Luis Durnwalder
Luis Durnwalder (eigentlich Alois Durnwalder; * 23. September 1941 in Pfalzen) ist Landeshauptmann Südtirols und Mitglied der Südtiroler Volkspartei.
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Leben [Bearbeiten]
Nach seinem Schulbesuch in Pfalzen und Brixen und ursprünglichen Plänen, den Augustiner-Chorherren in Neustift bei Brixen beizutreten, entschied sich Durnwalder für das Studium der Rechts- und Agrarwissenschaften in Wien. In dieser Zeit begann er mit der politischen Tätigkeit und wurde Vorsitzender der Südtiroler HochschülerInnenschaft (bis 1965). Er ist Mitglied der katholischen Studenten-Verbindungen Greifenstein-Wien und Ehrenphilister der K.St.V. Rhenania Innsbruck im KV und ÖKV.
1969 wurde er Bürgermeister seiner Heimatgemeinde, 1973 Landtagsabgeordneter und Regionalassessor für das Grundbuch. In dieser Zeit arbeitete er gleichzeitig als Direktor des Südtiroler Bauernbundes und verlegte seinen Wohnsitz nach Bozen. Nach den Landtagswahlen von 1978 wurde er Mitglied der Landesregierung. Seit 1989 steht er der Landesregierung als Landeshauptmann vor.
Bei den Landtagswahlen 1998 und 2003 konnte er von den Südtirolern aller Sprachgruppen mehr als 100.000 Vorzugsstimmen auf sich vereinigen, d. h. mehr als ein Viertel aller Wähler haben ihm ihre Stimme gegeben. Bei den Wahlen 2008 wurde Durnwalder mit 97.868 Vorzugsstimmen wiedergewählt.[1]
Am 16. August 2012 erklärte Luis Durnwalder auf einer Pressekonferenz, dass er im Jahr 2013 bei der Landtagswahl in Südtirol nicht mehr für das Amt des Landeshauptmannes zu Verfügung stehen wird.[2]
Ehrungen und Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1981: Bayerischer Verdienstorden
- 1981: Ehrenmitgliedschaft des Nord- und Südtiroler Bauernbundes
- 1990: Ehrenzeichen des Landes Tirol
- 1994: Ehrenkreuz des Österreichischen Schwarzen Kreuzes
- 1994: Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich[3]
- 1999: Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft
- 2000: Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
- 2001: Einspieler-Preis der Kärntner Slowenen[4]
- 2002: Ehrenpräsident der Freien Universität Bozen
- 2005: Silbernes Ehrenzeichen der Freiheit der Republik Slowenien
- 2005: Großkreuz Pro Merito Melitensi des Souveränen Malteserordens
- 2006: European Taxpayers Award des Europäischen Steuerzahlerbundes
- 2008: Ehrenpräsident der Europäischen Vereinigung der Weinbauregionen (AREV)
- 2008: Ehrensenator der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck
- 2010: Ehrensenator der Medizinischen Universität Innsbruck
- 2011: Kärntner Landesorden in Gold[5]
- 2012: Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark mit dem Stern[6]
- 2012: Großes Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich[7]
- 2012: Goldene Komturkreuz mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich[8]
Biographien [Bearbeiten]
- Robert Asam: Der Luis: Luis Durnwalders Aufstieg zur Macht. Athesia, Bozen 2001, ISBN 978-8882661298
- Peter Plaikner: Luis Durnwalder: Der Südtiroler und Europäer. Styria Premium, Wien 2011, ISBN 978-3222133473
Weblinks [Bearbeiten]
- Literatur von und über Luis Durnwalder im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Luis Durnwalder im Südtiroler Bürgernetz
- Eintrag auf der Seite des Südtiroler Landtags
- Der ewige Durni Portrait auf "Der Spiegel"
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Vorzugsstimmenergebnisse der Landtagswahl 2008 auf der Website des Landes Südtirol, abgerufen am 1. Februar 2011
- ↑ „Mein Abschied ist notwendig“ Pressekonferenz am 16. August 2012, abgerufen am 23. August 2012
- ↑ Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF-Datei; 6,59 MB)
- ↑ Mitteilung auf der Website des Landes Südtirol vom 17. November 2001, abgerufen am 1. Februar 2011
- ↑ http://www.provinz.bz.it/lpa/285.asp?aktuelles_action=4&aktuelles_article_id=374362
- ↑ http://www.muerzzuschlag.spoe.at/b/mz/aktuelles/neuigkeiten/original/1419b99fdc3132e5e50add1795e4cff0
- ↑ http://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ueberblick/Lokal/Durnwalder-erhaelt-Grosses-Ehrenzeichen-des-Landes-Oberoesterreich
- ↑ Zusammentreffen von LH Pröll und LH Durnwalder in St. Pölten im NÖ Pressedienst vom 28. September 2012 abgerufen am 28. September 2012
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Durnwalder, Luis |
| ALTERNATIVNAMEN | Durnwalder, Alois (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Politiker (Südtirol) |
| GEBURTSDATUM | 23. September 1941 |
| GEBURTSORT | Pfalzen |
- Landeshauptmann (Südtirol)
- Landtagsabgeordneter (Südtirol)
- Präsident (Trentino-Südtirol)
- Bürgermeister (Südtirol)
- Mitglied der Südtiroler Volkspartei
- Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern
- Träger des Bayerischen Verdienstordens
- Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich
- Träger des Verdienstordens Pro Merito Melitensi (Großkreuz)
- Träger des Ehrenzeichens des Landes Tirol
- Träger des Kärntner Landesordens in Gold
- Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark mit dem Stern
- Träger des Großen Ehrenzeichens des Landes Oberösterreich
- Preisträger Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft
- Träger des Goldenen Komturkreuzes mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich
- Ehrensenator der Universität Innsbruck
- Korporierter im KV
- Person (Pfalzen)
- Italiener
- Geboren 1941
- Mann