Carl Lewis

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Carl Lewis Leichtathletik
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Carl Lewis (2009)

Voller Name Frederick Carlton Lewis
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 1. Juli 1961
Geburtsort Birmingham
Größe 191 cm
Gewicht 81 kg
Karriere
Disziplin Sprint, Weitsprung
Bestleistung 9,86 s (100 m)
19,75 (200 m)
8,87 m (Weitsprung)
Verein Santa Monica Track Club
Status zurückgetreten
Karriereende 1996
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 9 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 8 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Panamerik. Spiele 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold Los Angeles 1984 100 m
Gold Los Angeles 1984 200 m
Gold Los Angeles 1984 Weitsprung
Gold Los Angeles 1984 4×100 m
Gold Seoul 1988 100 m
Gold Seoul 1988 Weitsprung
Silber Seoul 1988 200 m
Gold Barcelona 1992 Weitsprung
Gold Barcelona 1992 4×100 m
Gold Atlanta 1996 Weitsprung
Weltmeisterschaften
Gold Helsinki 1983 100 m
Gold Helsinki 1983 Weitsprung
Gold Helsinki 1983 4×100 m
Gold Rom 1987 100 m
Gold Rom 1987 Weitsprung
Gold Rom 1987 4×100 m
Gold Tokio 1991 100 m
Gold Tokio 1991 4×100 m
Silber Tokio 1991 Weitsprung
Bronze Stuttgart 1993 200 m
Panamerikanische Spiele
Bronze San Juan 1979 Weitsprung
Gold Indianapolis 1987 Weitsprung
Gold Indianapolis 1987 4×100 m
 

Carl Lewis (eigentlich Frederick Carlton Lewis; * 1. Juli 1961 in Birmingham, Alabama) zählt zu den erfolgreichsten Leichtathleten der Sportgeschichte. Er erzielte mehrere Weltrekorde und dominierte zwischen 1983 und 1996 im Sprint und im Weitsprung mit neun Olympiasiegen und acht Weltmeistertiteln wie kaum ein anderer. Im Jahr 1999 wurde er von der IAAF als Leichtathlet des Jahrhunderts geehrt.

Karriere[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

1980 wurde Carl Lewis in die US-Auswahl für die Olympischen Spiele in Moskau berufen. Der amerikanische Boykott der Spiele verhinderte aber Lewis' ersten großen internationalen Auftritt. Bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles kam dann die Wiedergutmachung. Lewis, der bereits im Jahr zuvor bei den Weltmeisterschaften in Helsinki erfolgreich war, gewann vier Goldmedaillen (100 m, 200 m, Weitsprung, 4 x 100 m) wobei er das gleiche Kunststück fertig brachte, welches seinem großen Vorbild Jesse Owens bei den Spielen 1936 in Berlin gelang.

Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul konnte Lewis seiner Sammlung im Weitsprung und im 100-Meter-Lauf zwei weitere Goldmedaillen hinzufügen. Allerdings wurde ihm letztere erst nachträglich zuerkannt, nachdem der zunächst siegreiche Ben Johnson des Dopings überführt wurde. Dass Lewis trotzdem nicht den Vierfachtriumph von Los Angeles wiederholen konnte, lag an der Disqualifikation der US-amerikanischen Sprintstaffel im Vorlauf wegen eines Wechselfehlers. Neben Calvin Smith war an diesem Missgeschick mit Lee McNeill ausgerechnet der Ersatzmann beteiligt, welcher anstelle von Lewis eingesetzt wurde, um diesen aufgrund seiner vielen Einzelstarts zu schonen. Außerdem musste sich Lewis über 200 Meter seinem Freund und Teamkameraden Joe DeLoach geschlagen geben.

Vier Jahre später konnte sich Lewis für die Spiele in Barcelona aufgrund einer Krankheit im Vorfeld nicht für einen Einzelstart über die 100 bzw. 200 Meter qualifizieren. Somit besaß er lediglich in der Sprintstaffel und im Weitsprung Chancen auf einen abermaligen Sieg. Beides gelang ihm, im Staffelwettbewerb führte er zudem als Schlussläufer seine Mannschaft mit einem Weltrekord zu Gold, welcher erst bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 durch Jamaika übertroffen wurde. Mit dem Sieg im Weitsprung konnte Carl Lewis nicht nur seine dritte olympische Goldmedaille in dieser Disziplin feiern, sondern mit Mike Powell den Mann besiegen, welcher ihm im Laufe der Zeit zum ersten wirklich ernsthaften Konkurrenten erwachsen war und mittlerweile den Weltrekord hielt.

Bei den Olympischen Sommerspielen 1996 in Atlanta konnte Lewis schließlich seine vierte Weitsprung-Goldmedaille in Folge erringen. Zuvor war das nur Al Oerter im Diskuswerfen gelungen. Nach den Spielen von Atlanta zog sich Lewis aus dem Leistungssport zurück.

Carl Lewis gewann insgesamt zehn olympische Medaillen (neunmal Gold, einmal Silber). Nach der Zahl der olympischen Goldmedaillen ist er zusammen mit Paavo Nurmi der erfolgreichste Leichtathlet aller Zeiten (Stand: 2008) und einer der erfolgreichsten Sportler überhaupt.

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Bei den ersten Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1983 in Helsinki gelang Carl Lewis der internationale Durchbruch. Mit insgesamt drei Goldmedaillen über 100, 200 Meter und dem Weitsprung war er nach Marita Koch aus der DDR der erfolgreichste Teilnehmer dieser Titelkämpfe.

Vier Jahre später bei den Weltmeisterschaften in Rom konnte Lewis den Erfolg wiederholen. Den Weltmeistertitel über 100 Meter bekam er aber, wie auch den Olympiasieg im Jahr darauf, durch die Disqualifikation von Ben Johnson nachträglich zugesprochen.

Seit der Disqualifikation des Kanadiers war Lewis zudem im Besitz des Weltrekords, welchen er 1991 kurz vor den Weltmeisterschaften in Tokio an Leroy Burrell verlor. Bei den Weltmeisterschaften schließlich verteidigte Lewis im bis dahin schnellsten 100-Meter-Rennen aller Zeiten seinen Titel und holte sich mit der Siegerzeit von 9,86 s den Weltrekord zurück. Sechs der acht Finalteilnehmer blieben in diesem Rennen unter der „magischen Grenze“ von 10 Sekunden, zudem wurden neben der Weltbestmarke ein neuer Europarekord und ein Afrikarekord aufgestellt.

Durch diese überzeugende Darbietung galt Carl Lewis auch als haushoher Favorit für den anschließenden Weitsprungwettbewerb. Doch ausgerechnet in seiner Paradedisziplin musste er nach einer Siegesserie, welche über mehr als zehn Jahre angedauert hatte, seinem Teamkollegen Mike Powell den Vortritt lassen. Bei einem denkwürdigen Wettkampf, welcher das 100-Meter-Finale vom sportlichen Stellenwert her nochmals überflügelte, sprang Lewis die beste Wettkampfserie, die je ein Weitspringer erreichte. Er schaffte vier Sprünge zwischen 8,84 m und 8,91 m und übertraf mit letzterem die legendäre Bestmarke von 8,90 m durch Bob Beamon aus dem Jahre 1968, die bis dato 23 Jahre Bestand hatte. Allerdings konnte der 8,91-m-Sprung wegen zu starken Rückenwinds nicht als Weltrekord gewertet werden. Lewis verlor schließlich den Aufsehen erregenden Wettkampf gegen Mike Powell, der seinerseits mit 8,95 m einen neuen Weltrekord markierte. Mit dem Sieg in der 4-mal-100-Meter-Staffel errang Carl Lewis seine dritte Medaille bei diesen Welttitelkämpfen.

Carl Lewis konnte zu diesem Zeitpunkt acht Weltmeistertitel aufweisen, was zur damaligen Zeit von keinem anderen Leichtathleten auch nur annähernd erreicht worden war. Später wurde diese Bestmarke von Michael Johnson und Usain Bolt eingestellt, denen die Neuregelung entgegenkam, dass ab 1993 der Austragungsturnus der Weltmeisterschaften auf zwei Jahre halbiert wurde.

Im Jahr 1993 gewann Carl Lewis bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart die Bronzemedaille im 200-Meter-Lauf, nachdem er im vorangegangenen 100-Meter-Lauf als Weltmeister entthront wurde und nur den vierten Platz belegte. Da er in diesem Wettkampfjahr eine Pause vom Weitsprung einlegte und darüber hinaus auf einen Staffeleinsatz verzichtete, blieb dies seine einzige Medaille bei diesen Titelkämpfen.

Insgesamt gewann Carl Lewis bei vier Weltmeisterschaften zehn Medaillen (achtmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze).

Dopingvorwürfe[Bearbeiten]

2003 wurde bekannt, dass 1988 bei einem Dopingtest, dem Lewis während der US-Ausscheidungskämpfe unterzogen worden war, drei verbotene Doping-Substanzen (Ephedrin, Pseudoephedrin und Phenylpropanolamin) festgestellt worden waren. Das Olympische Komitee der USA (USOC) annullierte die daraufhin fällige Sperre mit der Begründung, die Einnahme sei unabsichtlich erfolgt, und verschwieg den Fall (ebenso wie weitere positive Proben anderer Athleten, wie z. B. Joe DeLoach[1]) dem IOC, so dass Lewis in Seoul antreten konnte.[2]

Statistiken[Bearbeiten]

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten]

Freiluft
100 m 9,86 s (1,2m/s) 24. August 1991 Tokio
200 m 19,75 s (1,5m/s) 19. Juni 1983 Indianapolis
Weitsprung 8,87 m (−0,2m/s) 30. August 1991 Tokio
4 x 100 m 37,40 s (USA) 8. August 1992 Barcelona
4 x 200 m 1:18,68 min* (Santa Monica TC) 17. April 1994 Walnut
Halle
50 y 5,31 s 13. Februar 1981 Toronto
60 y 6,02 s 5. Februar 1983 Dallas
50 m 5,72 s 17. Februar 1984 San Diego
55 m 6,09 s 14. Februar 1987 East Rutherford
60 m 6,60 s 10. Februar 1989 San Sebastian
200 m 20,75 s 4. März 1992 San Sebastian
Weitsprung 8,79 m** 27. Januar 1984 New York City

* aktueller Weltrekord (Stand 09/2012)
** aktueller Hallenweltrekord (Stand 09/2012)

100 Meter[Bearbeiten]

Abgesehen von den olympischen Erfolgen und Weltmeistertiteln haben vor allem die sportlichen Auseinandersetzungen auf der Tartanbahn Carl Lewis zu einem der weltweit populärsten Leichtathleten gemacht. Vor allem die Rivalität zum Kanadier Ben Johnson, welche in den Jahren 1987 und 1988 ihren Höhepunkt erreichte, trug wesentlich zum Aufstieg Lewis' zum Superstar und ersten Großverdiener in der Leichtathletik bei. Lewis blieb in seiner Karriere insgesamt 27-mal unter zehn Sekunden, davon 15-mal unter regulären Bedingungen[3]. Zumindest bis Anfang der 1990er Jahre galt er damit über diese Strecke als der Sprinter mit dem höchsten Leistungsniveau weltweit. Er markierte in dieser Zeit zweimal einen neuen Weltrekord und stellte darüber hinaus zweimal die bestehende Bestmarke ein (siehe Liste der Leichtathletikweltrekorde der Herren nach Sportarten ab 1971)

200 Meter[Bearbeiten]

Trotz „nur“ einer olympischen Gold- bzw. Silbermedaille und eines dritten Platzes bei Weltmeisterschaften galt Lewis ähnlich wie auf der halben Distanz auch auf dieser Strecke als der beständigste Sprinter. Er blieb insgesamt zehnmal unter der Grenze von 20 Sekunden[4] (alle regulär), ein Leistungsniveau, welches erst einige Jahre später durch Frank Fredericks und Michael Johnson erreicht bzw. übertroffen wurde.

Weitsprung[Bearbeiten]

Trotz seiner teilweise legendären Auftritte im Sprint hatte Carl Lewis immer wieder bekräftigt, dass der Weitsprung seine eigentliche Lieblingsdisziplin war. Hier sammelte er seine ersten Erfahrungen in der Leichtathletik. Die erste offizielle persönliche Bestmarke datiert bereits aus dem Jahr 1974, als er als Dreizehnjähriger eine Weite von 5,51 m erreichte.

Nachdem Lewis bei den TAC Hallenmeisterschaften 1981 hinter seinem Landsmann Larry Myricks den zweiten Platz belegte, blieb er in den folgenden zehn Jahren in 65 Wettkämpfen ungeschlagen. Erst bei dem legendären Duell gegen Mike Powell während der Weltmeisterschaften 1991 musste Lewis wieder eine Niederlage einstecken.

Obwohl er nie den Freiluftweltrekord hielt, galt Carl Lewis als der beständigste Weitspringer. Seine Wettkämpfe zeichneten sich meistens durch hohe Konstanz aus. Beispiel hierfür sind, neben seiner bis heute unerreichten Sprungserie von Tokio 1991, die Weltmeisterschaften in Rom vier Jahre zuvor. Hier erreichte Lewis bei vier Durchgängen jeweils eine Weite zwischen 8,60 m und 8,67 m bei regulären Bedingungen. Zum Vergleich: Der zweitplatzierte Robert Emmijan kam in seinem besten Versuch auf 8,53 m. Im Laufe seiner Karriere übertraf Carl Lewis während eines Wettkampfes 75-mal die 8,50 Meter, davon 64-mal unter regulären Bedingungen[5]. Diese Bilanz ist bis heute von keinem weiteren Springer erreicht worden. Außerdem stellte Lewis dreimal einen Hallenweltrekord auf. Seine Bestmarke von 8,79 m aus dem Jahre 1984 ist heute noch gültig. (Stand März 2009)

Staffel[Bearbeiten]

Carl Lewis wurde bis auf wenige Ausnahmen in der Regel als Schlussläufer eingesetzt. Mit der 4-mal-100-m-Staffel gewann er zwei olympische Goldmedaillen, sowie dreimal den Weltmeistertitel. Er war an insgesamt zwölf Staffelläufen beteiligt, welche schneller als 38 Sekunden waren[6]. Dabei wurde sechsmal der Weltrekord verbessert, zuletzt auf eine Zeit von 37,40 s. Diese bei den Olympischen Spielen 1992 erzielte Bestmarke wurde bis heute von keiner weiteren US-amerikanischen Staffel unterboten und war zudem über einen Zeitraum von 16 Jahren der gültige Weltrekord. Neben der 4-mal-100-m-Staffel bestritt Lewis gelegentlich auch in der nichtolympischen 4-mal-200-Meter-Staffel einen Einsatz, wo er an insgesamt drei Weltrekordläufen beteiligt war. Auch hier markieren die 1:18,68 min, welche 1994 aufgestellt wurden, den aktuellen Weltrekord (Stand 2007).

Politik[Bearbeiten]

Lewis ist Mitglied der Demokratischen Partei. Er kündigte im April 2011 seine Kandidatur für den Senat von New Jersey an: „Ich bin bereit, den Steuerzahlern dieses wunderbaren Bundesstaates zu dienen, der mir so viel ermöglicht hat.“ Wenig später erklärte die republikanische Vizegouverneurin von New Jersey, Kim Guadagno, Lewis dürfe nicht antreten, da er nicht – wie vorgeschrieben – zuvor mindestens vier Jahre im Staat gelebt habe. Das zuständige Bundesbezirksgericht entschied zunächst zu Lewis' Gunsten, revidierte sein Urteil jedoch nach einem Einspruch der Republikaner im Burlington County. Daraufhin erklärte Lewis im September 2011 seine Wahlkampagne für beendet; er schloss auch aus, gegen den republikanischen Amtsinhaber Jon Runyan bei den Kongresswahlen 2012 zu kandidieren.[7]

Privates[Bearbeiten]

Lewis ist seit 1990 Veganer.[8] Seine Schwester ist die ehemalige Weitspringerin und Olympiateilnehmerin Carol Lewis.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carl Lewis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sports Illustrated: An ex-USOC official says some athletes were allowed to bend the drug rules, 15. April 2003.
  2. Rheinische Post: USA-Sport droht neuer Skandal: Carl Lewis unter Doping-Verdacht, 17. April 2003. Vgl. The Sydney Morning Herald: Carl Lewis’s positive test covered up, 18. April 2003. Ebenso The Guardian: Lewis: „Who cares I failed drug test?“, 24. April 2003.
  3. Alltime Athletics: Weltrangliste aller offiziellen 100-Meter-Resultate (Männer)
  4. Alltime Athletics: Weltrangliste aller offiziellen 200-Meter-Resultate (Männer)
  5. Alltime Athletics: Weltrangliste aller offiziellen Weitsprung-Resultate (Männer)
  6. Alltime Athletics: Weltrangliste aller offiziellen 4-mal-100-Meter-Resultate (Männer)
  7. PolitickerNJ: Carl Lewis ends his 8th District state Senate bid, rules out run against Runyan
  8. Vgl. Lewis, Carl: Introduction by Carl Lewis, in: Bennett, Jannequin und Carl Lewis: Very Vegetarian, Routless Hill Press 2001, S. vii-x.
  9. Track & Field News: History Of T&FN’s Athletes Of The Year
  10. IAAF: The International Athletic Foundation At a Glance
  11. IAAF: Carl Lewis at the IAF World Athletics Gala in Monte Carlo will receive award for his legendary career, 18. November 1997
  12. IAAF: Carl Lewis and Fanny Blankers-Koen are elected top athletes of the 20th century, 22. November 1999