Pruszków

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Pruszków
Wappen von Pruszków
Pruszków (Polen)
Pruszków
Pruszków
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Landkreis: Pruszków
Fläche: 19,15 km²
Geographische Lage: 52° 10′ N, 20° 48′ O52.16666666666720.8Koordinaten: 52° 10′ 0″ N, 20° 48′ 0″ O
Einwohner: 59.570
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 05-800 bis 05-804
Telefonvorwahl: (+48) 22
Kfz-Kennzeichen: WPR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: WarschauŁódź
Schienenweg: Warschau–Łódź
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Einwohner: 59.570
(31. Dez. 2013)[1]
Gemeindenummer (GUS): 1421021
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Jan Starzyński
Adresse: ul. Kraszewskiego 14/16
05-803 Pruszków
Webpräsenz: www.pruszkow.pl
Stadtbild von Pruszków

Pruszków ['pruʃkuf] ist eine Stadt in Polen in der Wojewodschaft Masowien.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt nur wenige Kilometer südwestlich der polnischen Landeshauptstadt Warschau.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten Erwähnungen der Siedlung Pruszków stammt aus dem Jahr 1456, als Świętosław aus der Familie der Pierzchałów den Ort vom Masowschen Herzog Janusz I. erhielt. Der älteste Teil der heutigen Stadt ist aber der Ortsteil Żbików. In Żbików gab es bereits 1236 ein katholisches Pfarramt des Bistums Posen.

1795 während der Dritten Teilung Polens wurde Pruszków Teil Preußens. 1807 wurde es Teil des neu geschaffenen Großherzogtums Warschau und 1815 Teil Kongresspolens. 1845 wird die Stadt an das Schienennetz angeschlossen und erhält damit Verbindung nach Warschau und Wien. Dies bedeutete für die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Vor allem die Schwerindustrie wurde zu einem wichtigen Wachstumsfaktor.

Am 9. November 1916 erhielt der Ort dann das Stadtrecht und Żbików wurde der Stadt angegliedert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Stadt Teil Polens. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde sie von der Wehrmacht besetzt und es wurde ein Ghetto errichtet. Während es Warschauer Aufstandes im August 1944 wurde die Stadt das Durchgangslager 121, das Flüchtlinge aus Warschau aufnahm. Vom 6. August 1944 bis zum 10. November 1944 wurden hier 650.000 Menschen, davon 550.000 aus Warschau festgehalten. Viele von ihnen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Am 17. Januar 1945 endete die Besetzung durch das Dritte Reich.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Gemeinde zur Woiwodschaft Warschau.[2]

Seit Sommer 2009 wird in Pruszków das Elektroauto Sam produziert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

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Jahr 19. Jh. 1939 2000 2005
Einwohnerzahl 1.709 29.000 53.427 54.968

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Jacek Gmoch (* 13. Januar 1939), polnischer Fußballspieler und Trainer
  • Leszek Cichy (* 14. November 1951), polnischer Bergsteiger

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pruszków – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 7. Juli 2014.
  2. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF; 802 kB)