Ralf Bönt

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Ralf Bönt (2011)

Ralf Bönt (* 1963 in Lich) ist ein deutscher Schriftsteller.

Aufgewachsen in Bielefeld, absolvierte er zunächst eine Lehre als Kfz-Mechaniker. Anschließend studierte er Physik.

Seit 1994 arbeitet Bönt als freier Schriftsteller. Er veröffentlichte Erzählungen, Hörspiele, Romane, Essays und Anthologien. Sein literarisches Werk thematisiert das Verhältnis des zur Freiheit strebenden Einzelnen zu seiner Geschichte und deckt dabei Befangenheiten im Zeitgeist und ideologische Konstruktionen auf. Die Essays umspannen viele Themen, oftmals handelt es sich um Umweltpolitik.

Auf Bönts Initiative kamen im Mai 2008 Autoren aus Israel und Deutschland in Berlin zusammen, um das erste Fußballspiel der Writers' League unter der Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier und Theo Zwanziger auszutragen.

Für Aufsehen sorgte Bönts Auftritt beim Bachmannpreis 2009, wo er einen artistischen Text über Heinrich Hertz vorlas, dessen Erzähler ein Phonon ist. Da die Jury es nicht von einem Photon unterscheiden konnte, griff Bönt in die Diskussion ein, obwohl Autoren in Klagenfurt nach einem ungeschriebenen, noch aus der Gruppe 47 stammenden Gesetz eigentlich schweigen sollen. Sichtlich amüsiert erklärte Bönt der überforderten Jury den Unterschied von Licht und Schall.

Zum Wahlkampf 2009 erschien sein Porträt "Der inverse Sozialdemokrat".

Ralf Bönt lebt in Berlin.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Veröffentlichungen

  • Icks (1999)
  • Gold (2000)
  • Traumstadtbuch (2001), mit Dirk Vaihinger und Sylvia Sasse
  • Berliner Stille (2006)
  • Titelkampf (2008), als Mitherausgeber
  • Die Entdeckung des Lichts (2009)
  • Das entehrte Geschlecht: Ein notwendiges Manifest für den Mann (2012)

[Bearbeiten] Weblinks

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