Open-Xchange

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Open-Xchange Server
Open-Xchange-Portal
Basisdaten
Entwickler: Open-Xchange GmbH
Aktuelle Version: 0.8.8-0 (Hymalia, stable)
(Januar 2008)
Betriebssystem: Unix, Linux
Kategorie: Groupware
Lizenz: Entwickler-Version GPL Version 2
Deutschsprachig: ja
Open-Xchange

Open-Xchange Server ist ein von der Firma Open-Xchange unterstütztes Open Source-Projekt, das eine Kollaborationssoftware entwickelt. Auf Open-Xchange Server basierende Produktangebote werden unter dem Namen Open-Xchange Server oder auch anderen Bezeichnungen wie 1&1 MailXchange, Network Solutions Business Email vermarktet.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Überblick

Open-Xchange Server ist eine Kollaborationssoftware, die neben einer integrierten E-Mail-Benutzerschnittstelle, Termin-, Kontakt- und Aufgabenverwaltung auch weitergehende Funktionen wie Dokumentenspeicherung- und -austausch bietet.

Open-Xchange Server unterstützt freie Standards und über kommerzielle Erweiterungen auch geschlossene Umgebungen wie Apple iSync und Microsoft Outlook.

In Vorbereitung befinden sich soziale Fähigkeiten der Anwendung, d. h. die Fähigkeit Daten zwischen Open-Xchange und auch Sozialen Netzwerken einfach und automatisiert auszutauschen. Dieser Austausch wird auf der Serverseite stattfinden, d. h. auch dann funktionieren, wenn der Benutzer gerade nicht aktiv ist.

Damit wird frei zugängliche, Open Source-Technologie zur Verfügung stehen, um Daten zwischen unterstützten Anwendungen wie Xing oder Facebook auszutauschen, aber auch lokal zu speichern oder zwischen Anwendungen zu migrieren.

Die sozialen Fähigkeiten und andere Neuerungen werden ab Juli 2009 unter der Adresse [1] zur Verfügung stehen.

Die Ursprünge der Lösung sind Ersatzangebote für Microsoft Exchange, namentlich SUSE-Linux-Open-Xchange-Server (SLOX, eine OEM-Version von Open-Xchange, 2002-2005) und davor Comfire (2000-2002).

[Bearbeiten] Geschichte

Auf der CeBit 2006 beschlossen Open-Xchange und 1&1 gemeinsam eine Lösung für den Einsatz in gehosteten Umgebungen zu entwickeln. Die Programmierung geschah durch Open-Xchange, getestet und in Studien optimiert wurde zusammen mit 1&1. Dabei entstand eine leistungsfähige, plattformunabhängige, im Browser lauffähige GUI und Server-Technologie die ihre Stabilität im Betrieb für Millionen gleichzeitige Benutzer unter Beweis gestellt hat.

Durch automatisierte Produktion im openSUSE Build Service (OBS) steht die Software seit 2008 als Open Source-Lösung, als Toolkit für „In-house“-fähige Kommunikationsplattformen und für gehostete Installationen zur Verfügung.

Alle Komponenten stehen als Open Source und fertig kompilierte Pakete für viele Linux Distributionen zum Herunterladen zur Verfügung.

Produkt- und Supportangebote sind zum Beispiel unter [2] dokumentiert.

[Bearbeiten] Technologie

Open-Xchange Server’’’ besteht aus einem in Java programmierten und als OSGi-Bundles ausgeführten Backend, einem in JavaScriptprogrammierten Frontend und diversen Erweiterungen.

[Bearbeiten] Backend

Das Backend ist ein entweder einzeln oder als skalierbarer, fehlertoleranter Cluster installierbarer Collaborationsserver. Es unterstützt diverse Protokolle zur Konfiguration und zur Kommunikation mit dem #Frontend. Details sind auf [oxpedia.org] dokumentiert.

Häufig zusammen mit Open-Xchange Server verwendete E-Mail-Server sind das Mailsystem Postfix und der POP3/IMAP4-Server Cyrus.

Seit März 2006 bietet Open-Xchange Unterstützung für SSL und TLS. Dadurch wird die Kommunikation zwischen den Client-Programmen und dem Groupware-Server verschlüsselt. Als Protokolle kommen damit auch SMTPS zum E-Mail-Versand, IMAPS zum E-Mail-Abruf und LDAPS für die Verbindung zu Verzeichnissen zum Einsatz.

[Bearbeiten] Frontend

AJAX-basierte Benutzeroberfläche, mit der die Daten betriebssystemunabhängig über Webbrowser genutzt werden können. Alternativ können vom Endanwender auch Client-Programme wie Mozilla Thunderbird, Apple iSync oder Microsoft Outlook verwendet werden.

[Bearbeiten] SaaS

Eine Besonderheit von Open-Xchange Server besteht in seiner Fähigkeit, auch als hochskalierbare Lösung für sogenannte Software as a Service (SaaS) Angebote bei Service-Providern einsetzbar zu sein. Damit werden lokale Server für Groupware-Lösungen überflüssig und können sehr viel effizienter und damit billiger durch zentral installierte Dienste in Rechenzentren betrieben werden.

[Bearbeiten] Social OX

Eine Herausforderung für zentrale Webapplikationen besteht in ihrer bislang mangelhaften Integrationsfähigkeit. Durch Server Side Mashups werden diese Barrieren überwunden. Benutzer können durch einfaches Kopieren von Adressen für Datenquellen eine einheitliche, offene und standardkonforme Datenlandschaft für ihre privaten Informationsquellen und ihre Unternehmensdaten konfigurieren.

[Bearbeiten] Community

Die Entwicklung von Open-Xchange Server wird von der Firma Open-Xchange mit Sitz in Olpe, Nürnberg, und New York zusammen mit Implementierungspartnern und der Open Source-Gemeinde vorangetrieben.

Von Open-Xchange Server sind drei Versionen verfügbar:

[Bearbeiten] Lizenzrechte

Seit August 2004 steht das Open-Xchange Server #Backend unter der GNU General Public License in der Version 2. Das Open-Xchange Server #Frontend steht unter Creative Commons Share Alike, Non Commercial, Attribution Lizenz. Diese Lizenzierung erlaubt die freie Verwendung auch in einer kommerziellen Umgebung und schränkt lediglich das Anbieten von gehosteten Angeboten ein (durch den Baustein Non Commercial in der Creative Commons Lizenz auf dem #Frontend).


[Bearbeiten] Funktionsübersicht

  • Portal
  • Termine
  • Kontakte
  • Aufgaben
  • Dokumentenverwaltung
  • WebMail
  • UWA Widgets
  • WebDAV Schnittstelle
  • Java-API
  • Outlook- und MacOSX-Plugin (kostenpflichtig)
  • SyncML-Schnittstelle (kostenpflichtig, über Partner)

In der Funktion nicht eingeschränkte Versionen des Outlook-Konnektors (Outlook OXtender) und des iSync-Konnektors (Mac OXtender) zum Synchronisieren der Daten zwischen MacOSX, Outlook und Open-Xchange stehen für den privaten Gebrauch frei zur Verfügung.

Weiterhin werden von Firmen Erweiterungen angeboten. So erweitert z.B. OXChat Open-Xchange um eine Jabber-basierte Instant-Messaging- und Gruppenchat-Funktion.

[Bearbeiten] Weblinks

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