Markgrafschaft Montferrat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Die Flagge der Markgrafschaft Montferrat: horizontal rot-weiß gestreift mit ungleichen Proportionen der Farben
Wappen der Markgrafschaft Montferrat
Die Hügel des Montferrat
San Salvatore Monferrato.
Belforte Monferrato.

Montferrat (italienisch Monferrato) war eine Markgrafschaft im Piemont, zwischen Turin und Genua gelegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das Territorium der Markgrafschaft erstreckte sich von Norden nach Süden in zwei getrennten Teilen zwischen den Seealpen und dem Po, umfasste 2750 km² und hatte Monferrato zur Hauptstadt. Karl der Große setzte zur Verwaltung des Landes Grafen ein, die 967 von Otto dem Großen zu Markgrafen erhoben wurden.

Die herrschende Familie nahm an vorderster Stelle an den Kreuzzügen teil, und stellte in den eroberten Ländern eine Reihe von Monarchen, darunter vor allem die zwei Söhne und ein Enkel des Markgrafen Wilhelm V.:

Durch Erbschaft gelangte die Markgrafschaft im 14. Jahrhundert an die Palaiologen, die sie 1533 wiederum an die Gonzaga vererbten. Mit dem Mantuanischen Erbfolgekrieg (1628–1631) kam ein Teil der Markgrafschaft an Savoyen, der Rest schließlich im Jahr 1703, als Kaiser Leopold I. den Besitz der Gonzaga einzog.

[Bearbeiten] Liste der Markgrafen von Montferrat

[Bearbeiten] Aleramiden

[Bearbeiten] Palaiologen

[Bearbeiten] Gonzaga


Montferrat ist auch der Name mehrerer Gemeinden in Frankreich:

[Bearbeiten] Literatur

  • Gerhard Köbler: Montferrat. In: Historisches Lexikon der deutschen Länder. 6. Auflage. C.H. Beck, München 1999, ISBN 3-406-44333-8, S. 402, ISBN 3-520-48501-X.
  • Barbara Sasse Tateo: Montferrat. In: Volker Reinhardt: Die großen Familien Italiens. Kröner, Stuttgart 1992, S. 372–377
  • Aldo A. Settia: Mon(t)ferrat, Mgf.en v. In: Lexikon des Mittelalters. Bd. 6, dtv, München 2006, Sp. 799–802.
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen