Idesheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Idesheim
Idesheim
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Idesheim hervorgehoben
49.8747222222226.5733333333333310Koordinaten: 49° 52′ N, 6° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Bitburg-Land
Höhe: 310 m ü. NN
Fläche: 6,72 km²
Einwohner: 396 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54636
Vorwahl: 06506
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 061
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hubert-Prim-Straße 7
54634 Bitburg
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Klaus Idesheim

Idesheim ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie wird von der Verbandsgemeinde Bitburg-Land mit Sitz in Bitburg verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Die Ortschaft liegt in der Südwesteifel, ca. 15 km südlich der Kreisstadt Bitburg. Im Süden bildet die Gemeindegrenze gleichzeitig auch die Grenze zwischen dem Eifelkreis Bitburg-Prüm und dem Landkreis Trier-Saarburg. Von dem 6,72 km² großen Gemeindegebiet wird mit 74,4 % ein vergleichsweise großer Anteil landwirtschaftlich genutzt, nur 17,9 % sind von Wald bestanden. Ein Kilometer westlich von Idesheim verläuft die Bundesstraße 51, die unter anderem nach Bitburg führt.

[Bearbeiten] Geschichte

Die Besiedelung des Idesbacher Gemeindegebietes hat schon sehr früh stattgefunden. Darauf weisen zahlreiche steinzeitliche Funde und römerzeitliche Siedlungsreste in den Gemarkungen Bei der Buch, Königsberg, Jeich und Hühnerbach hin. Die erste urkundliche Erwähnung als „Adinesheim“ fand im Jahre 844 in einer Tauschurkunde zwischen dem Kloster Prüm und Graf Sigard statt. 1794 ging der bis dahin zum kurtrierischen Amt Welschbillig gehörende Ort an die Mairie Idenheim. Nach der französischen Besetzung Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Idenheim Sitz einer Mairie, die später in die Bürgermeisterei Idenheim überging. Letztere kam 1930 zum Amt Bitburg-Land, das 1970 mit weiteren Ämtern zur Verbandsgemeinde Bitburg-Land zusammengelegt wurde, der Idesheim seitdem angehört.

1625 wurden in Idesheim Ort 15 Haushalte gezählt, bis 1653 war diese Zahl auf nur noch 8 abgesunken. Im Gegensatz zu einigen anderen Eifelorten ist die Einwohnerzahl seit Ende des 18. Jahrhunderts stark angestiegen. 1787 wurden noch 155 Einwohner verzeichnet, 1895 bevölkerten den Ort schon 285 Einwohner. Seit den 1930er-Jahren bewegt sich die Zahl nur noch geringfügig und schwankt um die 400-Einwohner-Grenze.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die Kath. Filialkirche „St. Appolonia“ besteht u. a. aus dem 1717 erbauten Ostturm und dem Kirchenschiff von 1811. Auch die Kriegergedächtniskapelle und zahlreiche Wegekreuze auf dem Idesheimer Gemeindegebiet sind sehenswert. Innerhalb des Ortes sind mehrere alte Wohngebäude in gutem Zustand erhalten.

[Bearbeiten] Weblinks/Quellen

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