Ralph Boston

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ralph Boston (* 9. Mai 1939 in Laurel, Mississippi) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet im Weitsprung und Olympiasieger.

Boston stand bei drei Olympischen Spielen auf dem Siegertreppchen. 1960 holte er in Rom mit 8,12 Metern die Goldmedaille, 1964 folgte in Tokio Silber mit 8,03 Metern hinter dem Briten Lynn Davies, der vier Zentimeter weiter sprang. Zu den Spielen von 1968 reiste Boston als amtierender Weltrekordler in der Rolle des Favoriten an. Die Bestweite von 8,35 Metern hatte er drei Jahre zuvor in Modesto aufgestellt. Nach dem "Jahrhundertsprung" von Bob Beamon über 8,90 Meter im ersten Durchgang war allerdings klar, dass für Boston keine Wiederholung des Erfolges von 1960 erfolgen würde. Er brachte es auf 8,16 Metern und errang damit Bronze hinter dem DDR-Sportler Klaus Beer.