Hans-Ulrich Kopp

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Hans-Ulrich Kopp (* 11. März 1962 in Stuttgart) ist ein Publizist sudetendeutscher Abstammung und gilt als Vertreter der Neuen Rechten.

Leben[Bearbeiten]

Kopp wuchs in Stuttgart auf und absolvierte dort 1980 das Abitur. Danach wurde er zum Bankkaufmann ausgebildet. In München und Wien studierte er Allgemeine Sprachwissenschaft, Englische Philosophie und Germanistische Linguistik und schloss das Studium mit dem Magister ab.

Kopp war im Bundesvorstand des Witikobundes, dem er seit 1983 angehörte. Seit 1992 war er Schriftleiter des Witikobriefes. Seit 1985 ist er Mitglied der Burschenschaft Danubia zu München und derzeit deren Altherrenvorsitzender. Nach einer Mitgliedschaft in der CDU schloss er sich der Partei Die Republikaner an. 1989 war Kopp Gründungsmitglied des Republikanischen Hochschulverbandes (RHV) und wurde deren Vorstandsmitglied. Für die Republikaner kandidierte er am 18. März 1990 zu den Kommunalwahlen in München.

Kopp war stellvertretender Chefredakteur der Jungen Freiheit (JF) und wurde erstmals im Impressum der Ausgabe 3/1990 aufgeführt. Im November 1990 stellte Kopp zusammen mit Dieter Stein auf dem Kongress „Initiative Deutschland '90“ ihr Konzept für die Entwicklung der JF und allgemein des „nonkonformen Pressewesens“ vor. 1993 war er für die JF Organisator der JF-Sommeruni. 1995 trennte sich die Junge Freiheit von ihm. Des Weiteren veröffentlichte er u. a. in Staatsbriefe, Nation Europa, Identität, Aula, Criticon und der Deutschen Militärzeitschrift.

Kopp ist heute Geschäftsführender Gesellschafter eines Bauunternehmens in Stuttgart. Er ist Gesellschafter des im Dezember 2009 in Bonn eingetragenen Lepanto-Verlags.

Weblinks[Bearbeiten]