Philip Barker Webb

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Philip Barker Webb

Philip Barker Webb (* 10. Juli 1793 in Milford, Surrey; † 31. August 1854 in Paris) war ein englischer Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Webb“.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Philip Barker Webb entstammte einer wohlhabenden Adelsfamilie. Sein Vater war Philip Smith Webb, seine Mutter Hannah war die Tochter des Sir Robert Barker, der wiederum ein Urenkel von Philip Carteret Webb (1702–1770) war.

Webb besuchte die private Jungenschule („independent school“) Harrow School im nordwestlichen Londoner Stadtteil Harrow. Danach ging er an das Christ Church College der Universität Oxford, wo er Sprachen, Botanik und Geologie studierte und 1815 den Bachelor of Arts erhielt. Er botanisierte in Italien, Spanien, Portugal und Marokko. Eine Expedition nach Brasilien führte ihn auf die Kanarischen Inseln, auf denen er auf dem Rückweg von Brasilien längere Zeit verblieb und sich der Erforschung der kanarischen Flora widmete. Zur Bezeichnung der geographischen Eigenart der Flora der Kanarischen und umliegenden Inseln sowie der Küstenregionen Marokkos prägte er den Begriff Makaronesien. Webb schrieb über die Naturgeschichte der Länder, die er bereiste.

Am 25. März 1824 wurde Webb als Mitglied („Fellow“) in die Royal Society gewählt, ließ sich jedoch noch im gleichen Jahr von der Liste der Mitglieder streichen. Er war auch Mitglied der Society of Antiquaries of London, der Linnean Society of London und der Geological Society of London.

Webb litt in Paris 1854 an der Gicht und starb bald darauf.

Werke[Bearbeiten]

  • Zusammen mit Sabin Berthelot und Alfred Moquin-Tandon: L'Histoire Naturelle des Îles Canaries, 9 Bände, Paris 1836–1844.
  •  Iter hispaniense. 1838.
  •  Otia hispanica…. 1839 und 1853.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]