Rossel (Saar)
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Rossel | |
|---|---|
| Lage | Frankreich (Lothringen) Deutschland (Saarland) |
| Länge | 38 km |
| Quelle | nahe Longeville-lès-Saint-Avold 49° 8′ 16″ N, 6° 36′ 36″ O49.1377777777786.61322 |
| Quellhöhe | ca. 322 m |
| Mündung | Saar bei Völklingen-Wehrden49.2458333333336.8397222222222196Koordinaten: 49° 14′ 45″ N, 6° 50′ 23″ O 49° 14′ 45″ N, 6° 50′ 23″ O49.2458333333336.8397222222222196 |
| Mündungshöhe | ca. 196 m ü. NN |
| Höhenunterschied | ca. 126 m |
| Flusssystem | Saar→Mosel→Rhein |
| Rechte Nebenflüsse | Schafbach (FR) |
| Linke Nebenflüsse | Lauterbach |
| Mittelstädte | Völklingen |
Die Rossel ist ein linksseitiger Nebenfluss der Saar. Sie entspringt etwa zwei Kilometer nördlich des Dorfes Longeville-lès-Saint-Avold in Lothringen und mündet nach 38 Kilometern bei Völklingen-Wehrden in die Saar.
Bei Marienau (Forbach) bzw. Emmersweiler, Gemeinde Großrosseln, wechselt der Fluss mehrfach die Landesseite, bevor er in Höhe von Großrosseln/Petite Rosselle (Kleinrosseln), Frankreich, für knapp drei Kilometer die Grenze zwischen den beiden Staaten bildet.
Der Fluss war lange Zeit eines der schmutzigsten Gewässer Deutschlands. In ihn mündeten - über Jahrzehnte völlig ungeklärt - die Abwässer der Bergwerke und Kokereien insbesondere von Forbach und Freyming-Merlebach aber auch der Karbochemischen Fabrik in Carling-St. Avold, allesamt auf französischer Seite.

