Kudowa-Zdrój

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Kudowa Zdrój
Wappen von Kudowa Zdrój
Kudowa Zdrój (Polen)
Kudowa Zdrój
Kudowa Zdrój
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Landkreis: Kłodzko
Fläche: 33,99 km²
Geographische Lage: 50° 26′ N, 16° 14′ O50.43333333333316.233333333333Koordinaten: 50° 26′ 0″ N, 16° 14′ 0″ O
Höhe: 370 m n.p.m
Einwohner: 10.241
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 57-350 und 57-351
Telefonvorwahl: (+48) 74
Kfz-Kennzeichen: DKL
Wirtschaft und Verkehr
Straße: BreslauPrag
Schienenweg: Kłodzko–Kudowa Zdrój
Nächster int. Flughafen: Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Einwohner: 10.241
(31. Dez. 2013)[1]
Gemeindenummer (GUS): 0208031
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Czesław Kręcichwost
Adresse: ul. Zdrojowa 24
57-350 Kudowa Zdrój
Webpräsenz: www.kudowa.pl

Kudowa-Zdrój [kuˈdɔva ˈzdruɪ̯] (deutsch Bad Kudowa, tschechisch Chudoba oder Lázně Chudoba), ist ein Kurort im Powiat Kłodzki (Glatz) in Polen. Es gehört zur Woiwodschaft Niederschlesien.

Kurpark

Geographie und Klima[Bearbeiten]

Kudowa ist eines der ältesten Heilbäder Niederschlesiens. Es liegt am Fuße des Heuscheuergebirges in einem nach Süden geöffneten Tal, nahe an der tschechischen Grenze und gehörte zum Böhmischen Winkel. Durch seine Lage an der Europastraße 67, die Breslau mit Prag verbindet, ist es verkehrsmäßig gut erschlossen. Im Ortsteil Słone befindet sich ein Grenzübergang, der über die Mettau nach dem Nachoder Stadtteil Běloves führt.

Durch seine vom Norden geschützte Lage und den Waldreichtum ist das Klima, dem ebenfalls eine Heilwirkung zugeschrieben wird, ausgeglichen und milder als in den anderen niederschlesischen Kurbädern.

Vom Dorf zur Stadt[Bearbeiten]

Kudowas Geschichte ist eng mit der Gutsherrschaft Tscherbeney verknüpft, zu der es bis 1873 gehörte. Zusammen mit dieser kam es 1477 an die Herrschaft Hummel, die Heinrich d. Ä., ein Sohn des böhmischen Königs Georg von Podiebrad, im selben Jahr der Grafschaft Glatz eingliederte. Der ursprüngliche (tschechische) Ortsname war „Chudoba“ und bedeutet Armut. Der Ort war klein und unbedeutend und lag im oberen Teil des Tales.

Die Entwicklung des Dorfes nahm ihren Aufschwung mit der Entdeckung der Mineralquellen im Jahre 1580. Zu dieser Zeit gehörte Kudowa (als Teil von Tscherbeney) zur Herrschaft Neustadt in Böhmen, die im Besitz der protestantischen Herren von Stubenberg war. Sie wurden nach der Schlacht am Weißen Berge 1620 enteignet, und die Herrschaft Neustadt kam für kurze Zeit an Albrecht Wallenstein und danach an seinen Schwager Trzka. Nach beider Tod 1634 wurden die schottischen Grafen von Leslie Besitzer von Neustadt an der Mettau.

Nach den Schlesischen Kriegen kam Kudowa zusammen mit der Grafschaft Glatz 1763 mit dem Hubertusburger Frieden an Preußen. Damit war die jahrhundertelange politische Zugehörigkeit zu Böhmen beendet. Der preußische König Friedrich der Große brachte Kudowa ein besonderes Interesse entgegen. Er besuchte es 1765 und ließ das Brunnenwasser untersuchen. Die Loslösung von der Herrschaft Neustadt an der Mettau erfolgte im Jahre 1785, als die Gutsherrschaft Tscherbeney an den Freiherrn Michael von Stillfried auf Neurode verkauft wurde. Er und sein Sohn Reichsgraf Joseph von Stillfried bemühten sich um einen planmäßigen Ausbau der Quellen und Kuranlagen. An der Stelle des ehemaligen Jagdschlosses wurde das neue Schloss errichtet, und auf dem Schlossberg wurde die evangelische Kapelle gebaut. Die rege Bautätigkeit sicherte vielen Handwerkern und Arbeitern über Jahre hinweg ein Einkommen.

Nach der Neugliederung Preußens gehörte Kudowa seit 1815 zur Provinz Schlesien und war 1816–1945 dem Landkreis Glatz eingegliedert. Ein wirtschaftlicher Aufschwung erfolgte ab 1819 unter dem Landschaftsdirektor Sigismund Adolf von Götzen und dessen Bruder Generalleutnant Friedrich Wilhelm von Götzen d. J. Da die Brüder kinderlos starben, erbte ihr Neffe Anton Graf von Magnis die Besitzungen. Dessen Eltern waren Anton Alexander von Magnis und Louise von Götzen, eine Schwester der Brüder Sigismund Adolf und Friedrich Wilhelm. Nachdem Anton von Magnis den Besitz nach kurzer Zeit verkaufte, folgten in kurzen Abständen verschiedene Eigentümer.

Große Verdienste um die Entwicklung Kudowas erwarb sich Dr. Amand Ferdinand Nentwig, der seit 1844 als Bade- und Brunnenarzt tätig war und 1862 zum „Königlichen Sanitätsrat“ ernannt wurde. Wegen der vorbildlichen Leitung des Lazaretts, das während des Deutschen Krieges von 1866 in Kudowa für die Verwundeten der Schlacht bei Nachod eingerichtet worden war, erhielt er den Königlichen Kronenorden. Nachdem der Badearzt Dr. Johannes Jacob auch Herzkranke mit natürlichen kohlensauren Bädern der hiesigen Quellen erfolgreich behandelte, wurde es um 1870 als „Herzheilbad Kudowa“ über Deutschland hinaus bekannt und von vielen ausländischen Kurgästen aufgesucht. Mit der Eröffnung der Heuscheuerstraße 1871 nahm der Fremdenverkehr deutlich zu.

Die Trennung von der Gutsherrschaft Tscherbeney erfolgte im Jahre 1873, als Freiherr von Otterstedt den Anteil Tscherbeney verkaufte und nur Kudowa behielt. Durch den nachfolgenden mehrmaligen Besitzwechsel wurde jedoch die wirtschaftliche Entwicklung einige Jahre gehemmt. Großen Schaden richtete 1888 eine Überschwemmung nach einem Wolkenbruch an, die das ganze Tal in einen See verwandelte.

Im Jahre 1904 wurde Kudowa eine selbständige Landgemeinde und zählte 792 Einwohner. Im selben Jahr wurde die „Aktiengesellschaft Kudowa“ gegründet, die mit einer umfassenden Planung und ihrer wirtschaftlichen Kraft große Investitionen ermöglichte. Die erforderliche Infrastruktur schuf die Landgemeinde Kudowa. Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Glatz−Kudowa-Sackisch 1905 nahm die Anzahl der Kurgäste und Erholungssuchenden deutlich zu. In den nachfolgenden Jahren erhielt Kudowa elektrisches Licht, Wasserleitung und Kanalisation. Die Gehsteige und Straßen wurden gepflastert und eine Straßenbeleuchtung angelegt. Die Gemeinde baute ein Krankenhaus, ein Feuergerätehaus und ein Gemeindeamtsgebäude mit Zentralheizung. Die AG Kudowa verfolgte einen großzügigen Ausbau der Kuranlagen und Kurhäuser. Die Badehäuser wurden mit den modernsten hygienischen und badetechnischen Einrichtungen ausgestattet. Auch das luxuriöse „Hotel Fürstenhof“ und die komfortablen Sanatorien und Villen stammen aus dieser Zeit.

1915 wurde der Amtsbezirk Kudowa errichtet, der aus der Landgemeinde Kudowa bestand[2]. Ab 1919 wurde Kudowa durch einen besoldeten Gemeinde- und Amtsvorsteher verwaltet. 1920 erfolgte die Umbenennung der Landgemeinde Kudowa in „Bad Kudowa“. Im selben Jahr wurde die AG Kudowa durch die „Gebrüder Martin und Paul Polka O.H.G.“ erworben. Sie veranlassten den Bau der Trink- und Wandelhalle mit dem Konzertsaal und einer neuen Orchestermuschel im Kurpark. Die Gemeinde errichtete Ende der 1920er Jahre Arbeiterwohnhäuser und eine Gemeindebücherei.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs wurde Kudowa 1945 wie fast ganz Schlesien unter polnische Verwaltung gestellt und wurde zunächst in Chudobice-Zdrój[3] und kurze Zeit danach in Kudowa-Zdrój umbenannt. Die deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht schon vorher geflohen war, 1946 zum größten Teil ausgewiesen. Die neuen Bewohner waren zum Teil Heimatvertriebene aus Ostpolen. 1946 wurde Kudowa-Zdrój zur Stadt erhoben und gleichzeitig Zakrze eingemeindet. Der Kurbetrieb wurde verstaatlicht und – zum Teil unter Einsatz der nicht vertriebenen bisherigen einheimischen deutschen Arbeiter, Handwerker und Kurärzte – wieder aufgenommen. Für die Kinder dieser Deutschen aus Kudowa und den umliegenden Dörfern wurde 1947 in der ul. Buczka eine tschechischsprachige Schule eingerichtet. Sie wurde ab dem Schuljahr 1952 auf Drängen der Schülereltern als deutschsprachige Schule im Ortsteil Zakrze bis 1961 weitergeführt[4]. Zudem gab es in den 1950er Jahren eine deutsche Kulturgruppe in Kudowa. Die historische Bausubstanz wurde in den Nachkriegsjahren nur wenig gepflegt und war teilweise dem Verfall preisgegeben. 1975–1998 gehörte Kudowa-Zdrój zur Woiwodschaft Wałbrzych. Nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft erfolgte nach 1990 eine Privatisierung der Hotelunterkünfte und anderer Einrichtungen. Mehrere Villen wurden im Stil der Erbauungszeit renoviert. 2002 wurde ein neues Hallenbad eröffnet.

Dank der Bemühungen des damaligen Kurdirektors Wacław Kaniewski fand 1962 das erste Moniuszko-Festival statt, das seitdem jährlich veranstaltet wird[5].

Die Heilquellen[Bearbeiten]

Der Brunnen in der Trinkhalle

Die heilende Wirkung der Quellen von Kudowa ist seit etwa 1580 bekannt. 1636 soll es schon ein hölzernes Badehaus besessen haben, das als Tscherbeneyer Bad (Čermenské Lazně) bezeichnet wurde. 1694 und 1705 wurden die Quellen als die stärksten Sauerbrunnen der Grafschaft Glatz bezeichnet. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Sauerbrunnen in Berliner Apotheken zu Haustrinkkuren verkauft und jährlich etwa 18.000 Flaschen davon nach Brandenburg, Schlesien und Böhmen geliefert.

Kudowa besitzt zwei Trinkquellen und drei Badequellen. Der Oberbrunnen, ein alkalischer Säuerling, wurde bereits 1622 zu Bädern benutzt. Die erst 1887 entdeckte Gottholdquelle ist stark lithium- und radiumhaltig. Die Heilquellen wurden durch den Arzt Hufeland wie folgt beschrieben: „Kudowa besitzt einen Reichtum an kohlensaurem Gas, das alle mir bekannten Stahlwasser übertrifft.“

Heilanzeigen[Bearbeiten]

Arterienverkalkung, Morbus Basedow, Blutkrankheiten, Erschöpfungszustände, Herz-Kreislauferkrankungen, Rheuma, Stoffwechselerkrankungen u. a.

Kurpark[Bearbeiten]

Blick vom Schlossberg (Góra Parkowa)

Der weiträumige Kurpark (Zdrojowy Park) wurde durch Trockenlegung des ursprünglich sumpfigen Tals von den Grafen von Götzen angelegt und ständig erweitert und vervollkommnet. In ihm wachsen viele seltene Bäume, z. B. Buchen, Silber-Pappeln, Weymouthskiefern, Edeltannen und uralte Eiben, aber auch Rhododendron und andere Zierpflanzen. Die Kurpromenade durchquert den Kurpark und zieht sich etwa einen Kilometer lang bis zum Kurteich (Hammerteich). Im Park befinden sich eine Orchestermuschel und eine überdachte Promenade aus Holz im Stil der Bäderarchitektur aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Badehäuser und die Trink- und Wandelhalle mit Konzertsaal liegen unmittelbar am Park.

Kirchliche Zugehörigkeit[Bearbeiten]

Seit Bestehen gehörte Kudowa zur Pfarrei St. Bartholomäus in Tscherbeney. Kapellen für katholische Sonntagsgottesdienste in Kudowa gab es seit 1906 im Marienheim (Graue Schwestern) und in der Villa Diana (Mägde Mariens). Nach der Eingemeindung von Zakrze nach Kudowa 1946 wurde die dortige Kuratiekirche St. Katharina (Kościół św. Katarzyny) zur Pfarrkirche erhoben, zu der auch Kudowa-Zdrój gehörte. Mit dem Neubau der Kirche der Barmherzigkeit Gottes (Kościół Miłosierdzia Bożego) 1972 ist Kudowa nunmehr selbstständige Pfarrei. Die Filialkirchen der Ortsteile Brzozowie und Słone gehören zur Pfarrkirche in Czermna.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das im Park gelegene Barockschloss (Zameczek) wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Joseph Graf von Stillfried an der Stelle eines abgebrannten Jagdschlosses errichtet. Von den nächsten Besitzern, den Grafen Götzen, wurde es mit allen Annehmlichkeiten neuzeitlicher Wohnkultur ausgestattet.
  • Das Kurhotel „Fürstenhof“ (Polonia), das um 1906 von der Aktiengesellschaft Kudowa errichtet wurde und von Anfang an Mittelpunkt des gesellschaftlichen Kurlebens war, ist ein repräsentativer Bau mit über 120 Zimmern, eleganten Gesellschaftsräumen, großen Kursälen, Kurtheater und Restaurationsräumen.
  • Die Trink- und Wandelhalle wurde 1931 fertiggestellt. Die Gemälde zur Geschichte des Bades schuf 1942–1943 der Wiener Maler Arpad von Molnar.
  • Die Kirche der Hl. Katharina (Kościół św. Katarzyny) im Ortsteil Zaksze wurde 1680, der Glockenturm 1713 erbaut. Die spätbarocke Innenausstattung stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
  • Oberhalb vom Kurpark liegt der Schlossberg (Góra Parkowa, früher auch Sternberg oder Stammberg) der durch Spazierwege erschlossen ist. Mitten im Wald befindet sich die evangelische Kapelle aus dem Jahre 1797 mit einem Friedhof, auf dem auch die Grafen Götzen bestattet wurden.

In der Umgebung[Bearbeiten]

  • Heuscheuergebirge
  • Wilde Löcher (Błędne Skały)
  • Kirche und Schädelkapelle von Czermna
  • Das Dorf Pstrążna mit Freilichtmuseum (Skansen)
  • Waldkapelle im Grünen Tal (Leśna Kapliczka Matki Boskiej Bolesnej) bei Słone
  • Stadt und Schloss Náchod in Tschechien

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zur Stadtgemeinde Kudowa Zdrój gehören die Ortsteile

  • Brzozowie (Brzesowie, 1924–45: Birkhagen)
  • Bukowina Kłodzka (Bukowine, 1937–45: Tannhübel)
  • Czermna (Tscherbeney, 1937–45: Grenzeck)
  • Jakubowice (Jakobowitz, 1937–45: Wachtgrund)
  • Pstrążna (Straußeney, 1937–45: Straußdörfel)
  • Słone (Schlaney, 1937–45: Schnellau)
  • Zakrze (Sackisch).

Partnerstädte[Bearbeiten]

  • Hronov, Tschechien
  • Horn-Bad Meinberg, Deutschland
  • Eine Partnerschaft besteht auch mit dem Verein Kudowa & Kultur e. V. aus der Kudowastraße in Berlin.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Anna Bernard (1865–1938), deutsche Schriftstellerin
  • Jan Koplowitz (1909–2001) deutscher Schriftsteller, seit 2001 Ehrenbürger von Kudowa-Zdrój
  • Ralf Thenior (* 1945), deutscher Schriftsteller

Verweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hugo Weczerka (Hg.): Handbuch der historischen Stätten Schlesien, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 10–11.
  • Badeverwaltung Kudowa: Bad Kudowa – Herz- und Nervenheilbad. In: Monographien deutscher Städte, Bd. XIX, Berlin 1927, S. 121.
  • Karl Schindler: Die Gemeinde Bad Kudowa. In: Monographien deutscher Städte, Bd. XIX, Berlin 1927, S. 108.
  • Norbert Bartonitschek: Das Graf-Götzen-Schloss in Bad Kudowa. In: Groffschoaftersch Häämtebärnla 2005, S. 78.
  • Anna Bernard: Gemeinde Bad Kudowa. In: Der Grafschafter, Nr. 1, 1935.
  • Jürgen W. Schmidt: "Der aufstrebende Kurort Kudowa und dessen ganz unerwartete Probleme mit seiner neuen Kläranlage", in: "Schlesische Geschichtsblätter" 40. Jg. (2013) Heft 3 S.101-106

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kudowa-Zdrój – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 9. Juli 2014.
  2. Amtsbezirk
  3. Marek Šebela, Jiři Fišer: České Názvy hraničních Vrchů, Sídel a vodních toků v Kladsku. In: Kladský Sborník 5, 2003, S. 374
  4. Krysztof Koźbiał: Szkoła z czeskim językiem nauczania v Kudowie-Zdroju. In: Kladský Sborník 5-2003, S. 177–185.
  5. Siehe Seite 82 in: Arno Herzig/Małgorzata Ruchniewicz: Geschichte des Glatzer Landes, Hamburg – Wrocław 2006, ISBN 3-934632-12-2.