geselschaps Grab befindet sich auf dem Friedhof der Nichtkatholiken, dem Cimitero acattolico in Rom. Die aufwändig gestaltete Grabplatte aus Bronze ist ein Werk des Berliner Bildhauers Rudolf Siemering.

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Friedrich Geselschap – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien