Mikrokredit

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Mikrokredite sind Kleinstkredite von einem Euro bis unter 1.000 Euro an Kleingewerbetreibende überwiegend in Entwicklungsländern. Sie sind neben Mikroversicherungen und micro savings eine wesentliche Mikrofinanz-Dienstleistung. Die Kredite werden in der Regel von spezialisierten Finanzdienstleistern und nichtstaatlichen Organisationen meist zur Förderung der Entwicklung vergeben.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Mikrokredite sind ein Instrument der Entwicklungspolitik und werden häufig auch als erfolgreiche Beispiele im Rahmen des Management-Konzepts „Base of the Pyramid“ angeführt. Sie sind jedoch keine neue Erfindung. Schon das vor 150 Jahren von Friedrich Wilhelm Raiffeisen entwickelte Genossenschaftsmodell basiert auf dem Selbsthilfe- und Solidaritätsprinzip, nach dem heute viele Mikrofinanzinstitute in den Entwicklungsländern arbeiten. Schon 1976 gab es in Bangladesch ein derartiges Programm, das von Muhammad Yunus initiiert wurde, und aus dem 1983 die Grameen Bank hervorging. Im Jahr 2006 erhielten Yunus und die Grameen Bank für diese Bemühungen um die „wirtschaftliche und soziale Entwicklung von unten“ den Friedensnobelpreis.

Nach Europa kehrte diese Idee Anfang der 1990er-Jahre zurück, als sich für die ständig steigende Zahl der Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit eine zunehmende Finanzierungslücke zeigte. In den Niederlanden entstand das Modell Tante Agathe zur Aktivierung von Privatkapital für Existenzgründer. In Frankreich wurde 1989 die gemeinnützige Adie gegründet, die inzwischen (März 2007) rund 100 Zweigstellen hat und jährlich über 10 000 Mikrokredite an Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger vergibt.[1] In Deutschland hat die Bundesregierung Anfang 2010 die GLS Gemeinschaftsbank mit dem Aufbau des Mikrokreditfonds Deutschland beauftragt.

1995 gründete die Weltbank die Consultative Group to Assist the Poor (CGAP, „Beratungsgruppe für die Unterstützung der Armen“) mit dem Ziel, 200 Millionen US-Dollar für die Vergabe von Mikrokrediten zu mobilisieren. Ein erster Höhepunkt der Entwicklung war der Microcredit Summit im Jahr 1997.

Die Vereinten Nationen sehen in der Mikrofinanzierung ein wichtiges Instrument zur Erreichung der Millenniumsziele zur Reduktion von Armut. Sie haben 2005 zum Jahr der Mikrokredite ausgerufen.

Seit 2006 gibt es über das gemeinnützige Unternehmen Kiva im Internet die Möglichkeit, Mikrokredite direkt an einen selbst ausgesuchten Kreditnehmer in einem Entwicklungsland zu vergeben.[2] Auch andere Organisationen bieten mittlerweile diese Möglichkeit an.[3]

[Bearbeiten] Umfang

Weltweit wird die Zahl der Mikrofinanz-Institute (MFI) auf über 70.000 geschätzt. Zwei Organisationen, die sich schwerpunktmäßig im Bereich Mikrokredit engagieren, sind das Deutsche Mikrofinanz-Institut und FINCA International (USA). Der Markt für Mikrokredite hat bis April 2010 ein Volumen von 60 Mrd. US-Dollar erreicht.[4]

[Bearbeiten] Arbeitsweise

Die Rückzahlungen sollen in einer sozial akzeptablen Weise ermöglicht werden, dafür gibt es spezielle Kredittechnologien:

  • Es wird ein Folgekredit in Aussicht gestellt.
  • Gruppenbildung: Fünf bis sechs Kreditnehmer erhalten abwechselnd einen Kredit und bürgen füreinander.
  • Kundenkontakt: Die Mikrobank prüft das Geschäftsmodell des Kreditnehmers gründlich und passt die Rückzahlungsintervalle und -raten dem Geldfluss des Unternehmens an (wöchentliche oder monatliche Rückzahlung).
  • Fokussierung auf Frauen: Viele Mikrofinanzorganisationen vergeben Kredite nur an Frauen, da diese als kreditwürdiger und verlässlicher empfunden werden.

[Bearbeiten] Zinshöhe

Der effektive Jahreszins für Mikrokredite liegt deutlich über dem klassischer Kredite, häufig über 20 % p. a. [5][6] Dies wird begründet mit den höheren Kosten und der notwendigen intensiven Beratung, die Mikrokredite verursachen. Eine Studie der Asiatischen Entwicklungbank bezeichnet Zinsen zwischen 30 und 70 % p. a. als üblich.[7] Allerdings sind die Kreditbedingungen und Zinsen von entwicklungspolitischen Mikrofinanzinstitutionen meist erheblich günstiger und kalkulierbarer als die herkömmlicher Geldverleiher.[6][8]

Eine der Initiatorinnen der Mikrokredite, die Grameen Bank, ist dazu übergegangen, drei Arten von Krediten zu vergeben: Unternehmens-Darlehen zu einem Zinssatz von 20 %, Baudarlehen zu 8 % Zinsen und Bildungskredite für die Hochschulausbildung der Kinder von Grameen-Familien (Zinssatz: 5 Prozent).[9] Zinsen sind in vielen Mikrokredit-Programmen einfache Zinsen (Restwertabschreibung) und keine Zinseszinsen.[10]

[Bearbeiten] Rückzahlungsquote

Durch Einhaltung der oben genannten Regeln - Gruppenbildung, Kundenkontakt und Fokusierung auf Frauen - sowie wachsende Professionalisierung erzielen viele Mikrofinanzinstitute oft Rückzahlungsquoten von 95 bis 100 Prozent.[11] Allerdings bezieht sich die Rückzahlungsquote bei der Grameen-Bank nur auf Erstkredite.[12] Nach Angaben des bangladeschischen Wirtschaftswissenschaftlers Anu Muhammad beträgt die Rückzahlungsquote für Mikrokredite in Bangladesh trotz des Gruppenzwangs nur 65%. Die hohen Rückzahlungsquoten kämen durch Umschuldungen zustande.[13]

[Bearbeiten] Refinanzierung und Subventionierung

Die Geldmittel für Mikrokredite stammen von den internationalen Banken, aus Zuschüssen und gering verzinsten Krediten im Rahmen der staatlichen Entwicklungshilfe, aus ethischen Geldanlagen, aus privaten Spenden und aus Spareinlagen der lokalen Bevölkerung (dann handelt es sich um echte Mikrofinanz-Institute). Banken verbriefen Forderungen aus Mikrokrediten in Form von Wertpapieren, die auf den Kapitalmärkten platziert werden. Beispielsweise haben die Citibank und die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau 2006 Forderungen der Nichtregierungsorganisation BRAC aus Bangladesch verbrieft. Diese Verbriefung hat ein Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro.[14]

1983 war die Grameen-Bank noch vollständig fremdfinanziert[9] und ist heute immer noch abhängig von Entwicklungshilfe.[15] Eine staatliche Subventionierung von Mikrofinanzdienstleistern ist mittlerweile auch in anderen Ländern üblich geworden.[16] Doch sind umgekehrt viele Nichtregierungsorganisationen (NROs) in Bangladesh dazu übergegangen, sich statt Spenden durch die Zinsen aus der Vergabe von Mikrokrediten zu finanzieren. Diese Mikrokredit-NROs sind so groß geworden, dass man sie als einen weiteren neben dem traditionellen Finanzmarkt betrachten muss.[14]

Internationale Kapitalgeber für Mikrokredite sind z. B.:

[Bearbeiten] Armutsbekämpfung

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Arme Kleingewerbetreibende haben in der Regel keinen Zugang zu üblichen Bankkrediten, da sie keine dinglichen Sicherheiten stellen können und der Aufwand pro Kredit klassischen Banken zu hoch erscheint. Infolgedessen bleiben sie oft im informellen Sektor und abhängig von Kreditvermittlern oder gar „Kredithaien“ mit in der Regel höheren Zinssätzen.

Durch Mikrokredite wird die wirtschaftliche Tätigkeit der Kunden erhöht und damit mittelbar auch der Lebensstandard, ablesbar an Marktzugang, organisierter Arbeit, Ansehen und Erhöhung betriebswirtschaftlicher Kompetenz. Wundermittel sind Mikrokredite hingegen nicht, weil sie einen gewissen Grad an Selbständigkeit voraussetzen und damit die Ärmsten der Armen meist nicht erreichen können.

Auch sind Mikrokredite nur ein erster Schritt. In den meisten Fällen sind Mikrokredit-Kunden auch nach Jahren nicht in der Lage, reguläre Sparkonten bei Geschäftsbanken zu eröffnen und so das durch Mikrokredite wirtschaftlich Erreichte zu sichern. Institutionen, die im Sinne eines umfassenderen Mikrofinanz-Ansatzes auch Sparmöglichkeiten (micro savings) und andere Finanzdienstleistungen bieten, gehen hier einen Schritt weiter.[17]

Zunehmend wird das Konzept der Mikrokredite auch auf Industrieländer übertragen. So schlug Hillary Clinton beim Microcredit Summit 1997 vor, Mikrokredite auch zur Armutsbekämpfung in den Slums US-amerikanischer Großstädte einzusetzen.

[Bearbeiten] Kritik

Die Ärmsten der Armen kämen als Kreditnehmer nicht mehr in Frage, da es ihnen an Möglichkeiten mangele, Einkommen zu erzielen und Kredite zurückzuzahlen. Die Fokusierung auf die reine Kreditvergabe ohne Ergänzung einer Spar-Möglichkeit führe häufig auch zu einer Schuldenfalle, aus der gerade die weibliche Hauptzielgruppe nur schwer herauskomme.[6] Überdies verändere die Vergabe von Mikrokrediten nicht die wirtschaftlichen Makrostrukturen und fördere auch keine transformativen Rahmenbedingungen.[18]

Im Herbst 2010 nahmen sich im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh innerhalb von zwei Monaten mindestens 54 Mikrokreditnehmer das Leben. In diesem Zusammenhang wurde berichtet, dass der Mikrokredit-Sektor dort mehr und mehr den Kredithaien gleiche, von denen er die Armen einst erlösen wollte.[19][20][21]

Mohamed Yunus selbst, der Gründer der Grameen Bank, befürchtet eine zunehmende Verarmung und Verschuldung von Kreditnehmern, da bei manchen Kreditgebern der eigene Profit viel stärker im Vordergrund steht als die Entwicklungshilfe. Er fordert daher eine Vereinheitlichung der Zinssätze. Sonst bestehe die Gefahr einer neuen Finanzblase.[4]

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass in vielen Ländern weiterhin eine Finanzierungslücke zwischen Mikrokrediten von bis zu ca. 1.000 US$ und Bankkrediten ab ca. 10.000 - 15.000 US$ besteht. So gibt es in Senegal laut Zentralbankangaben etwa 1 Million Mitglieder von meist informell operierenden Kreditgenossenschaften, aber die durchschnittliche Kredithöhe beträgt nur bis zu 400 US$.[22]

[Bearbeiten] Mikrokredite in Deutschland

In Deutschland richtete die Bundesregierung zum Ausbau des Mikrofinanzangebot Anfang 2010 den Mikrokreditfonds Deutschland ein. Auf dessen Basis vergibt die GLS Gemeinschaftsbank in Kooperation mit dem Deutschen Mikrofinanz-Institut Kredite an Kleinstunternehmen und Gründungen. Sie hatte den Auftrag, bis Ende 2010 ein flächendeckendes Angebot in der Bundesrepublik darzustellen, was mit der Akkreditierung von 40 Mikrofinanzinstituten auch gelang.[23][24][25][26]

Die Mikrofinanzierer treten vor allem auf lokaler Ebene, aber über externe Berater auch bundesweit als Zugang zu Mikrokrediten für Existenzgründer und Kleinstunternehmen auf. Mikrokredite können bei diesen zertifizierten Vergabestelle beantragt werden. In der Regel folgen die Antragstellungen einem definierten Ablauf. Zunächst wird ein vorgefertigter Voranfragebogen für das jeweilige Mikrofinanzinstitut ausgefüllt und versendet. Innerhalb von 3 Werktagen erhält man die Rückmeldung des jeweiligen Mikrofinanzinstituts. Hier nimmt der Kreditbetreuer direkten Kontakt mit dem Antragsteller auf. Im nächsten Schritt werden die vollständigen Kreditunterlagen des Antragstellers an das Mikrofinanzinstitut versendet. Nach der ausführlichen Prüfung der kompletten Kreditunterlagen kommt es zur Kreditentscheidung. Die Auszahlung kann dabei schon innerhalb von 10 Tagen erfolgen.[27]

[Bearbeiten] Literatur

  • Shahidur R. Khandker: Fighting Poverty with Microcredit. Experience in Bangladesh. Oxford u. a. 1998.
  • Joanna Ledgerwood: Microfinance Handbook: An Institutional and Financial Perspective. 2001, ISBN 0-8213-4306-8.
  • Juliet Hunt, Nalini Kasynathan: Pathways of empowerment? Reflections on microfinance and transformation in gender Relations in South Asia. In: Caroline Sweetman (Hrsg.): Gender, Deveropment and Money. Oxfam 2001, S. 42–52.
  • Naila Kabeer: Money can’t buy me love?: Re-evaluating Gender, Creditaon Empoverment in rural Banglagdesh. IDS Discussion Paper 363, University of Sussex, Sussex 1998.
  • Thorsten Nilges: Zunehmende Verschuldung durch Mikrokredite. Auswertung eines Experiments in Südindien. Duisburger Arbeitspapiere Ostasienwissenschaften Nr. 63, Duisburg 2005.
  • Christian Thiele: Die Zwergkapitalisten von Monte Grande. In: Rheinischer Merkur, Nr. 36, 2006.
  • Markus Demele: Armutsbekämpfung durch Gruppenkredite. Frankfurter Arbeitspapiere zur sozialwissenschaftlichen und gesellschaftlichen Forschung (Nr. 50), Oswald von Nell-Breuning-Institut, Frankfurt am Main, 2007. FAgsF, Nr. 50, 2007.
  • Deepa Narayan, Patti Tepesch (Hrsg.): Voices of the Poor: From Many Lands. World Bank Publications, New York 2002, ISBN 0-19-521603-2.
  • Beatriz Armendáriz de Aghion, Jonathan Morduch: The Economics of Microfinance. MIT Press, Cambridge 2005, ISBN 0-262-01216-2. (Aghion gründete eine Mikrofinanzbank in Chiapas, Mexico)
  • VENRO – Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (Hrsg.); Sabine Sütterlin: Mein Wort zählt. Mikrokredite: Kleines Kapital – große Wirkung. Brandes-Apsel-Verlag, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-86099-727-7 Kurzfassung
  • Annette Krauß, Birgit Joußen, Koenrad Verhagen: Finanzsystementwicklung - Spar- und Kreditinstitutionen für die Armen. Bericht der ersten Forschungsphase. hrsg. von der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz, Münster 2001.
  • Sabine Kuegler: Gebt den Frauen das Geld! Und sie werden die Welt verändern. Zabert Sandmann, München 2007, ISBN 978-3-89883-189-5.
  • Michael P. Sommer: Ein etwas anderer Geldkreislauf - Der Mehrwert von Mikrofinanz, Kirche und Gesellschaft, Heft 356, Januar 2009, Hrsg.: Kath.Sozialwiss.Zentralstelle Mönchengladbach, ISBN 978-3-7616-2119-6.
  • Gerhard Klas: Die Mikrofinanz-Industrie.Die große Illusion oder das Geschäft mit der Armut. Assoziation A, Berlin 2011, ISBN 978-3-86241-401-7.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Publik-Forum Nr. 5 v. 9. März 2007, S. 20.
  2. Stefan Dietrich: Kredit per Mausklick. auf: Deutsche Welle. 21. Juli 2007.
  3. Konrad Lischka: Per Mausklick zum Mikrokredit. auf: Spiegel-online. 4. April 2007.
  4. a b Mikrokredite: Arm und abgezockt. auf: sueddeutsche.de, 14. April 2010.
  5. Anne Seith: Nobelpreis-Träger Yunus: Business statt Almosen. auf: Spiegel Online. 13. Oktober 2006.
    „Doch auch der Nobelpreisträger hat Kritiker. Die Zinsen von 20 Prozent für Grameen-Kredite seien zu hoch, sagen sie. Yunus kümmere sich außerdem nicht um die Ärmsten der Armen. Vollkommen unberechtigt ist dieser Vorwurf nicht. Denn die Bank hilft nur Menschen, die arbeiten können. So musste Yunus erste Kundin, Sofia Katun, einem Artikel des Stern von 1995 zufolge später wieder betteln gehen, weil sie zu krank zum Arbeiten war.“
  6. a b c Eva Terberger (Professorin für BWL): Mikrofinanzierung: Allheilmittel gegen Armut? In: Ruperto Carola. Universität Heidelberg, 3/2002.
  7. Nimal A. Fernando:Understanding and Dealing with High Interest Rate on Microcredit, Asian Development Bank, May 2006, p. 1
  8. Sebastian Schwiecker: The Impact and Outreach of Microfinance Institutions: The Effect of Interest Rates. Diplomarbeit November 2004.
  9. a b „Auch arme Menschen sind kreditwürdig“, NZZ, Juni 1995
  10. „Die Grameen-Bank auf einen Blick“, Oktober 2006
  11. Angaben der französischen Agie: Ausfallquote knapp 7%; nach Publik-Forum Nr. 5 v. 9. März 2007
  12. Jeffrey Tucker (November 1995): The Micro-Credit Cult. Abgerufen am 15. Januar 2012.
  13. Kathrin Hartmann:Die Mikrokredit-Lüge, Frankfurter Rundschau, 10. Januar 2012
  14. a b Gerhard Klas: Ein Märchen aus Bangladesh: Mikrokredite gegen Armut. auf: SWR 2 Feature. 17. November 2010.
  15. Mario Müller: Ein Banker mit Kleingeld. In: Frankfurter Rundschau. 14. Oktober 2006
    „Für den Frankfurter Ökonom Harry Schmidt, einen Experten der Mikrofinanzierung, taugt die Grameen Bank aus ein anderem Grund nicht als Modell: Sie hänge am Tropf der Entwicklungshilfe und sei nicht darauf angelegt, ganz aus eigenen Mitteln Kredite zu vergeben. „So sollte die Mikrofinanzierung nicht sein“, meint er. Die gute Idee könne auf die Dauer nur funktionieren, wenn die Projekte sich selbst tragen.“
  16. Ein Banker mit Kleingeld. In: Frankfurter Rundschau. 14. Oktober 2006.
    „Ob in Asien oder Afrika. Osteuropa oder Südamerika - allerorten startete man entsprechende Projekte. Sie gelten längst als wesentliche Elemente der Entwicklungshilfe und werden von internationalen Organisationen unterstützt.“
  17. Dirk Steinwand: Revolution in der Mikrofinanz, GTZ, April 2004
  18. Laxmi Murthy: „Women’s empowerment, or a debt trap?“ infochangeindia.org, 2005
  19. Ausweglos verschuldet. In: Frankfurter Rundschau. 17. November 2010.
  20. Selbstmord einer großen Idee. In: Die Zeit. 18. November 2010.
  21. Wucherer treiben Tausende Inder in den Ruin. auf: Spiegel Online. 28. November 2010.
  22. West African Financial Flows and Opportunities for People and Small Businesses., March 2006, S. 3.
  23. Kredit soll kleinen Firmen helfen, Pressemitteilung des Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 27. Januar 2010
  24. GLS Bank erhält Mikrofinanz-Auftrag von Bundesregierung, PM der GLS-Bank am 27. Januar 2010
  25. Sonderfonds: Kleinunternehmen dürften auf Mikrokredite hoffen. In: Spiegel Online. 27. Januar 2010.
  26. betriebs-berater.de: Mikrokreditfonds: Anzahl und Summe der vergebenen Kredite übertreffen alle Erwartungen. Zugriff am 19. Februar 2011
  27. Vergabeablauf von Mikrokrediten: www.mikrokredit.net: Vergabeprozess, Zugriff am 4. August 2011

[Bearbeiten] Weblinks

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