Oleh Schafarenko

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UkraineUkraine Oleh Schafarenko Eishockeyspieler
Oleh Schafarenko
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 31. Oktober 1981
Geburtsort Kiew, Ukrainische SSR
Größe 180 cm
Gewicht 84 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Stürmer
Schusshand Links
Spielerkarriere
bis 2003 HK Sokol Kiew
2003–2004 HK Spartak Moskau
2004 HK Sokol Kiew
2004–2006 HK Chimwolokno Mahiljou
2006–2007 HK Dinamo Minsk
2007–2008 HK Keramin Minsk
2008–2009 HK Sokol Kiew
2009–2010 HK Dinamo Minsk
HK Schachzjor Salihorsk
2010–2011 HK Junost Minsk
2011–2012 HK Donbass Donezk
seit 2013 HK Junost Minsk

Oleh Leonidowytsch Schafarenko (ukrainisch Олег Леонідович Шафаренко, russisch Олег Леонидович Шафаренко/Oleg Leonidowitsch Schafarenko; * 31. Oktober 1981 in Kiew, Ukrainische SSR) ist ein ukrainischer Eishockeyspieler, der seit 2012 erneut beim HK Junost Minsk in der weißrussischen Extraliga auf der Position des Stürmers spielt.

Karriere[Bearbeiten]

Schafarenko spielte zunächst in seiner Heimatstadt beim HK Sokol Kiew sowohl in der Wyschtscha Liha, als auch in der East European Hockey League. In dieser absolvierte er bis 2002 auch einige Spiele für den HK Berkut Kiew, HK Kiew und HK Ldinka Kiew. In der Zeit bis zum Sommer 2003 gewann er mit Sokol den Titel der EEHL im Jahr 1999 und im gleichen Jahr auch den ukrainischer Meistertitel. In der Spielzeit 2001/02 war er hinter seinem Mannschaftskameraden Ruslan Besschasny der zweitbeste Scorer der Wyschtscha Liha.

Zu Beginn der Saison 2003/04 wechselte der Stürmer nach Russland und war für den HK Spartak Moskau in der zweitklassigen Wysschaja Liga aktiv. Allerdings kehrte er noch vor dem Saisonende zu Sokol Kiew zurück, sodass er im Frühjahr 2004 den zweiten Meistertitel mit dem Team gewann. Im Sommer 2004 verließ Schafarenko die Mannschaft wieder. Er wechselte für zwei Jahre zum HK Chimwolokno Mahiljou in die weißrussische Extraliga. Mit guten Leistungen machte er den Ligakonkurrenten HK Dinamo Minsk auf sich aufmerksam, der ihn für ein Jahr verpflichtete. Trotz des Gewinns der weißrussischen Meisterschaft verließ er den Klub im Sommer 2007 und schloss sich dem Stadtrivalen HK Keramin Minsk an, mit dem er im Jahr 2008 das Double aus Meisterschafts- und Pokalgewinn erreichte.

Schafarenko im Trikot der ukrainischen Nationalmannschaft

Doch auch bei Keramin verblieb Schafarenko nur ein Jahr, da er in seine Geburtsstadt Kiew zurückkehrte. Mit Sokol Kiew gewann er im Frühjahr 2009 seine dritte ukrainische Meisterschaft. Anschließend folgte ein weiteres Jahr beim HK Dinamo Minsk, der inzwischen in der Kontinentalen Hockey-Liga spielte. Parallel lief er auch für deren Farmteam, den HK Schachzjor Salihorsk, in der weißrussischen Extraliga auf. Mit Salihorsk wurde er weißrussische Vizemeister, bevor es ihn zum HK Junost Minsk zog. Mit dem Hauptstadtklub wurde er 2011 erneut weißrussischer Meister und gewann zudem den IIHF Continental Cup. Zur Saison 2011/12 kehrte er in seine ukrainische Heimat zurück und erhielt einen Vertrag beim HK Donbass Donezk aus der Wysschaja Hockey-Liga. Nach nur einem Jahr in Donezk wechselte er zu Junost Minsk zurück. Nachdem er mit den Weißrussen zunächst ebenfalls in der Wysschaja Hockey-Liga spielte, tritt er seit 2013 mit seinem Team in der Extraliga an.

International[Bearbeiten]

Schafarenko vertrat sein Heimatland sowohl im Junioren- als auch Seniorenbereich. Erstmals spielte er mit der ukrainischen Auswahl bei der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 1999. Ein Jahr später lief er bei der U20-Junioren-Weltmeisterschaft 2000 auf. Bei den Senioren war im Rahmen der Weltmeisterschaften der Jahre 2006 und 2007 aktiv. Zudem trug er das Nationaltrikot bei den Weltmeisterschaften der Division I in den Jahren 2009, 2010, 2011, 2012, 2013 und 2014. Im Jahr 2009 wurde er am Turnierende ins All-Star-Team gewählt. 2013 war er mit zwei Toren und acht Vorlagen nach seinem Landsmann Oleh Tymtschenko zweitbester Scorer des Turniers.

Darüber hinaus nahm er für die Ukraine an den Qualifikationsturnieren für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi teil, schied mit seiner Mannschaft aber jeweils in der zweiten Qualifikationsrunde aus.

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2008 Weißrussischer Pokalsieger mit dem HK Keramin Minsk
  • 2009 Ukrainischer Meister mit dem HK Sokol Kiew
  • 2010 Weißrussischer Vizemeister mit dem HK Schachzjor Salihorsk
  • 2010 Topscorer der Playoffs der weißrussischen Extraliga
  • 2010 All-Star-Team der weißrussischen Extraliga
  • 2011 IIHF Continental Cup-Gewinn mit dem HK Junost Minsk
  • 2011 Weißrussischer Meister mit dem HK Junost Minsk

International[Bearbeiten]

Statistik[Bearbeiten]

Saisons Spiele Tore Assists Punkte Strafminuten
KHL-Hauptrunde 1 21 2 4 6 4
EEHL-Hauptrunde 6 118 21 30 51 72
Extraliga-Hauptrunde 8 299 105 225 330 301
Extraliga-Playoffs 6 64 18 52 70 77

(Stand: Ende der Saison 2013/14)

Weblinks[Bearbeiten]