Südliche Ägäis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Coat of arms of Greece.svg
Region
Südliche Ägäis
Περιφέρεια Νότιου Αιγαίου
Kreta Albanien Mazedonien Bulgarien Türkei Nördliche Ägäis Südliche Ägäis Ionische Inseln Peloponnes Attika Athos Westgriechenland Epirus Thessalien Westmakedonien Zentralmakedonien Ostmakedonien und Thrakien MittelgriechenlandLage der Region Südliche Ägäis innerhalb Griechenlands
Über dieses Bild
Basisdaten
Staat: Griechenland
Fläche: 5.286 km²
Einwohner: 308.975 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 57,26 Einwohner je km²
Hauptstadt: Ermoupoli
Regionalbezirke: 13
Gemeinden: 43
NUTS-2-Code: EL42
Website: www.pnai.gov.gr

Als Südliche Ägäis (griechisch Notio Egeo Νότιο Αιγαίο, Aussprache: [ˈnɔtjɔ ɛˈʝɛɔ]) wird eine der 13 Regionen Griechenlands bezeichnet, die 1987 eingerichtet wurden und sich seit 2011 selbst verwalten. Sie erstreckt sich zwischen dem Myrtoischen Meer westlich und der türkischen Südwestküste im Osten und besteht aus einer Vielzahl von Inseln, die geografisch der Inselgruppe der Kykladen und dem Dodekanes zugehören, der seinerseits aus dem Großteil der Südlichen Sporaden und der Inselgruppe um Kastelorizo besteht. Die Kykladen gehören seit der Unhabhängigkeit des modernen Griechenland 1830 zum Staatsgebiet, der Dodekanes kam 1947 als letztes Gebiet zu Griechenland. Bis zur Umsetzung des Kallikratis-Programms 2011 bildeten sie jeweils eigene Präfekturen. Von den rund 310.000 Einwohnern bewohnt rund ein Drittel die Insel Rhodos. Verwaltungssitz ist Ermoupoli (griechisch Ερμούπολη) auf Syros.

Regionalbezirke und Gemeinden[Bearbeiten]

Die Region Südliche Ägäis gliedert sich in 13 Regionalbezirke. Proportional zu deren Einwohnerzahl entsenden sie eine bestimmte Anzahl Abgeordneter in den 51-köpfigen Regionalrat[2].

Regionalbezirk Einwohner[1] Sitze Gemeinden
Andros 9.221 2 Andros
Kalymnos 29.452 5 Agathonisi, Astypalea, Kalymnos, Leros, Lipsi, Patmos
Karpathos 7.310 1 Karpathos, Kasos
Kea-Kythnos 3.911 1 Kea, Kythnos
Kos 34.396 5 Kos, Nisyros
Milos 9.932 2 Kimolos, Milos, Serifos, Sifnos
Mykonos 10.134 2 Mykonos
Naxos 20.837 4 Amorgos, Naxos und Kleine Kykladen
Paros 14.926 2 Andiparos, Paros
Rhodos 119.830 20 Chalki, Megisti, Rhodos, Symi, Tilos
Syros 21.507 3 Syros-Ermoupoli
Thira 18.883 3 Anafi, Folegandros, Ios, Sikinos, Thira
Tinos 8.636 1 Tinos

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Ergebnisse der Volkszählung 2011 beim Nationalen Statistischen Dienst Griechenlands (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  2. Griechisches Innenministerium: Rundschreiben Nr. 19 zur Durchführung der Wahlen vom 7. November 2010 für die Regionalen Behörden (gr. Εγκύκλιος υπ’ αριθμ. 19 για τη διενέργεια των εκλογών της 7ης Νοεμβρίου 2010 για την ανάδειξη ΤΩΝ ΠΕΡΙΦΕΡΕΙΑΚΩΝ ΑΡΧΩΝ), Athen, August 2010 (PDF online, 557 KB)