Julian Schnabel

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Julian Schnabel
Julian Schnabel

Julian Schnabel (* 26. Oktober 1951 in New York City) ist ein US-amerikanischer Maler und Filmregisseur.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Werk

Schnabel studierte von 1969 bis 1973 an der University of Houston in Texas. In den Jahren 1973 und 1974 besuchte er das „Independent Study Program“ am Whitney Museum in New York. 1976 arbeitete er als Koch in „Mickey Ruskin’s Ocean Club Restaurant“, 1976 bis 1979 folgten längere Aufenthalte in Italien, Frankreich und Spanien, 1978 auch in Deutschland.

Er gilt als einer der Hauptvertreter des Neoexpressionismus/New Image Painting. Viele seiner Werke sind auf unebenen Oberflächen von gebrochenem Glas oder Porzellan gemalt. Schnabel hat u.a. auch die Cover der Alben The Raven von Lou Reed und By The Way der Band Red Hot Chili Peppers gestaltet. Letzteres bildet seine Tochter Stella ab, die damals eine Beziehung mit dem Gitarristen der Red Hot Chili Peppers, John Frusciante, unterhielt. Schnabel lebt und arbeitet in New York City.

1995 stellte Schnabel ein eigenes Album namens Every Silver Lining Has A Cloud vor, an dem sich die Musiker Bill Laswell, Buckethead, Bernie Worrell und Nicky Skopelitis beteiligten.

Seit Mitte der 1990er Jahre trat Schnabel auch als Regisseur mehrerer Kinofilme hervor. Im Jahr 1996 realisierte er Basquiat, eine Biografie über den Künstler Jean-Michel Basquiat, der von Jeffrey Wright dargestellt wurde. Vier Jahre später folgte Before Night Falls (2000). Dabei schlüpfte der spanische Schauspieler Javier Bardem in die Rolle von Reinaldo Arenas und erhielt dafür eine Oscar-Nominierung. 2007 folgte mit Schmetterling und Taucherglocke ein Porträt von Jean-Dominique Bauby, dem ehemaligen Herausgeber der französischen Elle, der 1995 im Alter von 43 Jahren einen Schlaganfall erlitt, der fast seinen gesamten Körper lähmte. In der Hauptrolle agierte der preisgekrönte französische Schauspieler und Regisseur Mathieu Amalric, nachdem zuvor der US-Amerikaner Johnny Depp für den Part gehandelt worden war[1]. Der Film war 2007 im Wettbewerb der 60. Filmfestspiele von Cannes vertreten und brachte Schnabel den Regiepreis ein. 2008 erhielt er außerdem für diese Arbeit den Golden Globe Award für die beste Regie und für den besten fremdsprachigen Film.

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. vgl. Dupont, Joan: A provocateur's stamp on French film. In: The International Herald Tribune, 31. März 2006, Feature, S. 10
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