Maintal
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Main-Kinzig-Kreis | |
| Höhe: | 100 m ü. NN | |
| Fläche: | 32,4 km² | |
| Einwohner: |
38.261 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 1181 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 63477 | |
| Vorwahlen: | 06181; 06109 in Bischofsheim | |
| Kfz-Kennzeichen: | MKK, GN, SLÜ | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 35 019 | |
| LOCODE: | DE MTL | |
| Stadtgliederung: | 4 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Klosterhofstraße 4–6 63477 Maintal |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erhard Rohrbach (CDU) | |
| Lage der Stadt Maintal im Main-Kinzig-Kreis | ||
Die Stadt Maintal liegt am Main zwischen Frankfurt am Main und Hanau und gehört dem Main-Kinzig-Kreis als dessen zweitgrößte Stadt nach Hanau an.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie [Bearbeiten]
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Maintal grenzt im Norden an die Gemeinden Niederdorfelden und Schöneck, im Osten an Hanau, im Süden – jeweils durch den Main getrennt – an Mühlheim am Main (Kreis Offenbach) und die Stadt Offenbach (Offenbach-Rumpenheim) sowie im Westen an die Frankfurter Stadtteile Fechenheim und Bergen-Enkheim.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Maintal gliedert sich in die Stadtteile Bischofsheim, Dörnigheim, Hochstadt (Sitz der Stadtverwaltung) und Wachenbuchen.
Geschichte [Bearbeiten]
Die Stadt wurde am 1. Juli 1974 im Zuge der Hessischen Gebietsreform aus der Stadt Dörnigheim und den Gemeinden Bischofsheim, Hochstadt und Wachenbuchen gebildet. In einer Umfrage vor der Zusammenlegung schlugen die meisten Bürger den Namen „Mainstadt“ vor.
Politik [Bearbeiten]
Stadtverordnetenversammlung [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
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| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 33,2 | 15 | 34,9 | 16 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 31,8 | 14 | 37,4 | 17 | |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 16,4 | 8 | 9,0 | 4 | |
| WAM | Wahlalternative Maintal - Soziale Gerechtigkeit | 11,6 | 5 | 7,2 | 3 | |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 4,5 | 2 | 7,6 | 3 | |
| REP | Die Republikaner | 2,6 | 1 | 3,3 | 2 | |
| InJu | Initiative Jugend | – | – | 0,7 | 0 | |
| gesamt | 100,0 | 45 | 100,0 | 45 | ||
| Wahlbeteiligung in % | 39,9 | 37,6 | ||||
Bürgermeister [Bearbeiten]
| Amtszeit | Name | Partei |
|---|---|---|
| 1974–1983 | Erwin Henkel | SPD |
| 1983–1995 | Walter Unger | SPD |
| 1995–2001 | Erhard Rohrbach | CDU |
| 2001–2003 | Dorothee Diehl | CDU |
| seit 2004 | Erhard Rohrbach | CDU |
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
- Luisant (Frankreich), seit 11. April 1974
- Moosburg (Österreich), seit 21. Oktober 1976
- Esztergom (Ungarn), seit 15. Juli 1993
- Katerini (Griechenland), seit 20. März 1994
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Die wahrscheinlich bekannteste Maintaler Firma ist die Rasmussen GmbH (seit 2006 Norma Germany GmbH), deren Schlauchschellen und Schlauchverbinder in vielen Autos zu finden sind. Große Gewerbegebiete mit Autozuliefer-, Metall-, Einzelhandel- und Dienstleistungsbetrieben, auch zur Versorgung von Hanau. Ebenfalls, aber recht neu ist der chinesische Relaishersteller Xiamen Hongfa Electroacoustic, mit seiner im Jahr 2003 gegründeten Niederlassung Hongfa Europe GmbH. Hier wird das komplette Angebot aus 110 Relaisfamilien mit allen Gütesiegeln auf den Markt angeboten. Weitere wichtige Unternehmen in Maintal sind:
- Syngenta Agro GmbH
- Altec Lansing
- EurotaxSchwacke GmbH
- Drillisch AG
- DHL Freight GmbH
- Honeywell Regelsysteme GmbH
Verkehr [Bearbeiten]
Eisenbahnverkehr [Bearbeiten]
Maintal ist über die Bahnstrecke Frankfurt–Hanau (auch „Hanauer Bahn“ genannt) mit Frankfurt am Main und Hanau verbunden. Der Haltepunkt Maintal West (bis Juni 1997 Bischofsheim-Rumpenheim) und der Bahnhof Maintal Ost (bis Juni 1997 Hochstadt-Dörnigheim) liegen im Stadtgebiet.
Straßenverkehr [Bearbeiten]
Über die Autobahn A 66 ist Maintal an Frankfurt am Main und über das Hanauer Kreuz mit der A 45 (Dortmund–Aschaffenburg) verbunden.
Fährverkehr [Bearbeiten]
Zwei Autofähren über den Main verbinden Maintal mit Mühlheim am Main und Rumpenheim, einem Stadtteil von Offenbach am Main.
Busverkehr [Bearbeiten]
Weiterhin verfügt Maintal über ein Stadtbusnetz, welches die Maintaler Stadtteile untereinander verbindet und Maintal mit der Frankfurter U-Bahn-Station Enkheim. Im Frankfurter Stadtteil Enkheim besteht nachts Anschluss bis zur letzten U-Bahn nach Maintal. Von den insgesamt 10 Buslinien, die in Maintal fahren, werden 7 von dem Stadtverkehr Maintal betrieben.
Flugverkehr [Bearbeiten]
Der nächstgelegene Flughafen ist der Flughafen Frankfurt.
Nächstgelegener Verkehrslandeplatz ist der Flugplatz Gelnhausen. Ein Segelfluggelände ist der Flugplatz Langenselbold in Langenselbold.
Bildung [Bearbeiten]
Im Stadtteil Bischofsheim befinden sich die Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik, zwei Grundschulen (Villa Kunterbunt Schule und Waldschule) sowie eine Gesamtschule (Erich-Kästner-Schule) und ein Gymnasium (Albert-Einstein-Schule). Zudem ist in diesem Stadtteil auch die Europäische Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung (ESaK) beheimatet, sowie mehrere freie Träger von Kinderbetreuungseinrichtungen für Vor- und Grundschulkinder. Der Elternverein Bischofsheim e.V. betreibt einen privaten Montessorikindergarten, der nach den Grundsätzen der italienischen Ärztin Maria Montessori arbeitet.
Im Stadtteil Dörnigheim befindet sich eine Grundschule (Wilhelm-Busch-Schule), eine kombinierte Grund-, Haupt-, Realschule (Werner-von-Siemens-Schule), sowie eine Förderschule (Friedrich-Fröbel-Schule).
Die Stadtteile Hochstadt und Wachenbuchen verfügen jeweils über eine Grundschule (Fritz-Schubert-Schule, bzw. Büchertalschule). In Hochstadt ansässig ist auch die Stiftung MainTaler für Demokratieentwicklung von unten mit Bildungsprojekten im Bereich Politik und Wirtschaft.
Kultur [Bearbeiten]
Das kulturelle Leben wird von den Vereinen, den Kirchengemeinden, vom Kulturbüro der Stadt Maintal und dem SeniorenOffice gestaltet. Weit über die Region hinaus sind die Kirchenkonzerte, die Straßenfeste, der Weihnachtsmarkt von Hochstadt und der Ironman bekannt.
Maintals Senioren sind ehrenamtlich aktiv. Über die vielfältigen Betätigungsfelder informiert eine Seniorenzeitung und ein Internetauftritt.
Maintal ist des Weiteren eine Karnevals-Hochburg mit traditionellen Vereinen in allen vier Stadtteilen sowie einem Fastnachtsumzug, der alljährlich am Fastnachtsamstag in Dörnigheim stattfindet.
Umwelt [Bearbeiten]
Am 29. November 2010 unterzeichnete Bürgermeister Erhard Rohrbach die Charta der 100 Kommunen für den Klimaschutz. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen hat sich Maintal damit zum Ziel gesetzt, Potenziale zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz weiter auszuschöpfen und die Nutzung Erneuerbarer Energien voranzubringen.
Siehe auch [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Stadt Maintal
- Informative Seite über die Politik in Maintal
- Links zum Thema Maintal im Open Directory Project
- Literatur von und über Maintal im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
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