Hohengöhren

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52.61583333333312.037535Koordinaten: 52° 36′ 57″ N, 12° 2′ 15″ O

Hohengöhren
Höhe: 35 m
Fläche: 28,24 km²
Einwohner: 425 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39524
Vorwahl: 039323
Hohengöhren (Sachsen-Anhalt)
Hohengöhren
Hohengöhren
Lage von Hohengöhren in Sachsen-Anhalt

Hohengöhren ist ein Ortsteil der Gemeinde Schönhausen (Elbe) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt, Deutschland.

Geografie[Bearbeiten]

Hohengöhren liegt am östlichen Rand des rund drei Kilometer breiten Elbetales, in einem ausgedehnten Flachland zwischen Elbe und dem Land Schollene, einem waldreichen Endmoränenbogen. Die nächstgelegenen Städte sind Tangermünde, Jerichow und Stendal.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis zum 31. Dezember 2009 war Hohengöhren eine selbständige Gemeinde mit dem zugehörigen Ortsteil Hohengöhrener Damm.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschloss der Gemeinderat der Gemeinde Hohengöhren am 2. März 2009, dass die Gemeinde Hohengöhren in die Gemeinde Schönhausen (Elbe) eingemeindet wird. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[1]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Der letzte Bürgermeister der Gemeinde war Peter Hackel.

Historisches Wappenbild[Bearbeiten]

Altes Siegel von Hohengöhren

Die Gemeinde Hohengöhren führte in Ihrem Gemeindesiegel schon einmal ein wappenähnliches Siegelbild. Dieses wurde im Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg bis ca. der Einführung der Bezirke und Kreise in der DDR (1945–1952) benutzt. Eine weitere Quelle ist das Kreisheimatmuseum in Genthin.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im Gewerbepark Hohengöhren hat sich die 1991 gegründete Zimmerei Wagener angesiedelt.

Verkehr[Bearbeiten]

Hohengöhren liegt an der Bundesstraße 107 von Havelberg nach Genthin. In Schönhausen (Elbe) besteht Bahnanschluss nach Stendal, Rathenow und Berlin. Der Haltepunkt Hohengöhren lag an der 1997 stillgelegten Bahnstrecke Schönhausen–Sandau. Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Regionalverkehrsbetriebe Westsachsen (RVW) unter dem Markennamen stendalbus.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Amtsblatt des Landkreises Nr. 16/2009 S. 169–172 (PDF; 4,5 MB)