Völklingen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Völklingen
Völklingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Völklingen hervorgehoben
49.2533333333336.8533333333333200Koordinaten: 49° 15′ N, 6° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Saarland
Landkreis: Regionalverband Saarbrücken
Höhe: 200 m ü. NHN
Fläche: 67,06 km²
Einwohner: 38.468 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 574 Einwohner je km²
Postleitzahl: 66333
Vorwahlen: 06898, 06802
Kfz-Kennzeichen: VK
Gemeindeschlüssel: 10 0 41 519
Stadtgliederung: 10 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz
66333 Völklingen
Webpräsenz: www.voelklingen.de
Oberbürgermeister: Klaus Lorig (CDU)
Lage der Stadt Völklingen im Regionalverband Saarbrücken
Regionalverband Saarbrücken Saarland Frankreich Landkreis Saarlouis Landkreis Neunkirchen Saarpfalz-Kreis Großrosseln Völklingen Püttlingen Riegelsberg Heusweiler Quierschied Friedrichsthal Sulzbach Kleinblittersdorf SaarbrückenKarte
Über dieses Bild

Völklingen ist eine im Saarland liegende Stadt mit 38.670 Einwohnern und gehört dem Regionalverband Saarbrücken an. Sie ist nach Saarbrücken, Neunkirchen und Homburg die viertgrößte Stadt des Saarlands und hat den Status einer Mittelstadt.

Geografie[Bearbeiten]

Klimadiagramm

Geografische Lage[Bearbeiten]

Völklingen liegt am Ufer der Saar und ist wenige Kilometer von der Landeshauptstadt Saarbrücken entfernt. Die Stadtteile links der Saar gehören zur Warndt-Region und grenzen an Frankreich. Im Stadtteil Wehrden mündet die Rossel, in Völklingen der Köllerbach in die Saar.

Die Nachbarstädte/-orte sind (im Uhrzeigersinn): Püttlingen, Saarbrücken, Großrosseln, Freyming-Merlebach (F), Saint-Avold (F), L’Hôpital (F), Carling (F), Creutzwald (F), Wadgassen und Bous.

Klima[Bearbeiten]

Der Jahresniederschlag beträgt 679 mm und liegt damit im mittleren Drittel der von den Messstellen des Deutschen Wetterdienstes erfassten Werte. 36 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der April; am meisten regnet es im November. Im niederschlagreichsten Monat fällt etwa 1,5 mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im unteren Drittel. In nur 1 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

Stadtteile[Bearbeiten]

Völklingen ist in die folgenden zehn Stadtteile gegliedert:

Völklingen[Bearbeiten]

12.378 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Die Innenstadt von Völklingen ist die viertgrößte Innenstadt des Saarlandes. Die Revitalisierung der Innenstadt ist ein Dauerthema in Völklingen und die dahinführenden Bemühungen der letzten Jahre zeigen Wirkung.

Fenne[Bearbeiten]

897 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Fenne ist flächenmäßig der kleinste Stadtteil mit alteingesessener Bevölkerung, alter Bausubstanz und vielen unter Denkmalschutz stehenden Glasmacherhäusern. Bekannt wurde dieser Ortsteil durch seine dort 1812 gegründete Glashütte und das Kraftwerk Fenne.

Fürstenhausen[Bearbeiten]

2204 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Fürstenhausen ist ein stark industriell geprägter Ort. Hier war unter anderem die Kokerei Fürstenhausen ansässig. Zudem ist der Ort stark von Bergschäden betroffen. Verschiedene Förderprogramme stellen die Weichen in eine Nachbergbau-Ära.

Geislautern[Bearbeiten]

2997 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Geislautern ist Nachbar zu Wehrden. Dieser Stadtteil verfügt über einen Staatsforst. Der Rehbruchweiher und seine Umgebung sind ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Heidstock[Bearbeiten]

4507 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Die Besiedlung des Heidstocks ist noch relativ jungen Datums. Erst mit der Industrialisierung des Völklinger Raumes im 19. Jahrhundert entstanden entlang der heutigen Gerhardstraße Werkswohnungen für Bergleute. Diese Straße, die immer noch den Kern des Stadtteiles darstellt, hieß ursprünglich Judenpfad und war eine alte Verbindungsstraße von Völklingen zur Ritterstraße auf Püttlinger Bann.

Lauterbach[Bearbeiten]

Sankt-Paulinuskirche von Lauterbach

2613 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Lauterbach ist ein ehemaliges Straßendorf. Die neu besiedelten Gebiete der letzten Jahrzehnte haben sich zu einer beliebten Wohngegend Völklingens entwickelt. Lauterbach grenzt an Ludweiler, Karlsbrunn und Frankreich.

Ludweiler[Bearbeiten]

Hugenottenkirche von Ludweiler

5889 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Ludweiler ist nach der Stadtmitte der größte Stadtteil Völklingens mit einer gesunden Infrastruktur und einem ausgeprägten Gemeinschaftssinn der Bevölkerung. Die Gründung geht, wie auch bei Lauterbach, auf die Hugenotten zurück.

Luisenthal[Bearbeiten]

1667 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Luisenthal (früher Obervölklingen) liegt direkt an der Grenze zum Saarbrücker Stadtteil Altenkessel. Luisenthal ist ein vom Bergbau geprägter Stadtteil mit alter Bausubstanz und alteingesessener Bevölkerung. Das Ortsbild wird geprägt von den Tagesanlagen der stillgelegten Grube Luisenthal mit ihren beiden Fördertürmen.

Röchlinghöhe[Bearbeiten]

1314 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Röchlinghöhe, früher Bouser Höhe, dann Hermann-Röchling-Höhe, gehört mit zu den kleinsten Stadtteilen und entstand in den 1930er Jahren aus einer Werkssiedlung der Röchling’schen Eisen- und Stahlwerke.

Aufgrund der Namensgebung nach dem Industriellen Hermann Röchling, der nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt worden war, wurde lange Zeit in Politik und Öffentlichkeit die Möglichkeit einer Namensänderung des Stadtteils diskutiert.

Am 31. Januar 2013 beschloss der Völklinger Stadtrat, den Namen in Röchlinghöhe zu ändern.[3]

Wehrden[Bearbeiten]

5043 Einwohner (Stand 31. Dezember 2012)[2]

Wehrden war schon immer ein prädestinierter Saarübergang. Durch die hier mündende Rossel wurde viel Geröll abgelagert, das die Saar hier flach werden ließ. Wehrden war in seiner Geschichte vorwiegend Wohngegend für die Produktionsstätten auf der anderen Saarseite. 1977 entwickelt der Ortsteil mit dem Vordersten Berg ein eigenes Industrie- und Gewerbezentrum.

Geschichte[Bearbeiten]

Frühgeschichte und Mittelalter[Bearbeiten]

Völklingen wurde am 27. Oktober 822 als „Fulcolingas“ erstmals urkundlich erwähnt und war in den folgenden Jahrhunderten eine bäuerliche Siedlung, die der Hochgerichtsbarkeit der Grafen von Saarbrücken unterstand. Im Übergang zur Neuzeit gehörte die „hof und frie hofstadt folckelingen“ zu den wohlhabenderen Dörfern in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken. Eisen- und Kohlefunde führten zu einer frühen Industrialisierung. So entstand im heutigen Geislautern 1572 die älteste Eisenschmelze des Landes. Im Jahr 1616 errichteten die Bewohner des heutigen Stadtteils Ludweiler in ihrem Dorf eine erste Glashütte. 1621 begann die Steinkohlegewinnung im Tagebau.

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) dezimierte sich die Bevölkerung Völklingens um fast 84 Prozent. Der französische König Ludwig XIV. hielt die gesamte Grafschaft Saarbrücken von 1679 bis 1697 besetzt. 1697 wurde der Graf von Saarbrücken durch den Frieden von Ryswick wieder in seine alten Rechte eingesetzt. Der inzwischen katholischen Bevölkerungsmehrheit wurde aber die freie Religionsausübung gestattet. 1797 fielen im Frieden von Campo Formio die gesamten linksrheinischen Gebiete des Reiches der französischen Republik zu. Völklingen war seit 1799 eine Mairie im Arrondissement Saarbrücken und profitierte von der im französischen Kaiserreich systematisch betriebenen Förderung von Technik und Forschung. In Geislautern entstand aufgrund einer Anordnung Napoleons aus dem Jahre 1802 die École Pratique des Mines, eine von zwei Berg- und Hüttenschulen des Kaiserreiches. Nach der Niederlage Napoleons bei Waterloo fiel das Gebiet 1815 an Preußen.

Neuzeit[Bearbeiten]

Carl Röchling (1827–1910)

1881 kam es zur Übernahme der 1873 gegründeten Völklinger Eisenhütte durch die Gebrüder Röchling, deren Hütte über ein Jahrhundert lang die Stadtentwicklung bestimmte. 1918 wurde Völklingen von französischen Truppen besetzt. Bei der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 stimmten die Völklinger mit 89,8 Prozent für die Rückkehr zum Deutschen Reich. Am 1. April 1937 erhielt die bisherige Bürgermeisterei Völklingen die Stadtrechte. 1945 wurde die Stadt von alliierten Truppen besetzt und kam unter französische Verwaltung. Nach einer Volksabstimmung im Jahre 1955 trat das Saarland,damit auch Völklingen,1957 der Bundesrepublik Deutschland politisch wieder bei. 1962 kam es durch eine Schlagwetterexplosion in der Grube Luisenthal zu einem Grubenunglück, das 299 Menschenleben forderte. 1965 wurde Völklingen der Status einer Mittelstadt verliehen.

Am 1. Januar 1974 wurden die Gemeinden Ludweiler und Lauterbach anlässlich der Gebiets- und Verwaltungsreform eingemeindet.[4] Im Juli 1986 wurde die Völklinger Eisenhütte geschlossen. 1993 kam es zum Konkurs der Saarstahl AG, in welcher auch die Röchlingschen Betriebe aufgegangen waren. 1995 wurde die Völklinger Hütte in die Liste der Kulturdenkmäler der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen. Völklingen ist Hauptsitz der Saarstahl AG, die nach Aufhebung des Konkursverfahrens im Jahr 2001 weiterhin produktiv ist.

Die Kernstadt tut sich schwer, ihren 1993 erlangten Ruf als „hässlichste Stadt Deutschlands“[5] loszuwerden. In einigen Bereichen um den Saarhafen und die alte Völklinger Hütte wurde inzwischen jedoch in ein schöneres Stadtbild investiert. Auch der Bereich Stadtmitte wird derzeit einer größeren Umstrukturierung im Rahmen des Forschungsvorhabens „Stadtumbau West“ unterzogen. Völklingen wurde in der ARD-Sendung Kontraste scharf dafür kritisiert, Adolf Hitler und den wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilten Hermann Röchling als Ehrenbürger zu führen und nach letzterem einen Stadtteil zu benennen.[6] Die Stadt wurde wegen des Rekordergebnisses der NPD bei den Stadtratswahlen 2004 im Verfassungsschutzbericht von NRW des gleichen Jahres erwähnt.[7] 2009 halbierte sich deren Ergebnis, rechtsextreme Bewegungen sind in der Stadt aber immer noch stark vertreten.

Versöhnungskirche

Religionen[Bearbeiten]

Die evangelische Bevölkerung der Stadt gehörte seit 1815 zur Evangelischen Kirche in Preußen, die ab 1922 Evangelische Kirche der altpreußischen Union (APU) hieß. 1947 entstanden aus den vormals altpreußischen Kirchenprovinzen selbständige Landeskirchen; Völklingen gehört seither zur Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Evangelische Akademie im Saarland hat ihren Sitz in Völklingen. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Völklingen vertreten. Zu den Freikirchen in Völklingen gehört u. a. die Apostolische Gemeinschaft. Trotz des ähnlichen Namens von dieser unterschieden werden muss die Apostolische Gemeinde des Saarlandes, die ebenfalls in Völklingen Gottesdienste abhält. Außerdem gibt es zwei Gemeinden der Zeugen Jehovas mit insgesamt etwa 150 Mitgliedern. Völklingen-Süd und -Nord sind als Körperschaft des öffentlichen Rechts eingetragen. Die katholische Bevölkerung der Stadt gehört zum Dekanat Völklingen im Bistum Trier.

Eine muslimische Vereinigung, die ein früheres Kinogebäude zu einer Moschee umgebaut hat, stellte den Plan zur Errichtung eines entsprechenden Minaretts zunächst zurück, um zuvor wechselseitige Vorurteile abzubauen.[8] Seit 2011 steht nunmehr das erste saarländische Minarett in Völklingen-Wehrden.[9]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1822 1890 1900 1916 1939 1951 1961 1970 1980 1990 2000 2005 2007 2008 2009 2010 2012 2013
Einwohner 2001 13.528 19.792 30.149 35.150 40.840 42.644 39.461 44.872 43.569 43.051 40.967 40.163 39.971 39.689 39.539 39.509 39.358 [10]

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Kommunalwahl in Völklingen 2014
 %
40
30
20
10
0
30,72 %
35,73 %
10,97 %
5,13 %
3,96 %
5,38 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-0,64 %p
+4,65 %p
-6,94 %p
+0,53 %p
-0,61 %p
+5,38 %p

Die Anzahl der Sitze im Stadtrat wurde seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 von 51 auf 45 Sitze reduziert.

  35.73 %  (4,65)   18 Sitze
  30.72 %  (−0,68)   15 Sitze
  10,97 %  (-6,95)   5 Sitze
  5.13 %  (+0,53)   2 Sitze
  5,38 %  (+5,38)   2 Sitze
  ?? %  (??)   1 Sitz
  3,96 %  (−0,61)   1 Sitz

Bürgermeister und Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister

  • 1799–1805 Wilhelm Nessler
  • 1805–1813 Joh. Nikolaus Beilstein
  • 1813–1814 Georg Kunkel
  • 1814–1816 Friedrich Schaeffer
  • 1816–1821 Jacob Röchling
  • 1822–1831 Carl Kunkel
  • 183100000 Georg Leber
  • 1831–1849 Carl Schwarz
  • 1849–1851 Georg Flach
  • 1851–1879 Jakob Kühlwein
  • 1879–1903 Carl Stürmer
  • 1903–1907 Siegfried Cloos
  • 1908–1919 Friedrich Sohns
  • 1920–1922 Fr. D. Krawutschke
  • 1922–1933 Karl Janssen
  • 1933–1936 Josef Sieberin
  • 193700000 Julius Weber (NSDAP)
  • 1937–1941 Helmut Eder (NSDAP)
  • 1941–1942 Johann Latz (NSDAP)
  • 1942–1943 Karl Graf (NSDAP)
  • 1943–1945 Johann Latz (NSDAP)
  • 194500000 Wilhelm Limburg
  • 1945–1946 Ernst Kunkel
  • 1946–1948 Anton Tinnes
  • 1949–1956 Rudolf Trenz
  • 1956–1974 Hans Fischer
  • 1974–1980 Heinrich Schüssler
  • 1980–1987 Friedrich Gemmel
  • 1987–2003 Fritz Diehl
  • 2003–2008 Jochen Dahm
  • 2008–0000 Wolfgang Bintz (CDU)

Oberbürgermeister

  • 1956–1968 Otto Hemmer
  • 1968–1989 Raymund Durand
  • 1989–2003 Hans Netzer
  • 2003–0000 Klaus Lorig (CDU)

Bei der Oberbürgermeisterwahl am 5. September 2010 konnte sich Klaus Lorig mit 61,4 % der abgegebenen Stimmen gegen seine Gegenkandidaten von SPD, Linke und NPD durchsetzen. Lorig ist somit bis 2018 gewählt.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weltkulturerbe Völklinger Hütte

Bauwerke[Bearbeiten]

Eligiuskirche
Altes Rathaus
Bergmannsdenkmal von Lauterbach

Natur[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Sonstige Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Kulturhalle Wehrden
  • Saarpromenade (Rad- und Wanderweg am Ufer der Saar)

Theater und Kinos[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Im Hermann-Neuberger-Stadion ist der ehemalige Zweitligist SV Röchling Völklingen zu Hause. In den 1970er-Jahren nahm der SV Röchling Völklingen an der Aufstiegsrunde zur 1. Fußball-Bundesliga teil, derzeit spielt der Verein in der Oberliga Südwest.

Die Kapazität des Stadions betrug bis 2007 etwa 16.000 – mittlerweile wurde es auf 12.000 Plätze zurückgebaut. Es gehört somit zu den größten Stadien im Saarland.

Folgende Sportstätten gibt es in Völklingen:

  • 2 Stadien (Hermann-Neuberger-Stadion, Warndtstadion)
  • 3 Sporthallen
  • 15 Sportplätze
  • 3 Bouleanlagen
  • 3 Hundedressurplätze und Kleintierzuchtanlage
  • 6 Angelweiher
  • 4 Tennis-/Squashhallen
  • 2 Schießstände
  • 1 Faustballanlage
  • 1 Skate-Anlage

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Oster- und Herbstkirmes
  • Rosenmontag: Umzug durch die Innenstadt
  • Saarfest
  • Autokino am Weltkulturerbe Völklinger Hütte
  • Drachenbootrennen
  • Völklinger City-Lauf, veranstaltet vom Leichtathletik-Club Völklingen
  • Ausstellungen im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
  • Feuerwehrfest
  • Völklinger Drachenfest in Wehrden
  • Ludweiler Dorffest
  • Weihnachtsmarkt
  • Kirmes/Stadtfest
  • City Open Airs – Live-Konzerte im St. Eligius Pfarrgarten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Völklinger Hütte

Ortsansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Völklingen ist Sitz der u. a. aus dem ortsansässigen Röchling'schen Stahlwerk hervorgegangen Saarstahl AG (Stahlherstellung und Weiterverarbeitung (Montanindustrie)).

Bei Völklingen ist das Kraftwerk Völklingen/Fenne gelegen.

Krankenhäuser[Bearbeiten]

Gerichte[Bearbeiten]

Völklingen verfügt über ein Amtsgericht, das zum Landgerichts- und OLG-Bezirk Saarbrücken gehört.

Medien[Bearbeiten]

Als wöchentliche Zeitung erscheint der Wochenspiegel Völklingen, der auch amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt ist. Die Saarbrücker Zeitung gibt für Völklingen und den Warndt einen separaten Lokalteil heraus. Einmal im Monat erscheint in Teilen der Stadt die Völklinger Stadtbrille. Im Stadtteil Wehrden erscheint unregelmäßig die Stadtteilzeitung Wehrdener Saar-Echo. Und auch die alle zwei Wochen erscheinende Saar-Zeitung enthält viele Beiträge über die Hüttenstadt. In den Stadtteilen Lauterbach, Ludweiler und Geislautern erscheint 14-täglich die Zeitung Warndt aktuell.

Bildung[Bearbeiten]

Völklingen verfügt neben den allgemeinen Grundschulen auch über weiterführende Schulen:

  • Realschulen
    • Erweiterte Realschule Am Sonnenhügel Völklingen
    • Herrmann-Neuberger-Realschule
  • Gesamtschulen
    • Graf-Ludwig-Gesamtschule
  • Gymnasien
    • Albert-Einstein-Gymnasium
    • Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium
    • Warndtgymnasium Völklingen
    • Technisches Gymnasium am TGSBBZ Völklingen

Zudem besteht in Völklingen mit dem TGSBBZ Völklingen ein großes Berufsbildungszentrum mit verschiedenen Schulenformen:

(*) Für diese Schulformen ist das TGSBBZ Völklingen der einzige Standort im Saarland.

Weitere Schulen in Völklingen sind:

  • Handelsschule
  • Kaufmännisches Berufsbildungszentrum
  • Hochschule der bildenden Künste
  • Volkshochschule

Verkehr[Bearbeiten]

Völklingen Bahnhof

Völklingen ist durch die Bundesautobahn 620 (SaarlouisSaarbrücken) und die Bundesstraße 51 (BremenSaargemünd) an das überregionale Straßennetz angebunden. Beide Straßen verlaufen in Höhe von Völklingen parallel zum Fluss in Nord-Südrichtung.

Die Deutsche Bahn unterhält an der Strecke Saarbrücken – Trier den Bahnhof Völklingen, an dem alle Züge der Kategorien RE und RB halten. Somit besteht mindestens alle dreißig Minuten eine Verbindung in beiderlei Richtung.

Der ÖPNV wird heute durch Busse, hauptsächlich der Völklinger Verkehrsbetriebe, gewährleistet. Es bestehen Verbindungen zum Beispiel in den angrenzenden Warndt, nach Lebach, Püttlingen und Bous. Die frühere Straßenbahn Völklingen wurde 1959 stillgelegt und durch den zwischen 1950 und 1967 verkehrenden Oberleitungsbus Völklingen ersetzt. Seit Jahren jedoch ist die Wiedererrichtung eines schienengebundenen Nahverkehrssystems geplant, wonach die Saarbahn durch die Innenstadt über die Gleise der Deutschen Bahn bis hinaus zur Völklinger Hütte fahren soll.

An der Saar befindet sich ein Hafen sowie die Schleuse Völklingen, die gemeinsam mit einem Schleusenwärterhäuschen zwischen 1875 und 1879 erbaut wurde und als Ensemble unter Denkmalschutz steht.[11]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die im Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

  • Carl Hansmann (1852–1917), Pionier der Osteosynthese, von 1893 bis 1907 dirigierender Arzt am Knappschaftslazarett Völklingen
  • Friedrich Masselter (1908–1979), römisch-katholischer Priester im Völklinger Stadtteil Heidstock
  • Hans Netzer (* 1935), Politiker (SPD), von 1989 bis 2003 Oberbürgermeister von Völklingen
  • Roswitha Hollinger (* 1945), Politikerin (SPD), von 1992 bis 2001 Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbandes Völklingen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Völklingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Völklingen – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saarland.de – Fläche und Bevölkerung – Stand: 31.12.2013 (Basis Zensus 2011) (PDF; 0,03 MB) (Hilfe dazu)
  2. a b c d e f g h i j Statistik. Einwohnerstatistik (Stand: 31.12.2012). Website Stadt Völklingen. Abgerufen am 13. Dezember 2013.
  3. http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarbruecken/Voelklingen-Stadtrat-Roechling-Hermann-Roechling-Hoehe;art2806,4624258
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 807.
  5. Dieter Graebner: Das alte Schätzchen wird geadelt. In: Die Zeit, Nr. 04/1995, 20. Januar 1995. Abgerufen am 9. Juni 2014.
  6.  Chris Humbs: Weltkulturerbe „Röchling-Völklingen“ – Bleibt ein Kriegsverbrecher der Namenspatron?. In: kontraste. 21. September 2000 (online).
  7.  Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen Abteilung Verfassungsschutz (Hrsg.): Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2004. 31. Januar 2005, S. 23.
  8. Nicholas Kulish: Path to Xenophobia Is Diverted by a Mosque’s Open Doors. The New York Times, 23. März 2010.
  9. http://www.voelklingen-im-wandel.de/stadtteile-wehrden.php
  10. Statistik Internetpräsenz der Stadt Völklingen, aufgerufen am 1. August 2014
  11. Teildenkmalliste der Mittelstadt Völklingen. In: Denkmalliste des Saarlandes. 19. Mai 2010, abgerufen am 6. April 2011 (PDF; 419 kB). (PDF; 410 KB)