Reda

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Reda (Begriffsklärung) aufgeführt.
Reda
Wappen von Reda
Reda (Polen)
Reda
Reda
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Landkreis: Wejherowo
Fläche: 29,45 km²
Geographische Lage: 54° 37′ N, 18° 20′ O54.61666666666718.333333333333Koordinaten: 54° 37′ 0″ N, 18° 20′ 0″ O
Einwohner: 23.135
(31. Dez. 2013)[1]
Postleitzahl: 84-240
Telefonvorwahl: (+48) 58
Kfz-Kennzeichen: GWE
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 6 (E 28): Danzig-Stettin
DW 216: Reda-Władysławowo-Hel
Schienenweg: PKP-Linien 202 StettinGdynia
213 Reda-Hel
Nächster int. Flughafen: Danzig
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Einwohner: 23.135
(31. Dez. 2013)[1]
Gemeindenummer (GUS): 2215011
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Krzysztof Krzemiński
Adresse: ul. Pucka 9
84-240 Reda
Webpräsenz: www.reda.pl

Reda (deutsch Rheda) ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Pommern in der Kaschubei.

Ansicht von Reda

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Landschaft wurde durch die Eiszeiten geformt. Der Ort liegt im Flussbett von Reda und Łeba. Durch die Stadt führt die Hauptstraße zur Halbinsel Hel.

Geschichte[Bearbeiten]

Kirche in Reda

Eine hölzerne Kirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die erste schriftliche Erwähnung eines Ortes in der Gegend des heutigen Reda stammt aus dem Jahr 1245. Etwa 1340 wurden im Ort eine Getreidemühle und eine Schmiede errichtet. 1357 erhält der Ort des Deutschen Ordens das Stadtrecht nach Kulmer Recht. 1358 wird der Name Granslaw, 1398 Granslow und Granissow, 1400 Redau und 1433 Rede genannt. Den heutigen Namen Redau trägt der Ort seit etwa 1500. Im 17. Jahrhundert wurde die hölzerne Kirche abgebrannt. 1772 während der Ersten Teilung Polens fällt Reda an die Preußen. 1888 wird eine öffentliche Schule eingeweiht. 1903 wurde eine Kirche im neogotischen Stil errichtet.

Nach dem Ersten Weltkrieg war der Ort wieder Teil Polens. Am 9. September 1939 wurde der Ort von der Wehrmacht besetzt. Am 12. März 1945 erreichte die Rote Armee die Stadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt Teil der Gemeinde Wejherowo. Am 1. Januar 1955 wurde im Ort ein Dorfrat eingesetzt und ein Jahr später wurde der Ort wieder eine selbständige Siedlung. Die erneute Vergabe des Stadtrechtes dauerte allerdings bis 1967. Bei einer Verwaltungsreform 1975 wird der Ort Teil der Woiwodschaft Danzig, eine erneute Reform bewirkt, dass der Ort 1999 wieder Teil des Woiwodschaft Pommern wird.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1829 1872 1924 1968 1982 1991 2000 2005 2011
Einwohner[2] 74 763 1.000 5.400 6.091 14.000 17.663 18.360 22.030

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Bahnhof in Reda
  • Bahnhof und umliegende Gebäude, errichtet um 1875
  • Speicher und Wohnhaus in der ul. Pucka aus dem 14./15. Jahrhundert

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Reda – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2013. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 10. Juli 2014.
  2. für 31. Dez. 2005, Główny Urząd Statystyczny: http://www.stat.gov.pl/dane_spol-gosp/ludnosc/stan_struk_teryt/2005/31_12/tablica8.xls