Klaus Farin

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Klaus Farin (* 1958 in Gelsenkirchen) ist ein deutscher Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Klaus Farin gab bereits im Alter von 15 Jahren seine erste Zeitschrift in seinem Gelsenkirchener Gymnasium heraus; sein erstes Buch veröffentlichte er mit 20 Jahren, das Vorwort schrieb Günter Wallraff. 1980 siedelte Farin, vor allem wegen der lebendigen Jugendszene, nach Berlin über.

Farin gründete 1997 mit gleichgesinnten Journalisten und Wissenschaftlern das Archiv der Jugendkulturen, das sich zur Aufgabe gemacht hat, Zeugnisse aus und über Jugendkulturen zu sammeln, auszuwerten und der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Er war bis 2011 Leiter und Vorstandsvorsitzender des Vereins.

Farin lebt und arbeitet heute als Lektor in Berlin, daneben ist er auf Vortragsreisen in ganz Deutschland unterwegs.

Werk[Bearbeiten]

Farin beschäftigt sich in seinen Werken hauptsächlich mit jugendlichen Subkulturen.

Zusammen mit Eberhard Seidel-Pielen verfasste Farin 1991 den Band Krieg in den Städten, welcher aufgrund seines neuartigen Ansatzes, die Jugendlichen selbst zu Wort kommen zu lassen, zu einem Standardwerk moderner Jugendsozialforschung wurde. Aus dieser Arbeit heraus ergab sich eine längere Beschäftigung mit dem Themenkreis Rechtsradikale Jugendliche/Neonazis sowie Skinheads, dem zahlreiche Publikationen zu anderen Jugendkulturen folgten.

Bis heute hat Farin 29 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 200.000 Exemplaren veröffentlicht. Er war Mitarbeiter und Herausgeber mehrerer Zeitschriften, drehte Filme und produzierte Radio-Hörspiele und -Features.

Weblinks[Bearbeiten]