Mo i Rana

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Mo i Rana
Wappen von Mo i Rana
Mo i Rana (Norwegen)
Mo i Rana
Mo i Rana
Basisdaten
Staat Norwegen
Provinz (fylke) Nordland
Gemeinde (kommune): Rana
Koordinaten: 66° 18′ N, 14° 8′ O66.314.1333333333335Koordinaten: 66° 18′ N, 14° 8′ O
Einwohner: 18.317 (2012)
Höhe: moh.
Mo i Rana - Blick von der Fußgängerzone bis zum Hafen
Moholmen in Mo i Rana

Mo i Rana (südsamisch: Måahvie) ist eine Stadt am Ende des Ranfjords in der Kommune Rana in Norwegen, die nur wenige Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises liegt. Die Stadt Mo (sprich: Mu) i Rana ist mit 18.317[1] Einwohnern (Stand: 1. Januar 2012) die größte Gemeinde Helgelands.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Mo i Rana ist geprägt von der Schwerindustrie und dem Hafen. Stahl-, Hütten- und Walzwerke sind seit über 100 Jahren die Haupterwerbsquellen der Einwohner.

Seit 1989 befindet sich in Mo i Rana der Zweitsitz der Norwegischen Nationalbibliothek,[2] deren Hauptsitz Oslo ist.

Verkehr[Bearbeiten]

In Mo i Rana beginnt die Europastraße 12 als Abzweig der ebenfalls die Stadt passierenden Europastraße 6. Der Flughafen Mo i Rana, Røssvoll liegt rund zehn Kilometer nordöstlich der Stadt. Mo i Rana hat einen Bahnhof an der Nordlandsbane.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Neben der Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit ihrem kostbaren Altarbild aus dem frühen 18. Jahrhundert zählen sowohl das Stadtmuseum im Zentrum als auch das außerhalb der Stadt liegende Freilichtmuseum Stenneset zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Berg Mofjell bietet von seinem Gipfel einen Ausblick über die Stadt. Ein weiteres Ausflugsziel in der näheren Umgebung ist der Svartisen-Gletscher.

Das Røssvoll Motorstadion ist die älteste asphaltierte permanente Rennstrecke Norwegens.

Im Hafenbecken der Stadt befindet sich seit einigen Jahren die moderne Skulptur „Havmannen“ („Der Mann vom Meer“).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mo i Rana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Mo i Rana – Reiseführer

Belege[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. Wolfgang Ratzek: Bibliotheken in Norwegen. In: Bibliothek. Forschung und Praxis Jahrgang 24 Nr. 2. K.G. Saur Verlag, München 2000, S. 191