Kindersitz

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Kindersitz Britax Römer der Klasse I (ECE 44/04)

Ein Kindersitz, auch Rückhalteeinrichtung genannt, ist eine an die geringe Körpergröße von Kindern angepasste Sitzgelegenheit. Im Speziellen wird damit zumeist ein Sitz für den sicheren Transport von Kindern in Fahrzeugen bezeichnet, der über Befestigungssysteme für den Sitz und Rückhaltesysteme für das Kind verfügt, oder zumindest die Sitzposition des Kindes so erhöht, dass der für den Sitzplatz vorgesehene fahrzeugeigene Sicherheitsgurt nicht am Hals entlang, sondern über die Schulter verläuft.

Kindersitz Storchenmühle Modell „Nicki“ (1963)

Geschichte[Bearbeiten]

Die Firma Storchenmühle brachte 1963 mit dem Modell „Nicki“ weltweit den ersten Kindersitz auf den Markt. 1989 wurde der Reboard-Sitz und 2001 das Isofix-System in Deutschland eingeführt.[1]

Seit dem 1. April 1993 dürfen nach § 21 (1a) der Straßenverkehrsordnung (StVO) Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mit Rückhalteeinrichtungen für Kinder (Kindersitze) mitgenommen werden.[2]

Die Sicherungsquoten von Kindern in Kindersitzen überschritt 1990 in Deutschland die Marke von 90 Prozent und hat seit 2008 einen hohen Sicherungsanteil von 98 Prozent erreicht. Jedoch wird jedes fünfte Kind ab 6 Jahren [unzureichend] nur mit dem Erwachsenengurt (und Sitzerhöhung) gesichert.[3] 2013 verunglückten in Deutschland 10.228 Kinder im Alter bis zu 15 Jahren als Insasse eines Pkw, davon wurden 1203 Kinder schwer verletzt und 25 Kinder getötet.[4][5]

Schutzwirkung und Bedienungsfehler[Bearbeiten]

Die Rückhalteeinrichtung muss nach der gesetzlichen Regelung so beschaffen sein, dass sie bei Zusammenstößen oder bei starker Verzögerung des Fahrzeuges die Verletzungsgefahr für das Kind verringert. Bei einer Frontalkollision mit 30 km/h wirken Kräfte auf den Körper, die dem 10-fachen des Körpergewichts entsprechen, bei 50 km/h dem 25-fachen des Körpergewichts. Damit wird deutlich, dass ein Kind auf dem Schoß eines Erwachsenen von diesem nicht festgehalten werden kann; selbst der Aufprall auf die Rückenlehne oder Kopfstütze des Vordersitzes würde schwere Verletzungen verursachen.[6] Kindersitze müssen amtlich genehmigt und für die Größe und das Gewicht des Kindes geeignet sein. Die amtliche Genehmigung erfolgt nach der ECE-Regelung Nr. 44 oder Nr. 129 auf Antrag durch den Hersteller. Die Rückhaltesysteme sind nach ECE-R 44 so zu beschaffen, dass bei einem dynamischen Frontalaufprall von 50 km/h auf eine Barriere und einem Heckaufprall von 30 km/h eine Maximalbeschleunigung von höchstens 60 g bei der Gurtbelastung und < 1000 g bei der Kopfbelastung entsteht.[7] Die Regelung ECE-R 129 fordert darüber hinaus einen Belastungstest durch Seitenaufprall, bei der die Beschleunigung höchstens 58 g betragen darf.[8]

Der fehlerhafte Einbau von Kindersitzen und Fehler bei der Sicherung von Kindern ist, auch durch die Verwendung des Isofix-Systems, von über 50 Prozent (1995) auf 21 Prozent (2008) gesunken. Vor allem bei rückwärts gerichteten Babyschalen werden schwere Einbaufehler gemacht.[9] Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat zur Information und Unterstützung von Eltern die Broschüre Kinder sichern im Auto (deutsch) und Çocuğunuzun emniyeti sizin elinizde (türkisch) aufgelegt sowie ein 16-Minuten–Video entwickelt. Darin werden Hinweise zur richtigen Verwendung von Kindersitzen gegeben.[10]

ECE-R 44 Prüfsiegel ECE-R 44 Prüfsiegel
Kategorie,
hier: Semi-Universal (Isofix)
Gewichtsklasse,
hier: Klasse I (9–18 kg)
Genehmigungs-Land,
hier: Niederlande (4)
Prüfnummer,
die ersten zwei Ziffern zeigen die Prüfnorm an, hier: 04…
ECE-R 44 Prüfsiegel ECE-R 44 Prüfsiegel
Kategorie,
hier: Universal (mit Erwachsenengurt)
Gewichtsklasse,
hier: Klasse II bis III (15–36 kg)
Genehmigungs-Land,
hier: Frankreich (2)
Prüfnummer,
die ersten zwei Ziffern zeigen die Prüfnorm an, hier: 04…

Einteilung der Kindersitze[Bearbeiten]

ECE-R 44[Bearbeiten]

Nach der ECE-Regelung Nr. 44 unterscheidet man Kindersitze hinsichtlich der Befestigung in vier Kategorien:

  • „Universal“ (auf den meisten Positionen geeignet, Befestigung über Erwachsenengurt),
  • „Eingeschränkt“ (spezielle Sitzposition, Befestigung über Erwachsenengurt),
  • „Semi-Universal“ (zur Verwendung mit ISOFIX-Systemen) und
  • „Spezielles Fahrzeug“.[11]

Weiterhin unterscheidet die ECE-Regelung Nr. 44 fünf Gewichtsklassen, wobei die Klasse 0 (bis 10 kg) von der Klasse 0+ abgelöst wurde.[12]

Einteilung[13] Gewicht in kg Sonstiges
Klasse 0+ < 13 nur entgegen der Fahrtrichtung zulässig[14]
Klasse I 9 bis 18 entgegen und in Fahrtrichtung möglich
Klasse II 15 bis 25 entgegen und in Fahrtrichtung möglich
mit ISOFIX nur in Fahrtrichtung zulässig
nur Sitzerhöhung möglich[15]
Klasse III 22 bis 36 mit ISOFIX nur in Fahrtrichtung zulässig
nur Sitzerhöhung möglich[16]

Seit dem 8. April 2008 dürfen nur noch Kindersitze genutzt werden, die nach ECE 44/03 oder höher geprüft sind. Ob dies der Fall ist, erkennt man an den ersten zwei Ziffern der achtstelligen Zulassungsnummer auf dem orangefarbenen ECE-Prüfsiegel, denn diese zeigen die Prüfversion an. Beginnt die Nummer mit 01 oder 02, so ist der Sitz veraltet. Bei 03 oder 04 ist der Sitz zulässig, wobei 03 technisch gleichwertig mit 04 ist.[17]

Isofix-Halteösen
Kindersitz nach ECE-R 129 (I-Size) 76 bis 105 cm

Empfehlung des DVR[Bearbeiten]

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat empfiehlt vom Babyalter bis zum Ende der Kindersitzpflicht drei Kindersitzmodelle: Eine Babyschale der Klasse 0+, einen Kindersitz für Kleinkinder der Klasse I und einen Kindersitz für die Kindergarten- und Schulkinder der Klasse II/III.[18]

  • Bei der Klasse 0+ (bis 13 kg) gibt es aus Sicherheitsgründen zum rückwärtsgerichteten Transport keine Alternative. Erst wenn der Kopf des Kindes an den Schalenrand heranreicht, ist das Kind aus seinem Sitz herausgewachsen.[19]
  • Bei der Klasse I (9 bis 18 kg, ca. 9 Monate bis ca. 4 Jahre) ist das System des rückwärtsgerichteten Kindersitz aus Sicherheitsgründen ideal. Bei den in Fahrtrichtung montierten Kindersitzen ist der Kindersitz mit Fangkörper (Tischchen) die zweitbeste Lösung.[20] Beim Fünfpunkt-Kindersitz in Fahrtrichtung halten bei einem Aufprall die Schultergurte den Oberkörper zwar fest, dabei können jedoch hohe Belastungen an der Halswirbelsäule auftreten.[21]
  • Bei der Klasse II/III (15 bis 36 kg, ca. 4 Jahre bis 150 cm) wird von der Benutzung „einfacher Sitzerhöhungen“ dringend abgeraten. „Bei einem Seitenaufprall bieten sie dem Kind keinerlei Schutz.“[22][23]

ECE-R 129[Bearbeiten]

Seit langem ist bekannt, dass ein durchschnittlich gebautes Kind von der Größe her deutlich früher aus dem Sitz herauswächst, als dass es das Gewichtslimit erreicht.[25] Am 9. Juli 2013 trat die ECE/UN-Regelung Nr. 129 in Kraft; sie orientiert sich an der Größe des Kindes („i-Size“) und setzt zwingend eine Isofix-Befestigung voraus. Die Hersteller von Kindersitzen können dabei selbst festlegen, für welchen Größenbereich der Sitz geeignet ist.[26] Ebenfalls dürfen nach dieser Regelung zertifizierte Kindersitze den Transport von Kindern in den ersten 15 Lebensmonaten nur rückwärts zulassen (entsprechend der Klasse 0+ der ECE-R 44). Diese neue Sitz-Norm wird die ECE-R 44 langfristig ersetzen.[27][28]

Einteilung[29] Größe in cm
Klasse Q0 ≤ 60
Klasse Q1 60 bis ≤ 75
Klasse Q1.5 75 bis ≤ 87
Klasse Q3 87 bis ≤ 105
Klasse Q6 105 bis ≤ 125
Klasse Q10 > 125[30]

Aktuell (Stand Oktober 2014) bietet nur ein Hersteller den Kindersitz nach der ECE-R 129 („i-Size“) in der Größe (67) 76 bis 105 cm (oder < 18,5 kg Körpergewicht) mit Isofix und Stützfuß an.[31][32]

Sanktionen[Bearbeiten]

Wer in Deutschland ein Kind ohne Sicherung in einem Kfz mitnimmt, oder nicht für eine Sicherung eines Kindes in einem Kfz sorgt, droht ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro (bei mehreren Kindern 70 Euro) und 1 Punkt im Fahreignungsregister.[33] Ebenfalls nicht zulässig ist die Beförderung im nicht mehr zugelassenen Kindersitz der Prüfnormen ECE 44/01 oder ECE 44/02. Wird eine rückwärtsgerichtete Babyschale trotz aktiviertem Airbag auf dem Beifahrersitz verwendet, droht ein Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro. Fehlt der entsprechende Warnhinweis, so werden 5 Euro Verwarnungsgeld erhoben.[34] Im Schadensfall können und werden seitens der Versicherung Anspruchsleistungen gemindert.

Sonstiges[Bearbeiten]

Beckengurt[Bearbeiten]

Auch auf Sitzplätzen, die lediglich mit einem Beckengurt ausgestattet sind (z. B. der Mittelsitz auf der hinteren Sitzbank bei Pkw vor Erstzulassung Juli 2004), ergibt die Verwendung eines erhöhenden Kindersitzes Sinn. Hier ist besonders auf eine Sitzerhöhung mit seitlicher Führung zu achten, da sonst der Beckengurt im Falle eines Unfalles nach oben rutschen kann.[35] Allerdings ist es nach § 21 Abs. 1a Satz 2 StVO zulässig, ein Kind ab dem vollendeten dritten Lebensjahr ohne Kindersitz auf einem solchen nur mit Beckengurt gesicherten Sitzplatz zu transportieren, wenn andere Möglichkeiten zur Befestigung eines Kindersitzes (z. B. auf dem Beifahrersitz) ausgeschöpft sind. Dies sollte aber absolut vermieden werden.

Drei Kindersitze im Fond[Bearbeiten]

Drei Kindersitze sind im Fond generell nicht problemlos montierbar. Häufig sind nur die äußeren Sitze im Fond mit Isofix-Ankerpunkten für Kindersitze ausgestattet. Auch wenn die Rückbank breit genug ist, so macht häufig die Form der Rückbank mit einem dicken Höcker in der Mitte oder stark ausgeprägte Lehnen sowie im Polster verdeckte Gurtschlösser die Montage von drei Kindersitzen im Fond unmöglich. Im März 2007 hat die Zeitschrift Auto Bild 152 Pkw überprüft, mit dem Ergebnis, dass sich in nur 21 Pkw drei Sitze nebeneinander montieren lassen, bei 29 weiteren passten drei Kindersitze knapp auf die Rückbank und waren schwierig zu montieren.[36] Bei der Auswahl der Kindersitze muss deshalb auf Gurtausrüstung und Platzangebot Rücksicht genommen werden.[37] Der Touring Club Schweiz veröffentlicht regelmäßig eine Übersicht ob gängige Modelle für 3 Kindersitze geeignet sind.[38] Zu beachten ist, dass bei einigen Fahrzeugen zwar 3 Kindersitze in der 2. Sitzreihe montiert werden können, dies in der Betriebsanleitung nicht genehmigt wird (z. B. Opel Zafira Tourer, Mitsubishi ASX).

Fahrräder und Mofa[Bearbeiten]

Auf Fahrrädern und Mofas dürfen Kinder unter sieben Jahren nur von einer mindestens 16 Jahre alten Person mitgenommen werden, wenn ein besonderer Sitz (Kindersitz/Fahrrad) vorhanden ist. Bei dieser Ausführung – entweder am Lenker (Fahrrad) oder am Gepäckträger angebracht – dürfen die Füße der Kinder nicht in die Speichen gelangen können.[39]

Regelung in anderen Ländern[Bearbeiten]

Allgemein dürfen in ganz Europa nur noch Kindersitze mit der Prüfnorm ECE-R44/03 oder ECE-R 44/04 verwendet werden. Zur Regelung bis zu welcher Größe (oder Alter) die Kindersicherungspflicht mit Kindersitzen nach ECE-Norm besteht, haben die Länder unterschiedliche Regelungen getroffen:

Land Größe
in cm
Alter
Belgien BelgienBelgien 135
Dänemark DanemarkDänemark 135
Spanien SpanienSpanien 135 12
Niederlande NiederlandeNiederlande 135 18
Tschechien TschechienTschechien 150
Schweiz SchweizSchweiz 150 12
Polen PolenPolen 150 12
Österreich OsterreichÖsterreich 150 14
Frankreich FrankreichFrankreich 10
USA[40] Vereinigte StaatenVereinigte Staaten NHTSA-Standard
Türkei[41] TurkeiTürkei 150

[42]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kindersitze – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Kindersitz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Strochenmühle.de (abgerufen am 26. September 2014)
  2. Kinder, die jünger als zwölf Jahre alt, aber mindestens 150 cm groß sind, dürfen demnach ohne Kindersitz transportiert werden, ebenso Kinder, die älter als zwölf, aber kleiner als 150 cm sind. Im letzten Fall empfiehlt die Polizei jedoch dennoch die Verwendung eines Kindersitzes, um die passgerechte Führung des Sicherheitsgurtes zu gewährleisten.
  3. Schriftenreihe Verkehrssicherheit 15 (Hrsg.: Deutscher Verkehrssicherheitsrat), 2011 (Der Sicherheitsgurt)
  4. Statistisches Bundesamt: Kinderunfälle im Straßenverkehr. 2013, S. 14.
  5. 2001 verunglückten noch 15.185 Kinder als Insasse eines Pkw, davon wurden 93 getötet. Vgl. Statistisches Bundesamt: Kinderunfälle 2001.
  6. Deutscher Verkehrssicherheitsrat: Kind und Verkehr. Moderatorenhandbuch. 2. Auflage 2009, S. 44.
  7. Vgl. ECE-R 44; 7.1.2.1., 8.5.
  8. Vgl. ECE-R 129; Annex 6 - Appendix 3, S. 76.
  9. udv.de Misuse-Studie (abgerufen am 26. September 2014)
  10. udv.de Kinder sichern - aber richtig! (abgerufen am 26. September 2014)
  11. Vgl. ECE-R 44, 2.1.2.
  12. Deutscher Verkehrssicherheitsrat: Kind und Verkehr. Moderatorenhandbuch. 2. Auflage 2009, S. 46
  13. Vgl. ECE-R 44; 6.1.3.
  14. Bei Kindersitzen, die auf dem Rücksitz entgegen der Fahrtrichtung montiert sind, lässt sich mit Hilfe eines Babyschalenspiegels leicht feststellen, ob es dem Kind gut geht.
  15. Vgl. ECE-R 44; 6.1.4.
  16. Vgl. ECE-R 44; 6.1.4.
  17. Polizeipräsidium Mannheim, Jugendverkehrsschule Mannheim: Häufige Fragen zum Kindersitz
  18. DVR: Geschnallt ?! S. 2.
  19. DVR: Kinder im Straßenverkehr., S. 27.
  20. DVR: Kind und Verkehr. S. 47.
  21. DVR: Geschnallt ?! S. 7.
  22. DVR: Kinder im Straßenverkehr., S. 29.
  23. DVR: Geschnallt ?! S. 8.
  24. Die Sitzerhöhung als Kindersitz erfüllt insbesondere den Seitenaufprall nach ECE-R 129 nicht.
  25. Polizeipräsidium Mannheim, Jugendverkehrsschule Mannheim: Vergleich von Babyschalen
  26. Ein französischer Hersteller bietet beispielsweise die Größe von 40 bis 70 cm an, bei einem Gewichtslimit von 24 kg (das Prüfsiegel lautet UN Regulation No 129/00).
  27. unece.org R129e
  28. eur-lex.europa.eu Durchführungsrichtlinie 2014/37/EU der Kommission vom 27. Februar 2014
  29. Nach der verwendeten Dummy-Größe.
  30. ECE-R 129; 7.1.3.6.
  31. maxi-cosi.com Kindersitz: 2way Family (abgerufen am 2. Oktober 2014)
  32. adac.de Kindersitz-Test: Maxi Cosi 2way (abgerufen am 2. Oktober 2014)
  33. Vgl. Anlage (zu § 1 Absatz 1) Bußgeldkatalog (BKat), Nr. 99.
  34. Vgl. Anlage (zu § 1 Absatz 1) Bußgeldkatalog (BKat), Nr. 203.1 und 203.2. Siehe § 35a (8) StVZO.
  35. Bei Erwachsenen ist der Beckenknochen so ausgeprägt, dass ein „Höcker“ am Beckenknochen das nach oben rutschen verhindert, bei Kindern ist dieser Höcker am Beckenknochen noch nicht ausgeprägt.
  36. Birgit Meier: Praxistest Kindersitze – Das wird eng; Auto-Bild 13/2007
  37. ADAC:Wie sichere ich mehrere Kinder (z. B. im Rahmen einer Fahrgemeinschaft)?
  38. TCS:[1]
  39. Vgl. § 21 (3) StVO.
  40. Grundsätzlich werden Kindersitze nach dem NHTSA-Standard zertifiziert und jeder der 50 US-Bundesstaaten verfügt über eigene Kindersicherungsregelungen.
  41. Nicht auf dem Vordersitz. Kinder über 150 cm müssen auf dem Rücksitz mit dem Sicherheitsgurt gesichert werden.
  42. Quelle: ADAC Länderinformationen (Stand 2014)