Jacob L. Devers

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Jacob Loucks Devers (* 8. September 1887 in York, Pennsylvania; † 15. Oktober 1979 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer General.

Leben[Bearbeiten]

Jacob L. Devers

Devers kommandierte im Zweiten Weltkrieg die 6. US-Heeresgruppe in Europa.

Im Jahr 1909 machte er auf der United States Military Academy in West Point seinen Abschluss. Zwischen den Weltkriegen kümmerte er sich um die Aufbesserung der technischen und taktischen Abteilung der Feld-Artillerie.

Als der Zweite Weltkrieg ausbrach, diente Devers in Panama. Er kommandierte vom 15. November 1940 bis zum 15. Juli 1941 die 9. US-Infanteriedivision in Fort Bragg, North Carolina. Am 14. August 1941 wurde er als jüngster Generalmajor der Landstreitkräfte nach Fort Knox geschickt, um die gepanzerten Streitkräfte zu kommandieren. Während seines Kommandos wuchs diese Truppe von zwei gepanzerten Divisionen auf 16 Divisionen und 63 separate Panzerbataillone. Im Mai 1943 wurde er Oberkommandierender der amerikanischen Streitkräfte in Europa mit Hauptquartier in London. Dort organisierte er die Operation Overlord.

Im Juli 1944 bekam er das angestrebte Kommando über die 6. US-Heeresgruppe. Mit deren zwölf amerikanischen und elf französischen Divisionen eroberte Devers im November und Dezember 1944 große Teile des Elsass. Im Januar 1945 wehrte er die letzte deutsche Offensive im Westen ab, wobei er sich über einen Befehl seines Vorgesetzten Dwight D. Eisenhower hinwegsetzte und hierbei sein gutes Verhältnis zu Frankreich festigte. Ab 20. Januar begann er eine Offensive um Colmar (siehe Brückenkopf Elsass). Er überschritt im März den Rhein und nahm am 6. Mai 1945 die deutsche Kapitulation im Westen Österreichs entgegen.

Jacob Loucks Devers verstarb am 15. Oktober 1979 in Washington D.C. und wurde auf dem Arlington National Cemetery begraben.

Weblinks[Bearbeiten]

Vorgänger Amt Nachfolger
George C. Marshall Vorsitzender der American Battle Monuments Commission
1960–1969
Mark W. Clark