Böhse Onkelz

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Böhse Onkelz
Böhse Onkelz.svg
Allgemeine Informationen
Herkunft DeutschlandDeutschland Deutschland
Genre(s) Punk (1980–1981)
Oi! (1981–1986)
Hard Rock, Deutschrock (seit 1987)
Gründung 1980[1]
Auflösung 2005
Neugründung 2014
Website www.onkelz.de
Aktuelle Besetzung
Kevin Russell
Stephan Weidner
Matthias Röhr (ab 1981)
Peter Schorowsky

Böhse Onkelz ist eine von 1980[1] bis 2005 und seit 2014 wieder aktive deutsche Rock-Band. Die Band ist insbesondere wegen ihrer Nähe zum Rechtsrock in den frühen 1980er Jahren in der Öffentlichkeit bis heute umstritten, obwohl sich die Mitglieder später mehrfach vom Rechtsextremismus distanzierten.

Ihr erstes Album Der nette Mann von 1984 wurde zunächst als jugendgefährdend indiziert und kurz darauf beschlagnahmt. Ab Mitte der 1990er Jahre erreichten die Böhsen Onkelz mehrfach Platzierungen in den Top 10 der deutschen Charts. Seit dem Album Viva los Tioz aus dem Jahre 1998 erreichten vier Studioalben der Band in Folge Platz 1 der deutschen Charts.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

1980 bis 1981: Gründung[Bearbeiten]

Inspiriert durch Bands wie The Clash oder The Stranglers gründeten Stephan Weidner, Kevin Richard Russell und Peter „Pe“ Schorowsky 1979/80 die Band. In einem Interview gegenüber der EMMA gab Weidner 1993 an, dass die Band seit 1979 bestehe.[2] In der später erschienenen Bandbiographie Böhse Onkelz, Danke für nichts wird dagegen angegeben, dass die Band am 25. November 1980 in Hösbach (Unterfranken) als Böhse Onkelz erstmals auftrat.[3][4] Den Bandnamen gaben ihnen einige Kinder aus der Nachbarschaft, als sie ihre jüngeren Geschwister mit den Worten: „… Vorsicht, da sind die bösen Onkels! …“ davor warnten, dass diese ihnen den Schlitten wegnehmen würden.[5] Zuvor hatte sich die Gruppe zwei Wochen lang Beulenpest genannt.[6]

1981 trat Matthias „Gonzo“ Röhr der Band bei. Er hatte zuvor in der Punk-Gruppe Antikörper (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Band aus Hamburg) Gitarre gespielt und brachte somit Erfahrung in die musikalisch unerfahrene Band.[7] Zunächst spielte Schorowsky das Schlagzeug, Weidner die Gitarre, Röhr den Bass und Russell übernahm den Gesang.[8] Kurz vor der ersten Aufnahme zum Sampler Soundtrack zum Untergang Vol. II tauschten Röhr und Weidner die Instrumente.[9]

Die Band war anfangs in Frankfurt am Main aktiv. Erste Konzerte fanden im Verlaufe des Jahres 1981 im Jugendclub Juz Bockenheim, in der Batschkapp und im türkischen Familienzentrum am Wiesenhüttenplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs zusammen mit anderen jugendlichen Punk-Bands statt.[10]

Während des letztgenannten Konzertes am 14. November 1981 wurde unter anderem das später vielfach von den Medien kritisierte ausländerfeindliche Lied Türken raus[11] gespielt. Nach Aussage der Band wurde es vom Publikum wegen der Primitivität des Textes nicht ernst genommen.[12] Die ersten Konzertberichte stammen aus Punk-Fanzines. Patrick Orth, ein Beobachter des Konzertes am 19. Juni 1981 im Juz Bockenheim und späterer Manager der Band Die Toten Hosen, gab in einem 2005 veröffentlichten Interview rückblickend an, dass zu dieser Zeit in der Frankfurter Punk-Szene die Koketterie mit Nazi-Symbolik weit verbreitet gewesen sei. Dies geschah mit dem Ziel, die Feindbilder Hippie- und Alternativ-Kultur zu provozieren. Die Jugendlichen hätten damals die späteren Probleme mit Rechtsextremismus in Deutschland nicht abzusehen vermocht.[13]

1981 bis 1986: Die Jahre in der Skinhead-Szene und Indizierung[Bearbeiten]

Nach der ersten Demoaufnahme von 1981, die das Stück Türken raus enthielt,[14] nahm die Band noch im selben Jahr ihre erste Single Kill the Hippies – Oi auf und steuerte zwei Lieder zum politisch eher linken Punk-Sampler Soundtracks zum Untergang 2 bei, der 1982 erschien[15]. Als die ursprünglich weitgehend unpolitische Punk-Szene immer weiter nach links rückte[16] und andererseits von den Medien versucht wurde, den ursprünglich unangepassten, rebellischen Punk zu einem reinen Modetrend zu kommerzialisieren[16], verloren die Onkelz das Interesse an dieser Subkultur und orientierten sich immer mehr an der Oi!-Bewegung. Dort sahen sie die Möglichkeit, weiterhin unangepasste, rebellische Musik zu machen, ohne sich politisch vereinnahmen zu lassen.[17][18]

1983 erschien die zweite Demokassette in einer Auflage von etwa 100 Stück. Diese enthielt das zweite Lied mit ausländerfeindlichem Inhalt, Deutschland den Deutschen.[19][20] Sie verbreitete sich schnell durch Kopieren in der Skinhead-Szene.[21] Im Sommer desselben Jahres fand das erste Konzert der Band vor Skinhead-Publikum im sogenannten KdF-Bunker, einem alten Fabrikgebäude, das der Band Kraft durch Froide als Proberaum diente, in Berlin statt.[22][23] Bei diesem Auftritt vor ungefähr 50 Zuschauern wurde das Lied Türken raus zum letzten und das Lied Deutschland den Deutschen zum einzigen Mal live gespielt.[24][25]

Anfang Mai 1984 folgte die Veröffentlichung des ersten Studioalbums Der nette Mann über das Label Rock-O-Rama, dessen Fokus zu diesem Zeitpunkt noch auf Punk- und New-Wave-Musik lag.[26][27] Auf diesem Album befanden sich auch die Lieder Stolz und Deutschland, die den Onkelz einen verstärkten Kultstatus in der Skinhead-Szene einbrachten.[28] Am 15. August 1986 wurde Der nette Mann von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) indiziert. Dies geschah zum einen wegen zweier, laut des Urteils der BPjS[29], „tendenziell nationalsozialistischer“ bzw. die „Inhalte des Nationalsozialismus unreflektiert übernehmender“ Texte (Frankreich '84 und Böhse Onkelz), zum anderen wegen eines „pornografischen“ Liedes (Mädchen) sowie drei gewaltverherrlichender Titel (Dr. Martens-Beat, Fußball und Gewalt und Der nette Mann). Kurze Zeit später wurde durch das Amtsgericht Brühl das Album bundesweit wegen Gewaltverherrlichung (§ 131 Abs. 1 StGB) beschlagnahmt, was ein Totalverbot, das Album zu verbreiten, auch an Erwachsene darstellte. Der nette Mann verkaufte sich bis zum Verbot mäßig, die Anfangsauflage betrug 1000 Exemplare[30], verbreitete sich jedoch schnell durch Schwarzkopien in der Oi!-Szene. Erst nach dem Verbot wurde die breitere Öffentlichkeit auf das Album aufmerksam.

Im Herbst des Jahres 1984 wirkten die Onkelz im Rahmen eines Live-Auftritts im Berliner Loft in dem Fernsehfilm Zagarbata von Tabea Blumenschein mit, welcher sich mit der frühen Skinhead- und Punk-Bewegung Anfang der 1980er Jahre in Deutschland beschäftigt und am 19. Mai 1985 veröffentlicht wurde.[31][32]

Ende des Jahres 1984 begannen Weidner, Röhr und Schorowsky sich langsam von der Skinhead-Szene zu distanzieren, da sie sich zu sehr in ihrer Freiheit zum Beispiel durch bestimmte Dresscodes eingeschränkt fühlten.[33][34] Zudem wies Weidner 1986 rückblickend darauf hin, dass es „Vorfälle“ gegeben habe, „mit denen wir uns nicht identifizieren können“ und die Band keine Lust mehr darauf gehabt habe, sich „in eine Ecke drängen zu lassen, aus der wir nicht mehr herauskommen“.[35] Russell dagegen identifizierte sich noch bis zum Ende des Jahres 1985 stark mit der Skinheadkultur.[36]

Parallel wurde auch die Trennung vom Label Rock-O-Rama beschlossen, da dieses immer mehr durch neonazistische Veröffentlichungen, beginnend ab dem Jahre 1984 mit Veröffentlichungen von Bands wie zum Beispiel Skrewdriver, Skullhead oder Brutal Attack, auffiel und die Onkelz darüber hinaus finanzielle Differenzen mit dem Label-Chef Herbert Egoldt hatten. Trotzdem musste die Band ihren Plattenvertrag über insgesamt drei Alben erfüllen und veröffentlichte 1985 noch Böse Menschen – Böse Lieder sowie Mexico, bevor sie sich von Rock-O-Rama trennen konnte. Mexico beinhaltete nur sechs Lieder, um dem Label so wenig Musikmaterial wie möglich zur Verfügung zu stellen.[37]

Ein Schlüsselerlebnis für die Band war das letzte Konzert vor reinem Skinhead-Publikum am 9. November 1985 im KdF-Bunker in Berlin. Die Onkelz spielten kurzfristig für eine andere Band, die ausgefallen war.[38] Die dort vom Publikum gezeigten Hitlergrüße und neonazistische Parolen waren aus der Sicht der Onkelz ein weiterer Grund dafür, sich von der Skinhead-Szene zu verabschieden.[23]

1986 bis 1992: Erste öffentliche Wahrnehmung[Bearbeiten]

Abgesehen von der Indizierung des Albums Der nette Mann im Jahr 1986 wurde es nach dem Ausstieg aus der Skinhead-Szene zunächst ruhig um die Band. Nach einem Benefiz-Konzert für das SOS-Kinderdorf folgte bis 1989 kein weiterer Live-Auftritt.[39] 1987 veröffentlichte die Band mit Onkelz wie wir … ein neues Album über das Label Metal Enterprises, welches die Band nach der Trennung von Rock-O-Rama unter Vertrag nahm. Zu dem Tonträger, der sich bis Ende des Jahres etwa 15.000 Mal verkauft hatte, wurde erstmals eine Rezension in einem bundesweit publizierten Musikmagazin abgedruckt.[40]

1988 wurde das fünfte Album Kneipenterroristen veröffentlicht. Die Tonträger handelten zwar zum Teil noch immer von Alkohol und Gewalt, wurden textlich und musikalisch aber komplexer. Dazu kamen neue Themen wie Götzenverehrung in Falsche Propheten oder psychische Störungen wie Paranoia in Tanz der Teufel bzw. Albträume in Freddy Krüger. Trotz der musikalischen Weiterentwicklung und der langsam zunehmenden Anerkennung innerhalb der Heavy-Metal-Szene[41][42] bekam die Band intern massive Probleme aufgrund schwerer Schicksalsschläge, zum Beispiel durch den Tod enger Freunde und die Alkohol- und Heroinabhängigkeit des Sängers Kevin Russell[43][44].

Das Interesse an den Onkelz wuchs mit den steigenden Verkaufszahlen der Folgealben Es ist soweit, Wir ham’ noch lange nicht genug und Heilige Lieder deutlich. Letzteres erreichte Platz 5 der deutschen Albumcharts und brachte der Band 1995 ihre erste Goldene Schallplatte ein.[45] Im Zuge dieses Erfolgs wurden die Vergangenheit der Onkelz und die Forderung nach einer Namensänderung wiederholt thematisiert.

Als es in den frühen 1990er Jahren zu verschiedenen rassistischen Übergriffen in Deutschland (zum Beispiel die Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen oder der Mordanschlag von Mölln) kam, wurden die Onkelz häufig im Zusammenhang mit rechtsextremer Gewalt erwähnt. Die Gruppe sah sich mit massiver Kritik konfrontiert, die unter anderem dazu führte, dass sich mehrere Radio- und später auch Fernsehsender (MTV und VIVA) weigerten, Onkelz-Lieder zu spielen. Große Verkaufshäuser wie Media Markt, WOM oder Saturn verkauften die Tonträger der Onkelz nicht.[46][47][48][49] Zudem weigerten sich verschiedene Stadtverwaltungen und bekannte Konzertveranstalter wie Marek Lieberberg, David Lieberberg und Axel Schulz, die Band auftreten zu lassen.[47][50][51][52] Mike Hennessey, der 1992 im Billboard über den Erfolg des Albums Heilige Lieder vor dem Hintergrund einer erstarkenden Neonazi-Szene in Deutschland berichtete, beurteilte darin die Erfolgsgeschichte der Band als „äußerst rassistisch“.[53]

Dagegen versuchte das Plattenlabel Metal Enterprises, bei dem die Onkelz unter Vertrag standen, bis sie es 1990 aufgrund der immer größer werdenden neonazistischen Tendenzen verließen, gerade mit der Vergangenheit der Band noch neonazistisches Publikum anzusprechen und so Gewinn zu machen. 1994 konnte die Band aber erfolgreich eine „Best-of“-Veröffentlichung des Labels mit dem Titel Könige für einen Tag stoppen, da deren Cover aus Sicht der Band und zahlreicher anderer Betrachter „einen nationalistischen Eindruck vermittelte“.[54]

1992 bis 1997: Zwischen Kritik und Erfolg[Bearbeiten]

Logo des B.O.S.C.

Trotz der massiven öffentlichen Kritik waren die Onkelz weiterhin erfolgreich und schafften es 1993 mit ihren beiden veröffentlichten Alben Weiß und Schwarz auf Platz 10 bzw. 12 der deutschen Albumcharts. Mit dem Lied Deutschland im Herbst befand sich auf dem Album Weiß auch ein Titel, mit dem sich die Band gegen die rechtsextreme Szene und deren rassistische Übergriffe positionierte. Weidner äußerte sich dazu in der Zeitschrift Rock Hard:

„Die Vorfälle im letzten Jahr, Rostock, Mölln, und so weiter, sind an uns nicht spurlos vorbeigegangen. ‚Deutschland im Herbst‘ ist unsere Reaktion auf diese Ausschreitungen, und die Wortwahl zeigt deutlich, was wir davon halten: ‚Braune Scheiße‘, das sind diese Chaoten für mich, nicht mehr und nicht weniger.“

Stephan Weidner: Rock Hard, 1993.[55]

1994 wurde der Böhse Onkelz Supporter Club (B.O.S.C.) als offizieller Fanclub der Band gegründet. Dieser war bis zum Jahr 2002 auf 2000 Mitglieder begrenzt.[56][57] Mit Hilfe des ehemaligen Landtagsabgeordneten der Grünen Michael Schmelich und des Dezernenten für Multikulturelle Angelegenheiten der Stadt Frankfurt Daniel Cohn-Bendit gingen die Onkelz in diesem Jahr erstmals auf eine ausgedehnte Deutschland- und Österreich-Tournee. In dieser Zeit konnte Russell auch erfolgreich seine Abhängigkeit von Heroin und Alkohol bekämpfen, die zu diesem Zeitpunkt für ihn lebensbedrohliche Ausmaße angenommen hatte.[58] Im März 1995 wechselten die Onkelz zum Plattenlabel Virgin Records und waren damit erstmals bei einem Major-Label unter Vertrag. Die Vertragsverhandlungen fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter dem Decknamen Rainbow Projekt statt.[59] Dort brachten sie noch im gleichen Jahr das Album Hier sind die Onkelz heraus, das Platz 5 der deutschen Albumcharts erreichte.

1996 folgte das Album E.I.N.S., auf dem sich mit Enie Tfahcstob rüf Ediona-RAP ein Stück befand, das den zuvor von verschiedenen Journalisten erhobenen Vorwurf versteckter Rückwärtsbotschaften in Liedern der Band scharf kritisierte und als absurd darstellte. Außerdem reagierte die Band mit dem Titel Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben auf Äußerungen der beiden Bands Die Ärzte und Die Toten Hosen, welche sich wiederholt kritisch gegenüber den Böhsen Onkelz geäußert hatten, u. a. in dem Lied Schrei nach Liebe von Die Ärzte.

Im September 1997 wurde die vom Autor Edmund Hartsch verfasste offizielle Bandbiografie Böhse Onkelz, Danke für nichts veröffentlicht, die sich bisher über 75.000 Mal verkaufte.[60]

1997 bis 2004: Platz 1 in den Charts[Bearbeiten]

Tour 2004, zweites Konzert in Dortmund

Ende der 1990er Jahre nahmen Media Markt und World of Music die Platten der Gruppe wieder in den Verkauf. Dies und die angewachsene Fan-Gemeinde der Onkelz sorgten 1998 dafür, dass die Band mit dem Album Viva los Tioz zum ersten Mal Platz 1 der deutschen Albumcharts erreichte. Aufgrund des großen Erfolges gab es 1999 erstmals eine Nominierung für den Echo in der Kategorie Rock/Pop: Gruppe des Jahres national, der aber nicht gewonnen wurde.[61]

Nachdem der Vertrag mit dem Plattenlabel Virgin nach drei Studioalben 1998 ausgelaufen war, gründete die Band ihr eigenes Label Rule 23 Recordings (2004 kurzzeitig Regel 23 Recordings).[62] Virgin übernahm weiterhin den Vertrieb. Das Nachfolgealbum Ein böses Märchen … aus tausend finsteren Nächten aus dem Jahr 2000 erreichte ebenfalls Platz 1 in den deutschen Albumcharts und wurde innerhalb der ersten 48 Stunden nach Verkaufsstart über 300.000 Mal verkauft.[63] Für die Singleauskopplung "Dunkler Ort" wurde erstmals ein Musikclip produziert, für dessen visuelle Umsetzung der Schweizer Surrealist und Oscarpreisträger HR Giger beauftragt wurde.[64] Mit dem Album Dopamin, das 2002 erschien, erreichten die Onkelz zum dritten Mal in Folge Platz 1. Des Weiteren wurden die Böhsen Onkelz 2001 und 2003 erneut in der Kategorie Rock/Pop: Gruppe des Jahres national für den Echo nominiert.[65][66][67]

In dieser Zeit brachte die Band mehrfach ihre Ablehnung gegenüber politischem Extremismus jeglicher Art zum Ausdruck, nahm an mehreren Rock-gegen-Rechts- sowie Rock-gegen-Gewalt-Konzerten teil und engagierte sich in sozialen Projekten, versuchte aber nicht, mit ihren Texten die politische Meinung ihrer Fans maßgeblich zu beeinflussen.[68] Trotzdem sorgte ihre Vergangenheit weiterhin für Kontroversen. Eine Sondersendung MTV Masters über die Band wurde nach deren Meinung verfälscht, woraufhin die Onkelz 2002 die Single Keine Amnestie für MTV veröffentlichten, die in Deutschland den 2. Platz der Charts erreichte. Einen weiteren Höhepunkt erreichte die Kontroverse am 8. August 2003, als die Böhsen Onkelz beim Konzert auf dem EXPO-Gelände in Hannover als Vorgruppe der Rolling Stones auftraten: German Nazi Punk Band to open for the Rolling Stones titelte die amerikanische Boulevardzeitung New York Post in ihrer Ausgabe vom 2. Juni 2003.[69] Im selben Jahr ging die Band unter dem spanischen Pseudonym Los Tioz in Deutschland auf Club-Tour.[70]

2004 bis 2005: Vorläufiges Ende[Bearbeiten]

Bühne am Lausitzring, 17. Juni 2005
120.000 Besucher beim Konzert
Bühne mit der Aufschrift „Danke für alles!“

Am 24. Mai 2004 kündigten die Onkelz ihren Rückzug vom aktiven Musikgeschäft an. Auf der offiziellen Band-Website stand:

„Aber – seien wir ehrlich zu uns – das ist die logische Konsequenz aus allem. Aus den vergangenen 24 Jahren, aus dem Keller in Hösbach und der ausverkauften Festhalle in Frankfurt. Die Onkelz hatten nie die Ambition, als Rockeremiten mit ergrautem Haar auf dem Rockolymp anzukommen, sondern wenn mit vollem Elan und nicht schon auf dem absteigenden Ast sitzend.“[71]

Nach dem Erscheinen des letzten Studioalbums Adios und dessen Sprung an die deutsche Chartspitze, einem Auftritt am 5. August beim Wacken Open Air und der ausverkauften Tournee La Ultima fand am 17. und 18. Juni 2005 ein Abschieds-Open-Air-Festival unter dem Namen Vaya con Tioz (‚Geh mit den Onkelz‘) am EuroSpeedway Lausitz statt.[72][73] Zum Konzert kamen neben den offiziell 120.000 Fans[74], die eine Eintrittskarte hatten, noch geschätzte 60.000 weitere Fans, die während der Konzerte auf den Campingplätzen verweilten. Das gaben die Band, der örtliche Konzertveranstalter und die Polizei bekannt.

Anlässlich des Konzertes wurde, in Zusammenarbeit mit der Bierbrauerei Beck’s sowie Michael Meierhofer von der FFW Winhöring, ein eigenes Bier namens BOB (Böhse-Onkelz-Bier) mit speziellem Design in einer Auflage von 250.000 Dosen produziert.[75]

Neben den Onkelz als Headliner spielten am Lausitzring als Vorgruppen Motörhead, Machine Head, J.B.O., In Extremo, Psychopunch, Children of Bodom, Pro-Pain und weitere Gruppen sowie Onkelz-Cover-Bands wie die Enkelz oder Kneipenterroristen. Darüber hinaus hatten Bands wie Misfits und Turbonegro zunächst ihr Kommen zugesagt. Aufgrund des öffentlichen Drucks sprangen sie jedoch ab.[76] Auch Marky Ramone sagte wenige Tage vor dem Konzert ab, da ihm in den Vereinigten Staaten mit Boykott gedroht wurde.[77] Da die Onkelz an den beiden Tagen neben vielen anderen Titeln aus den vergangenen 25 Jahren auch das indizierte Stück Der nette Mann vom gleichnamigen Debütalbum spielten, führte dies zu einer Anzeige.[78]

2005 bis 2014: Intermezzo[Bearbeiten]

Am 16. Februar 2007 wurde das letzte Konzert unter dem Namen Vaya con Tioz auf vier DVDs veröffentlicht. Ebenso folgte Mitte November desselben Jahres die Neuaufnahme des Albums Onkelz wie wir …. Für Vaya con Tioz erhielt die Band 2008 in der Kategorie Musik-DVD-Produktion (national) nach einigen erfolglosen Nominierungen ihren ersten und einzigen Echo.[79][80][81]

Stephan Weidner und Matthias Röhr haben seit dem Ende der Onkelz bereits mehrere Solo- und Live-Alben veröffentlicht.

Auch nach der Auflösung der Band finden deutschlandweit jährlich zahlreiche Veranstaltungen rund um das Thema Böhse Onkelz statt. So findet zum Beispiel seit Sommer 2006 regelmäßig ein Musikfestival mit dem Titel Größte Onkelz Nacht Deutschlands (G.O.N.D.) statt, zu dem im Jahr 2012 etwa 20.000 Karten verkauft wurden.[82]

Nach einer ersten Stellungnahme im Oktober 2010 auf der Internetseite der Band wandte sich Stephan Weidner im Dezember über einen Beitrag in seinem Blog und Interviews in den Zeitschriften Rock Hard sowie Metal Hammer an die Fans. Er ließ verlauten, dass in Wahrheit die Drogenabhängigkeit des Sängers Kevin Russell der Auslöser für die Trennung gewesen sei, um zu verhindern, dass das Ansehen der Band ernstlichen Schaden nimmt.[83]

Vom 27. Juni bis zum 2. Juli 2011 wurde im Berliner HAU-Theater ein Theaterstück unter der Regie von Tamer Yiğit und Branka Prlic über die Band-Geschichte der Onkelz aufgeführt, das mit Mitteln des Hauptstadtkulturfonds gefördert wurde.[84]

Am 31. August 2012 kam das erste Soloalbum von Peter Schorowsky mit dem Titel Dreck und Seelenbrokat in die Läden.[85] In einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung erklärte Schorowsky, dass er eine Onkelz-Wiedervereinigung nicht ausschließe: „Es ist gar nicht mal so weit hergeholt, dass Kevin (Russell) wieder mal für die Onkelz singt. Es könnte sein, dass wir nächstes Jahr alle vier etwas zusammen machen. Theoretisch ist es möglich – an der praktischen Umsetzung wird gearbeitet. Ich fand das Schlussmach-Ding auf dem Lausitzring damals sehr egoistisch.“[86]

Am 26. November 2013 gründen Peter Schorowsky und Matthias Röhr in Günzburg zusammen die Firma E.I.N.S. GmbH.[87] Deren Gegenstand ist unter anderem die Planung, Betreuung und Durchführung von Musikveranstaltungen aller Art sowie die Betreuung von Musikgruppen, insbesondere gegenüber Konzertveranstaltern. Die E.I.N.S. GmbH ist auch Betreiber der Internetseite www.onkelz.de[88].

2014: Comeback[Bearbeiten]

Bei zwei Comeback-Konzerten am 20. und 21. Juni 2014 auf dem Hockenheimring vor jeweils rund 100.000 Zuschauern spielten die Onkelz nach Ansicht von Spiegel-Online-Reporter Arno Frank „soliden Altherrenrock“ und „eine Reihe überraschend tranfunzeliger Balladen“. Neun Jahre nach der offiziellen Auflösung sei das „gemeinsame Außenseitertum […] die einzige Botschaft der Band“, so Frank.[89] Metal-Hammer-Redakteur Marco Götz sah hingegen „die Onkelz in bestechender Form“: Gonzo schüttele „sich mit Cowboy-Hut ein treffsicheres Solo nach dem anderen aus dem Ärmel, während Pe hinter der Schießbude nach all den Jahren immer noch den unerschütterlichen Fels in der Brandung mimt. Kevin Russells Stimme aus der Gosse harmoniert nach wie vor bestens mit Stephan Weidner, dessen Bass den Hockenheimring nicht selten zum Vibrieren bringt.“[90]

Musik und Text[Bearbeiten]

Musik[Bearbeiten]

In ihrer Anfangsphase wurden die Onkelz von Punk-Bands wie The Clash, The Stranglers, Public Image Ltd., The Jam, The Damned oder Sham 69 inspiriert.[3] Mit dem Aufkommen der Oi!-Bewegung in Großbritannien und deren Ausbreitung nach Deutschland wurden Gruppen wie Cockney Rejects, Cock Sparrer oder Angelic Upstarts zu ihren musikalischen Vorbildern.[91] Des Weiteren waren Matthias Röhr und Stephan Weidner Fans des amerikanischen Bluesrock-Musikers Stevie Ray Vaughan, dem sie nach dessen Tod das Instrumental-Stück Tribute to Stevie auf dem Album Weiß von 1993 widmeten.

Der musikalische Stil der Band hat sich immer wieder im Verlaufe ihrer Karriere geändert. Von der Bandgründung an bis etwa 1985 spielte sie Oi!-Punk, bei dem ab 1983 Ska- und ab 1985 Hard-Rock-Einflüsse hörbar wurden. Genre-untypisch waren die zahlreichen und relativ komplexen Soli des Gitarristen. Ab dem Album Onkelz wie wir … veränderte sich ihre Musik deutlich in Richtung Heavy Metal, wobei spätere Alben, beginnend mit Heilige Lieder, fast ausschließlich dem Hard Rock, mit Einflüssen verschiedenster Musikrichtungen, zuzuordnen sind.[92] Zum Beispiel kombinierte die Band ihre Hard-Rock-Rhythmen auf dem Album Viva los Tioz mit elektronischen Klängen, mittels Computer- und Synthesizer-Effekten, was auf den folgenden Alben fortgeführt wurde.

Das Instrumentalstück Lt. Stoned ist im Psychedelic-Rock-Stil gehalten und wurde vom Schlagzeuger Peter Schorowsky mitkomponiert. Die Hammond-Orgel spielt Fred Bauer von der Band New Deal. Ein weiteres Beispiel für dieses Genre ist das Lied 1000 Fragen, dessen metaphysischer Text, der den Lauf der Dinge hinterfragt, vom Orgelspiel und einem Orgelsolo verstärkt wird.

Das Stück Einmal vom Album Adios, welches nach einer Indienreise Stephan Weidners entstand und sich mit der indischen Vorstellung vom Übergang zwischen Leben und Tod befasst, wird instrumentell durch eine Sitar unterstützt.

In den Liedern Erinnerungen, Gestern war heute noch morgen, Koma – Eine Nacht, die niemals endet und Zu nah an der Wahrheit kommt ein Klavier zum Einsatz, dessen Parts aber nicht von der Band selbst eingespielt wurden.

Auf den Lieder-wie-Orkane-3-Konzerten im Jahr 1999 spielten die Onkelz erstmals ein Medley, bestehend aus Teilen von Wilde Jungs, Heute trinken wir richtig, So sind wir und Nie wieder.

Gecovert wurden von der Band nur die vier Stücke Coz I luv you von Slade, Je t’aime … moi non plus von Serge Gainsbourg, My Generation von The Who und Ein guter Freund aus dem Film Die Drei von der Tankstelle von 1930.

Typisch für den Gesang war die raue und aggressive Stimme des Sängers Kevin Russell, die aber laut des Musikmagazins Rock Hard schon auf dem Album Heilige Lieder „deutlich melodiöser und wärmer als in der Vergangenheit“ klang.[92] Auf späteren Alben wurde er vermehrt von Stephan Weidner im Gesang begleitet. Zudem ist der engste Freund der Band Andreas Trimborn im Refrain des Liedes 10 Jahre vom Album Es ist soweit zu hören.

Das Album Heilige Lieder wird mit einem Intro eingeleitet, welches musikalisch an ein Oratorium angelehnt ist, das von den beiden ehemaligen Sängerinnen der christlichen Band Habakuk, Angi Dietze und Christine Neumann, gesungen wird und den Refrain des Liedes Wir ham’ noch lange nicht genug rezitiert.

Im Instrumentalstück Baja sind Walgesänge zu hören. Die Inspiration dafür entstand, als Weidner zwei Monate auf einem Greenpeace-Schiff vor der Baja California verbrachte, um die dortigen Wale zu beobachten, sowie durch das Lied Remember Exxon Valdez von Dance 2 Trance, bei dem er die Gitarrenparts einspielte.

Text[Bearbeiten]

Bis auf das 1981 von Kevin Russell geschriebene Stück SS-Staat stammen alle Texte der Band von Stephan Weidner.[12] Zu den Autoren, welche die Texte der Band beginnend mit dem Album Heilige Lieder durch ihre Werke maßgeblich beeinflusst haben, gehören unter anderem Carlos Castaneda, Hermann Hesse, Tom Robbins, Nika Beheshti und Henry Miller.[93][94]

Auf den meisten Alben ist das erste Lied eine Begrüßung der Fans. Oft wird in diesen Stücken mit dem Ruf der Böhsen Onkelz kokettiert. Aus der Ablehnung heraus, die Band und Fans von der Öffentlichkeit erfahren, wird ein Gemeinschaftsgefühl beschworen. In einigen dieser Titel wie Heilige Lieder, Hier sind die Onkelz und Danket dem Herrn finden sich religiöse Bezüge.

Die Gruppe griff nach ihrer Distanzierung von der rechtsextremen Szene in ihren Liedern oft Kritiker an, die sie weiterhin als Neonazi-Band betrachteten. Daher richten sich viele Stücke gegen die Medien, die ihre meinungsbildende Stellung nach Ansicht der Band missbrauchten. Beispiele hierfür sind Titel wie Fahrt zur Hölle, Danke für nichts und Keine Amnestie für MTV.

Ab dem Album Wir ham’ noch lange nicht genug beschäftigen sich einige Lieder mit der Frage nach dem Sinn des Lebens; so lautet eine Textstelle in Finde die Wahrheit: „Denn die Wege sind lang, und selbst der Tod ist nicht ihr Ende, wach endlich auf“, oder Das Rätsel des Lebens: „das Rätsel des Lebens, das Wunder des Daseins, fang an es zu lösen und Du wirst mich versteh’n“.

Jene Fragen ergaben sich auch durch die Verarbeitung des Todes eines sehr guten Freundes der Band, Andreas „Trimmi“ Trimborn. Dieser wurde am 16. Juni 1990 von einem jungen Mann mit einem Messer tödlich in der Brustgegend verletzt. Der vermeintliche Täter, der im darauf folgenden Prozess eine Notwehrsituation schilderte, wurde freigesprochen. Dieses Ereignis verarbeitete die Band in mehreren Stücken: Nur die Besten sterben jung, Der Himmel kann warten und Der Platz neben mir – Part I + II. Mit Ganz egal sowie Das Messer und die Wunde existieren auch zwei Lieder, die an den Täter gerichtet sind. Einer ethnologischen Feldforschung zufolge ist es die Onkelz-Titelzeile Nur die Besten sterben jung, die am häufigsten in Todesanzeigen von jungen Menschen aus den neuen Bundesländern zu lesen ist.[95][96]

Des Weiteren prangerte die Band in ihren Liedern soziale und politische Missstände an. So beziehen die Titel Hässlich, brutal und gewalttätig, Deutschland im Herbst, Hass-tler und Ohne mich Stellung gegen politischen Extremismus, vor allem von Seiten Rechtsextremer und Neonazis.

In den Stücken Scheißegal, Schöne neue Welt, Macht für den der sie nicht will, Worte der Freiheit und Entfache dieses Feuer thematisiert die Gruppe die Eingriffe durch staatliche Zensur, die veränderten, chaotischen Bedingungen für die Menschen nach dem Untergang der Sowjetunion und ihrer Partnerstaaten, die Kriegsleiden der jugoslawischen Zivilbevölkerung, mangelndes Demokratieverständnis, die Situation der ostdeutschen Bevölkerung und den Schaden, den korrupte Politiker anrichten.

Kindesmissbrauch und Kinderprostitution sind weitere Themen, die immer wieder aufgegriffen wurden. So heißt es in dem Lied Wie kann das sein: „Freier aus den Wohlstandsländern, die durch Bangkok und Manila schlendern, durch pädophiles Gebiet, wie Scheiße, die mit der Armut zieht. […] Wie mitleidlos können wir zur Tagesordnung übergehn?“ In den Stücken Viel zu jung und Der nette Mann wird das Thema des Kindesmissbrauches zwar mit einer sehr harten und expliziten Sprache behandelt, aber dennoch offensichtlich für verabscheuungswürdig erklärt.

Außerdem übte die Band häufig Kritik an der Gesellschaft. In dem Lied Superstar werden Sendungen wie Deutschland sucht den Superstar als Produkt einer zu kommerziell ausgerichteten Musikindustrie bezeichnet, die „Pop-Maschinen“ und „Retortenbands“ ohne Talent produzieren würden: „Ich will Mädchen, Möpse und Millionen, mich soll der Bohlen holen.“ In Überstimuliert kritisierte die Gruppe eine träge, gedankenfaule Gesellschaft, deren Bäuche voll seien und die sich selbst vernichten werde. In Regen heißt es dann: „Es regnet Kampf ums Überleben. […] Es regnet Wut, hier gibt es keine Arche, wir ertrinken in Blut.“

Im Lied Dunkler Ort wird darauf verwiesen, dass die Menschen sich ihre dunkle Realität selbst schaffen würden, aber diese auch selbst überwinden könnten. In Kirche drückte die Band ihre Abneigung gegenüber der römisch-katholischen Kirche und deren Dogmen sowie Moralvorstellungen aus. Gesichter des Todes beschreibt die vermeintliche Quotengier der Medien und die Grundlage jener Quoten, nämlich das menschliche Leid, das am gewinnbringendsten vermarktet wird. Exitus charakterisiert konservative, gedankenträge Menschen, die unfähig sind, Veränderung zu schaffen oder eine eigene Meinung und eigene Ideale zu entwickeln: „Viel zu feige, die Moral zu untergraben, ohne Glauben, ohne Ideale.

Ebenfalls ein wichtiges Thema in der Musik der Band ist die Selbstfindung und Selbstliebe. In dem Lied Wenn du wirklich willst, das zum Soundtrack des Films Kombat Sechzehn beigesteuert wurde, heißt es: „Sei du selbst, steh zu dir, die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert. Du bist was du warst und du wirst sein was du tust, beginne dich zu lieben, und du findest was du suchst.“ Stücke wie Das Wunder der Persönlichkeit, Mutier mit mir, Ich mache was ich will und Ich bin wie ich bin beziehen sich stark auf den Individualismus.

Ab Mitte der 1990er Jahre bezeichnete die Band ihre Fans als „Neffen und Nichten“, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu verstärken. Dies wird unter anderem im Lied Danke vom Album Ein böses Märchen … aus tausend finsteren Nächten besungen.

Auf den späteren Alben wird immer wieder die Vergangenheit angesprochen, wobei es oft um die „Wilde Zeit“ der Bandmitglieder geht. Ein Beispiel hierfür ist das Lied Erinnerungen. In der Textstelle: „Ich erinner mich gern an diese Zeit, eine Zeit, die man nie vergisst. Doch ich muss mein Leben leben, meinen Weg alleine gehn, mach’s gut, du schöne Zeit, auf Wiedersehn“ wird der Ausstieg aus der Oi!-Szene thematisiert, die immer mehr in der Neonazi-Szene aufging.

Rezeption[Bearbeiten]

1996 in einem Playboy-Interview auf die „ehemalige Nazi-Kultband Böhse Onkelz“ angesprochen, antwortete Campino, Sänger der Gruppe Die Toten Hosen:

„Es ist ein bißchen dürftig, wenn eine ehemalige Nazi-Combo von heute auf morgen behauptet: Wir sind nicht mehr politisch, wir halten uns raus. Die Böhsen Onkelz stehen immer noch für eine abgeschmackte Landserheftchen-Romantik, nach dem Motto: Ich möchte lieber im Kugelhagel im Freien sterben als im Sitzen im Büro. […] Ich kann mich nur wundern, daß Virgin so etwas unters Volk bringt. Jedes weitere Wort über die Onkelz ist für mich Zeitverschwendung.“[97]

Als Campino 2003 in einem Interview auf die in Hannover als Vorgruppe der Rolling Stones auftretenden Onkelz angesprochen wurde äußerte er sich folgendermaßen:

„Man sollte die Onkelz endlich wie jede andere Hardrock-Band behandeln. […] Ich bin […] der Meinung, dass man aufhören sollte, die Onkelz immer darauf festzunageln, was vor 20 Jahren war. Wenn du in Deutschland jemanden umbringst, kriegst du Lebenslänglich, kommst nach 20 Jahren aus dem Knast und die Sache ist ausgestanden. Aber die Typen werden angemacht für Texte, die sie mal vor 20 Jahren geschrieben haben, obwohl sie jetzt schon seit langer Zeit dagegen kämpfen. Ich denke, irgendwie sollte man das auch mal akzeptieren. […] Da kann ich mir überhaupt kein Urteil drüber erlauben [über das Publikum der Onkelz], weil ich noch nie bei einem Konzert von denen war. Da wird es sicherlich auch viele Leute geben, denen Politik scheißegal ist oder die gerade mal Anfang 20 sind. Wie soll man denen erklären, was damals war? Und ist das überhaupt noch wichtig? Ich bin bei diesem Thema mittlerweile entspannter.“[98]

Im 1993 veröffentlichten Anti-Neonazi-Lied Schrei nach Liebe von der Gruppe Die Ärzte lautet eine Zeile: „Zwischen Störkraft und den Onkelz steht ’ne Kuschelrock-LP.“ Diese Textpassage wurde auf dem Album Rock ’n’ Roll Realschule in: „zwischen Störkraft und den andern“ geändert, was für Verwirrung bei den Fans beider Bands sorgte. Farin Urlaub sagte 2004 dazu:

„Wir haben daraufhin tatsächlich begeisterte E-Mails von Onkelz-Fans gekriegt, mit dem Tenor‚ Endlich habt Ihr’s verstanden!‘. Was ich eigentlich meinte, war viel härter: ‚Störkraft und die anderen‘ – das ist für mich noch viel deutlicher, dass die Onkelz ‘ne Naziband sind. Wir singen jetzt auch wieder ‚Onkelz‘ für die ganzen Stumpfen. Ich weiche da keinen Deut von ab. Ich mag die nicht, nach wie vor.“[99]

Im Zuge der Auseinandersetzung mit beiden Bands veröffentlichten die Onkelz 1996 auf dem Album E.I.N.S. das Lied Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben, in dem sie bewusst die beiden Rockgruppen ansprechen: „Schöne Grüße nach Düsseldorf und Berlin.“ Düsseldorf und Berlin sind die Gründungsorte der beiden Bands. Des Weiteren heißt es: „Opium fürs Volk, Scheiße für die Massen, ja Ihr habt es geschafft, ich beginne euch zu hassen, wenn ich so etwas sage, ist das nicht gelogen, Ihr sollt den Tag nicht vor dem Abend loben!“ – Opium fürs Volk heißt ein 1996 erschienenes Album von Die Toten Hosen. Die Notwendigkeit der Veröffentlichung dieses Stückes begründete Stephan Weidner in einem 1997 abgedruckten Interview mit der Musikzeitschrift Rock Hard folgendermaßen:

„Wir haben den Song nicht gemacht, um Leute aufeinanderzuhetzen, sondern weil ihn sich die Hosen und Ärzte redlich verdient haben. Wenn die Hosen zum Beispiel Leute mit Onkelz-Shirts aus ihren Konzerten werfen oder sie zwingen, ihre Shirts umzudrehen, dann frag’ ich mich ernsthaft, wie viel Punk bei denen noch im Spiel ist. […] Der Song mag zwar nicht gerade zeigen, dass wir über der Sache stehen. Dafür haben die Hosen ständig in Interviews gegen uns gehetzt, obwohl sie genügend Informationen über uns haben und es eigentlich besser wissen sollten. Wir dagegen haben diese breite Medienakzeptanz nicht. Wir hätten uns nicht einfach in der Presse wehren können, weil’s schlicht und einfach niemand zur Notiz genommen hätte. Also gab’s im Prinzip keine andere Möglichkeit als diesen Song.“[100]

Der einst scharfe Kritiker der Onkelz, Rock-am-Ring-Veranstalter Marek Lieberberg, bezog 2005 anlässlich eines geplatzten Auftritts deutlich Stellung für die Band:

„Die Böhsen Onkelz dienen Teilen der Medien und einigen Repräsentanten der Rockmusik als Zielscheibe für ihre vermeintliche political correctness sowie als willkommene Buhmänner der Nation. […] Statt die Band beim Wort zu nehmen und ihre Hilfe beim Kampf gegen rechte Tendenzen anzunehmen, wurde sie diffamiert und als Feigenblatt für die eigene, richtige Gesinnung missbraucht. Die Böhsen Onkelz sind nüchtern gesehen eine Hardrock-Band mit großartigen Live-Qualitäten. Ihre Texte geben seit Jahrzehnten keinerlei Anlass für eine fortdauernde Verurteilung oder gar Kritik. Es gibt de facto keine Äußerung der Band, die sie in die Nähe faschistischen oder chauvinistischen Gedankengutes rückt. Man muss die Onkelz nicht mögen, aber es ist Zeit für eine faire, unvoreingenommene Beurteilung einer Karriere, die sich ihrem Finale zuneigt.[101]

Innerhalb der Musikbranche gibt es weitere Befürworter der Band wie den Rapper Moses Pelham.[102] Die Techno-DJs Sven Väth und Mark Spoon zählen bzw. zählten zum Freundeskreis der Band.[103][104] Im Laufe der Zeit bekam die Gruppe auch außerhalb der Musikbranche prominente Fürsprecher wie die ehemalige Ausländerbeauftragte des Landes Bremen Dagmar Lill[105][106], den Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit[107][108] oder die Journalistin und Publizistin Alice Schwarzer.[109][110]

Bushido bekundete 2011 Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Onkelz.[111] Der Rapper Vega tritt öffentlich im Onkelz-Tshirt auf[112] und veröffentlichte 2012 ein Musikvideo mit Onkelzbezug.[113] Moses Pelham veröffentlichte 2012 das Lied "Für die Ewigkeit"[114] einschließlich Originalpassagen des Lieds "Koma" von Böhsen Onkelz.

Vorwurf der Nähe zum Rechtsextremismus[Bearbeiten]

Erste Demoaufnahmen[Bearbeiten]

Trotz zahlreicher Distanzierungen wurden den Onkelz öfter neonazistische Tendenzen vorgeworfen. Dabei wird insbesondere das Lied Türken raus aus dem Jahr 1981 angeführt. In diesem Stück, das die Band in ihrer Punk-Phase aufnahm, finden sich Zeilen wie: „Türkenpack, raus aus unserm Land, geht zurück nach Ankara, denn ihr macht mich krank.“ Nach Angaben der Onkelz ist das Lied als Reaktion auf eine Gruppe verfeindeter türkischer Jugendlicher entstanden, mit der sie häufig in Schlägereien verwickelt gewesen seien.[110][115][116][117]

Kritiker wie der Autor Stephan Richter verweisen hingegen darauf, dass in dem Lied nicht von einer spezifischen Gruppe die Rede ist, sondern gefordert wird, dass „alle Türken […] raus“ müssten. Diese Verallgemeinerung ist laut der Band auf ihre damalige primitive Denkweise zurückzuführen.[118] Richter schreibt über das Lied, dass es zwar „keine durchdachte politische Überzeugung“ widerspiegele, aber „auf primitivste Art und Weise den Haß auf türkische Einwanderer“ formuliere.[119]

Außerdem wird das Lied Deutschland den Deutschen von 1983 — eine umgeschriebene Version von Oi, Oi, Oi — angeführt, in dem es „Punks und Skins im Zusammenhalt gegen euch und eure Staatsgewalt“ heißt statt „Skinheads im Zusammenhalt gegen euch und eure Kanakenwelt“ sowie „Wir haben ein besseres Leben verdient, doch bis jetzt haben immer die Bullen gesiegt“ statt „... immer die Kanaken gesiegt“. Wie Türken raus soll auch dieses Stück eine Reaktion auf die Erfahrungen auf der Straße und die Unfähigkeit, sich gegen Gewalttaten von Jugendgruppen zu verteidigen, gewesen sein.[118][120] Im Gegensatz zu Türken raus habe es erstmals eine „‚politische‘ Rechtfertigung“ dargestellt:

„Die bestehende Gesellschaft wird auf einen ‚Freund-Feind‘-Dualismus reduziert. Auf der einen Seite steht die anonyme Masse, die untätig dem drohenden Verfall Deutschlands zusieht und unfähig ist, die existentiellen Probleme zu lösen. Die einzige Möglichkeit, diesem Untergangsszenario zu entgehen, wird in einem ‚Deutschland der Deutschen‘ gesehen. Es wird zur Aufgabe einer militanten Minderheit, auch gegen den Willen der versagenden Allgemeinheit, gegen diese Mängel in der Bundesrepublik zu rebellieren. […] Die empfundene Bedrohung bleibt anonym und erscheint allgegenwärtig. Die Furcht, von übermächtigen fremden Kulturen ins Abseits gedrängt zu werden, ist szenetypisch. Die Außenseiter der Gesellschaft, die Skinheads, sind dazu berufen, sich zu vereinigen und ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.“[121]

Die Band weist darauf hin, dass die Lieder Türken raus und Deutschland den Deutschen auf keiner offiziellen Veröffentlichung zu finden sind. Verbreitet wurden die Stücke durch Vervielfältigung und Weitergabe der Demokassetten. Stephan Weidner sagte in einem 2001 erschienen Interview dazu: „Aber wir wollten das damals nicht veröffentlichen und wir würden den Teufel tun, sowas heute nochmal zu tun, ist doch ganz klar.“[118] Türken raus und Deutschland den Deutschen waren bisher nicht Gegenstand eines eigenen Verbotsverfahrens. Die Indizierung und Beschlagnahme der Tonträger, auf denen die beiden Stücke vertreten waren, erfolgte bisher wegen der beanstandeten Titel vom Debütalbum der Band.

Das Stück SS-Staat, das 1981 auf Kill the Hippies – Oi erschien, und unter anderem die Textzeile „Ach, Du Jude, altes Schwein – Wer soll in der Gaskammer sein?“ enthielt, wird vielfach als Verherrlichung des Nationalsozialismus interpretiert.[122]

Indizierung des Debütalbums[Bearbeiten]

Sechs der 14 Lieder auf dem im Mai 1984 erschienenen Debütalbum Der nette Mann veranlassten die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften dazu, diese und das Album als Ganzes 1986 auf den Index zu setzen: Die Stücke Der nette Mann, Dr. Martens Beat sowie Fußball & Gewalt wurden als gewaltverherrlichend eingestuft, Mädchen als sexistisch, Frankreich ’84 und Böhse Onkelz als Verherrlichung von nationalsozialistischem Gedankengut. Bei den der BPjS-Kommission vorliegenden Texten wichen einige Zeilen oder Wörter von den Originaltexten ab.

In der Begründung der Bundesprüfstelle heißt es, das Lied Der nette Mann sei: „geeignet, rohe Instinkte zu wecken“, und predige „Mord an kleinen Kindern“.[29] Die Band hingegen bezeichnete es als ihre Intention, auf direkte Art und Weise darauf aufmerksam zu machen, wie grausam nekro- sowie pädophile Gewalttäter sind, und dass selbst der unscheinbarste Mensch ein solcher Straftäter sein könnte. Kevin Russell meinte, es sei notwendig gewesen, die Rolle des Sexualstraftäters, der Kinder missbraucht, zu spielen, um die Gedankenwelt eines solchen Menschen und die Grausamkeit des Verbrechens in aller Deutlichkeit darstellen zu können. Die Distanzierung von den im Lied thematisierten Verbrechen soll nach Auffassung der Band durch die Zeilen: „Ich bin der nette Mann von nebenan und jeder könnt es sein. Schaut mich an, Schaut mich an. Ich bin das perverse Schwein“ zum Ausdruck kommen.[118]

Kritisiert wurden auch einzelne Zeilen des Stückes Böhse Onkelz, in dem sich die Band laut eigener Aussage selbst verherrlicht. Die Bundesprüfstelle stufte den Text: „Wir saufen mit links und herrschen mit der Rechten […] Wir sind Böhse Onkelz und machen, was uns gefällt, heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt“ als Verherrlichung nationalsozialistischen Gedankenguts ein.

Der Titel Frankreich ’84 ist laut Aussage der Band als Ausdruck der Vorfreude auf die Fußball-Europameisterschaft 1984 zu sehen, da Mitglieder der Band Eintrittskarten für ein Spiel der deutschen Mannschaft in Straßburg hatten.[123] Die Indizierungskommission sah in den Zeilen: „Ja, wir sehen uns in jedem Fall, im Sommer ’84 beim Frankreichüberfall“ des Stückes jedoch eine Assoziation mit dem Frankreichüberfall von 1940. Diese Textzeile stammt ursprünglich vom Oktoberklub und lautet dort: „Ja, wir treffen uns auf jeden Fall, Sommer ’73 zum X. Festival.“ Der geschichtliche Hintergrund fiel allerdings bereits vor der eigentlichen Indizierung des Liedes weg, als die Band den Text nach der EM ’84 kurzerhand an Mexiko anpasste: „im Sommer ’86 beim Mexikoüberfall“.[124] Der Autor Stephan Richter kritisierte die Begründung der BPjS und hielt diese für überbewertet, da sie den Zusammenhang zur Skinhead-Kultur nicht berücksichtige:

„Der Titel dürfte in seinem politischen Aussagegehalt vom Prüfungsgremium überbewertet worden sein, da der in diesem Zusammenhang maßgebliche Hintergrund der gewaltbereiten Hooligan-Subkultur in den Ausführungen der BPjS gänzlich unberücksichtigt blieb. So beschreibt das Lied weniger abstrakte imperialistische Großmachtphantasien, als vielmehr die direkte Konfrontation in den Stadien mit gegnerischen Hooligans. Der Begriff ‚Volksstamm‘ taucht zudem im Text der ‚BÖHSEN ONKELZ‘ nicht auf und wird ausschließlich von der BPjS verwendet. Die in ‚Frankreich ’84‘ zu Tage tretende Gewaltbereitschaft, kombiniert mit einem für den Teil der rechten Hooligan-Szene typischen provokativ geäußerten Nationalismus, wird als neonazistische Grundhaltung ausgelegt.“[125]

Oft wird auch das Stück Deutschland von Kritikern zu den Titeln mit einem tendenziell rechtsextremen Inhalt gezählt. Ihrer Ansicht nach weist das Lied einen übersteigerten Patriotismus auf, der unterschiedlich aufgefasst werden kann. Mit der Zeile: „Auch zwölf dunkle Jahre in deiner Geschichte macht [sic!] unsere Verbundenheit zu dir nicht zunichte!“ wird ein Bezug zur Zeit des Nationalsozialismus hergestellt, der laut Ansicht der Band als Distanzierung vom Nationalsozialismus zu verstehen sei. Dieses Lied wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften nicht beanstandet.[29] Laut des Politikwissenschaftlers Christoph Butterwegge wurde durch das Stück die Parole „Wir sind stolz drauf, Deutsche zu sein“, zu einer Hymne rechtsextremer Skinheads.[126] Andere Autoren wie Klaus Farin stufen den Titel als „extrem nationalistisch“ oder wie Christian Dornbusch und Jan Raabe als „moderat deutsch-national“ ein.[127][128] Der Autor Stephan Richter äußerte sich zur Bedeutung des Textes:

„Trotz des eher diffusen Nationalismus sagt der Text aber etwas Entscheidendes über das politische Selbstverständnis der ‚BÖHSEN ONKELZ‘ aus. Die Band beruft sich hier auf ‚Schwarz-Rot-Gold‘, die Nationalfarben der deutschen Demokratie – auf derselben Schallplatte, die unter anderem wegen ‚nationalsozialistischer‘ Tendenzen indiziert wurde.“[129]

Auf einem Konzert bei Lübeck 1985 vor etwa 700 Oi!-Skins und einigen Leuten, die klar dem neonazistischen Spektrum zuzuordnen waren, tauschte der Sänger Kevin Russell eigenmächtig beim Lied Deutschland die Erwähnung der Farben Schwarz-Rot-Gold gegen Schwarz-Weiß-Rot aus. Nach Angaben der Band, die das als „weitere Dummheit“ bezeichnete, war sie „außer sich vor Wut über diesen Alleingang“. In der offiziellen Biografie der Gruppe steht dazu: „Kevin sang während des ‚Deutschlandliedes‘ auf eigene Faust, anstatt ‚… schwarz-rot-gold, wir steh’n zu dir …‘, ‚… schwarz-weiß-rot, wir steh’n zu dir …‘ und bekam dafür von Stephan einen ernstzunehmenden Anschiß, was hieß, daß er kurz davor stand, Kevin auf die Fresse zu schlagen.“[130]

Der Politikwissenschaftler Henning Flad bewertete das Album Der nette Mann als „das wahrscheinlich einflussreichste Skinhead-Album der deutschen Rechtsrock-Geschichte“.[131] 2002 konstatierte er: „Bis heute folgen rechtsextreme Skinbands der auf diesem Album vorgegebenen Themenpalette: Lied zu Skinheadkult, Alkoholverherrlichung/ Party, Gewalt, Deutschland, Frauen und sexualisierte Gewalt.“[132] Klaus Farin bewertet das Album als das bedeutendste und folgenreichste in der Geschichte der deutschen Skinheadszene.[133]

Die Meinung der Fans zu den Liedern des Debütalbums ist gespalten. Fans der Band sehen in dieser Streuung des Publikums ein klares Zeichen dafür, dass es primär nicht der politische Nimbus ist, der für die meisten Hörer ausschlaggebend sei. Vor allem in der Skinhead-Szene genießen insbesondere die ersten Alben der Böhsen Onkelz Kultstatus, unabhängig von der jeweiligen politischen Ausrichtung.[18][134] Kritiker hingegen vertreten den Standpunkt, die Band wolle ein breiteres Publikum erreichen, jedoch darauf achten, neonazistische Fans nicht zu verprellen. So habe die Gruppe ihre Texte gerade genug abgemildert, um nicht offen neonazistisch zu sein und folglich einer Zensur sowie der damit verbundenen Unmöglichkeit eines kommerziellen Erfolgs entgehen zu können.[135]

Der Umgang der Band mit den Vorwürfen[Bearbeiten]

Auseinandersetzung der Band mit Kritikern[Bearbeiten]

Auf der Platte Böse Menschen – Böse Lieder aus dem Jahr 1985 veröffentlichte die Band das Stück Hässlich, brutal und gewalttätig, in dem sie sich gegen Neonazis und das Vorurteil, alle Skinheads seien rassistische Gewalttäter, aussprach. In dem Lied heißt es: „Wir tragen alle Hakenkreuze, Skinheads haben nur Gewalt im Sinn. Ist es das, was ihr hören wolltet, dass wir hirnlose Schläger sind?“ und weiter: „In den Medien steht es immer wieder, dass wir Schlägertrupps für Nazis sind. Doch wir haben uns nichts vorzuwerfen, denn es ist ihr Gerede, das stinkt.“ Der Titel des Stückes wurde mehrmals von der Zeitschrift Der Spiegel als angeblicher Beleg für die neonazistische Gesinnung der Band und zweimal als Überschrift für Berichte über rechtsextreme/neonazistische Teile der Oi!-Szene verwendet.[136]

1987 wies der Chefredakteur des Metal Hammer, Edgar Klüsener, bei seiner Rezension des Albums Onkelz wie wir auf die Vergangenheit der Band mit den Worten hin, dass „altbekannte Nazi-Skins der härtesten Sorte dahinter stecken“ würden, denen er „eine Bewußtseinsänderung nicht so ohne weiteres zutraue“[137] Darauf folgten zahlreiche Beschwerden von Fans der Band in Form von Leserbriefen.[138] Als die Band Kenntnis von der Rezension erlangte, bat sie die Redaktion um ein klärendes Gespräch, das in Teilen unter dem Titel Böhse Onkelz – böse ja – rechtsradikal nein im Magazin abgedruckt wurde. An dessen Ende nahm Klüsener den Vorwurf, dass die Böhsen Onkelz eine „Neonazi-Band“ seien, ausdrücklich zurück.[139]

In dem Kommentar Was ist eine Jugendsünde? in der Tageszeitung Darmstädter Echo vom 28. November 1992 glaubte der Journalist Bert Hensel einen Liednamen entschlüsselt zu haben, der rückwärts gelesen „Arier On“ ergebe, Zitat:

„Neue Texte sind so verklausuliert, daß sie den Index unterschwimmen. Eine Gebrauchsanweisung geben die Onkelz bei ihrem jüngsten Ausfluß aber schon. Im Beiheft zur Platte: ‚Wenn ihr versucht, zwischen den Zeilen zu lesen, werdet ihr mehr über uns erfahren.‘ Zwischen den Zeilen steht bekanntlich nichts. In einem harmlos nach Mädchennamen klingenden Songtitel aber Bekanntes. Der heißt: ‚Noreira‘. Von hinten entschlüsselt, liest sich das so: ‚Arier On‘. Auch in Richtung Darmstadt?“[135]

Tatsächlich heißt der Titel, der auf dem Album Heilige Lieder erschien, nicht Noreira, sondern Noreia, benannt nach der gleichnamigen keltischen Gottheit. Allerdings gab es einen Fehldruck auf frühen Ausgaben, bedingt durch das Verwenden der ursprünglichen Druckfolie auf der Wiederveröffentlichung des Schallplatten-Covers, auf dem Noreira steht.[140] Als Reaktion auf die akribische Suche nach versteckten Botschaften veröffentlichte die Band 1996 auf dem Album E.I.N.S. das Lied Enie Tfahcstob rüf Ediona-RAP, was für Eine Botschaft für Paranoide steht, auf dem ein von Stephan Weidner gesprochener Text rückwärts abgespielt wird, der richtig herum folgendermaßen lautet:

„Herzlichen Glückwunsch. Muss ’ne Menge Arbeit gewesen sein, dieses Lied rückwärts abzuspielen. Entweder du bist eines dieser paranoiden Arschlöcher, für die wir dieses Lied gemacht haben, oder du bist einfach nur neugierig. Ersteren sei gesagt: Wer rückwärts gesprochene satanistische oder faschistische Botschaften auf unseren Platten vermutet, muss ausgesprochen dämlich sein und außerdem unter extremem Verfolgungswahn leiden. Armes Schwein, du tust uns echt Leid. Sperr dich ein und schmeiß den Schlüssel weg.“

Mit dem als Reaktion auf die Brandanschläge auf Menschen ausländischer Herkunft Anfang der 90er Jahre entstandene Lied Deutschland im Herbst distanziert sich die Band von rechtsextremistisch motivierter Gewalt gegen Ausländer: „Ich sehe alle gegen alle, jeder gegen jeden. […] Ich sehe braune Scheiße töten. Ich sehe dich! […] Ich höre weiße Geräusche, rassenreine Lieder. Ich höre hirnlose Parolen von Idioten und Verlierern. Ich hör die Lügen der Regierung. Die Lüge eures Lebens. Die Lüge über uns.“ In dem Lied Ohne mich aus dem Album Viva los Tioz distanzierte sich die Gruppe sowohl von Rechts- als auch von Linksextremisten.

Auch die Weigerung der Band, ihren Namen zu wechseln, sorgte immer wieder für Diskussionen. Kritiker sehen darin einen Beweis, dass die Gruppe versuche, durch die Kontinuität des Namens weiter aus ihrer Vergangenheit Profit zu schlagen. David Lieberberg sagte 1992 in einem Interview dazu: „Nein, das ist ein Markenname, der sich noch immer gut verkauft und vor allen Dingen in der rechten Szene verkauft.“[47] Der deutsche Musiker Herbert Grönemeyer äußerte sich in der letzten Folge der von der ARD produzierten zwölfteiligen Musikreportage Pop 2000 folgendermaßen zu der Thematik: „Also Böhse Onkelz steht für mich für ’ne rechte Wut. Also der Name is’n für mich ein Überbegriff für eine rechte Bewegung. Egal ob sie sich davon abkehren oder von lossagen. Für mich ist das einfach Etikettenschwindel und dann hätten se meiner Meinung nach konsequenterweise den Namen ändern sollen.“ In derselben Sendung verteidigte der Techno-DJ Sven Väth die Band: „Ach ich glaub’ das is’ so’n generelles Problem, auch der Deutschen vielleicht, dass man einerseits … Einerseits sagen die Leute, man muss sich auch verändern können und man muss sich auch weiterentwickeln. Nur wenn’s dann jemand tut, dann glaubt man es ihm nicht.“[141] Die Band erwiderte, eine Namensänderung wäre verlogen und der Wandel der Gruppe dann nicht mehr dokumentiert.[47][118][142] Sie nahm im Lied Danke für nichts dazu Stellung: „Ändert Euren Namen, sagst du – ändere Deinen!“ und: „Nichts würde sich ändern, nicht in Tagen, nicht in Jahren, die Wahrheit ist in dir, und nicht in Deinem Namen.“

Im Mai 2001 scheiterten die Böhsen Onkelz mit einer Klage gegen die taz. Diese hatte die Gruppe in einem Artikel als „berüchtigte rechtsradikale Band“ bezeichnet. In zweiter Instanz entschied das Landgericht Berlin zu Gunsten der taz mit der Begründung, es handele sich um ein „zulässiges Werturteil“, das durch die Meinungsfreiheit gedeckt sei.[143] Die taz hatte ihren Standpunkt unter anderem folgendermaßen begründet: „Die Böhsen Onkelz geben zwar vordergründig vor, mit ihrer rechten Vergangenheit nichts mehr zu tun zu haben, versichern ihren rechtsradikalen Anhängern allerdings bei jeder Gelegenheit augenzwinkernd, dass sie trotz des Drucks der Öffentlichkeit im Kern ungebrochen und ganz die Alten geblieben sind.“[144]

Im Juli 2001 strahlte der deutsche Musiksender MTV Germany im Rahmen der Sendung MTV Masters einen durchgängig kritischen Beitrag über die Böhsen Onkelz aus. Die Gruppe verfasste daraufhin einen offenen Brief an MTV, in dem sie den Sender sowie die Verantwortlichen scharf kritisierte und jedwede zukünftige Zusammenarbeit ausschloss.[145] Stephan Weidner sagte dazu in einem Interview:

„Zunächst waren wir von der Idee begeistert. […] Weil wir glaubten, dass man vielleicht mit Hilfe der Onkelz Leute erreicht, die gewaltbereit sind oder mit einem Bein im rechten Lager und somit am Rande der Gesellschaft stehen. Hätte man unsere Geschichte richtig dargestellt, mit allen Fehlern die wir gemacht haben, und gezeigt, wie fehlgeleitet wir waren, wie wir uns entwickelt haben und wo unser Weg hingeführt hat, wäre das eine riesige Chance gewesen, diese Leute eventuell zum Umdenken zu bewegen. Es hat verdammt weh getan, dass diese Chance nicht wahrgenommen wurde. […] Wir wollten nichts beschönigen, haben ihnen in alles Einblick gewährt […]. Die verantwortliche Redakteurin, eine Iranerin, hat diesen Leuten immer wieder gesagt, wenn sie bei uns irgendwas Rechtes riechen würde, wäre sie die Erste, die darüber berichten würde. […] Man wollte die Band nicht so positiv dargestellt sehen wie in dem ursprünglichen Beitrag. Daraufhin wurde diese Redakteurin wenige Tage vor dem Sendetermin entlassen und der Beitrag nochmal schnell umgeschnitten.“[146]

Im Kern warfen die Böhsen Onkelz MTV vor, die Sendung zwei Tage vor der Ausstrahlung komplett umgeschnitten und anders als von der Redakteurin Leyla Piedayesh geplant ausgestrahlt zu haben. Sie habe daraufhin ihre Unterschrift verweigert, da die Gruppe auf eine Art dargestellt worden sei, die nicht dem entsprochen habe, was sie während ihrer einjährigen Recherche herausgefunden habe. So unterschlug der Bericht laut Aussage der Band viele Informationen, die seitens der Onkelz an MTV geliefert worden seien, und habe die im Bericht gezeigten Wortbeiträge der Bandmitglieder durch die Off-Moderation als „unglaubwürdig und verlogen“ dargestellt. Darüber hinaus habe MTV mit Die Ärzte, Afrob und D-Flame nur Musiker zu Wort kommen lassen, die „noch nie Kontakt zur Band hatten“, und andere wie Sven Väth, Mark Spoon oder Moses Pelham, welche die Onkelz „persönlich kennen“, ignoriert. Als abschließende Reaktion auf den Konflikt mit MTV veröffentlichten die Onkelz ein halbes Jahr später das Lied Keine Amnestie für MTV.

Weitere negative Presseerfahrungen, nach denen die Band sich beklagte, mit schlecht recherchierten Artikeln in Verbindung mit Neonazismus gebracht worden zu sein, ohne eine Chance zur Rechtfertigung erhalten zu haben, führten zur Einschränkung der Zusammenarbeit mit der Presse. So wurden teilweise Interviews und Pressekarten für Konzerte verweigert.[147]

Engagement der Band gegen Rechtsextremismus[Bearbeiten]

Der Chefredakteur des Rock Hard, Götz Kühnemund, schrieb 1992 im Vorwort des ersten Interviews mit der Band und zu dessen Begründung:

„Denn wer könnte ausländerfeindliche, tendenziell rechtsradikale Jugendliche, wie sie leider auch in der Rock-Szene anzutreffen sind, eher zum Umdenken bewegen als die BÖHSEN ONKELZ? Grönemeyer? Maffay? Doro? Ohne das ehrliche Engagement dieser Musiker anzweifeln zu wollen: Sie erreichen letztlich doch nur diejenigen, die sowieso im ‚richtigen Boot‘ sitzen. Die ONKELZ dagegen können viel mehr bewegen, wenn man ihnen die Möglichkeit gibt, sich vom Image der Vergangenheit (und leider auch der Gegenwart) zu distanzieren und sich schwarz auf weiß gegen Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit auszusprechen.“[148]

Mit Konzertansagen distanzierte sich die Band von politischer Gewalt seitens der radikalen Rechten und Linken sowie Konzertbesuchern, die Nazisymbole wie das Hakenkreuz oder den Hitlergruß zeigten. Diese wurden von der Band während des Auftritts aufgefordert, den Saal zu verlassen, bzw. wurden vom Sicherheitsdienst der Halle verwiesen.[149] Dies wurde auch bei Konzerten in der Schweiz umgesetzt, wo die Symbole des Nationalsozialismus nicht verboten sind. In einem Tourtagebuch-Eintrag zum Konzert der Band am 5. September 2004 in der St. Jakob Halle in Basel wurde dies zum Beispiel vom damaligen Pressesprecher der Band Edmund Hartsch reflektiert: „Nicht so witzig dagegen sind die vereinzelten Skrewdriver-T-shirts vor der Halle. Die Schweizer Toleranzschwelle liegt ja bekanntermaßen so hoch, dass hier jeder mit Hakenkreuzen und ähnlichem Klimbim rumlaufen darf. Aber eben nicht auf einem Onkelzkonzert. Am Arsch. Und so wundere ich mich auch nicht, dass der Typ sich wundert, als er rausfliegt. Neutralität vortäuschen, aber heimlich das Nazikoks wegschnuppen, das haben wir besonders gerne.“[150] Stephan Weidner äußerte sich 1991 in einem Interview folgendermaßen zur Thematik: „Bei unseren Konzerten soll keine Politik gemacht werden.“[151]

Bei einem Rock-gegen-Rechts-Konzert 1993 in Bremen stellte die Band erneut klar, dass sie rechtsextremes Gedankengut, Fremdenfeindlichkeit und generell Hass ablehnt. Die Veranstaltung trug den Titel Mensch!?, fand in der Bremer Stadthalle statt und wurde von den Onkelz mitfinanziert.[152] Außerdem wurden dort, neben den Auftritten der Onkelz und einiger anderer Bands, Arbeiten zum Thema Ausländerfeindlichkeit ausgestellt und den Bremer Kulturvereinen die Möglichkeit gegeben, sich vorzustellen. Eine kleine Gruppe Neonazis, die dennoch das Konzert besuchen wollte und nationalsozialistische Parolen skandierte, wurde unter „Nazis-raus“-Rufen der Besucher vom Sicherheitsdienst des Konzertes verwiesen.

Am 9. März 2001 organisierten die Ausländerbehörde und der WIR! e. V. in Kooperation mit den Onkelz erneut ein Festival für die Opfer rechtsextremer Gewalt. Zusammen mit den Gruppen Kreator, Destruction, Megaherz und Sub7even, die alle auf ihre Gage verzichteten, spielten die Onkelz weit über 100.000 D-Mark ein. Das Geld kam anschließend Opfern rechtsextremer Gewalttaten zugute.[152][153]

Das Verhältnis der Neonazi-Szene zur Band[Bearbeiten]

Die Neonazi-Band Landser sang in dem Lied K.P.S. aus dem, wie alle Alben der Band indizierten, Album Republik der Strolche von 1995: „Böhse Onkelz, ihr wart mal geil / doch dann wolltet ihr Geld verdienen / und machtet zum bösen Spiel / ganz einfach die guten Mienen // Kennt ihr noch eure alten Lieder? / Hören wollt ihr sie nicht / denn das Signum des Verrats / steht Euch mitten im Gesicht“ und spielte damit auf das Lied Signum des Verrats vom Album Böse Menschen – Böse Lieder an. Außerdem beschimpften die Zillertaler Türkenjäger Stephan Weidner 1997 im Stück 1001 Nacht des beschlagnahmten Albums 12 Doitsche Stimmungshits. Im Jahr 2001 zählte der deutsche Journalist Klaus Farin 20 Hasslieder von Neonazi-Bands.[118]

Soziales Engagement und Sonstiges[Bearbeiten]

Die Band spendete die Erlöse mehrerer T-Shirt-Aktionen an wohltätige Organisationen wie die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e. V., die Chandler Sky Foundation, die das Kinderheim Casa de Milagros in Cusco, Peru betreibt, sowie einen Fonds des von der damaligen Ausländerbeauftragten Hamburgs gegründeten Vereins zur Förderung der Integration e. V. für die Opfer von Krieg und Vertreibung in Afghanistan.[154] Des Weiteren wurde zwei Mitgliedern des B.O.S.C. eine Reise nach Peru zur Mithilfe im Casa de Milagros finanziert.[154]

Im Jahr 2000 wurde das Onkelz Dragster Racing Team gegründet, das bis 2004 an offiziellen Wettbewerben teilnahm. Das Fahrzeug war ein GFK-Nachbau eines 1955er Ford Thunderbird mit 850 PS bzw. mit NOS-Aufladung bis zu 1150 PS.[154]

Die Rugby-Mannschaft von Eintracht Frankfurt lief in der Saison 2001 mit Trikots auf, die von den Onkelz gesponsert wurden und deren Logo trugen.[155]

Im April 2002 wurde die Gibson-SG-Gitarre von Matthias Röhr bei einer Auktion des Auktionshauses Sotheby’s für 2550,– Euro versteigert. Der Erlös wurde der International Peace Foundation gespendet, die diese in Slum-Projekte in Bangkok, für die Resozialisierung von Straßenkindern und Drogenabhängigen sowie für die AIDS-Hilfe eingesetzt hat.[154]

Diskografie[Bearbeiten]

Logo des Labels Rule 23 Recordings

Hauptartikel: Böhse Onkelz/Diskografie und Chartplatzierungen

Böhse Onkelz veröffentlichten folgende Studioalben:

Literatur[Bearbeiten]

  • Markus Eberwein, Josef Drexler: Skinheads in Deutschland. Interviews. Hannover 1987.
  • Klaus Farin: Buch der Erinnerungen: die Fans der Böhsen Onkelz. Tilsner, 2000, ISBN 3-933773-13-X.
  • Böhse Onkelz haben geile Lieder. In: Klaus Farin, Eberhard Seidel-Pielen: Skinheads. 5. neubearbeitete und erweiterte Auflage. Beck, München 2002, ISBN 3-406-47583-3, S. 80–98.
  • Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. BO-Management, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-00-001743-7.
  • Cornelius Peltz: Hesse trifft Hesse. Eine Reise ins Universum der Persönlichkeit mit Hermann Hesse und Stephan Weidner. 2. komplett überarbeitete Auflage, Archiv der Jugendkulturen e. V., 2005, ISBN 3-7861-2517-1.
  • Stephan Richter: „Gehasst – verdammt – vergöttert“. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Öffentliche Sicherheit, Brühl 2006, ISBN 978-3-938407-09-7, S. 110–189 (PDF).
  • Matthias Röhr, Ralph Larmann: Meine letzten 48 Stunden mit den Böhsen Onkelz. I.P. Verlag Jeske/Mader, 2006, ISBN 3-931624-36-6.
  • Alfred Schobert: Eine Guhte Tante lud die Böhsen Onkelz nach Bremen. Böhse Onkelz und Neue Deutsche Härte. In: kassiber. Nummer 45, Mai 2001 (Auszug).
  • David Schwarz: Oi! Musik, Politik und Gewalt. In: Rechte Musik. PopScriptum 5, Zyankrise, Berlin 1999, ISBN 3-928835-42-4 (PDF).
  • Alice Schwarzer: Böhse Onkelz oder nette Jungs? In: EMMA. Nummer 1, 1993, S. 39–43.
  • Klaus Walter: Wiedervereint am Hockenheimring: Böhse Onkelz im verhassten Mainstream, Berliner Zeitung, 25. Februar 2014.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Böhse Onkelz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Angabe gemäß der offiziellen Band-Website. Teilweise wird als Gründungsjahr auch 1979 genannt (vgl. Böhse Onkelz oder nette Jungs? In: EMMA, Nr. 1, 1993, S. 40 f.)
  2. Alice Schwarzer: Böhse Onkelz oder nette Jungs? In: EMMA, Nr. 1, Jan./Feb. 1993, S. 40 f.
  3. a b Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 26.
  4. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 29.
  5. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 28.
  6. Interview mit Peter Schorowsky in: Böhse Onkelz Tour 2000, DVD 2, 12. Mai 2001.
  7. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 39.
  8. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 45.
  9. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 58.
  10. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 270.
  11. Klaus Farin, Eberhard Seidel: Skinheads. 6. Auflage, 2010, S. 80. Dagegen gibt Edmund Hartsch in Böhse Onkelz, Danke für nichts. den Liedtitel mit Türkähn rauhs an.
  12. a b Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 55.
  13. Patrick Orth: Ich habe mehr Zeit mit Campino verbracht als mit meiner Frau, Auf dietotenhosen.de, März 2005. Abgerufen am 26. Juli 2012.
  14. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 19.
  15. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 56.
  16. a b Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 59.
  17. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 54.
  18. a b Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 113.
  19. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 68.
  20. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 112.
  21. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 118.
  22. Andreas Pohle: Kopie eines Artikels aus ROIAL Nr. 7 (Version vom 24. November 2003 im Internet Archive) Auf: rockoi.com. Abgerufen am 1. September 2011.
  23. a b Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 99.
  24. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 75.
  25. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 123.
  26. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 77.
  27. Redaktion: Rock-O-Rama/Rock Nord Versand (Rees, Nordrhein-Westfalen) Auf: netz-gegen-nazis.de, 2. Mai 2008. Abgerufen am 17. Mai 2012.
  28. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 81.
  29. a b c Entscheidung Nr. 2638 (V) vom 15. August 1986 bekanntgemacht im Bundesanzeiger Nr. 160 vom 30. August 1986. In: www.onkelz.de. Archiviert vom Original am 5. August 2003, abgerufen am 8. April 2011 (PDF, 0,7 MB, Version des Originalberichtes mit korrigierten Textteilen auf der Website der Böhsen Onkelz).
  30. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 80.
  31. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 82.
  32. Artikel in der Internet Movie Database Auf: imdb.de. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  33. Klaus Farin, Eberhard Seidel: Skinheads. 5., neubearbeitete und erweiterte Auflage, 2002, S. 93.
  34. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 87.
  35. Interview im Duisburger Skinhead-Fanzine Singen und Tanzen, Frühjahr 1986.
  36. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 101.
  37. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 96.
  38. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 98.
  39. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 106.
  40. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 112.
  41. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 137.
  42. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 157.
  43. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 138.
  44. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 149.
  45. Gold-/Platin-Datenbank Auf musikindustrie.de. Abgerufen am 19. Juli 2012.
  46. Blinde Wut. Auf: spiegel.de, 15. November 1993., Abgerufen am 13. Mai 2012.
  47. a b c d Stephanie Tücking: Na und? – Zuviel Hass im wilden Süden? Punks, Skins und ihre Musik, auf SWF3, 1992.
  48. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 185.
  49. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 115.
  50. Bericht auf Arte, 1992.
  51. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 185.
  52. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 188.
  53. Mike Hennessey: An Ominous Note: German Act Fans Neo Nazi Flames. In: Billboard. 24. Oktober 1992, S. 1 ff.
  54. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 230.
  55. Interview im Magazin Rock Hard, 1993.
  56. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 232.
  57. Umstrukturierung B.O.S.C. Auf onkelz.de, 23. Mai 2002. Abgerufen am 19. Mai 2012.
  58. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 231.
  59. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 237.
  60. Artikel zur Bandbiografie Auf: onkelz.de. Abgerufen am 1. September 2011.
  61. Gruppe: Böhse Onkelz für immer Auf: www.wer-kennt-wen.de. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  62. rule23 war gestern, ab sofort: regel23 Auf onkelz.de, 24. Mai 2004. Abgerufen am 30. April 2012.
  63. Ein böses Märchen Auf: onkelz.de. Abgerufen am 1. Mai 2012.
  64. http://www.heilige-lieder.de/index2.php?action=zeigeallevideos
  65. Steven Geyer: Böhse Onkelz beim Echo: Spiele mit den Schmuddelkindern Auf Spiegel Online, 15. März 2001. Abgerufen am 23. Juli 2012.
  66. Die ersten Nominierungen des Echo 2001 Auf: mediabiz.de, 25. Januar 2001. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  67. Alle Nominierten für den Echo 2003 Auf: mediabiz.de, 20. Januar 2003. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  68. Interview zu Live in Vienna. ab 4 min., 1991.
  69. NY Post: German 'Nazi' Punk Band To Open For THE ROLLING STONES Auf Blabbermouth.net, (Kopie des Originalartikels), 2. Juni 2003. Abgerufen am 29. Juni 2013.
  70. Los Tioz Auf: onkelz.de. Abgerufen am 25. April 2012.
  71. Eurospeedway Lausitz, Vorbands, Tickets und Tattoos Auf onkelz.de, 24. Mai 2004. Abgerufen am 30. April 2012.
  72. Wacken-Open-Air entstand aus Bier-Laune Auf n24.de, 30.Juli 2008. Abgerufen am 23. Juli 2012.
  73. Rock Hard Böhse Onkelz Special Vol.2, Frühjahr 2005. S. 8.
  74. Philip Oehmke: Böhse-Onkelz-Veteran Weidner, Wut im Kopf Auf spiegel.de, 3. Mai 2008. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  75. Betr. Eurospeedway Lausitzring, ONKELZBIER Auf onkelz.de, 15. März 2005. Abgerufen am 19. Mai 2012.
  76. Vorband Absagen Auf onkelz.de, 18. Februar 2005. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  77. Vorband Update Auf onkelz.de, 11. Juni 2005. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  78. LKA-Anzeige nach Abschiedskonzert Auf: laut.de, 4. Juli 2005. Abgerufen am 20. Mai 2012.
  79. Kategorie: Rock/Pop Auf: mediabiz.de, 1. April 2005. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  80. Echo 2006: Die Nominierten Auf: fan-lexikon.de, 25. Februar 2006. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  81. Erster Preis für Böhse Onkelz Auf: laut.de, 18. Februar 2008. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  82. Andreas Brückmann: 20.000 feiern bei der G.O.N.D. In: Mittelbayerische Zeitung. 13. Juli 2012, abgerufen am 13. Juli 2012.
  83. Stephan Weidner: Noch ein letztes Mal … Auf: der-w.de, 10. Dezember 2010. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  84. ONKELZ – REGIE: TAMER YIGIT UND BRANKA PRLIC Website des Hebbel-am-Ufer-Theaters. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  85. Rezension von Dreck und Seelenakrobat auf Metalize.de Abgerufen am 11. September 2011.
  86. Pe Schorowsky schließt Onkelz-Reunion nicht aus, 15. August 2012, abgerufen am 29. Juni 2013.
  87. Handelsregisterauszug der Firma E.I.N.S. GmbH. Abgerufen am 30. Januar 2014.
  88. Impressum von onkelz.de. Abgerufen am 4. Februar 2014.
  89. Arno Frank: Onkelz-Konzert in Hockenheim: Die Banalität der Böhsen. In: Der Spiegel, 22. Juni 2014.
  90. Marco Götz: So war das Böhse Onkelz-Comeback am Hockenheimring. In: Metal Hammer, 21. Juni 2014.
  91. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 53.
  92. a b Buffo Schnädelbach: Böhse Onkelz. Heilige Lieder. In: Rock Hard, Nr. 67, abgerufen am 29. Juni 2013.
  93. Hesse trifft Hesse Auf jugendkulturen.de. Abgerufen am 21. Juli 2012.
  94. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. 1997, S. 179, S. 182, S. 213.
  95. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 218.
  96. Die Onkelz gehen – bitte weitersagen Auf taz.de, 18. August 2004. Abgerufen am 18. Juli 2012.
  97. Campino – das große Playboy Interview. In: Playboy. März 1996.
  98. Das große Sommer-Interview 2003 Auf: dietotenhosen.de. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  99. Stefan Gnad: EXTRA-Interview Auf: www.nordbayern.de, 11. August 2004. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  100. Götz Kühnemund: Fiese Lieder, Harte Worte. In: Rock Hard #124, 1997.
  101. Götz Kühnemund: VAYA CON TIOZ, böhse onkelz, Das Finale am Lausitzring. In: Rock Hard #219, 2005.
  102. Moses Pelham: 3p-Boss mag Naidoo und Onkelz Auf: laut.de, 17. Mai 2001. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  103. taz: Die Onkelz gehen – bitte weitersagen Auf: taz.de, 18. August 2004. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  104. Hans Nieswandt: Jetzt ist er scheiße leise Auf: taz.de, 13. Januar 2006. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  105. Böhse Onkelz: Benefiz-Konzert gegen rechte Gewalt Auf: laut.de, 27. Oktober 2000. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  106. Dagmar Lill: Diskussionsrunde gegen den Hass. Bremen, 2001.
  107. Böhse rechte Onkelz Auf: taz.de, 16. Mai 2001. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  108. Böhse Onkelz vielleicht doch „guuhde, nehtte Jungz“. In: Frankfurter Rundschau. 22. Dezember 1992, S. 15.
  109. Andreas Hartmann: Junge Liberale Auf: jungle-world.com, 19. Juni 2002. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  110. a b Alice Schwarzer: Zeil um zehn, In: Hessischer Rundfunk, Winter 1992.
  111. http://www.welt.de/kultur/musik/article13673580/Sarrazin-und-ich-sind-Brueder-im-Geiste.html
  112. http://meinrap.de/2012/08/02/vega-uber-bengalos-und-bohse-onkelz-shirts-video/
  113. http://www.youtube.com/watch?v=RYLIUsIBcSE
  114. http://www.youtube.com/watch?v=nO9c2gzywJo
  115. Daniel Cohn-Bendit: Böhse Onkelz vielleicht doch „guuhde, nehtte Jungz“. In: Frankfurter Rundschau. 22. Dezember 1992.
  116. Alfred Biolek: Boulevard Bio, Herbst 1992.
  117. Free Your Mind, in MTV, 9. April 1993.
  118. a b c d e f Leyla Piedayesh: MTV Masters – Böhse Onkelz, Juli 2001.
  119. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 118–119.
  120. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 69.
  121. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 121.
  122. Siehe den Artikel 'NAZIS' IN CONCERT WITH THE STONES in: The Daily Mirror, 2. Juni 2003, der sich u. a. auf Türken raus und SS-Staat bezieht.
  123. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 82.
  124. Frankreich '84 Auf dunklerort.net im Internet Archive. Abgerufen am 19. Juli 2012.
  125. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 127.
  126. Christoph Butterwegge: Themen der Rechten, Themen der Mitte: Zuwanderung, demografischer Wandel und Nationalbewusstsein, 2002, S. 126.
  127. Klaus Farin: Reaktionäre Rebellen. Die Geschichte einer Provokation, Herausgeber: Dieter Baacke, Klaus Farin, Jürgen Lauffer: Rock von Rechts II. Milieus, Hintergründe und Materialien, 1999, S. 22.
  128. Christian Dornbusch, Jan Raabe: 20 Jahre RechtsRock. Vom Skinhead-Rock zur Alltagskultur. Herausgeber: Christian Dornbusch, Jan Raabe: RechtsRock. Bestandsaufnahmen und Gegenstrategien, 2002, S. 28.
  129. Stephan Richter: Gehasst – verdammt – vergöttert. Das Phänomen der ehemaligen Skinhead Kultband „Böhse Onkelz“ und ihre Bezüge zum Rechtsextremismus. In: Herbert Kloninger (Hrsg.): Rechtsextremismus als Gesellschaftsphänomen. 2006, S. 129–130.
  130. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 91–92.
  131. Henning Flad: Zur Ökonomie der rechtsextremen Szene – Die Bedeutung des Handels mit Musik In: Moderner Rechtsextremismus in Deutschland, 2006, S. 106.
  132. Henning Flad: Trotz Verbot nicht tot. Ideologieproduktion in den Songs der extremen Rechten. In: Christian Dornbusch, Jan Raabe (Hrsg.): RechtsRock. Bestandsaufnahme und Gegenstrategie. Unrast, 2002, ISBN 3-89771-808-1, S. 95.
  133. Klaus Farin/Eberhard Seidel: Skinheads. 4. Auflage, 1997, S. 86.
  134. Klaus Farin, Eberhard Seidel: Skinheads. 5. erweiterte und neubearbeitete Auflage, 2007, S. 192 ff.
  135. a b Bert Hensel: Was ist eine Jugendsünde?. In: Darmstädter Echo. 28. November 1992.
  136. Klaus Farin, Eberhard Seidel: Skinheads. 5., neubearbeitete und erweiterte Auflage, 2002, S. 94.
  137. Edgar Klüsener: Böhse Onkelz – Onkelz wie wir … In: Metal Hammer #11/1987, 1. November 1987, S. 53.
  138. Edmund Hartsch: Böhse Onkelz, Danke für nichts. Originalausgabe, 1997, S. 113.
  139. Edgar Klüsener: Böhse Onkelz. Böse ja – rechtsradikal nein. In: Metal Hammer #01/1988, 1. Januar 1988.
  140. Heilige Lieder Version: Fehldruck Noreira Auf onkelzvinyl.de. Abgerufen am 17. Mai 2012.
  141. Dokumentation in ARD, Pop 2000, 2000. Folge 12.
  142. Onkelz wurden böhse In: Metal Hammer #02/1989, 1. Februar 1989. S. 155.
  143. Urteil des Berliner Landgerichtes vom 21. Juni 2001 Kopie des Urteilsschreibens auf: althand.de. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  144. Antrag an das Berliner Landesgericht (PDF; 146 kB) Antrag des Anwaltes der taz an das Berliner Landesgericht, die Klage der Onkelz abzuweisen, 30. April 2001. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  145. Offener Brief des Böhse Onkelz Managements an MTV Kopie des Briefes von onkelz.de, 2002. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  146. Thomas Kupfer, Götz Kühnemund: Runderneuert. In: Rock Hard, Nr. 179, 2002.
  147. Interview mit Edmund Hartsch im Tourfilm La Ultima 2004.
  148. Götz Kühnemund: Als Symbol missbraucht? In: Rock Hard Böhse Onkelz Special Vol.2 (Kopie des Originalinterviews), Frühjahr 2005. S. 5.
  149. Distanzierungen auf Konzerten Auf dunklerort.net im Internet Archive. Abgerufen am 19. Juli 2012.
  150. Edmund Hartsch: 05.09.2004 Basel, Schweiz, St. Jakob Halle Auf onkelz.de. Abgerufen am 21. Juli 2012.
  151. Interview zu Live in Vienna. 1991.
  152. a b Böhse Onkelz und Bremen Kopie eines Artikels, der ursprünglich auf onkelz.de. erschien. Abgerufen am 4. Juli 2011.
  153. Benefiz-Konzert gegen rechte Gewalt Auf laut.de, 27. Oktober 2000. Abgerufen am 29. Juli 2012
  154. a b c d Aktivitäten Auf onkelz.de. Abgerufen am 30. April 2012.
  155. Böhse Onkelz Merchandise Katalog, 2001. S. 12.

Anmerkung: Die meisten Interviews können unter Angabe des kompletten Titels auf YouTube angesehen oder auf www.dunklerort.net im Internetarchiv unter dem Punkt Distanzierungen der Onkelz nachgelesen werden. Die Einzelnachweise im Artikelabschnitt Textinhalte sollen primär auf die Aussagen der Band zur Bedeutung der Lieder verweisen.