Neidenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Neidenbach
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Neidenbach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 6′ N, 6° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Kyllburg
Höhe: 470 m ü. NN
Fläche: 9,35 km²
Einwohner: 890 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 95 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54657 (alt: 5521)
Vorwahl: 06563
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 087
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 8
54655 Kyllburg
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Josef Meyer (CDU)

Die Ortsgemeinde Neidenbach liegt in der Eifel und hat 960 Einwohner. Sie gehört zum Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz (Deutschland) und ist Teil der Verbandsgemeinde Kyllburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Neidenbach liegt etwa 45 km nördlich von Trier in der Kyllburger Waldeifel. Zur Ortsgemeinde gehören auch die Ortsteile Nickelshof 1 km nördlich der Ortslage sowie der Erntehof 2,5 km nordwestlich des Dorfes.

[Bearbeiten] Geschichte

Flurnamen und einige archäologische Funde deuten auf eine römische und fränkische Besiedelung der Gegend um Neidenbach. Ein Grenzstein, der an der römischen Agrippa-Straße Köln-Trier, die über die Höhen zwischen Neidenbach und Balesfeld verlief und im Gelände und auf topographischen Karten erkennbar ist[1], trägt die Inschrift FINIS PAGI CARVCVM und weist damit auf eine Siedlung von anderweitig nicht unter diesem Namen bezeugten, mutmaßlich keltischen Caruces hin (siehe Carosgau).

Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort 1177 als Nidenbuch in einer Urkunde des Papstes Alexander III., in der erwähnt wird, dass Graf Fulco de Malberc dem Kloster Himmerod ein Allodium (Erbgut und Gutshof) mit allen Zube­hören schenkt.

In der Feudalzeit bis zur Besetzung durch französische Truppen (1794) gehörte Neidenbach teils zu Kurtrier, teils zu Luxemburg. Nach dem Wiener Kongress (1815) kam Neidenbach zum Königreich Preußen und ab 1822 zur Rheinprovinz.

[Bearbeiten] Bevölkerung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1815 – 234
  • 1835 – 358
  • 1871 – 532
  • 1905 – 643
  • 1939 – 887
  • 1950 – 877
  • 1961 – 839
  • 1965 – 831
  • 1970 – 814
  • 1975 – 792
  • 1980 – 779
  • 1985 – 773
  • 1987 – 843
  • 1990 – 847
  • 1995 – 887
  • 2000 – 902
  • 2005 – 902

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Neidenbach besteht aus 12 gewählten Mitgliedern und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:

SPD CDU WG Gesamt
2004 1 7 4 12 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

[Bearbeiten] Vereine und Veranstaltungen

Neben einer freiwilligen Feuerwehr mit Förderverein, Jugendfeuerwehr und inzwischen eigenständiger Feuerwehrkapelle sind in Neidenbach noch andere Vereine tätig. Dazu zählen

  • VfL Neidenbach 1953
  • VFS Neidenbach
  • Dorf-Förderverein Neidenbach
  • Kirchenchor Cäcilia Neidenbach

Obwohl Neidenbach keinen Karnevalsverein hat, richtet das Dorf alljährlich an Karneval die Kappensitzung in der Turnhalle mit einer Ausgabe für Erwachsene und einer Ausgabe für Kinder aus. Am Rosenmontag zieht ein Festzug mit Wagen, Musikern und Fußgruppen durch den Ort.

Am Sonntag nach Aschermittwoch pflegen die Jugendlichen des Ortes den alten Brauch des Hüttenbrennens.

Alljährlich finden im Sommer das Maibaumfest und die Kirchweih Peter & Paul Kirmes (moselfränkisch: Pittischdaach) im Ort statt.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die Bevölkerung findet überwiegend außerhalb des Ortes eine Arbeitsstelle. Im Ort selbst gibt es neben einer Gaststätte und einem Frisör noch kleinere Einzelhandelsgeschäfte die der unmittelbaren dörflichen Bevölkerung dienen.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Link zur Römerstr. über Weblink Kulturelle Sehensw. erreichbar

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge