Kurt Neuwald

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Kurt Neuwald (* 23. November 1906 in Gelsenkirchen; † 6. Februar 2001 ebenda) war Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und Gründungsmitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland. Neuwald wurde am 27. Januar 1942 von den Deutschen in das Ghetto Riga deportiert, durchlief verschiedene Konzentrationslager und wurde 1945 aus einem Außenlager des KZ Buchenwald befreit. Von 26 Familienangehörigen wurden 24 ermordet, darunter seine Ehefrau.

1945 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, war dort als Kaufmann tätig und baute alsbald die örtliche jüdische Gemeinde wieder auf. Er engagierte sich stark bei der Eingliederung der in Gelsenkirchen zahlreichen jüdischen Emigranten aus der ehemaligen Sowjetunion. Kurt Neuwald wurde zum Ehrenbürger der Stadt Gelsenkirchen ernannt.

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