Maria Berger
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Maria Berger (* 19. August 1956 in Perg, Oberösterreich) ist eine österreichische Juristin und Politikerin (SPÖ). Sie war von 2007 bis 2008 Bundesministerin für Justiz im Kabinett Gusenbauer. Zukünftig wird sie Österreich als Richterin am Europäischen Gerichtshof vertreten[1].
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[Bearbeiten] Ausbildung
Von 1962 bis 1966 besuchte Maria Berger die Volks- und von 1966 bis 1968 die Hauptschule. Anschließend absolvierte sie das Neusprachliche Gymnasium der Kreuzschwestern in Gmunden, wo sie Klassen- und Schlafsaalkollegin von Maria Fekter war (mit der sie die Leidenschaft fürs Klavierspielen teilte) und von 1970 bis 1974 das Oberstufenrealgymnasium Perg, an dem sie maturierte. Es folgt ein Jahr Studium der Anglistik und der Romanistik an der Universität Salzburg, ab 1975 dann ein Studium der Rechte und der Volkswirtschaft an der Universität Innsbruck, das sie 1979 mit dem Dr. jur. abschloss.
[Bearbeiten] Karriere
Ihre berufliche Laufbahn begann Berger als Universitätsassistentin am Institut für Öffentliches Recht und Politikwissenschaft der Universität Innsbruck von 1979 bis 1984. Es folgten Tätigkeiten im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung von 1984 bis 1987. Von 1988 bis 1992 war sie zuerst Referentin, dann Leiterin der Abteilung für Integrationspolitische Koordination des Bundeskanzleramtes. Nach einem Auslandseinsatz als Direktorin der EFTA-Überwachungsbehörde in Genf und Brüssel von 1993 bis 1994 war sie von 1995 bis 1996 Vizepräsidentin der Donau-Universität Krems, an der sie in weiterer Folge auch als Lehrbeauftragte tätig war.
Berger wurde am 11. November 1996 Mitglied des Europäischen Parlaments und war in der Folge auch Mitglied des Europäischen Konvents von 2002 bis 2003.
Parteipolitische Funktionen in der Sozialdemokratie sind daneben der Bundesvorsitz der Jungen Generation der SPÖ von 1984 bis 1987, Mitglied des Gemeinderates der Stadt Perg seit 1997, Stellvertretende Vorsitzende der SPÖ-Sektion in Brüssel von 1994 bis 1997, Delegationsleiterin der SPÖ-Europaabgeordneten und SPE-Koordinatorin im Rechtsausschuss.
Des weiteren war sie etwas über ein Jahr lang Mitglied des Österreich-Konvents (bis zum 27. August 2004).
Am 11. Jänner 2007 wurde Berger als Justizministerin der Bundesregierung Gusenbauer angelobt, wofür sie ihr Abgeordnetenmandat im Europäischen Parlament niederlegte. Der Bundesregierung Faymann, die am 2. Dezember 2008 angelobt wurde, gehörte sie nicht mehr an. Sie ist nun wieder Europaabgeordnete und Delegationsleiterin der SPÖ-Europaabgeordneten. In dieser Funktion wird sie vor allem für die Bereiche Umwelt und Gesundheit sowie Entwicklungspolitik zuständig sein.
Am 22. April 2009 wurde sie vom Hauptausschuss des Nationalrates als zukünftige österreichische Richterin am Europäischen Gerichtshof bestätigt, nachdem sie am Tag zuvor von der Bundesregierung dazu nominiert worden war. Sie soll das Amt im Oktober 2009 aufnehmen[1].
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
- Biografie, Kontaktangaben und Debattenbeiträge ab 1996 von Maria Berger im österreichischen Parlament
- Maria Berger im ausführlichen Interview (mit dem Jugendmagazin "CHiLLi.cc")
- Literatur von und über Maria Berger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Alfred Gusenbauer | Wilhelm Molterer | Ursula Plassnik | Doris Bures | Heidrun Silhavy | Andrea Kdolsky | Maria Berger | Norbert Darabos | Josef Pröll | Erwin Buchinger | Claudia Schmied | Werner Faymann | Martin Bartenstein | Johannes Hahn | Günther Platter | Maria Fekter
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berger, Maria |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Politikerin, Mitglied des Europäischen Parlaments |
| GEBURTSDATUM | 19. August 1956 |
| GEBURTSORT | Perg |

