Landtagswahl in Niedersachsen 1951

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Landtagswahl 1951
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33,7
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8,3
3,3
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1,8
0,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1947
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-9,7
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+11,0
-0,5
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+1,9
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+0,9
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b Niederdeutsche Union – 1947 CDU 19,9 %, DP 17,7 %
         
Von 158 Sitzen entfallen auf:

Die zweite Wahl zum Niedersächsischen Landtag fand am 6. Mai 1951 statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,8 %.

Im Vergleich zur ersten Landtagswahl 1947 waren mehr Parteien zugelassen. Insbesondere die Vertretung der Heimatvertriebenen (GB/BHE) sowie rechtsextreme Parteien (SRP und DSP) waren erstmals zugelassen und konnten große Wähleranteile gewinnen.

Nach der Wahl 1947 war eine Koalition aus SPD, CDU, Zentrum und KPD gebildet worden, aus der erst die KPD, dann auch die CDU ausschieden. Die stärkste Partei SPD konnte bei der Wahl ihre Spitzenposition verteidigen, verlor jedoch stark an Wählern.

Die zweit- und drittstärkste Partei, CDU und DP, die auf Bundesebene koalierten, traten zu dieser Wahl gemeinsam unter dem Namen Niederdeutsche Union an. Hintergrund war das neue Wahlrecht, das Wahlabsprachen bezüglich Direktkandidaten konkurrierender Parteien unmöglich machte.[1] Trotz gemeinsamen Wahlantritts verloren sie stark an Wählerstimmen. Die Sozialistische Reichspartei wurde 1952 mit Urteil des Bundesverfassungsgerichts verboten, ihre Mandate wurden aufgrund des Urteils vom 23. Oktober 1952 ersatzlos gestrichen.

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 1.123.199 33,7 % 64
Niederdeutsche Union (DP/CDU) 790.766 23,7 % 35
Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (GB/BHE) 496.569 14,9 % 21
Sozialistische Reichspartei (SRP) 366.793 11,0 % 16
Freie Demokratische Partei (FDP) 278.088 8,3 % 12
Deutsche Zentrumspartei (DZP) 110.473 3,3 % 4
Deutsche Reichspartei (DRP) 74.017 2,2 % 3
Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) 61.364 1,8 % 2
Deutsche Soziale Partei (DSP) 25.546 0,8 % 1
Deutsche Rechts-Partei (RP) 3.406 0,1 %
2 Einzelbewerber 219 0,0 %

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Konrad-Adenauer-Stiftung: Niederdeutsche Union (NU)