Heugraben

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Heugraben (Begriffsklärung) aufgeführt.
Heugraben
Wappen fehlt
Heugraben (Österreich)
Heugraben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Fläche: 6,47 km²
Koordinaten: 47° 7′ N, 16° 11′ O47.11666666666716.191388888889249Koordinaten: 47° 7′ 0″ N, 16° 11′ 29″ O
Höhe: 249 m ü. A.
Einwohner: 204 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 32 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7551
Vorwahl: 03326
Gemeindekennziffer: 1 04 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Heugraben 120
7551 Heugraben
Website: www.heugraben.at
Politik
Bürgermeister: Josef Bauer (ÖVP)
Gemeinderat: (2007)
(9 Mitglieder)
6
3
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Heugraben im Bezirk Güssing
Bildein Bocksdorf Burgauberg-Neudauberg Eberau Gerersdorf-Sulz Großmürbisch Güssing Güttenbach Hackerberg Heiligenbrunn Heugraben Inzenhof Kleinmürbisch Kukmirn Moschendorf Neuberg im Burgenland Neustift bei Güssing Olbendorf Ollersdorf im Burgenland Rauchwart Rohr im Burgenland Sankt Michael im Burgenland Stegersbach Stinatz Strem Tobaj Tschanigraben Wörterberg BurgenlandLage der Gemeinde Heugraben im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Heugraben ist eine Gemeinde mit 204 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich. Der Ort zählt zum Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten, wobei deren Anteil an der Gesamtbevölkerung in den letzten Jahrzehnten stark rückläufig ist (1961: 69 %; 2001: 14,2 %).

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Sirovnicza, der kroatische Žarnovica.

Geografie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Heugraben ist der einzige Ort in der Gemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Sirovnicza verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Josef Bauer von der ÖVP.

Die Mandatsverteilung (9 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 3, ÖVP 6, FPÖ 0, Grüne 0 und andere Listen 0 Mandate. Bürgermeister und Mandatsverteilung wurden bei den Wahlen 2012 bestätigt.

Kirche Heugraben

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Heugraben

Literatur[Bearbeiten]

  • Stefan Geosits (Hg.): Die burgenländischen Kroaten im Wandel der Zeit. Edition Tusch, Wien 1986, ISBN 3-85063-160-5.
  • Nikolaus Wilhelm-Stempin: Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten in Österreich, Ungarn, Mähren und der Slowakei. BoD. 2008. ISBN 978-3-8370-4278-8.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Heugraben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien