IIHF Continental Cup

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Logo des IIHF Continental Cup

Der IIHF Continental Cup ist ein von der Internationalen Eishockey-Föderation IIHF zur Saison 1997/98 eingeführter Eishockey-Europapokal-Wettbewerb für Klubmannschaften.

Teilnahmeberechtigt sind die Landesmeister der europäischen Ligen. Dabei nehmen die Landesmeister der stärksten europäischen Länder (Russland, Schweden, Finnland, Tschechien, Slowakei, Deutschland, Schweiz) in der Regel nicht am Wettbewerb teil. Von 1996 bis 2000 (European Hockey League) und von 2005 bis 2009 (European Champions Cup/Champions Hockey League) gab es neben dem Continental Cup einen Europapokal-Wettbewerb der stärkeren Länder. Zuletzt nahmen jedoch aus mehreren der stärksten Länder die Meister der zweiten Ligen am Continental Cup teil.

Modus[Bearbeiten]

Die Gruppenspiele finden in den Monaten September, Oktober und November statt. Die Gruppen werden nach der IIHF-Weltrangliste zusammengestellt. Dabei steigen die Vertreter stärkerer Länder später in die Gruppenspiele ein. Der Sieger der Gruppenspiel-Phase qualifiziert sich für das Finalturnier, welches im Januar stattfindet. Am Super Final genannten Finalturnier nehmen außerdem ein Gastgeber, der Titelverteidiger sowie eventuell ein eingeladenes Teams teil.

Bisherige Turniersieger[Bearbeiten]

Saison Spielort des Finalturniers Teilnehmer Gewinner Zweiter Dritter
1997 Tampere, Finnland 42 SlowakeiSlowakei TJ VSŽ Košice DeutschlandDeutschland Eisbären Berlin FinnlandFinnland Ilves Tampere
1998 Košice, Slowakei 49 SchweizSchweiz HC Ambrì-Piotta SlowakeiSlowakei HC Košice RusslandRussland HK Awangard Omsk
1999 Berlin, Deutschland 49 SchweizSchweiz HC Ambrì-Piotta DeutschlandDeutschland Eisbären Berlin RusslandRussland Ak Bars Kasan
2000/01 Zürich, Schweiz 46 SchweizSchweiz ZSC Lions Zürich Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London Knights SlowakeiSlowakei HC Slovan Bratislava
2001/02 Zürich, Schweiz 49 SchweizSchweiz ZSC Lions Zürich ItalienItalien HC Milano Vipers SlowakeiSlowakei HKm Zvolen
2002/03 Lugano, Schweiz
Mailand, Italien
44 FinnlandFinnland Jokerit Helsinki RusslandRussland Lokomotive Jaroslawl SchweizSchweiz HC Lugano
2003/04 Homel, Weißrussland 39 SlowakeiSlowakei HC Slovan Bratislava WeissrusslandWeißrussland HK Homel SchweizSchweiz HC Lugano
2004/05 Székesfehérvár, Ungarn 20 SlowakeiSlowakei HKm Zvolen RusslandRussland HK Dynamo Moskau UngarnUngarn Alba Volán Székesfehérvár
2005/06 Székesfehérvár, Ungarn 21 RusslandRussland HK Lada Togliatti LettlandLettland HK Riga 2000 SchweizSchweiz ZSC Lions Zürich
2006/07 Székesfehérvár, Ungarn 19 WeissrusslandWeißrussland HK Junost Minsk RusslandRussland HK Awangard Omsk FinnlandFinnland Ilves Tampere
2007/08 Riga, Lettland 17 RusslandRussland Ak Bars Kasan LettlandLettland HK Riga 2000 KasachstanKasachstan Kaszink-Torpedo Ust-Kamenogorsk
2008/09 Rouen, Frankreich 19 SlowakeiSlowakei MHC Martin FrankreichFrankreich Dragons de Rouen ItalienItalien HC Bozen
2009/10 Grenoble, Frankreich 19 OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg WeissrusslandWeißrussland HK Junost Minsk Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sheffield Steelers
2010/11 Minsk, Weißrussland 19 WeissrusslandWeißrussland HK Junost Minsk OsterreichÖsterreich EC Red Bull Salzburg DanemarkDänemark Sønderjysk Elitesport Vojens
2011/12 Rouen, Frankreich 18 FrankreichFrankreich Dragons de Rouen WeissrusslandWeißrussland HK Junost Minsk UkraineUkraine HK Donbass Donezk
2012/13 Donezk, Ukraine 19 UkraineUkraine HK Donbass Donezk WeissrusslandWeißrussland Metallurg Schlobin FrankreichFrankreich Dragons de Rouen
2013/14 Rouen, Frankreich 19 NorwegenNorwegen Stavanger Oilers UkraineUkraine HK Donbass Donezk ItalienItalien Asiago Hockey

Literatur[Bearbeiten]

  •  Stephan Müller: International Ice Hockey Encyclopaedia: 1904 – 2005. Books on Demand, Norderstedt, Deutschland 2005, ISBN 978-3-8334-4189-9, S. 445–460.

Weblinks[Bearbeiten]