Mentor Graphics
| Mentor Graphics | |
|---|---|
| Rechtsform | Corporation (AG) |
| Gründung | 1981 |
| Sitz | Wilsonville, Oregon, Vereinigte Staaten |
| Leitung | Walden C. Rhines (CEO) |
| Mitarbeiter | > 4.000 |
| Umsatz | 791,58 Millionen USD (2006) [1] |
| Branche | Electronic Design Automation, Embedded Software |
| Website | mentor.com |
Mentor Graphics ist ein Hersteller von Softwareprodukten aus den Bereichen Electronic Design Automation (EDA) und Embedded Software mit Sitz in Wilsonville im US-Bundesstaat Oregon. Im Bereich EDA zählt Mentor Graphics zu den weltweit größten Softwareherstellern und beschäftigt weltweit über 4.000 Personen.
Geschichte [Bearbeiten]
In den Jahren nach 1980 wurde die computerunterstützte Entwicklung von elektronischen Schaltungen und Baugruppen im Rahmen von computer-aided engineering (CAE) und computer-aided design (CAD) immer präsenter und marktbestimmender. Mentor Graphics wurde 1981 von ehemaligen Entwicklungsingenieuren von Tektronix mit dem Ziel gegründet, in diesen Bereichen verschiedenartige Softwareprodukte anzubieten.
Als erste Hardwareplattfom für die EDA-Software von Mentor wurden Workstations des erst ein Jahr vorher gegründeten Herstellers Apollo Computer verwendet. Das erste, 1982 vorgestellte, EDA-Softwareprodukt war das Programm IDEA 1000.
Mentor Graphics ist heute eine globale Firma, wobei die Produktentwicklung großteils in den USA, Europa und Japan erfolgt. Daneben bestehen noch Standorte in Indien und Ägypten.
Im März 2009 gab das Unternehmen eine Fusion mit der Valor Computerized Systems bekannt.
Die größten Konkurrenten in diesem Geschäftsfeld waren im Jahr 2007 Cadence Design Systems, Synopsys und Magma Design Automation.
Produkte [Bearbeiten]
Im Bereich EDA:
- Schaltplaneditoren wie beispielsweise Design Architect IC oder DxDesigner.
- Physical Verifikation, die LVS, DRC und DFM gruppiert, mit Calibre.
- Im Bereich Leiterplattenentflechtung Programme wie PADS, Expedition und Board Station für die Entwicklung von Leiterplatten.
- IP-Cores für ASICs und FPGAs.
- Simulationsprogramme wie ModelSim für VHDL oder Verilog.
Im Bereich Embedded Software:
- Echtzeitbetriebssysteme wie Nucleus RTOS.
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Google Finance, 12. Juni 2007