RWE Dea

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RWE Dea AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1988 (1899)
Sitz Hamburg, Deutschland
Leitung Thomas Rappuhn (Vorstandsvorsitzender, CEO)
Mitarbeiter 1.375 (2012)
Umsatz 2 Mrd. EUR (2012)
Bilanzsumme 4,3 Mio. EUR (2012)Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Produkte Erdöl, ErdgasVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.rwedea.com

Die RWE Dea AG ist die Folgegesellschaft der DEA (Deutsche Erdöl AG). Sie ist seit 1988 eine RWE-Tochtergesellschaft. Innerhalb des RWE-Konzerns ist sie weltweit verantwortlich für Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas (Upstreamgeschäft).

In Deutschland konzentriert sich RWE Dea auf die Erdgassuche und -förderung in der niedersächsischen Region zwischen Elbe und Weser, die Entwicklung des Offshoreölfeldes Mittelplate im Wattenmeer und den Betrieb hochvolumiger Untergrunderdgasspeicher.

Die internationalen Upstreamaktivitäten der Gesellschaft betreffen vor allem Felder in Norwegen, Ägypten, Großbritannien und auch Dänemark. Exploration wird in Libyen und Algerien betrieben.

Firmengeschichte[Bearbeiten]

Erstes DEA-Firmenlogo
DEA-Logos während der Zugehörigkeit zu Texaco und danach
Bohrplattform Mittelplate der RWE Dea

Gründung[Bearbeiten]

Am 10. Januar 1899 wurde die Deutsche Tiefbohr-Actiengesellschaft durch das Essener Bankhaus Laupenmühlen.[1] gegründet. Wilhelm Laupenmühlen zeichnete 394.000 Reichsmark des 400.000 Reichsmark betragenden Grundkapitals. Sitz der neuen Gesellschaft wurde Nordhausen. Geschäftszweck war die Herstellung von Mineralölprodukten aller Art, Rohbraunkohle, Briketts für Hausfeuerung und Industrie, Braunkohlenteer, Paraffin usw. Geschäftsführer war der Krefelder Kaufmann Rudolf Nöllenburg. Im Jahr 1901 wurde die erste eigene Ölbohrung fündig. Im Jahr 1911 kam es zum Zusammenschluss der DTA und ihrer Tochtergesellschaft, der Vereinigten Norddeutschen Mineralölwerke AG, mit der Deutschen Mineralölindustrie AG zur Deutschen Erdoel-Actiengesellschaft (DEA) mit Sitz in Berlin.[2]

Die Zeit bis 1945[Bearbeiten]

Anfang November 1938 bestanden Zweigniederlassungen der DEA in Gelsenkirchen, Borna und Rositz (Mitteldeutschland).[3] Der Zweck der Geschäftstätigkeit umfasste:

  • den Erwerb und die Verwertung von Erdöl- und Bergwerksrechten,
  • die Gewinnung, Verarbeitung und Verwertung von Erdöl, Ölen, Teer, Kohle und andere Bodenschätze und den daraus hergestellten Erzeugnissen
  • den Erwerb, die Veräußerung, Beförderung und Lagerung der oben aufgeführten Rohstoffe und Erzeugnisse
  • die Ausführung bergmännischer Arbeiten wie Bohrungen, Schachtbohrungen, Schachtabteufungen und Bau von Gewinnungs- und Verarbeitungsanlagen
  • die gewerbsmäßige Herstellung und Verwertung von Geräten und Maschinen für Rohstoffe und Erzeugnisse der Gesellschaft
  • der Erwerb, Veräußerung und Verwertung von Patenten und Verfahren der mit den Tätigkeiten der Gesellschaft verbundenen Zwecke
  • den Betrieb und die Finanzierung von Geschäften und Unternehmungen der Zwecke der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft einschließlich der Beteiligungen an anderen Unternehmen, den Abschluss von Interessengemeinschafts-, Betriebsführungs-, Pacht- und ähnlichen Verträgen bezogen auf die den Zwecken der Gesellschaft dienenden Tätigkeiten

Diese Zwecke konnte die Gesellschaft im In- und Ausland ganz oder auch teilweise für fremde oder eigene Rechnung ausüben. Das Grundkapital betrug 100 Millionen Reichsmark. Die Aktien der Gesellschaft waren an den Börsen in Amsterdam, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg und Hannover zur amtlichen Notierung zugelassen.

Im Jahr 1943 bestanden u. a. folgende Tochtergesellschaften und Beteiligungen: Deutscher Mineralöl-Verkaufsverein GmbH in Berlin, Deutsche Viscobil Oel GmbH in Berlin und die Braunkohle-Benzin AG (BRABAG) in Berlin.

Vorstand und Aufsichtsrat[Bearbeiten]

Dem Vorstand gehörten Hans Gröber, Walter Randhahn, Albert Ritter und Richard F. Ullmer an. Der Aufsichtsrat bestand im November 1938 aus folgenden Mitgliedern:

  • Karl Kimmich (Vorstand der Deutschen Bank, Berlin) als Vorsitzender
  • Alhard von Burgsdorff (Schloss Garath bei Benrath am Rhein), stellvertretender Vorsitzender
  • Hans von Flotow (Berlin), stellvertretender Vorsitzender
  • Curt von Berghes (Düsseldorf)
  • Franz Anton Boner (Berlin)
  • Alfred Busch (Vorstand der Dresdner Bank, Berlin)
  • Reinhold Dehnke (ehemaliges Mitglied im Vorstand der DEA, Berlin-Dahlem)
  • Hermann Friederich (Düsseldorf)
  • Georg van Meeteren (Düsseldorf)
  • Hermann Mellinghoff (Mülheim-Ruhr)
  • Werner Poensgen (Elisenhof-Bank, Berlin)
  • Hans Schippel (Vorstand der Dresdner Bank, Berlin)
  • Karl Ernst Sippell (Vorstand der Deutschen Bank, Berlin)
  • August von Waldthausen (Düsseldorf)
  • Eugen von Waldthausen (Essen)

Der Aufsichtsrat bestand aus mindestens fünf Mitgliedern und erhielt 1938 eine jährliche Vergütung von insgesamt 50 000 Reichsmark. Der Aufsichtsrat war am Reingewinn der DEA beteiligt, wenn dieser vier Prozent des eingezahlten Grundkapitals überschritt. Dabei erhielt der Aufsichtsrat zehn Prozent des Mehrbetrags. Dieser Mehrbetrag wurde auf die feste Vergütung des Aufsichtsrats angerechnet. Der Aufsichtsrat konnte von der Gesellschaft eine weitere Vergütung erhalten, wenn die Mitglieder des Aufsichtsrats Sonderaufgaben für die Gesellschaft übernahmen. Die Steuerabzüge der Bezüge wurde von der Gesellschaft übernommen.

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft wurde alljährlich in den ersten sieben Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres am Sitz der Gesellschaft oder an einem deutschen Platz einer Wertpapierbörse abgehalten.

In den fünf Geschäftsjahren 1933-1937 zahlte die DEA folgende Dividende auf ein Grundkapital von 100 Millionen Reichsmark:

  • 1933 – 4 Prozent
  • 1934 – 4 Prozent
  • 1935 – 5 Prozent
  • 1936 – 6 Prozent
  • 1937 – 6 Prozent

Grundbesitz[Bearbeiten]

Der Grundbesitz hatte im November 1938 ein Gesamtfläche von 3873 ha. Von diesem Grundbesitz waren 35 ha mit Industrie- und Fabrikanlagen und 152 ha mit Geschäfts- und Wohnhäusern bebaut. Die Steinkohlenbetriebe umfassten 630 ha und die Braunkohlenbetriebe 3207 ha. Die Hauptverwaltung in Berlin-Schöneberg in der Martin-Luther-Straße 61-66 lag auf einem Grundstück von 5503 Quadratmeter, wo auch die Verwaltung der Deutschen Petroleum-Aktiengesellschaft und anderer Konzerngesellschaften ansässig waren.

Steinkohlenbetriebe[Bearbeiten]

Die Steinkohlenbetriebe der DEA waren im November 1938 die Zeche Graf Bismarck in Gelsenkirchen mit neun Schächten und die Zeche Königsgrube in Wanne-Eickel mit vier Schächten. Bei Gelsenkirchen-Bismarck bestand am Rhein-Herne-Kanal ein eigener Umschlaghafen für Kohle, wobei der Gesamtumschlag im Jahre 1935 514 000 Tonnen, 1936 761 000 Tonnen und 1937 950 000 Tonnen betrug.

Braunkohlenbetriebe[Bearbeiten]

Die Braunkohlenbetriebe der DEA wurden im November 1938 in der Zweigniederlassung Borna im Regierungsbezirk Leipzig zusammengefasst:

  • die Grubenverwaltung Altenburger Kohlewerke mit einer Tiefbaugrube und einer Brikettfabrik bei Altenburg. Die Grube Neuglück bei Rehmsdorf im Kreis Zeitz wurde im Jahre 1931 stillgelegt
  • die Grubenverwaltung Breunsdorf mit einer Brikettfabrik bei Breunsdorf, die im Jahre 1930 stillgelegt wurde
  • die Grubenverwaltung der Beunaer Kohlewerke bei Merseburg mit einem Tagebau und einer Brikettfabrik
  • die Grubenverwaltung der Witznitzer Kohlewerke bei Borna
  • die Grubenverwaltung des Tagebaus Witznitz-Lobstädt bei Borna
  • die Grubenverwaltung Dora-Helene bei Großzössen in Sachsen mit zwei Brikettfabriken
  • die Grubenverwaltung Prehlitz bei Zipsendorf im Kreis Zeitz mit einem Tagebau und einer Brikettfabrik
  • die Grubenverwaltung Regis mit einem Tagebaubetrieb und einer Brikettfabrik bei Regis im Bezirk Leipzig. Verwaltungsgemäß war die Abteilung Ramsdorf mit einer Tiefbaugrube und einer Brikettfabrik und die Abteilung Herzogin Adelheid bei Haselbach in Thüringen mit einer Brikettfabrik zugeordnet
  • die Grubenverwaltung Rositz mit zwei Tiefbaugruben und einer Brikettfabrik bei Rositz im Kreis Altenburg (Thüringen)
  • die Grubenverwaltung Tagebau Marie bei Wintersdorf (Thüringen)
  • die Grubenverwaltung Viktoria bei Lobstädt in Sachsen mit einer Brikettfabrik
  • die Tonwarenfabrik der Gebrüder Nordmann bei Haselbach in Thüringen mit zwei Gaskammerringöfen
  • die Ziegelei bei Lobstädt in Sachsen

Sonstige Betriebe[Bearbeiten]

Hauptverwaltung in der Hamburger City Nord

Im November 1938 waren die Generatorenanlagen in Regis und Fichtenhainichen der Zweigniederlassung Schwelwerke Rositz an die Deutsche Petroleum AG verpachtet. Weiterhin bestanden noch ein Kohlenhandelsbetrieb in Duisburg und Wachswarenbetriebe in Braunschweig, Fulda und Düsseldorf.

Nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten]

Die Texaco-Tankstellen wurden zu Dea umgeflaggt, viele davon später von Shell übernommen.

1948 wurde die Gesellschaft nach Hamburg verlagert. Vier Jahre später übernahmen Wintershall und DEA im Zusammenhang mit dem Bau der Erdöl-Raffinerie Emsland die zum Verkauf stehende 91 %-Aktienmehrheit an der Deutschen Gasolin AG. 1956 wurde die Wintershall-Tochtergesellschaft NITAG auf die Gasolin verschmolzen und der NITAG-Firmensitz in Hamburg-Rotherbaum am Mittelweg aufgegeben. In diesen zog dann die DEA ein. Später zog die Hauptverwaltung dann in die Hamburger City-Nord.

1965 erwirtschaftete der Konzern „Deutsche Erdöl AG“ einen Umsatz von 2,010 Milliarden DM und beschäftigte 26.400 Mitarbeiter. Im darauffolgenden Jahr übernahm Texaco mehr als 90 Prozent der DEA-Aktien. Aus DEA wurde 1970 die „Deutsche Texaco AG“. 1969 oder 1970 wurde der Bergwerksbesitz in die Ruhrkohle AG (RAG) eingebracht.

Die Geburtsstunde der RWE-DEA Aktiengesellschaft für Mineraloel und Chemie war 1988 die Übernahme der Deutschen Texaco durch die RWE AG. In diesem Zusammenhang verschwand der Markenname Texaco in Deutschland aus der Tankstellen-Landschaft. Die Tankstellen traten von nun an unter dem Markennamen DEA auf. Nach der politischen Wende in der DDR wurde das Tankstellennetz auf Ostdeutschland erweitert.

Umstrukturierungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2001 wurde die Chemiesparte Condea an das südafrikanische Unternehmen Sasol veräußert. Das bisherige Joint-Venture Fuchs Dea Schmierstoffe GmbH & Co. KG zwischen den bisherigen Partnern Fuchs Petrolub AG und DEA Mineraloel AG wurde zum 31. Dezember 2001 beendet. Im folgenden Jahr wurde das Downstreamgeschäft (Raffinerien, Logistik, Tankstellen) in ein Joint-Venture mit Shell unter dem Namen Shell & DEA Oil GmbH eingebracht und zum 1. Juli 2002 vollständig durch Shell übernommen. Seit 2004 konzentriert sich RWE Dea auf das Upstreamgeschäft, d. h. die Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas. Von 2004 an wurden die meisten DEA-Tankstellen in Shell umgeflaggt, einige wurden veräußert. Die letzte DEA-Tankstelle Deutschlands steht in Haltern, die Tankstelle wird weiterbetrieben, damit sich die Shell AG das Markenrecht an DEA auf Dauer sichern kann.[4]

Im März 2013 gab RWE bekannt, die Tochter DEA verkaufen zu wollen, um mit dem Erlös einen Teil seiner Schulden in Höhe von 33 Milliarden Euro zu tilgen. Im Jahr 2011 belief sich der Umsatz von DEA auf knapp zwei Milliarden Euro und das Ergebnis vor Steuern auf 553 Millionen Euro.[5] Bis Anfang 2014 hatte RWE in einem Auktionsverfahren mindestens drei Gebote erhalten, wovon eines von L1 Energy, einer Tochter der LetterOne Group, stammte.[6][7] Die LetterOne Group ist eine Investmentgesellschaft mit Sitz in Luxemburg, deren Haupteigentümer indirekt über die Alfa Group der russische Oligarch Mikhail Fridman ist. Am 16. März 2014 teilte RWE mit, dass man sich mit LetterOne grundsätzlich über den Verkauf geeinigt habe. RWE Dea wurde hierbei mit 5,1 Milliarden Euro bewertet.[8]

Am 30. März 2014 wurde mitgeteilt, dass der Vertrag von RWE mit der Gruppe LetterOne unterzeichnet worden sei.[9] Der Spiegel meldete am 15. Juni 2014, dass Bundeswirtschaftsminister Gabriel eine zweimonatige Untersuchung des Deals angeordnet hat.[10]

Im Oktober meldete die Financial Times, dass der britische Energieminister Ed Davey vor dem Hintergrund verschärfter Sanktionen gegen Russland dem Verkauf nicht zustimmen wolle.[11]

Die RWE Dea AG heute[Bearbeiten]

Als Upstream-Unternehmen beschäftigt sich die RWE Dea AG mit der Exploration und Produktion von Erdöl und Erdgas. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf ausgewählte Schwerpunktregionen im europäischen, nordafrikanischen und kaspischen Raum sowie in der südlichen Karibik und dem äquatorialen Raum Südamerikas.

Eine DEA-Tankstelle gibt es heute noch in Haltern am See. Durch die aktive Nutzung kann sich Shell seit der Übernahme im Jahre 2002 das Markenrecht an DEA weiterhin sichern.[12]

Ägypten[Bearbeiten]

In Ägypten ist RWE Dea seit 1974 aktiv.[13] Im Golf von Suez wurden die Erdölfelder Ras Budran, Ras Fanar und Zeit Bay erschlossen. Es wurden dort seitdem über 550 Millionen Barrel Öl gefördert.[13]

Seit 2010 betreibt das Unternehmen die Exploration von Erdgas im Offshore-Bereich des westlichen Nildeltas. Im September 2013 hat RWE Dea in der Konzession Disouq die Produktion aufgenommen.[14] Es ist das erste Erdgas-Projekt, das RWE Dea in Ägypten als Betriebsführer in Produktion gebracht hat.

Deutschland: Mittelplate[Bearbeiten]

Hauptartikel: Mittelplate (Ölfeld)

Die Ölförderung am Feld Mittelplate findet unter strengen Umweltauflagen statt. Das dortige Erdölvorkommen wird seit 1987 von der Insel Mittelplate und durch weit abgelenkte Bohrungen von Land aus erschlossen. Seit Produktionsbeginn hat die RWE Dea zusammen mit Wintershall 29 Millionen Tonnen Öl gefördert. Damit ist Mittelplate das förderstärkste Ölfeld in Deutschland.[15]

Großbritannien[Bearbeiten]

RWE Dea UK hält derzeit Beteiligungen an mehreren produzierenden Gasfeldern sowie an diversen Feldern, die sich aktuell in der Erschließung befinden. Das Unternehmen ist Betriebsführer in den Gasfeldern Breagh, Clipper South, Cavendish, Windermere und Topaz. [16]

2009 wurde das Erdgasfeld Breagh akquiriert, eines der größten in der Entwicklung befindlichen Erdgasfelder in der südlichen britischen Nordsee. RWE Dea hat als Betriebsführer einen Anteil von 70 % an der Entwicklung des Feldes. Im Oktober 2013 konnte die Produktion aufgenommen werden.[17] Weiterhin befinden sich die Felder Clipper South (RWE Dea ist mit 50 % Betriebsführer) und Devenick (RWE Dea hält 11,3 %) in Entwicklung. Die Förderung aus den Feldern Clipper South und Devenick wurde im August bzw. Oktober 2012 aufgenommen. [18]

Norwegen[Bearbeiten]

RWE Dea ist in Norwegen an mehreren produzierenden Feldern beteiligt und ist zudem Betriebsführer in acht Konzessionen.

Das Zidane-Feld liegt 15 Kilometer vor dem Festland in der Norwegischen See. Im Jahr 1990 wurde das Potenzial des Feldes nicht erkannt.[19] 2007 wurde die Lizenz erneut vergeben. RWE Dea ist mit 40% Betriebsführer und konnte 2010 und 2012 zwei Gasfündigkeiten melden. Das Feld Knarr liegt in der nördlichen Nordsee 112 Kilometer vor der norwegischen Küste. Seit 2005 ist RWE Dea mit 10% an der Lizenz beteiligt. Betriebsführer ist die BG Group. 2011 wurde in West-Knarr Gas gefunden.

Andere Länder[Bearbeiten]

Neben diesen Gebieten ist die RWE Dea AG in Algerien, Dänemark, Guyana, Irland, den Kanarischen Inseln[20], Libyen, Mauretanien, Polen, Suriname, Trinidad und Tobago sowie Turkmenistan aktiv.

Werbung[Bearbeiten]

Der DEA-Werbeslogan lautete: „DEA – Wir tanken Sie auf!“ oder auch „Hier ist DEA – Hier tanken Sie auf!“ Bekannt ist auch die DEA-Werbung mit „Super-Ingo“. Seit dem Verkauf des Downstreamgeschäfts an Shell ist die Marke „DEA“ praktisch nicht mehr beworben worden.

Seit August 2009 wirbt RWE – ohne dabei DEA zu erwähnen – mit TV-Spots, in denen dieselben Schauspieler dieselben Figuren (Super-Ingo, Dr. Eisendraht und weitere) spielen und dieselbe Melodie verwendet wird wie zuvor für DEA.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: DEA – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://books.google.de/books?id=FDNyGpCS9WsC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false
  2. Faktor Öl: die Mineralölwirtschaft in Deutschland 1859–1974, S. 66 ff.
  3. Deutsche Börsenzeitung - Abendausgabe - vom 10. November 1938, Seite 10
  4. Die letzte DEA-Tankstelle Deutschlands steht in Haltern
  5. RWE-Konzern stellt Ertragsperle RWE Dea zum Verkauf. Frankfurter Rundschau (Online), abgerufen am 12. Februar 2014.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRWE erhält mindestens drei Gebote für Öl- und Gasförderer Dea. Wall Street Journal (Online), 22. Januar 2014, abgerufen am 12. Februar 2014.
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAbschluss noch für 2014 angepeilt: Drei Interessenten geben Angebot für RWE-Tochter DEA ab. n-tv (Online), 17. Januar 2014, abgerufen am 12. Februar 2014.
  8. Süddeutsche Zeitung: Energie RWE findet Käufer für Ertragsperle RWE Dea vom 16. März 2014
  9. http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/maerkte-verkauf-von-rwe-dea-an-russischen-oligarchen-besiegelt_id_3730955.html
  10. Gabriel prüft RWE-Dea-Verkauf an russischen Oligarchen
  11. RWE: Briten verweigern Plazet für Dea-Verkauf
  12. http://www.gunkel-partner.eu/Download.ashx?File=1a17f03d-efeb-40ba-b17c-fff81512e4ef
  13. a b RWE Dea Ägypten. RWE Dea AG, abgerufen am 14. Februar 2014.
  14. RWE Dea: A new gas producer in Egypt. Daily News Egypt, abgerufen am 14. Februar 2014.
  15. Rösler besichtigt die einzige deutsche Nordsee-Ölförderinsel "Mittelplate". Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, abgerufen am 14. Februar 2014.
  16. RWE Dea Großbritannien. RWE Dea, abgerufen am 14. Februar 2014.
  17. Production starts from Breagh gas field. Offshore energy today, abgerufen am 14. Februar 2014.
  18. RWE Dea’s Clipper South Delivers First Gas. E&P magazine, abgerufen am 14. Februar 2014.
  19. RWE Dea Norwegen. RWE Dea, abgerufen am 14. Februar 2014.
  20. RWE Dea Jahresbericht 2012. RWE, abgerufen am 23. September 2014.