Wattenscheid

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51.4805555555567.132568Koordinaten: 51° 28′ 50″ N, 7° 7′ 57″ O

Wattenscheid
Stadt Bochum
Wappen von Wattenscheid
Höhe: 68 m
Fläche: 23,87 km²
Einwohner: 71.428 (1. Apr. 2013)
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 44866, 44867, 44869
Vorwahl: 02327
Karte

Lage von Wattenscheid in Bochum

Wattenscheid war von 1926 bis 1974 eine kreisfreie Stadt im mittleren Ruhrgebiet. Im Rahmen der Gebietsreform wurde Wattenscheid mit Wirkung vom 1. Januar 1975 mit der kreisfreien Stadt Bochum zusammengeschlossen. Aktuell hat Wattenscheid 71.428 Einwohner. Schutzpatronin des Stadtbezirks ist die Heilige Gertrud.

Lage und Gliederung[Bearbeiten]

Wattenscheid liegt im Westen von Bochum mitten im Ruhrgebiet. Im Westen grenzt Wattenscheid an Gelsenkirchen und Essen, im Norden an Herne. Es zählt zur Hellwegbörde nördlich der Ruhr.

Den Stadtbezirk Wattenscheid bilden die Ortsteile

Siegel der Stadt Wattenscheid

Geschichte[Bearbeiten]

Alter Straßenzug in der Innenstadt
Blick auf die Strasse: Hochstrasse
Fußgängerzone

Die erste urkundliche Erwähnung von Wattenscheid findet sich im Heberegister des Klosters Werden aus dem Jahr 880 als Villa Uattanscethe[1]. Im selben Dokument finden sich auch zum ersten Mal die Namen der Wattenscheider Stadtteile Eppendorf (Abbingthorpe), Höntrop (Hogingthorpe) und Westenfeld (Westanfelda). Vor 1417 erhielt Wattenscheid von Graf Adolf IV. von Cleve-Mark die stadtähnlichen Rechte einer Freiheit. Ab 1554 war Wattenscheid Mitglied der Hanse.

Anfang des 17. Jahrhunderts war Wattenscheid mit ungefähr 700 Einwohnern die bevölkerungsreichste Freiheit der Grafschaft Mark. Während des Dreißigjährigen Krieges war Wattenscheid von 1623 bis 1629 von spanischen Reitern besetzt und wurde 1635 durch ein Feuer nahezu vollständig zerstört.

Zwischen 1811 und 1832 war Wattenscheid der Sitz eines Kommissariats, dem 36 Pfarreien angehörten, darunter Bochum, Gelsenkirchen, Dortmund, Unna, Hattingen, Hagen, Iserlohn und Hamm. Im Jahre 1816 wurde Wattenscheid bei der Entstehung der preußischen Provinz Westfalen Sitz einer Bürgermeisterei (1842 umbenannt in Amt), zu der die Gemeinden Hessler, Schalke, Braubauerschaft (heute Bismarck), Bulmke, Hüllen, Gelsenkirchen, Ückendorf, Leithe, Günnigfeld, Westenfeld, Sevinghausen, Eiberg, Freisenbruch, Königsteele, Höntrop, Eppendorf und Munscheid gehörten. Der Kohlebergbau, der in Wattenscheid zuerst im Jahre 1722 erwähnt wurde, beschleunigte während der Zeit der Industrialisierung die Weiterentwicklung der Stadt, so dass es 1840 zwölf Bergwerke mit ca. 580 Bergleuten gab.

1868 wurde Gelsenkirchen aus dem Amt Wattenscheid entlassen, 1876 und 1885 folgten das später von Gelsenkirchen eingemeindete Ückendorf und das später von Essen eingemeindete Königssteele, so dass das Amt fast zwei Drittel seiner Fläche verlor.

Durch das Bevölkerungswachstum von Wattenscheid im späten 19. Jahrhundert erhielt Wattenscheid am 15. Januar 1876 die Stadtrechte.

Am 1. April 1926 wurde Wattenscheid durch die Eingemeindung von Munscheid und von Teilen der Gemeinden Eppendorf, Günnigfeld, Höntrop, Königssteele, Leithe (Westfalen), Sevinghausen und Westenfeld[2] eine kreisfreie Stadt mit 62.780 Einwohnern.

1957 arbeiteten mehr als 8.000 Wattenscheider (etwa 60 Prozent der damaligen arbeitenden Bevölkerung) im Bergbau. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte ein Strukturwandel: Zechen wurden nach und nach geschlossen, und neue Industriebetriebe siedelten sich an. 1973 wurde mit der Zeche „Holland“ die letzte Wattenscheider Zeche stillgelegt.

Am 1. Januar 1975 wurden die Städte Bochum und Wattenscheid vom Landtag Nordrhein-Westfalens zu einer neuen Stadt mit dem Namen „Bochum“ zusammengeschlossen[3], da im Ruhrgebiet keine kreisfreien Städte mit weniger als 200.000 Einwohnern mehr existieren sollten. Das von der Aktion Bürgerwille initiierte Bürgerbegehren, bei dem sich 71,43 Prozent der Wattenscheider für die Beibehaltung der Selbständigkeit aussprachen, scheiterte.

Der Ortsteil Höntrop erlangte im Januar 2000 mit dem Höntroper Loch nationale Bekanntheit, durch den am 2. Januar der Zugang zu mehreren Wohnhäusern plötzlich abgeschnitten war und diese direkt am Abgrund standen. Der S-Bahn-Verkehr musste umorganisiert werden.

Seit November 2012 ist wieder die Ausgabe des Kfz-Kennzeichens mit der Ortsangabe „WAT“ möglich.[4]

Politik[Bearbeiten]

Die Bezirksvertretung Wattenscheid hat 19 Sitze. Die Sitzverteilung in der aktuellen Wahlperiode (2009–2014) sieht wie folgt aus: SPD 6, CDU 6, Unabhängige Wählergemeinschaft 4, Bündnis 90/Die Grünen 2, Linke 1.[5] Derzeitiger Bezirksbürgermeister ist der pensionierte Gymnasiallehrer Hans Balbach (CDU), die stellvertretenden Bezirksbürgermeister sind Wolfgang Schick (SPD) und Bodo Schmalstieg (UWG).[6]

Die Bezirksverwaltungsstelle Wattenscheid betreut die Bezirksvertretung organisatorisch und bietet Verwaltungsdienstleistungen insbesondere in ihrem Bürgerbüro. Leiter der Wattenscheider Bezirksverwaltung ist Heinz-Jürgen Thömmes. Sein Stellvertreter Karlheinz Kayhs ist gleichzeitig Leiter des Bezirks- und Bürgerbüros.

In Wattenscheid befand sich die Landesgeschäftsstelle des NPD-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, die jetzt in Essen beheimatet ist.

Siehe auch: Ergebnisse der Kommunalwahlen in Wattenscheid

Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Der Stadt standen vor:[7]

  • ab 15. Juni 1920: Stadtrat Paul Ueberhorst aus Eschwege für 12 Jahre,
  • ab 16. April 1933: Gerichtsassessor Hans Petri vom Landgericht Bielefeld als Staatskommissar
  • Gerichtsassessor Hans Petri in Wattenscheid für 12 Jahre,
  • ab 10. März 1939 Oberbürgermeister Otto Leopold Piclum in Bochum (kommissarisch),
  • ab 4. April 1939: Amtsbürgermeister August Düsterloh aus Hattingen (kommissarisch).
  • 1946–1946 Gustav Herrmann (SPD)
  • 1946–1948 Hugo Bungenberg (CDU)
  • 1948–1949 Kurt Kötzsch (SPD)
  • 1950–1964 Hermann Sievers (SPD)
  • 1964–1968 Georg Schmitz (SPD)
  • 1968–1971 Erwin Topp (SPD)
  • 1971–1974 Herbert Schwirtz (SPD)

Wappen[Bearbeiten]

Das erste offizielle Wappen von Wattenscheid entstand nach den Vorlagen der seit 1477 geführten Siegelbildern und wurde der Stadt Wattenscheid 1888 verliehen. Es zeigt in Silber die heilige Nonne Gertrud von Nivelles mit Abtstab und einem goldenen Schiff in den Händen, welche über einem kleineren Wappenschild empor wächst. In der linken oberen Ecke schwebt eine goldene Krone. Am Stab und am Wappen krabbeln Mäuse empor.

Wappen von 1937–1974

Im Jahre 1937 führte die Stadt Wattenscheid ein neues Wappen ein. Infolge des herrschenden Zeitgeistes waren Heiligendarstellungen in hoheitlichen Wappen nicht mehr erwünscht. Im neuen Wappen befand sich nur noch der Schild. Der gespaltene Schild zeigt die Wappen der früheren Territorialherren, „links“ das des Herzogtums Kleve und „rechts“ das der Grafschaft Mark.

Durch den Zusammenschluss der Städte Bochum und Wattenscheid zum 1. Januar 1975 verlor Wattenscheid das Recht zur Wappenführung. Der märkische Schachbalken wurde in das neue Bochumer Stadtwappen übernommen.

Industrie und Handel[Bearbeiten]

Fördergerüst der Zeche Holland

Über mehr als ein Jahrhundert wurde Wattenscheid wie die meisten Städte im Ruhrgebiet vom Bergbau geprägt. Zu den großen Zechen zählten:

Bekanntester Industrieller aus Wattenscheid war der Textilfabrikant Klaus Steilmann.

Sport[Bearbeiten]

Lohrheidestadion

Der Fußballverein SG Wattenscheid 09 spielte von 1990 bis 1994 in der 1. Bundesliga. Nach zwei Abstiegen in Folge schaffte die SGW in der Saison 2007/2008 mit der Verbandsligameisterschaft (Verbandsliga Westfalen, Staffel II) die Qualifikation für die neue, landesweite NRW-Liga (Oberliga). Aus dieser stieg die SG Wattenscheid 09 in der Saison 2009/2010 wieder ab und spielt in der Saison 2010/2011 somit in der Westfalenliga II. Derzeitiger Trainer ist Andre Pawlak, 1. Vorsitzender ist der ehemalige Profi-Torwart der SG Wattenscheid 09, Christoph Jacob. In der Saison 2011/2012 bot sich der SGW aufgrund einer Ligareform die Möglichkeit des Doppelaufstieges in die Regionalliga, welchen sie allerdings verpasste. Sie stieg als Tabellenführer in die wiedereingeführte Oberliga Westfalen auf und konnte in der darauffolgenden Saison als Tabellenzweiter den Aufstieg in die Regionalliga West perfekt machen.

Die Frauen der SGW schafften im Jahr 2007 den Sprung in der 1. Bundesliga, aus der sie aber direkt wieder abstiegen. Spielstätte der SGW ist das Lohrheidestadion. Im Jahr 2010 stiegen sie aus der 2. Bundesliga Nord ab. Zum 1. Juli 2010 wurde die Abteilung Frauen- und Mädchenfußball der SG Wattenscheid 09 vom VfL Bochum übernommen.[8]

Der TV Wattenscheid 01 Leichtathletik gehört zu den erfolgreichsten deutschen Leichtathletikvereinen. Prominenteste Sportlerin aus Wattenscheid ist die zweimalige Siebenkampf-Weltmeisterin Sabine Braun, die ihre aktive Karriere inzwischen beendet hat. Sie wohnt in Wattenscheid-Höntrop.

Die Sportgymnastinnen des TV Wattenscheid waren mehrfach bei Olympischen Spielen dabei.

Der Schachverein SV Wattenscheid spielt in der 1. Schachbundesliga.

Ebenfalls erfolgreich ist Wattenscheid im Bereich des Kampfsports. Der Okinawa-te Wattenscheid unter der Führung von Klaus Wiegand konnte schon über 50 Deutsche Meisterschaften gewinnen. Auch bei der deutschen Meisterschaft im Mai 2007 war das Herrenteam des Okinawa-Te erfolgreich.

Die Sportkegler von SK Wattenscheid waren mit ihrer 1. Mannschaft lange Jahre in der Bundesliga vertreten. Nach einigen Ab- und Aufstiegen spielen sie in der aktuellen Saison 2009/2010 in der 2. Bundesliga Nord. In den letzten Jahrzehnten waren die Kegler aus Wattenscheid auch bei Deutschen Meisterschaften erfolgreich und konnten zahlreiche Podestplätze im Herren und Seniorenbereich erringen.

Karneval und Kirmes[Bearbeiten]

Der Karneval ist in der „fünften Jahreszeit“ fester Bestandteil des öffentlichen Lebens in Wattenscheid und erlebt alle zwei „geraden“ Jahre seinen Höhepunkt mit dem großen Umzug. Von Günnigfeld aus zieht der Karnevalszug über die Günnigfelder Straße ab der Einmündung Kirchstraße in Richtung Aschenbruch und dort nach links in die Parkstraße. Seit 2012 geht der Zug dann am Ende der Parkstraße über Marien- und Lyrenstraße auf die Friedrich-Ebert-Straße, am Rathaus vorbei zum August-Bebel-Platz und schließlich weiter über Hoch- und Bochumer Straße. Mit Erreichen der Einmündung Querstraße löst sich der Umzug auf.

Die Wattenscheider Karnevals- und Brauchtumsvereine haben sich im Festausschuss des Wattenscheider Karnevals (FWK e. V.) zusammengeschlossen und sind insbesondere für die Ausrichtung des Karnevalsumzuges und für die Wahl des Prinzenpaares verantwortlich. Im Gegensatz zu vielen anderen wird das Wattenscheider Prinzenpaar für die Dauer von zwei Sessionen gewählt. Als höchste Repräsentanten stehen in der Session 2013/2014 und 2014/2015 das Stadtprinzenpaar Dieter I. (Harich) und Sabine I. (Knappe) an der Spitze des Wattenscheider Karnevals.

Ebenfalls zum Karnevalsbrauchtum gehört in den Stadtteilen Höntrop und Sevinghausen das Gänsereiten.

Zudem wird in Wattenscheid traditionell zweimal jährlich (im Frühling und Herbst) Kirmes gefeiert: Die Frühjahrskirmes ist bekannt als Gertrudiskirmes, und findet immer im Zeitraum um den 17. März herum statt; dem Namenstag der Wattenscheider Pfarr- und Schutzpatronin Gertrud.

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof

Wattenscheid hat Anschluss an den Ruhrschnellweg, heute A 40 (zuvor A 430, davor B 1). In der direkten Nachbarschaft der Autobahnabfahrt Wattenscheid befindet sich an der Ruhrgebietsstrecke der ehemaligen Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft der Bahnhof Wattenscheid. Obwohl im Bahnhof nur der Nahverkehr hält, ist er durch seine verkehrsgünstige Lage unmittelbar an der A 40 ein bedeutender Park-and-ride-Bahnhof im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Im Stadtteil Höntrop befindet sich ein Haltepunkt der S-Bahn-Linie 1. Die genannten Bahnstationen sind nicht direkt miteinander verbunden; es ist immer ein Umweg via Essen bzw. Bochum erforderlich. Alternativ verkehren Linienbusse der BoGeStra.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Wattenscheider Marktplatz

Heimatmuseum Helfs Hof[Bearbeiten]

Das Heimatmuseum Helfs Hof beherbergt ein Ausstellung bäuerlicher Gebrauchsgegenstände aus verschiedenen Jahrhunderten und eine Sammlung zur Wattenscheider Geschichte. Es wird vom Heimat- und Bürgerverein Wattenscheid betrieben und ist jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr und 15 bis 18 Uhr, sowie samstags und sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Bartholomäuskapelle[Bearbeiten]

Die Pilgerkapelle St. Bartholomäus am Wattenscheider Hellweg gehörte ursprünglich zu einem Pilgerhaus, in dem Pilger, die über den Hellweg zum Jakobsweg und nach Santiago de Compostela wanderten, übernachten konnten. Sie muss in den Jahren zwischen 1364 und 1395 errichtet worden sein. 1661 wurde sie renoviert und 1972 in eine Autofahrerkapelle umgewandelt.

Taufstein[Bearbeiten]

In der Propsteikirche St. Gertrud von Brabant, der Keimzelle des Wattenscheider Gemeinwesens, steht ein mehr als 1000 Jahre alter Taufstein. Er zeigt die Geburt, die Taufe, den Tod und die Auferstehung Jesu. Die Propsteikirche steht auf der Kirchenburg, die den letzten erhaltenen Rest der frühen Stadtmauer darstellt.

Kirche am Alten Markt[Bearbeiten]

Die kleine evangelische Kirche am Alten Markt wurde 1763 fertiggestellt. Wegen Geldmangel musste der Bau mehrfach unterbrochen werden und dauerte insgesamt 87 Jahre. Trotzdem hat die Kirche zwei Sehenswürdigkeiten zu bieten, den barocken Kanzelaltar und den Orgelprospekt.

Bergbauwanderweg[Bearbeiten]

Der Wanderweg bei Eppendorf

Der Bergbauwanderweg Wattenscheid führt durch Höntrop und Eppendorf und wurde 1992 vom Heimat- und Bürgerverein fertiggestellt. Er gehört zur Route der Industriekultur, und führt überirdisch durch eine reizvolle Landschaft über eine Länge von 4,8 km an diversen ehemaligen Standorten des Ruhrbergbaus entlang.

IBKK[Bearbeiten]

In Wattenscheid befindet sich auch Europas größte private Schule für bildende Kunst und Kunsttherapie: Das Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) mit rund 1000 Studenten. Es liegt im Kunstzentrum Bochum in der Lohrheidestraße 57.

Kunst4tel[Bearbeiten]

Das Kunstviertel ist eine Künstlergemeinschaft mit Musikern, Autoren und bildenden Künstlern, die seit 19. Oktober 2001 ihren Sitz in Wattenscheid hat.

Bekannte Persönlichkeiten aus Wattenscheid[Bearbeiten]

Folgende Persönlichkeiten sind eng mit der Stadt Wattenscheid verbunden:

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Laut John Pearsons im Jahre 1973 erschienenem Buch James Bond: The Authorized Biography, erblickte Ian Flemings weltberühmter, fiktiver Geheimagent am 11. November 1920 in Wattenscheid das Licht der Welt.
  • Die Serie Ein Herz und eine Seele rund um „Ekel“ Alfred und Familie Tetzlaff spielt in einem (fiktiven) Wattenscheider Arbeiterviertel.
  • Als kreisfreie Stadt führte Wattenscheid das Kfz-Unterscheidungszeichen WAT bis 1. Januar 1975. Im Zuge der von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer initiierten Kennzeichenliberalisierung führte die Stadt Bochum das Kennzeichen WAT (für den Stadtteil) am 14. November 2012 wieder ein.[9]

Nach elf Monaten tragen wieder mehr als 5.000 Fahrzeuge ein WAT-Kennzeichen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Rudolf Kötzschke (Hrsg.): Die Urbare der Abtei Werden a. d. Ruhr (= Publikationen der Gesellschaft für rheinische Geschichtskunde XX: Rheinische Urbare). Bd. 2: A. Die Urbare vom 9.-13. Jahrhundert. Hrsg. von Rudolf Kötzschke, Bonn 1908, Nachdruck Düsseldorf 1978, Bd. 3: B. Lagerbücher, Hebe- und Zinsregister vom 14. bis ins 17. Jahrhundert, Bonn 1908, Nachdruck Düsseldorf 1978, Bd. 4,I: Einleitung und Register. I. Namenregister. Hrsg. von Fritz Körholz, Düsseldorf 1978, Bd. 4,II: Einleitung, Kapitel IV: Die Wirtschaftsverfassung und Verwaltung der Großgrundherrschaft Werden. Sachregister. Hrsg. von Rudolf Kötzschke, Bonn 1958
  2.  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 291.
  3.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 329.
  4. Ruhr-Nachrichten (online)
  5. Stadt Bochum: Wahlergebnisse / Sitzverteilung der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid
  6. Stadt Bochum: Mitglieder der Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid
  7. http://www.territorial.de/westfal/wanne/stadtkrt.htm
  8. vfl-bochum.de: VfL nimmt Fußball-Frauen der SG auf.
  9. http://www.lokalkompass.de/wattenscheid/ratgeber/wat-kennzeichen-ab-sofort-verfuegbar-d231430.html

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz-Werner Bröker unter Mitarbeit von Ralph Eberhard Brachthäuser und Johannes Schnieders: Wattenscheid – über die Geschichte von Kirche und Stadt: 90 Jahre Propsteikirche und ihr tausendjähriger Taufstein , Wattenscheid 1995.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wattenscheid – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien