Peetu Piiroinen

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Peetu Piiroinen Snowboard
Voller Name Peetu Piiroinen
Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 15. Februar 1988
Geburtsort Hyvinkää, Finnland
Karriere
Disziplin Halfpipe, Big Air, Slopestyle
Verein Sveitsin Hiihtokeskus
Nationalkader seit 2003
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Nationale Meisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2010 Vancouver Halfpipe
Nationale SnowboardmeisterschaftVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Gold 2006 Sappee Halfpipe
Silber 2007 Vuokatti Halfpipe
Junioren-SnowboardweltmeisterschaftVorlage:Medaillen_Wintersport/Wartung/unerkannt
Bronze 2006 Vivaldi Park Halfpipe
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 14. Februar 2003
 Weltcupsiege 5
 Gesamtweltcup 3. (2006/07)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Halfpipe 1 0 1
 Big Air 4 2 0
TTR-Logo TTR World Snowboard Tour
 TTR-Debüt 14. Januar 2006
 TTR-Siege 10
 Gesamtwertung 1. (2008/09, 2009/10, 2010/11)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 TTR 10 8 8
letzte Änderung: 3. März 2011

Peetu Piiroinen (* 15. Februar 1988 in Hyvinkää) ist ein finnischer Freestyle-Snowboarder.

Seit 1997 fährt Piiroinen Snowboard. Im Februar 2003 startete er bei den FIS-Juniorenweltmeisterschaften erstmals international. In jener Saison war er auch zum ersten Mal für den Weltcup nominiert, ging aber nicht an den Start. Während er im Winter 2003/2004 keine größeren Erfolge erreichen konnte, war die darauf folgende Saison 2004/05 für Piiroinen erfolgreich. Es gelang ihm, einen Weltcup im Big Air als Zweiter auf dem Podium zu beenden und zudem das European Youth Olympic Festival in seiner zweiten Disziplin Halfpipe zu gewinnen.

2005/06 wurde er finnischer Meister, konnte bei den FIS-Wettkämpfen des Weltcups 2005/06 aber keinen Sieg erringen. In dieser Saison nahm erstmals an einem TTR-Wettbewerb teil, dem Burton European Open, und gewann einen Wettkampf im Slopestyle. Der Weltcup 2006/07 brachte ihm seinen ersten Sieg. Dies konnte er noch zweimal wiederholen, sodass er am Ende der Saison zwei Weltcupsiege im Big Air und einen in der Halfpipe zu Buche stehen hatte. In dieser Saison wurde er außerdem Sieger im Big Air-Weltcup und Dritter im Gesamtweltcup. Seinen finnischen Meistertitel konnte er jedoch ebenso wenig verteidigen wie seinen Triumph bei den Burton European Open. Auch bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2007 kam er nicht auf das Podium.

Obwohl Piiroinen in der nächsten Saison nur bei insgesamt vier Weltcuprennen startete, erreichte er einen Weltcuperfolg im Big Air und einen weiteren Podestplatz im Halfpipe. Er konzentrierte sich mehr auf die TTR-Tour, wo er einen Sieg errang und nach weiteren Podestplätzen Gesamtdritter wurde. In den Weltcup 2008/09 startete er mit einem Sieg im ersten Big Air-Wettbewerb. Die TTR-Saison 2008/09 beendete er mit 940,57 Punkten erstmals als TTR-Weltmeister.[1]. Auch in der darauffolgenden Saison 2009/10 konnte Piiroinen auf der TTR-Tour den Titel gewinnen, da er konstant gute Ergebnisse erzielte und einige große Sechs-Sterne-Events – wie die Burton Europen Open in Laax und The Arctic Challenge für sich entscheiden konnte. Außerdem beendete er eine Reihe an großen Wettbewerben auf dem Podium, darunter den Billabong Air & Style und die O'Neill Evolution. Am 17. Februar 2010 gewann Piiroinen bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver die Silbermedaille in der Halfpipe.

In der Saison 2010/11 gewann Piiroinen die Burton European Open in der Halfpipe, im Slopestyle wurde er zweiter. Ferner gewann er den Air & Style in München in der Disziplin Big Air und wurde Zweiter beim Air & Style in Innsbruck, allesamt TTR 6 Star Bewerbe. Der TTR-Tourneegesamtsieg war die Konsequenz, sein dritter in Folge.

Peetus Bruder Petja Piiroinen[2] geht ebenfalls im Weltcup an den Start.

Siege[Bearbeiten]

TTR
  • 14. Januar 2006 bei den Burton European Open in SchweizSchweiz Laax (Slopestyle)
  • 17. März 2006 bei den Finnischen Meisterschaften in FinnlandFinnland Sappee (Halfpipe)
  • 18. Januar 2008 bei Fiat Freestyle Team - Rock the Spot in ItalienItalien Bardonecchia (Halfpipe)
  • 5. Jänner 2009 beim O'Neill Evolution in SchweizSchweiz Davos (Quarterpipe)
  • 26. März 2009 bei den Finnischen Meisterschaften in FinnlandFinnland Ruka (Halfpipe)
  • 2008/09 - 'Swatch TTR-World Snowboard Tour Champion'
  • 9. Januar 2010 bei den Burton European Open in SchweizSchweiz Laax (Slopestyle und Halfpipe)
  • 7. März 2010 bei der Oakley Arctic Challenge in NorwegenNorwegen Oslo (Slopestyle)
  • 2009/10 - 'Swatch TTR-World Snowboard Tour Champion'
  • 8. Januar 2011 bei den "Burton European Open" in SchweizSchweiz Laax (Halfpipe)
  • 12. Februar 2011 beim Air & Style in DeutschlandDeutschland München (Big Air)
  • 2010/11 - 'Swatch TTR-World Snowboard Tour Champion'
  • 4. Februar 2012 beim Air & Style in OsterreichÖsterreich Innsbruck (Big Air)
FIS-Weltcup
  • 6. Januar 2007 in OsterreichÖsterreich Graz (Big Air)
  • 3. Februar 2007 in ItalienItalien Bardonecchia (Halfpipe)
  • 10. Februar 2007 in RusslandRussland Moskau (Big Air)
  • 7. Oktober 2007 in NiederlandeNiederlande Rotterdam (Big Air)
  • 25. Oktober 2008 in Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London (Big Air)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. TTR World Snowboard Tour
  2. Bericht über den ersten Weltcup der Saison 2008/09 (finnisch)