Katerini

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Gemeinde Katerini
Δήμος Κατερίνης (Κατερίνη)
Katerini (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Zentralmakedonien
Regionalbezirk: Pieria
Geographische Koordinaten: 40° 16′ N, 22° 30′ O40.26666666666722.5Koordinaten: 40° 16′ N, 22° 30′ O
Fläche: 682,38 km²
Einwohner: 85.851 (2010[1])
Bevölkerungsdichte: 125,8 Ew./km²
Gemeindelogo:
Gemeindelogo von Gemeinde Katerini
Sitz: Katerini
LAU-1-Code-Nr.: f11
Gemeindebezirke: 6 Gemeindebezirke
Lokale Selbstverwaltung: f126 Stadtbezirke
23 Ortsgemeinschaften
Website: www.katerini.gr
Lage in der Region Zentralmakedonien
Datei:2011 Dimos Katerinis.png

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Die Kathedrale

Katerini (griechisch Κατερίνη, (f. sg.)) ist eine Stadt und Gemeinde (Dimos Katerinis Δήμος Κατερίνης) in Makedonien (Nordgriechenland) und war bis 2010 Hauptort der Präfektur Pieria. Sie liegt in der Ebene von Pieria, zwischen dem Bergmassiv der Ori Pierias und dem Thermaischen Golf. Die Gemeinde entstand in ihrer heutigen Form 2010 aus dem Zusammenschluss von sechs Gemeinden, die seither als Gemeindebezirke weiter existieren. Die Entfernung zur zweitgrößten Stadt Griechenlands Thessaloniki beträgt knapp 70 km, was für die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren von großer Bedeutung war.

Katerini ist aufgrund seiner Nähe zur Ägäis (6 Kilometer), archäologischen Stätten wie der Stadt Dion aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. (17 Kilometer) und der byzantinischen Festung Platamonas ein vielbesuchtes Touristenziel. Die Strände von Korinos, Paralia und Olympiaki Akti (oder Katerinoskala) sind im Sommer sehr beliebt.

Lage[Bearbeiten]

Topografische Karte Katerinis

Katerini liegt in der Nähe des Schlachtfelds von Pydna, auf dem Makedonien unter seinem letzten König Perseus am 22. Juni 168 v. Chr. gegen die Römer unter Lucius Aemilius Paullus Macedonicus seine Unabhängigkeit verlor. Katerini gehört zu der Region Zentralmakedonien.

Geschichte[Bearbeiten]

Katerini wurde wahrscheinlich erst während der osmanischen Besetzung Griechenlands (etwa Mitte des 15. bis Anfang des 19. Jahrhunderts) gegründet. Namensgeberin ist vermutlich die hl. Katharina von Alexandrien, der eine kleine Kapelle unweit des ursprünglichen Siedlungskerns geweiht war. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zählte Katerini etwa vier bis fünf Tausend Einwohner. Die Stadt wurde 1912 im Zuge des Ersten Balkankrieges von der osmanischen Herrschaft endgültig befreit und kam an Griechenland. Danach war Katerini bis 1949 Hauptstadt eines Landkreises der Präfektur Thessaloniki und seit 1950 die Hauptstadt der damals neu gegründeten Präfektur Pieria. Die Stadt beherbergt eine Außenstelle (Fachbereich für Logistikwesen) der Fachhochschule Thessaloniki.

Religion[Bearbeiten]

Katerini ist Sitz des orthodoxen Metropoliten der Diözese Kitros, Katerini und Platamon (griechisch Ιερά Μητρόπολις Κίτρους, Κατερίνης και Πλαταμώνος). Im Zuge der Umsiedlungen kamen in den 20er Jahren viele Pontosgriechen nach Katerini, sie brachten ihre evangelische Konfession mit. Katerini entwickelte sich zu einem der Zentren der Evangelischen Kirche Griechenlands. Darüber hinaus gibt es noch einige Armenier.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Autobahn A1, mit der sie durch zwei Abfahrten verbunden ist, und besitzt einen Intercity-Bahnhof an der Eisenbahnstrecke Athen-Thessaloniki. Der Busbahnhof am östlichen Rand der Altstadt verfügt über zahlreiche Regionalbusverbindungen sowie Fernbuslinien nach Athen, Larisa und Thessaloniki.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Photos[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Katerini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)