Kägi fret

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Kägi fret

Kägi fret ist eine in der Schweiz sehr verbreitete Waffel mit mit Vanillearoma und Schokoladenüberzug. Die Waffel wird seit 1958 vom Unternehmen Kägi Söhne AG in Lichtensteig im Toggenburg hergestellt. Es gibt auch Produktlinienerweiterungen mit Kokosnuss-, Rum-, Cappuccino- und Haselnuss-Geschmack.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Firmengründer Otto Kägi Senior stellte ab 1934 in Lichtensteig Gebäck und Waffelprodukte her. Seine Söhne Otto, Eugen und Alfred übernahmen in den 1950ern den Betrieb, es entstand die Kägi Söhne AG und die noch heute bestehende Fabrik wurde gebaut. 1956 exportierte das Unternehmen erstmals Biscuitprodukte.[1] 1958 wurde das Kägi fret auf den Markt gebracht, das als Neuerung zu den vorherigen Produkten mit Schokolade überzogen wurde. Der Name entstand, indem die Unternehmensgründer ihren Nachnamen mit einem Teil des französischen Wortes für Waffel («gaufrette») kombinierten.

Seit 1960 stellt der Betrieb in Lichtensteig die Schokolade selber her durch den Einsatz eigener Längsreiber-Conchen. An der Rezeptur des Produktes soll sich seither auch nichts mehr verändert haben.[2] Im Jahr 2009 wurde Kägi fret in 19 Länder exportiert, insgesamt verliessen 37 Prozent der Produktion die Schweiz.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kägi fret – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kägi-fret – weltweit in aller Munde, 20 Minuten, 10. September 2009 (abgerufen am 21. August 2013)
  2. Gerhard Herr: Kägi-fret – die süsse Verführung aus dem Toggenburg. In: Golfen rund um den Bodensee, April 2012, S. 120f.
  3. Die Schokolade ist das Geheimnis der Kägi-fret, Berner Zeitung, 14. Dezember 2009 (abgerufen am 21. August 2013)