Gewöhnliche Haselwurz

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Gewöhnliche Haselwurz
Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum), Illustration

Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum), Illustration

Systematik
Magnoliids
Ordnung: Pfefferartige (Piperales)
Familie: Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae)
Unterfamilie: Asaroideae
Gattung: Haselwurzen (Asarum)
Art: Gewöhnliche Haselwurz
Wissenschaftlicher Name
Asarum europaeum
L.

Die Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum) ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Osterluzeigewächse (Aristolochiaceae) gehört. Sie gedeiht in Wäldern in weiten Gebieten Eurasiens.

Namensgebung[Bearbeiten]

Für Asarum europaeum werden oft auch die Trivialnamen Europäische Haselwurz oder nur Haselwurz genannt. Andere Namen sind auch Braune Haselwurz, Hasenpappel, Hexenrauch, Aser, Brechhaselkraut, Drüsenkraut, Hasel-Mönch, Haselmünch, Haselmusch, Hasenohr, Hasenöhrlein, Hasenpappel, Hasenpfeffer, Hasewurz, Hasselkräut, Hauswurzel, Kampferwurzel, Leberkraut, Mausohren, Natterwurz, Neidkraut, Nierenkraut, Pfefferblätter, Pfefferkraut, Scheibelkraut, Schlangenwurzel, Schweinsohr, Speiblätter, Spitze Haselwörz, Teufelsklaue, Vogelskappe, Weihrauchkraut, Wilder Nardus und Wilder Pfeffer.

Weitere im deutschsprachigen Raum, zum Teil nur regional, gebräuchliche oder gebräuchlich gewesene Trivialnamen sind: Brechwurz (Bern), Haiselwurtz (althochdeutsch), Hasalwurtz (althochdeutsch), Haselbluoma (althochdeutsch), Haselmünach (Zillerthal, Salzburg), Haselmünch (mittelhochdeutsch), Haselmünnich (Salzburg), Haselmusch (Pongau), Haselmuschelen, Haselwort, Haselwürze (Bern), Haselwurz, Hasenöhhrlein (Schlesien), Hasenwurz (mittelhochdeutsch), Hasilwurz (althochdeutsch), Haslewort (mittelniederdeutsch), Hasselnblatt (Siebenbürgen), Hasselnkrott, Hasselwurzel (Siebenbürgen), Hazelwort (mittelniederdeutsch), Wild Mausöhrlein, Wild Negelwurz (mittelhochdeutsch), Wild Neghelken, Wild Neleken, Scheibelkraut (Österreich bei Linz) und Schwarzkrott (Siebenbürgen).[1]

Den Namen Haselwurz erhielt die Art, da sie oft unter Haselnußsträuchern wächst. Der botanische Gattungsname Asarum bedeutet unverzweigt (griechisch asaron = zweiglos), das Artepitheton europaeum kennzeichnet sie als einzige in Europa heimische Art der Gattung Asarum, zu der etwa 100 Arten gehören.

Beschreibung und Ökologie[Bearbeiten]

Blüte der Haselwurz (Asarum europaeum) von vorne. Gut zu erkennen ist auch, dass die ganze Pflanze (außer der Blattoberseite) behaart ist.

Die Gewöhnliche Haselwurz wächst als immergrüne[2], ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von nur 5 bis 10 Zentimetern. Sie bildet ein Rhizom als Überdauerungsorgan. Die oberirdischen Pflanzenteile sind behaart. Alle Pflanzenteile riechen intensiv, das Rhizom riecht pfefferartig. Die Sprossachse ist kriechend, mit zwei bis drei bräunlichgrünen Niederblättern. Die zwei immergrünen, lang gestielten Laubblätter besitzen eine einfache, rundliche bis nierenförmige oder herzförmige Blattspreite, die auf der Oberseite meist glänzend, während die Unterseite meist behaart ist.

Die einzeln unmittelbar in Bodennähe stehenden Blüten sind krugförmig und braunrot mit drei Zipfeln. Die Blütenhülle besteht aus drei verwachsenen, braunpurpurnen Blütenhüllblättern. Sie riechen intensiv nach Pfeffer. Sie besitzt zwölf, in zwei Kreisen gegliederte Staubblätter. Der Fruchtknoten ist unterständig. Die protogynen (vorweiblichen) Blüten bestäuben sich oft selbst.

Es kommt aber auch Fremdbestäubung vor, sie erfolgt durch Insekten. Die sechs Griffel sind zu einer dicken Griffelsäule verwachsen, die an ihrer Spitze eine sechsstrahlige Narbe trägt. Die Narbe reift vor den Staubblättern, die in der noch nicht völlig geöffneten Blüte weit nach unten gebogen sind und fast den Blütenboden berühren. In diesem Stadium steht die Narbe frei da. Zunächst richten sich die Staubblätter des inneren Kreises auf und schmiegen sich dicht an die Narbe stets zwischen je zwei Lappen an, wobei leicht Selbstbestäubung eintreten kann. Später biegen sich auch die äußeren kleinen Staubblätter auf und fügen sich unterhalb der Narbenlappen zwischen die größeren Staubblätter ein. Die jetzt erreichte männliche Phase der Blüte bewirkt deren volle Öffnung und ihre Perigonzipfel neigen sich nach außen. Die Blüten täuschen gewisse Merkmale von Pilzen vor und locken Pilzmücken an, die für die Bestäubung sorgen (Blütenökologisch werden sie deshalb „Fliegen-Täuschblumen“ genannt). Blütezeit ist von März bis Mai.

Die sechsklappigen Kapselfrüchte reifen im Juni und streuen im Juli bis August die Samen aus. Die Samen tragen Elaiosomen und werden von Ameisen verbreitet (Myrmekochorie).

Verbreitungskarte

Vorkommen[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet umfasst Eurasien mit kontinentaler Tendenz bis Sibirien. In Europa reichen die Areale von Südskandinavien bis Südfrankreich, Mittelitalien und Griechenland.

In Österreich ist sie in allen Bundesländern häufig (in Kärnten eher selten).

Als Standort werden Laubwälder und Gebüsche, Au- und Schluchtwälder auf vor allem kalkhaltigen, feuchten Böden bevorzugt. Genauer sind es krautreiche Laub- und Nadelmischwälder, besonders Mull-Buchenwälder auf Braunerden. Außerdem gedeihen sie in Haselstrauchhecken sowie Schlucht- und Auwäldern. Der Boden soll frisch bis feucht, nährstoffreich und meist kalkhaltig sein. Die Art ist ein Lehm- und Feuchtigkeitsanzeiger. Häufige Begleitpflanzen der Haselwurz sind zum Beispiel Wald-Trespe, Frühlings-Platterbse, Seidelbast, Nesselblättrige Glockenblume, Mandelblättrige Wolfsmilch und Wald-Sanikel.

Standorte und Verbreitung in Mitteleuropa[Bearbeiten]

Die Gewöhnliche Haselwurz braucht kalkhaltigen nährstoffreichen und eher feuchten als trockenen Lehm- oder Tonboden mit einer ausgeprägten Mullauflage. Sie trägt selbst zur Lockerung des Bodens bei.

Sie besiedelt Laub- und Mischwälder, sie geht aber auch in Auenwälder und in Nadelforste. In Mitteleuropa tritt sie zerstreut auf, sie kommt aber an ihren Standorten oft in ausgedehnten, meist lockeren, aber in individuenreichen Beständen vor. Große „Nester“ können Quadratmeter bedecken. Sie steigt in den Alpen bis über 1200 m auf.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Asarum wurde 1753 mit der Typusart Asarum europaeum durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1, S. 442 aufgestellt.[3]

In Europa unterscheidet man bei Asarum europaeum drei Unterarten[4]

[5]
  • Asarum europaeum L. subsp. europaeum

Blätter breiter als lang, stumpf; Blattunterseite auf der Fläche behaart; Blattoberseite mit Stomata, ohne Papillen, glänzend; Europa

  • Asarum europaeum L. subsp. caucasicum (Duch.) Soó

Blätter etwa so lang wie breit, zugespitzt; Blattunterseite höchstens auf den Nerven etwas behaart, sonst kahl; Blattoberseite ohne Stomata; Epidermis der Blattoberseite papillös, matt; Alpenländer

  • Asarum europaeum L. subsp. italicum Kukkonen & Uotila

Blätter etwa so lang wie breit, zugespitzt; Blattunterseite behaart bis kahl; Blattoberseite ohne Stomata; Epidermis der Blattoberseite nicht papillös; Italien, Montenegro[6]

Inhaltsstoffe und Nutzung[Bearbeiten]

Blätter und Wurzeln der Haselwurz schmecken nach Pfeffer, das Rhizom enthält kampferartige, ätherische Substanzen, die schleimhautreizend, brech- und niesreizanregend wirken und innere Blutungen auslösen können (Gastroenteritis). Bis ins 18. Jahrhundert wurden die getrockneten Rhizome als Brechmittel verwandt. Später gehörten sie in pulverisierter Form zum variablen Zutatenkreis des Schneeberger Schnupftabaks. Die Droge wird im August gesammelt, das getrocknete Rhizom trägt folgende Namen: Radix Asari, Radix Nardi rusticae, Radix Nardi sylvestrae und Rhizoma Asari.

Von der Nutzung des Rhizoms in der Pharmazie wird heute abgeraten, da dessen Inhaltsstoffe zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können (siehe Kapitel Giftigkeit).

Giftigkeit[Bearbeiten]

Die ganze Pflanze ist giftig.

Hauptwirkstoffe sind: Das in ihr zu 0,7-4% enthaltene ätherische Öl bzw. der darin enthaltene Giftstoff Asaron, der zu 30-50% im ätherischen Öl enthalten sein kann. Ein weiterer Wirkstoff ist das Selinan-Derivat alpha-Agarofuran.

Es gibt neben Pflanzen, die kein Asaron enthalten, auch solche, deren ätherisches Öl bis zu 90% trans-Isoasaron bzw. trans-Isoeugenol oder trans-Isoelemicin enthält.

Im Hinblick auf die verschieden Zusammensetzung ihres ätherischen Öls kann man in Europa 4 verschiedene chemische Rassen von Asarum europaeum unterscheiden.

Als Vergiftungserscheinungen treten auf: Brennen im Mund und im Schlund, Übelkeit, Erbrechen, Magenschmerzen, Gastroenteritis mit Durchfällen und Uterusblutungen. Im Extremfall kann der Tod durch zentrale Atemlähmung eintreten.

Beim Kauen des Rhizoms werden die Mundhöhle und die Zunge vorübergehend betäubt. Verantwortlich dafür sind die Phenylpropan-Derivate trans-Isoasaron und trans-Isoeugenolmethylester.

Der Brechreiz ist dem ätherischen Öl zuzuschreiben.

Pharmazie- und Botanikgeschichte[Bearbeiten]

Asaron. Abbildung im Wiener Dioskurides. 6. Jh.
Azarum haselwortz. Abbildung im Gart der Gesundheit Mainz 1485.
Haselwurtz. Abbildung im Kräuterbuch des Otto Brunfels. 1532.

Im 1. Jh. schrieb Dioskurides den Wurzeln des „asaron“, das er auch „wilde Narde“ nannte, folgende Wirkungen zu: Erwärmt und brennt auf der Zunge, regt die Harnabsonderung und die Menstruationsblutung an, hilft gegen Ischias-Beschwerden und wirkt als Abführmittel.[7] Sein Zeitgenosse Plinius empfahl die Einnahme des „asaron“ in Met bei Lebererkrankungen, zur Reinigung des Leibes, gegen Wassersucht, für die Magengrube und für die Gebärmutter.[8] Avicenna[9] und Ibn Al Jazzar[10] deuteten das „asarum“ im Sinne der Humoralpathologie als „warm und trocken im dritten Grade“.

Im Macer floridus des 11. Jh. und in dem von ihm abhängigen „Deutschen Macer“ des 13. Jh. wurden die Wirkungsangaben des Dioskurides und des Plinius für das „asarum“ übernommen. Der Macer floridus gab zusätzlich den Namen „vulgago“ an. Der Deutsche Macer nannte die Pflanze erstmals „haselwurz“ und gab als neue Anwendung an: „und hilft den Keuchenden“. Ein Trank aus Haselwurz war so zu bereiten: 30 frische Haselwurzblätter lasse in Wein über Nacht ziehen. Am Morgen werden die Blätter im Wein gestoßen und der Wein ausgedrückt und aufbewahrt. Wer diesen Trank einnehmen wollte, sollte vorher ein warmes Essen mit fettem Schweinefleisch zu sich nehmen. Die Dosis sollte nach Alter und Konstitution des Kranken sorgsam erwogen werden.[11][12] Auch in den der Hildegard von Bingen zugeschriebenen Physica-Handschriften des 14. und 15. Jh. wurde die „gefährliche Kraft“ der Haselwurz betont. Wenn eine schwangere Frau die Haselwurz anwende, so werde sie entweder sterben oder mit Gefahren ihres Leibes abortieren.[13][14]

Eine Elsässische Handschrift des 15. Jh.[15] beschrieb die Anwendung der Haselwurz in der Tierheilkunde: „Dem sin rinder sterbent der neme die hasel wurcz vnd sied die mit wasser vnd gib jne das zu drincken es hilffet. Obe die rinder an dem schelmen ligent[16]. So stoß die haselworcz vnd misch sie mit wasser vnd gib es jne jn den halß.“

Das „Elixier“ des Nikolaus Frauenlob[17] nannte drei „Tugenden“ der Haselwurz:

  • a. Bei Überfüllung des Hauptes mit schlechten Säften sollte man Haselwurz in Essig zerstoßen und durch die Nase in das Haupt ziehen. Das reinige das Haupt.
  • b. Oder man sollte zum gleichen Zweck Haselwurz in Essig sieden und damit das Haupt außen benetzen.
  • c. Im Bad sollte man Haselwurzkraut in die Lauge und auf die Steine legen oder man sollte ein Bad damit machen. Dadurch würde das Haupt rein, das Haar würde „wohlgestalt“.

In der ersten Hälfte des 19. Jh. wurde die Haselwurz in die 4. Auflage des Preußischen Arzneibuchs aufgenommen[18] In der 6. Auflage war sie nicht mehr verzeichnet[19] Der Braunschweiger Pharmakologe Theodor Husemann urteilte 1883:

„Erethistica, Reizende Mittel … Stomacherethistica, Magenreizende Mittel … Emetica, Brechmittel … Haselwurz kommt kaum noch als Emeticum bei uns in Anwendung, obschon die mit Katharsis [= Reinigung] verbundene Wirkung bei Anwendung von 1,0-2,0 [Gramm] sicher ist. Die Wurzel enthält ein gelbes, dickflüssiges, ätherisches Öl von baldrianähnlichem Geruch und scharfem Geschmack, sowie eine campherartige Substanz, den Haselwurzcampher (Asarin, Asaron), welcher letztere als emetisches Prinzip zu betrachten ist (Feneulle und Lassaigne). Die frische Haselwurz erregt leicht Nießen; bringt man von dem Pulver der Droge 0,1-0,2 auf die Nasenschleimhaut, so bildet sich nach einiger Zeit ein starker Ausfluss von Schleim und selbst von Blut. Man hat sie daher zu 0,1-0,2 (für sich oder mit Schnupftabak) als Errhinum [= Nasen-, Schnupfenmittel] bei chronischem Kopfweh, insbesondere infolge von Entzündungen der Sinus frontales benutzt, ferner bei Ozaena und Polypenresten in der Nase, bei Taubheit, welche man von Verstopfung der Eustachischen Trompete herleitete, bei Augenaffektionen und bei Hirnleiden. […] Man schrieb dem Mittel früher auch abortive Wirkung zu und in Russland soll Asarum gebraucht werden, um Trinkern die Lust am Schnaps zu verleiden.“[20]

Bilder[Bearbeiten]

Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum):

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred A. Fischer: Exkursionsflora von Österreich. Stuttgart 1994, ISBN 3-8001-3461-6.
  • Ingrid und Peter Schönfelder: Das Neue Handbuch der Heilpflanzen, Botanik Arzneidrogen, Wirkstoffe Anwendungen. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-440-12932-6.
  • L. Roth, M. Daunderer, K. Kornmann: Giftpflanzen Pflanzengifte. 6. überarbeitete Auflage. 2012, Nikol-Verlag, ISBN 978-3-86820-009-6.
  • Dietmar Aichele, Heinz-Werner Schwegler: Die Blütenpflanzen Mitteleuropas. 2. überarbeitete Auflage. Band 2, Franckh-Kosmos-Verlag, 1994/ 2000, ISBN 3-440-08048-X.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, S. 46 f., online.
  2. Gewöhnliche Haselwurz. In: FloraWeb.de.
  3. Asarum europaeum bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. Louis
  4. P. W. Ball, J. R. Akeroyd: Asarum L. In: Flora europaea. 2. Auflage. 1, 1993, S. 87.
  5. Eckehart J. Jäger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. Müller (Hrsg.): Rothmaler Exkursionsflora von Deutschland. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/ Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8.
  6. Unterarten in der Flora Europaea.
  7. Julius Berendes. Des Pedanios Dioskurides aus Anazarbos Arzneimittellehre. Enke, Stuttgart 1902, S. 32 (Buch I, Kap. 9).
  8. Naturalis historia, Buch XXI, § 134.
  9. Kanon der Medizin, Band II, Kapitel 4.
  10. Liber de Gradibus Simplicium in der Übersetzung von Konstantin dem Afrikaner, 11. Jh. - Manuskript: München, Clm 19429, s.l. 12./13. Jh., Blatt 6r. - Druck: Basel 1536, S. 369.
  11. Bernhard Schnell ; William Crossgrove. Der deutsche >Macer<. Vulgatfassung. Mit dem Abdruck des lateinischen Macer Floridus >De viribus herbarum<. Kritisch herausgegeben. Tübingen : Niemeyer 2003, Kapitel 49.
  12. Heidelberg, Cpg 226, Elsass 1459-1469, Blatt 196v-197r Digitalisat.
  13. Irmgard Müller, Christian Schulze und Sven Neumann. Hildegard von Bingen. Physica. Edition der Florentiner Handschrift (Cod. Laur. Ashb. 1323, ca. 1300) im Vergleich mit der Textkonstitution der Patrologia Latina (Migne). Olms, Hildesheim 2008, S. 38. ISBN 978-3-487-13846-6
  14. 1595 definierte Nicolaus Agerius im Zusatz zum Kräuterbuch des Hieronymus Bock die Grenzdosis der Haselwurz: „Die wurtzel ist in allem stercker dann das kraut / darumb gut achtung zugeben / das sie nicht höher als auff eyn halb loth [= ca. 7 Gramm] genützt werde.“
  15. Heidelberg, Cpg 226, Elsass 1459-1469, Blatt 125r Digitalisat.
  16. Matthias Lexer. Mittelhochdeutsches Handwörterbuch. Band II, Leipzig 1876, Sp. 694: schelme, schelm … pest, seuche (bes. viehseuche)…
  17. Heidelberg, Cpg 583, Mattighofen (Bayern) 1482-1486, Blatt 29v Digitalisat und Heidelberg, Cpg 666, Südwestdeutschland 1478, Blatt 115v-116r Digitalisat
  18. M. Raab. Pharmakopoea borussica oder Preussische Pharmacopoe (4. Aufl. 1827). Lateinisch und deutsch mit Anmerkungen und Zusätzen. Nürnberg 1930, S. 29. (Die im August zu sammelnde Wurzel.)
  19. Friedrich Mohr. Commentar zur Preussischen Pharmakopoe nebst Übersetzung des Textes. Nach der sechsten Auflage der Pharmacopoea Borussica bearbeitet... für Apotheker, Ärzte und Medicinal Beamte. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage in zwei Bänden. Braunschweig 1854.
  20. Theodor Husemann. Handbuch der gesamten Arzneimittellehre. 2. Aufl. Berlin 1883, S. 589.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Gewöhnliche Haselwurz (Asarum europaeum) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien