Haslen GL

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GL ist das Kürzel für den Kanton Glarus in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Haslenf zu vermeiden.
Haslen
Wappen von Haslen
Staat: Schweiz
Kanton: Glarus (GL)
Bezirk: (Der Kanton Glarus kennt keine Bezirke.)w
Gemeinde: Glarus Südi2
Postleitzahl: 8773
Koordinaten: 722969 / 20463446.9813839.054994586Koordinaten: 46° 58′ 53″ N, 9° 3′ 18″ O; CH1903: 722969 / 204634
Höhe: 586 m ü. M.
Fläche: 11.51 km²
Einwohner: 999 (31.12.2010)
Einwohnerdichte: 87 Einw. pro km²
Karte
Haslen GL (Schweiz)
Haslen GL
www
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2011

Haslen ist eine ehemalige politische Gemeinde des Kantons Glarus in der Schweiz.

Das Dorf wurde im Rahmen der Glarner Gemeindereform auf den 1. Januar 2011 mit den Gemeinden Betschwanden, Braunwald, Elm, Engi, Linthal, Luchsingen, Matt, Mitlödi, Rüti (GL), Schwanden (GL), Schwändi, und Sool, zur neuen Gemeinde Glarus Süd zusammengelegt.

Wappen[Bearbeiten]

Zu Ehren Rudolf Stüssis sind die Farben von Zürich auf der linken Seite des Wappens zu finden. Die rechte Seite, ein Löwe mit einer Haselstaude in den Pranken, erinnert an den Weiler Leu.

Geographie[Bearbeiten]

Das ca. 2,5 km lange Strassendorf Haslen liegt im Glarner Hinterland, im Grosstals, auf dessen rechter Seite zwischen Hätzingen und Schwanden am Fusse des Freiberges Kärpf. Zu der Gemeinde gehören die Weiler Büel, Oberhaslen, Leu, Zusingen und Mülibächli. Von der Gemeindefläche sind 45,5 % landwirtschaftliche Nutzflächen, 43,9 % ist Wald, 2,8 % ist Siedlungsfläche und 7,8 % ist unproduktiv.

Zur politischen Gemeinde Haslen gehört seit dem 1. Juli 2006 das Gebiet der früher selbstständigen Gemeinden Leuggelbach und Nidfurn.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1777 137 männl. Bürger
1850 787
1900 766
1950 769
1980 489
2000 649

Politik[Bearbeiten]

Die SP hat 54,1 % der Wählerstimmen, 45,9 % der Stimmen gehen an andere Parteien.

Geschichte[Bearbeiten]

Altes Wappen von Haslen

Um 1350 wird Haslen als Hasla erstmals urkundlich erwähnt. Das Kloster Säckingen besass bis 1395 grossen Grundbesitz in Haslen. Bis zum Bau der Kirche in Schwanden im Jahr 1349 waren die Hasler nach Glarus kirchgenössig. 1528 sind die Einwohner zum reformierten Glauben übergetreten.

Im Jahr 1896 erfolgte die Trennung von Diesbach, damit wurde Haslen eine eigenständige Gemeinde.

Am 1. Juli 2006 haben die früher selbstständigen Gemeinden Haslen, Leuggelbach und Nidfurn zur neuen Gemeinde Haslen fusioniert. Gleichzeitig erhielt die neue Gesamtgemeinde ein neues Wappen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Das Geburtshaus von Rudolf Stüssi, das Stüssihaus, steht im Weiler Zusingen. Stüssi war Bürgermeister der Stadt Zürich zur Zeit des Alten Zürichkrieges. Er fiel bei der Verteidigung der Sihlbrücke im Jahr 1443.

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haslen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]