Rik Mayall

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Richard Michael "Rik" Mayall (* 7. März 1958 in Harlow, Grafschaft Essex) ist ein englischer Komiker, Autor und Schauspieler[1][2]. Er wurde international bekannt für seine Auftritte in der Blackadder-Serie mit Rowan Atkinson und dem Spielfilm Mein böser Freund Fred. In seiner britischen Heimat wurde er außerdem populär durch die Fernsehserien The Young Ones und The New Statesman. Gemeinsam mit seinem Partner Ade Edmondson war er einer der Pioniere der alternativen britischen Comedy in den frühen 1980er Jahren.

Leben[Bearbeiten]

Mayall, das zweite von vier Kindern, ist der Sohn von John und Gillian Mayall. Er hat einen älteren Bruder, Anthony, und zwei jüngere Schwestern, Libby und Kate. Im Alter von drei Jahren zog er mit seinen Eltern, die als Schauspiellehrer arbeiteten, nach Droitwich Spa in Worcestershire, wo er den Rest seiner Kindheit verbrachte und in den Stücken seiner Eltern auftrat. Nach dem Schulabschluss ging Mayall an die Victoria University in Manchester, um Schauspiel zu studieren. Dort freundete er sich mit seinem späteren Partner Adrian (Ade) Edmondson an und traf Ben Elton und Lise Mayer, mit denen er für die Fernsehserie The Young Ones zusammenarbeitete.

Mayall und Edmondson hatten 1980 erste Erfolge im Comedy Store, einem Komikerclub in Soho, London. Mit anderen aufstrebenden Komikern wie Alexei Sayle, Nigel Planer, Peter Richardson, Dawn French und Jennifer Saunders gründeten sie ihren eigenen Club namens The Comic Strip.

1982-84 drehte Mayall die erfolgreiche Serie The Young Ones für die BBC, in der er den Möchtegern-Anarchisten Rik verkörperte. Allseits bekannt wurde Mayall durch die Sendung Saturday Live, die dem US-amerikanischen Saturday Night Live nachempfunden war. Außerdem erlangte er Aufmerksamkeit durch seine Darstellung des Flashheart in Blackadder und seine Rolle als windiger Tory-Abgeordneter der Thatcher-Ära in The New Statesman. 1991 spielte er in dem Film Mein böser Freund Fred mit Phoebe Cates.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1981: Couples and Robbers
  • 1981: American Werewolf
  • 1981: Shock Treatment
  • 1982: The Young Ones
  • 1986: Filthy Rich & Catflap
  • 1986: Blackadder II
  • 1986: Whoops Apocalypse
  • 1987: Mr Jolly Lives Next Door
  • 1987: French & Saunders: The Ingenue Years
  • 1987: Eat the Rich
  • 1987: The New Statesman
  • 1989: Blackadder Goes Forth
  • 1991: Mein böser Freund Fred
  • 1991: Bottom
  • 1992: Carry On Columbus
  • 1997: The Canterville Ghost
  • 1997: Bring Me the Head of Mavis Davis
  • 1998: Johnathan Creek: Christmas Special
  • 1999: A Monkey’s Tale
  • 1999: Guest House Paradiso
  • 1999: Blackadder: Back & Forth
  • 1999: Escape to Watership Down
  • 1999: Journey to Watership Down
  • 1999: Winter on Watership Down
  • 2000: Jesus Christ Superstar: 2000
  • 2000: Merlin: The Return
  • 2001: Chilly Dogs
  • 2001: Kevin of the North
  • 2002: Believe Nothing
  • 2003: Oh Marbella!
  • 2003: Chaos & Cadavers
  • 2004: Churchill: The Hollywood Years
  • 2005: All About George (TV)
  • 2005: Valiant
  • 2008: Midsomer Murders: The Creeper
  • 2010: Just For the Record
  • 2010: Cutey and the Sofaguard

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.nndb.com/people/809/000060629/
  2. http://www.filmreference.com/film/96/Rik-Mayall.html

Weblinks[Bearbeiten]