Neidenbach
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Kyllburg | |
| Höhe: | 470 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,35 km² | |
| Einwohner: | 890 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 95 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54657 (alt: 5521) | |
| Vorwahl: | 06563 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 087 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 8 54655 Kyllburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Josef Meyer (CDU) | |
Die Ortsgemeinde Neidenbach liegt in der Eifel und hat 960 Einwohner. Sie gehört zum Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz (Deutschland) und ist Teil der Verbandsgemeinde Kyllburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Neidenbach liegt etwa 45 km nördlich von Trier in der Kyllburger Waldeifel. Zur Ortsgemeinde gehören auch die Ortsteile Nickelshof 1 km nördlich der Ortslage sowie der Erntehof 2,5 km nordwestlich des Dorfes.
[Bearbeiten] Geschichte
Flurnamen und einige archäologische Funde deuten auf eine römische und fränkische Besiedelung der Gegend um Neidenbach. Ein Grenzstein, der an der römischen Agrippa-Straße Köln-Trier, die über die Höhen zwischen Neidenbach und Balesfeld verlief und im Gelände und auf topographischen Karten erkennbar ist[1], trägt die Inschrift FINIS PAGI CARVCVM und weist damit auf eine Siedlung von anderweitig nicht unter diesem Namen bezeugten, mutmaßlich keltischen Caruces hin (siehe Carosgau).
Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort 1177 als Nidenbuch in einer Urkunde des Papstes Alexander III., in der erwähnt wird, dass Graf Fulco de Malberc dem Kloster Himmerod ein Allodium (Erbgut und Gutshof) mit allen Zubehören schenkt.
In der Feudalzeit bis zur Besetzung durch französische Truppen (1794) gehörte Neidenbach teils zu Kurtrier, teils zu Luxemburg. Nach dem Wiener Kongress (1815) kam Neidenbach zum Königreich Preußen und ab 1822 zur Rheinprovinz.
[Bearbeiten] Bevölkerung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Neidenbach besteht aus 12 gewählten Mitgliedern und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:
| SPD | CDU | WG | Gesamt | |
| 2004 | 1 | 7 | 4 | 12 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)
[Bearbeiten] Vereine und Veranstaltungen
Neben einer freiwilligen Feuerwehr mit Förderverein, Jugendfeuerwehr und inzwischen eigenständiger Feuerwehrkapelle sind in Neidenbach noch andere Vereine tätig. Dazu zählen
- VfL Neidenbach 1953
- VFS Neidenbach
- Dorf-Förderverein Neidenbach
- Kirchenchor Cäcilia Neidenbach
Obwohl Neidenbach keinen Karnevalsverein hat, richtet das Dorf alljährlich an Karneval die Kappensitzung in der Turnhalle mit einer Ausgabe für Erwachsene und einer Ausgabe für Kinder aus. Am Rosenmontag zieht ein Festzug mit Wagen, Musikern und Fußgruppen durch den Ort.
Am Sonntag nach Aschermittwoch pflegen die Jugendlichen des Ortes den alten Brauch des Hüttenbrennens.
Alljährlich finden im Sommer das Maibaumfest und die Kirchweih Peter & Paul Kirmes (moselfränkisch: Pittischdaach) im Ort statt.
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Bevölkerung findet überwiegend außerhalb des Ortes eine Arbeitsstelle. Im Ort selbst gibt es neben einer Gaststätte und einem Frisör noch kleinere Einzelhandelsgeschäfte die der unmittelbaren dörflichen Bevölkerung dienen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Link zur Römerstr. über Weblink Kulturelle Sehensw. erreichbar
[Bearbeiten] Weblinks
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