Pokémon Rote und Blaue Edition

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Pokémon Rote Edition / Pokémon Blaue Edition
Entwickler JapanJapan Game Freak
Publisher JapanJapan Nintendo
Mitwirkende (Auswahl) Satoshi Tajiri
Erstveröffent-
lichung
JapanJapan 27. Februar 1996 (Rot und Grün)
NordamerikaNordamerika 30. September 1998
EuropaEuropa 8. Oktober 1999
Plattform Game Boy
Genre Rollenspiel, Action-Adventure
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Sprache Deutsch
Altersfreigabe
USK ab 0 freigegeben

Pokémon Rote Edition (engl. Pokémon Red Version) und Pokémon Blaue Edition (engl. Pokémon Blue Version) sind die ersten zwei Pokémon-Spiele von Game Freak, die in Europa erschienen. Zunächst erschien Pokémon in Japan am 27. Februar 1996. Hierbei handelte es sich um die Spiele Midori (Grün) und Aka (Rot), die ausschließlich in Japan erschienen. Am 8. Oktober 1999 erschien Pokémon auch in Europa für den Game Boy. Die Gelbe Edition, eine Spezial-Version, erschien in jeder Region etwa ein Jahr nach den zwei Originalen. Diese drei Spiele (die Rote Edition, die Blaue Edition und die Gelbe Edition) gehören zusammen mit Pokémon Stadium zur ersten Generation der Pokémon-Spielen. Die Rote Edition und die Blaue Edition – bzw. eigentlich die japanischen Versionen Midori/Grün und Aka/Rot – wurden 2004 neu aufgelegt und erschienen für den Game Boy Advance als Feuerrote Edition und Blattgrüne Edition.

Die Handlung der Roten Edition und der Blauen Edition spielt in der fiktiven Welt Kanto und folgt dem Protagonisten, der das Ziel hat, alle 151 Pokémon zu fangen und der beste Trainer der Welt zu werden.

Die Rote Edition und die Blaue Edition erhielten eine ausführliche Berichterstattung in allen Videospielmagazinen, mit sehr guten Kritiken. Vor allem die Mehrspieler-Optionen und das „Tauschkonzept“ wurden gelobt. Die Spiele markierten den Startpunkt für ein Multi-Milliarde Dollar Franchise, welches mehrere Millionen mal weltweit verkauft wurde und für neuen Erfolg des Game Boys sorgte.[1]

Die Spiele lösten weltweit einen unerwarteten Hype aus. Pokémon wurde zunächst in einer kleinen Auflage produziert, doch die Nachfrage für Pokémon stieg, sodass Nintendo viel Merchandise produzierte und Pokémon weltweit veröffentlichte. Der Hype sorgte dafür, dass Pokémon-Spiele das zweiterfolgreichste Franchise in der Geschichte der Videospiele sind.

Welt und Handlung[Bearbeiten]

Die Rote Edition und die Blaue Edition spielen in der fiktiven Region Kanto, deren Vorbild die Region Kantō in Japan war, und enthalten 151 Pokémon, die in der Region zu fangen sind. In der Region gibt es viele Dörfer, Städte (Citys) und Routen, welche die verschiedenen Orte miteinander verbinden. Manche Orte sind nur erreichbar, wenn ein Pokémon des Spielers eine besondere Fähigkeit erlernt (VM), oder indem man ein besonderes Item besitzt.

Der stille Held der Roten Edition und der Blauen Edition ist ein Junge aus Alabastia (jap.: マサラ タウン Masara Town, engl.: Pallet Town). Nachdem er alleine die Stadt verlassen will, warnt eine Stimme den Spieler, zu stoppen. Professor Eich, ein berühmter Pokémon-Forscher, erklärt dem Spieler, dass viele wilde Pokémon da draußen leben, und dass es deshalb gefährlich sei alleine da „raus“ zu gehen.[2] Er nimmt den Spieler mit in sein Labor, wo dieser Eichs Enkel kennenlernt, der ebenfalls ein Pokémon-Trainer werden möchte. Der Spieler und sein Rivale werden beide dazu aufgefordert, sich ein Starter-Pokémon (Glumanda, Schiggy oder Bisasam) auszusuchen.[3] Der Rivale fordert den Spieler danach zu einem Kampf mit den gerade erhaltenen Pokémon heraus. Dies wird er im Spielverlauf noch öfters tun.

Während man die verschiedenen Städte der Region erkundet, muss der Spieler bestimmte Hallen – im Spiel Arena genannt – betreten. In diesen Arenen kämpft der Spieler gegen die dortigen Arenaleiter, um die acht Orden zu erhalten. Sobald der Spieler alle acht Orden besitzt, kann er die Pokémon-Liga betreten, in welcher sich die besten Trainer der Welt befinden. Der Spieler bekämpft hier die Top Vier und danach den Champion, den Rivalen Blau Eich. Sobald man die Kämpfe gewonnen hat, ist man selber der Champion.

Ein weiterer Bestandteil der Handlung sind die Kämpfe gegen das Team Rocket, eine kriminelle Organisation, die die Pokémon für böse Zwecke missbraucht.

Gameplay[Bearbeiten]

Wie in vielen Rollenspielen üblich, spielt man die Rote Edition und die Blaue Edition in der Third-Person-Perspektive/Vogelperspektive. So steuert man den Protagonisten durch die fiktive Welt und kann mit Objekten und Personen durch Drücken der A-Taste interagieren.[4] Wenn der Spieler die Welt erkundet, durchforstet er viele unterschiedliche Terrains, wie Gras-Felder, Wälder, Höhlen oder Seen; in welchen unterschiedliche Pokémon-Arten leben. Wenn der Spieler zufällig auf ein Pokémon oder einen Trainer trifft, verwandelt sich das Feld in einen rundenbasierten „Kampfbildschirm“, in der die Pokémon gegeneinander kämpfen.[5]

Ein Hauptaspekt des Spiels ist, seine Pokémon durch Kämpfe zu trainieren und sie zu entwickeln. Dieses System ist charakteristisch für jedes Pokémon-Videospiel. Jedes Pokémon, das einen Kampf gewonnen hat, erhält Erfahrungspunkte und steigt eventuell einen Level auf. Wenn der Level eines Pokémons steigt, wird es stärker und lernt gegebenenfalls neue Attacken dazu. Das ultimative Ziel von Pokémon ist aber, den Pokédex zu komplettieren, indem man Pokémon tauscht, fängt und weiterentwickelt.[6]

Glitches[Bearbeiten]

Die Rote Edition und die Blaue Edition sind bekannt für ihre Glitches, wie „Missingno.“, „Sunny Town“, „Crazy City“ („Glitch City“) und der „Mew-Glitch“. Missingno ist der wohl bekannteste Programmierfehler im Spiel, denn er vervielfacht das „sechste Item“ des Spielers. Der Programmierfehler kann das Spiel aber auch zum Absturz bringen oder auch einige Grafikfehler in z.B. Dialogen auslösen. Eine Methode des Mew-Glitchs kann sogar dazu benutzt werden, jedes Pokémon im Spiel zu fangen, auch jene, die schwierig zu fangen sind. Es gibt viele Mythen, dass die Glitches das Spiel unbrauchbar machen, diese sind jedoch alle erfunden.

Verbindung mit den Spielen[Bearbeiten]

Die Rote Edition und die Blaue Edition erlauben dem Spieler, Pokémon zwischen zwei verschieden Spielen mittels eines Link-Kabels zu tauschen.[7] Dies ist auch notwendig, um alle Pokémon zu erhalten und den Pokédex zu vervollständigen, da es einige Pokémon gibt, die nur in jeweils einer der beiden Editionen vorhanden sind. Jedoch sind die Versionen einer Sprache nicht kompatibel mit denen einer anderen Sprache. So ist es z.B. nicht möglich, eine deutsche Edition mit einer englischsprachigen zu verbinden. Durch die Verbindung via Link-Kabel ist es auch möglich, gegen die Pokémon eines anderen Spielers zu kämpfen.[7] Wenn man die Rote Edition oder die Blaue Edition auf einem Game Boy Advance oder einem SP spielt, funktioniert das Standard GBA/SP Link-Kabel nicht; der Spieler benötigt hierfür das „Nintendo Universal Game Link Cable“.[8]

Mit den Versionen Rote Edition und Blaue Edition kann man auch Pokémon mit der zweiten Generation von Pokémon-Spielen tauschen, der Goldenen Edition, der Silbernen Edition und der Kristall-Edition. Allerdings ist eine solche Verbindung nur möglich, wenn das Pokémon-Team keine Pokémon der zweiten Generation enthält; es dürfen also nur Pokémon sein, die auch in der Blauen Edition und der Roten Edition vorhanden sind.[9] Durch die Verwendung des Transfer Paks für den Nintendo 64 ist es möglich, Daten, wie Items aus der Roten Edition und der Blauen Edition in den Nintendo-64-Spielen Pokémon Stadium und Pokémon Stadium 2 zu benutzen.[10][11] Die Rote Edition und die Blaue Edition sind nicht kompatibel mit den Pokémon-Spielen der späteren „Advanced Generation“ für den Game Boy Advance oder den GameCube.[12]

Entwicklung[Bearbeiten]

Das Konzept der Pokémon-Reihe stammt von der Freizeitbeschäftigung des Insektensammeln, der der Spieleentwickler Satoshi Tajiri als Kind gerne nachging.[13] Als er älter wurde, beobachtete er, dass der Ort, in dem er lebte, immer städtischer wurde und die Insektenpopulation abnahm. Tajiri bemerkte, dass die Kinder nun in ihren Wohnungen spielten, anstatt rauszugehen und dabei kam ihm die Idee eines Videospiels mit kleinen Monstern zum Sammeln, Pokémon genannt.[14]

Als der Game Boy veröffentlicht wurde, hielt er dieses System perfekt für seine Idee, vor allem aufgrund des Link-Kabels, wodurch Spieler Pokémon untereinander tauschen können. Dieses Konzept des Tauschens war etwas völlig Neues in der Videospielindustrie.[15] „I imagined a chunk of information being transferred by connecting two Game Boys with special cables, and I went wow, that's really going to be something!“ (Zu Deutsch in etwa: Ich stellte mir einen Informationsbrocken vor, der übertragen wird, indem zwei Game Boys mit einem speziellen Kabel verbunden werden, und ich dachte „Toll, das wird wirklich etwas!“), sagte Tajiri.[16]

Tajiri dachte immer, dass Nintendo sein Spiel ablehnen würde, da der Betrieb nicht gleich das Konzept verstand. Aber die Spiele wurden ein voller Erfolg, was Tajiri und Nintendo niemals erwartet haben, vor allem nicht wegen der geringer werdenden Popularität des Game Boys.[14] In Japan wurden die ersten Editionen, Midori (Grün) und Aka (Rot), veröffentlicht. Sie verkauften sich rapide, auch weil einige Leute beide Versionen kauften.[16] Einige Monate später wurde Ao (Blau) veröffentlicht, mit verbesserter Grafik und leichten Unterschieden zu Midori und Aka. Die Rote Edition und die Blaue Edition wurden etwa zwei Jahre später in den USA veröffentlicht.[17]

Rezeption[Bearbeiten]

Bewertungen
Publikation Bewertung Quelle
GameSpot
8,8 von 10
IGN
10 von 10

Die Rote Edition und die Blaue Edition setzten neue Maßstäbe in sachen „Blockbuster-Spiel“. Pokémon wurde zu einem Multi-Milliarde-Dollar Franchise; in Japan wurden Midori, Aka und Ao zusammen über 8,2 Millionen mal verkauft. In den Vereinigten Staaten verkauften sich die Rote Edition und die Blaue Edition 8,6 Millionen mal.[18] Der Erfolg der Spiele liegt vor allem an der innovativen Spielidee als an audiovisuellen Effekten. Laut einer Veröffentlichung der Columbia Business School bevorzugen japanische wie auch amerikanische Kinder ein gutes Gameplay mehr als visuelle Effekte. Der Mangel dieser künstlichen Effekte rege die Vorstellung und die Kreativität des Kindes an.[18]

Die Spiele erhielten ziemlich gute Kritiken, und vor allem der Mehrspieler-Modus wurde gelobt; die Möglichkeit, Pokémon mit anderen Spielern zu tauschen und mit diesen zu kämpfen. Craig Harris von IGN nannte das Spiel „masterful“ (meisterhaft) und verteilte 10 von 10 Punkten. „Even if you finish the quest, you still might not have all the Pokémon in the game. The challenge to catch 'em all is truly the game's biggest draw“. Peter Bartholow von GameSpot betitelte das Spiel als „great“ (großartig) und gab ihm 8,8 von 10 Punkten, bemängelte aber die Grafik und die „primitiven“ Audio-Effekte.

Vermächtnis[Bearbeiten]

Die Rote Edition und die Blaue Edition erreichten den 72. Platz in IGN's Top 100 Games of All Time im Jahr 2003. Die Tester fügten an, dass diese zwei Spiele eine „Revolution starteten“ und lobten das Spieldesign sowie die komplexen Strategien und die Tauschmöglichkeit.[19] Zwei Jahre später kletterte Pokémon auf den 70. Platz der aktualisierten Liste. Diesmal vermerkten die Redakteure, dass das Spiel einige Nachfolger inspirierte und den Grundstein für eine TV-Serie, Filme und anderes Merchandise lag; dadurch ist Pokémon eng in der Popkultur verwurzelt.[20] 2007 rangierten die Rote Edition und die Blaue Edition an 37. Stelle der aktualisierten IGN-Liste.

„For everything that has come in the decade since, it all started right here with Pokémon Red/ Blue. Its unique blend of exploration, training, battling and trading created a game that was far more in-depth than it first appeared and one that actually forced the player to socialize with others in order to truly experience all that it had to offer. The game is long, engrossing and sparkles with that intangible addictiveness that only the best titles are able to capture. Say what you will about the game, but few gaming franchises can claim to be this popular ten years after they first hit store shelves. (Deutsche Übersetzung: Alles, was seitdem im folgenden Jahrzehnt erschienen ist, begann genau hier mit Pokémon Rot/Blau. Seine einzigartige Mischung aus Erkundung, Training, Kämpfen und Tauschen erschuf ein Spiel, welches weit mehr Tiefgang hatte, als es zunächst schien, und eines, dass Spieler sogar dazu zwang, Kontakte mit anderen zu knüpfen, um wirklich alles zu erfahren, was es bot. Das Spiel ist lang, fesselnd und versprüht diese unfassbare Suchtgefahr, welche nur die besten Titel erreichen können. Sagen Sie über das Spiel, was Sie möchten, aber wenige Spiele-Franchises können von sich behaupten, zehn Jahre nachdem sie zum ersten Mal in die Regale kamen, noch so populär zu sein.)“

IGN[21]

Die Spiele legten das Fundament für den Start für ein erfolgreiches Multi-Milliarden-Euro-Franchise.[22] Fünf Jahre nach dem anfänglichen Erscheinen der Roten Edition und der Blauen Edition feierte Nintendo seine „Pokémoniversary“. George Harrison, der Senior Vice President of Marketing and Corporate Communications von Nintendo of America Inc., sagte – ins Deutsche übersetzt – „Fünf Jahre später haben sich die wertvollen Juwelen [die Rote Edition und die Blaue Edition] in Rubin und Saphir entwickelt. Die Veröffentlichung von Pokémon Pinball startet eine Reihe neuer Pokémon-Abenteuer, die in den nächsten Monaten vorgestellt werden.“[23] Seitdem wurden mehr als 175 Millionen Kopien von Pokémon-Spielen verkauft.[16]

Versionen[Bearbeiten]

Poketto Monsutā Midori / Aka / Ao[Bearbeiten]

Poketto Monsutā Midori / Poketto Monsutā Aka
Entwickler Game Freak
Publisher Nintendo
Mitwirkende (Auswahl) Satoshi Tajiri
Erstveröffent-
lichung
Japan 27. Februar 1996
Plattform Game Boy
Genre Rollenspiel
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Sprache Japanisch
Information In Japan wurden Midori und Aka zusammen über 10,23 Millionen mal verkauft.

Pocket Monsters Grün (ポケットモンスター 緑 Poketto Monsutā Midori) erschien zusammen mit Pocket Monsters Aka (ポケットモンスター 赤 Poketto Monsutā Aka) in Japan. Die Spiele erschienen niemals außerhalb Japans.

Die japanischen Spiele Midori und Aka unterscheiden sich etwas gegenüber der Blauen Edition und der Roten Edition, die in Europa und den USA erschienen. Die westlichen Versionen basieren auf der japanischen Spezialfassung Ao (ポケットモンスター 青), welches das dritte Pokémon-Spiel ist, das in Japan erschien. Diese Version wurde noch etwas verbessert gegenüber Midori und Aka.

Pokémon Special Pikachu Edition: Gelbe Edition[Bearbeiten]

Die Gelbe Edition ist das vierte Spiel der Pokémon-Videospiel-Serie, welches in Japan erschien, und das dritte in Nordamerika, Europa, und Australien. Das Spiel ist eine geänderte Version der vorherigen Titel Rote Edition und Blaue Edition und zeigt Pikachu auf seiner Verpackung. Es erschien für den Game Boy in Japan am 12. September 1998 als Pocket Monsters Pikachu (ポケットモンスターピカチュウ Poketto Monsutā Pikachū), in Nordamerika am 1. Oktober 1999, in Europa am 16. Juni 2000 und in Australien auch im Jahr 2000.

Die Handlung und die Spielmechanik der Gelben Edition ist weitestgehend dieselbe wie in der Roten Edition und der Blauen Edition, bietet aber auch einige Änderungen auf, die das Spiel der Animeserie (Pokémon (Anime)) näherbringen. Wie Ash Ketchum im Anime erhält auch der Spieler Pikachu als sein Start-Pokémon. Anders als in der Roten Edition und der Blauen Edition läuft Pikachu hinter dem Spieler her und zeigt auch Emotionen; es reagiert z.B. darauf, wenn der Spieler „bestimmte“ Orte betritt. Wenn der Spieler mit Pikachu spricht taucht eine Box auf, welche Pikachus derzeitige Stimmung zeigt. Außerdem kann man in der Gelben Edition alle drei Starter-Pokémon aus Rot und Blau erhalten, und die Charaktere der Animeserie, Jessie, James, Mauzi, tauchen im Spiel auf.

Das Spiel wurde damals das am schnellsten verkaufte Handheld-Spiel aller Zeiten. Es schaffte es ins Guinness-Buch der Rekorde im Jahr 2001, da innerhalb eines Monats eine Million Kopien des Spiels verkauft wurden.[24] Die Gelbe Edition erhielt außerdem gute Kritiken, einen Aggregate Score von 85,5 % bei Game Rankings. GameSpot bewertete es als „Great“ (Großartig) mit 8,9/10 Punkten,[25] und IGN gab ihm „meisterhafte“ 10 von 10 Punkten, und fügte noch hinzu „The game is super easy to pick up and play, yet it's challenging in its own right. And it's addictive. (Zu Deutsch in etwa: Das Spiel ist superleicht zu verstehen und zu spielen, dennoch ist es eine Herausforderung für sich. Und es macht süchtig.)“

Pokémon Feuerrote Edition und Pokémon Blattgrüne Edition[Bearbeiten]

Pokémon Feuerrote Edition und Pokémon Blattgrüne Edition sind Remakes der Originalspiele Aka und Midori.[26] Sie wurden von Game Freak entwickelt und von Nintendo für den Game Boy Advance veröffentlicht[27] und waren die ersten Titel, die mit dem Game Boy Advance Wireless Adapter kompatibel waren, der den Spielen beilag.[26]

In dem Spiel sind alle Pokémon der Original-Game-Boy-Spiele enthalten zusammen mit vielen aus späteren Spielen.[28] Beide Spiele sind unabhängig voneinander, folgen aber größtenteils der gleichen Handlung in der fiktiven Welt Kanto. Es ist diesmal möglich, neben einem männlichen Charakter einen weiblichen zu nehmen und mit diesem das Abenteuer, der beste Trainer/die beste Trainerin zu werden, zu meistern.[29]

Nach dem Besiegen der Top 4 und dem Erhalt des Nationaldex' wird jedoch die Handlung, im Gegensatz zu den Originalspielen, um Team Rocket weitergeführt. Auf den Sevii Eilanden (9 Inseln, von denen jedoch nur 7 ohne spezielle Events zugänglich sind) soll man einen Rubin und einen Saphir finden, um eine Maschine in Betrieb zu nehmen, die es einem erlaubt, mit Hoenn tauschen zu können. Auf der Suche trifft man des Öfteren mit Team Rocket zusammen. Hier sind zudem viele Pokemon aus Johto anzutreffen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. Winnie Forster: Spielkonsolen und Heimcomputer, Zweite Auflage, Seite 130, Gameplan
  2. Pokémon Rote Edition und Pokémon Blaue Edition Trainer's Guide (Anleitung), Seite 4 und 5.
  3. Pokémon Rote Edition und Pokémon Blaue Edition Trainer's Guide (Anleitung), Seite 5.
  4. Pokémon Blue Version Review. IGN. 23. Juni 1999. Abgerufen am 25. Juni 2008.
  5. Pokémon Rote Edition und Pokémon Blaue Edition Trainer's Guide (Anleitung), Seite 19.
  6. Pokémon Rote Edition und Pokémon Blaue Edition Trainer's Guide (Anleitung), Seite 9.
  7. a b Pokémon Rote Edition und Pokémon Blaue Edition Trainer's Guide (Anleitung), Seite 38.
  8. nintendo.com.au - GBC - Frequently Asked Questions. Nintendo. Abgerufen am 7. Oktober 2008.
  9. Pokemon Gold and Silver Strategy Guide: Trading. IGN. Abgerufen am 27. Juni 2008.
  10. Jeff Gerstmann: Pokemon Stadium for Nintendo 64 Review. GameSpot. 29. Februar 2000. Abgerufen am 16. September 2008.
  11. Gerald Villoria: Pokemon Stadium 2 for Nintendo 64 Review. GameSpot. S. p. 2. 26. März 2001. Abgerufen am 16. September 2008.
  12. Craig Harris: IGN: Pokemon Rubin-Version Review. IGN. 17. März 2003. Abgerufen am 25. Oktober 2008.
  13. Amadeo Plaza: A Salute to Japanese Game Designers, Amped IGO. 6. Februar 2006, S. p. 2. Archiviert vom Original am 8. Februar 2006. Abgerufen am 25. Juni 2006. 
  14. a b Time Larimer: The Ultimate Game Freak. TIME Asia. S. p. 2. 22. November 1999. Archiviert vom Original am 14. Mai 2009. Abgerufen am 16. September 2008.
  15. Time Larimer: The Ultimate Game Freak. TIME Asia. S. p. 1. 22. November 1999. Archiviert vom Original am 9. März 2011. Abgerufen am 16. September 2008.
  16. a b c 1UP Staff: Best Games to Come Out Late in a System's Life. 1UP. Abgerufen am 16. September 2008.
  17. Guides: Pokemon: Blue and Red History. IGN. Abgerufen am 24. Oktober 2008.
  18. a b Safier, Seite 2.
  19. the top 100 : 71 - 80. IGN. 30. April 2003. Abgerufen am 15. September 2008.
  20. IGN's Top 100 Games 061-070. IGN. Abgerufen am 15. September 2008.
  21. IGN's Top 100 Games 2007 | 37 Pokemon Blue Version. IGN. Abgerufen am 15. September 2008.
  22. ProfessorLayton: Hooked Gamers - Pokémon Platinum Preview. Hooked Gamers. 23. September 2008. Abgerufen am 21. Oktober 2008.
  23. Craig Harris: IGN: Nintendo Celebrates Pokemoniversary. IGN. 29. August 2003. Abgerufen am 15. September 2008.
  24. Guinness-Buch der Rekorde 2001 - Entertainment Section - p. 121
  25. Davis, Cameron: Pokémon Yellow for Game Boy. GameSpot. 28. Januar 2000. Abgerufen am 8. Februar 2007.
  26. a b Greg Kasavin: Pokemon FireRed Version for Game Boy Advance Review. GameSpot. 7. September 2004. Abgerufen am 16. September 2008.
  27. Pokemon FireRed Version Release Information for Game Boy Advance. GameFAQs. Abgerufen am 16. September 2008.
  28. Craig Harris: IGN: Pokemon FireRed Version Review. IGN. 4. September 2004. Abgerufen am 17. September 2008.
  29. Craig Harris: IGN:Pokemon FireRed Version Review. IGN. S. p. 2. 4. September 2004. Abgerufen am 17. September 2008.