SG Wallau

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SG Wallau
SGWM logo.gif
Voller Name Spielgemeinschaft Wallau
Abkürzung(en) SGW
Gegründet 1. August 1975
Vereinsfarben blau/weiß
Halle Ländcheshalle Wallau
Plätze 800
Trainer Ralf Ludwig
Liga Bezirksliga
2013/14
Rang 7. Platz (3. Liga)
DHB-Pokal 2. Runde
Website www.sgwallau.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister
1992, 1993
DHB-Pokalsieger
1993, 1994
Supercup-Sieger
1994
International IHF-Pokalsieger
1992

Die SG Wallau ist ein Handballverein aus Hofheim am Taunus. Bekannt wurde der Klub in den 1990er Jahren als SG Wallau-Massenheim, die unter anderem zwei deutsche Meisterschaften und einmal den EHF-Pokal gewann.

Verein[Bearbeiten]

Die SG Wallau ging aus der SG Wallau-Massenheim hervor. Diese wurde 1975 durch den Zusammenschluss der Handballabteilungen des TV Wallau und des TuS Massenheim gegründet. Nach dem Rückzug des TuS Massenheim aus der Spielgemeinschaft im Jahr 2008 führt die SG Wallau den Spielbetrieb fort.

Die SG hat derzeit ca. 800 Mitglieder, welche in drei Herrenmannschaften oder in den Jugendmannschaften aktiv sind. Der Verein trägt seine Heimspiele in der rund 800 Zuschauer fassenden „Ländcheshalle“ in Hofheim-Wallau aus.

Geschichte[Bearbeiten]

Von den Anfängen[Bearbeiten]

SG Wallau-Massenheim.jpg

Die SG Wallau-Massenheim war zu Beginn der 90er Jahre mit verschiedenen nationalen und internationalen Titeln der mit Abstand erfolgreichste deutsche Handballverein. Angefangen hatte der Verein – in der ersten Saison nach Gründung – 1975/1976 in der Kreisklasse Main-Taunus. Damals verlor das neuformierte Team „aus dem Ländche“ am 21. Februar 1976 das entscheidende Heimspiel und verpasste damit den Aufstieg in die Bezirksliga. In den darauffolgenden Spielzeiten startete die Mannschaft von Trainer Norbert Anthes jedoch einen unerwarteten Durchmarsch. 1981 reichte wegen einer neuen Klasseneinteilung bereits Platz vier in der Oberliga zum Einzug in die Regionalliga. Durch gezielte Verstärkungen, u.a. mit dem Rückraumregisseur Željko Zovko (28-facher jugoslawischer Nationalspieler; später öfter Spielertrainer), gelang in der Saison 1982/1983 der Aufstieg in die 2. Liga.

Bundesliga[Bearbeiten]

Für das Abenteuer 2. Bundesliga heuerte Horst Spengler – einer der Weltmeister von 1978 – in Wallau als Trainer an. Trotz einiger Verletzungssorgen hatte die SG am letzten Spieltag zumindest noch eine theoretische Chance, auch in der ersten Zweitliga-Saison den direkten Aufstieg zu schaffen. Durch eine 13:20-Niederlage von Tabellenführer Griesheim gegen Schutterwald und einen eigenen 35:11-Erfolg gegen den Absteiger Hassloch knallten am Abend des 5. Mai 1984 die Sektkorken in der mit über 1.500 Zuschauern völlig überfüllten Ländcheshalle. Die SG Wallau-Massenheim hatte nur neun Jahre nach ihrer Gründung die höchste deutsche Spielklasse erreicht.

Dem folgte ein Jahr später jedoch der direkte Abstieg. In der darauffolgenden Zweitliga-Saison konnte die SG nicht um den Aufstieg mitspielen. In der Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim – in der die SG seit 1984 ihre Bundesligaspiele austrug – blieb die Mannschaft zwar ohne Punktverlust, dies reichte aber letztlich nicht für die Teilnahme an der Relegationsrunde. Erst 1987 gelang der Spielgemeinschaft der erneute Aufstieg in das Handball-Oberhaus.

Um diesmal die Klasse zu halten, wurden u.a. Nationalspieler Stephan Schoene (TuRu Düsseldorf) und der Finne Mikael Källman (BK 46 Karis / FIN) verpflichtet. Trotz schlechter Auswärtsbilanz reichte es am Ende knapp zum Verbleib in der 1.Liga. Zur Saison 1988/1989 trat der kroatische Erfolgscoach Velimir Kljaić sein Amt in Wallau an und erreichte auf Anhieb mit der „Ländches-Truppe“ Platz 5 in der Bundesliga. Die darauffolgende Saison beendete die SG auf Rang 3 und scheiterte in der zum ersten Mal ausgetragenen Play-Off Runde am Altmeister aus Milbertshofen.

Meisterjahre[Bearbeiten]

Ein Jahr nach dem Mauerfall verpflichtete die SG zur Saison 1990/1991 die ehemaligen DDR-Auswahlspieler Peter Hofmann und Mike Fuhrig (beide zuvor SC Leipzig) und verstärkte sich darüber hinaus u.a. mit dem Nationalspieler Martin Schwalb (TUSEM Essen). Außerdem spielte die Mannschaft des Trainers Velimir Kljaić ab 1990 erstmals regelmäßig in der von der Stadt Frankfurt für 40 Millionen Mark erbauten Ballsporthalle (ca. 5000 Zuschauer).

Die Investitionen zahlten sich ein Jahr später aus. 1992 wurde das erfolgreichste Jahr in der Wallauer Vereinsgeschichte. In einem spektakulären Play-Off-Finale besiegte die SG Wallau/Massenheim den Traditionsklub SG Leutershausen mit 24:17 und sicherte sich damit erstmals die Deutsche Handballmeisterschaft. Im Finale um den IHF-Pokal setzte sich die Spielgemeinschaft gegen das weißrussische Team von SKA Minsk durch und kam damit auch zu internationalen Ehren. Dass Mannschaftskapitän Mikael Källman schließlich als erster Ausländer zum Handballer des Jahres gewählt wurde, krönte eine unglaubliche Saison.

Für Velimir Kljaić nahm 1992 der spätere Bundestrainer und Weltmeistercoach Heiner Brand Platz auf der Trainerbank der SG. Der zweite Deutsche Meistertitel wurde am Ende der Spielzeit 1992/1993 souverän mit sieben Punkten Vorsprung vor dem zweitplatzierten TV Niederwürzbach eingefahren. Durch einen 24:21-Erfolg gegen Bayer Dormagen im Endspiel der Finalrunde des DHB-Pokal sicherte sich die „Ländchestruppe“ auch das Double. Der eigentliche Höhepunkt der Saison war das in der der Frankfurter Festhalle vor 10.000 Zuschauern ausgetragene Finalrückspiel um den Europapokal der Landesmeister. Der 22:18-Sieg vor heimischem Publikum reichte aufgrund der Auswärtsniederlage in der Zagreber Eissporthalle aber nicht zum ganz großen Triumph.

In der Bundesliga enttäuschte der Meister und Pokalsieger ein Jahr darauf: es gab 1993/1994 „nur“ Platz fünf und deutliche elf Punkte Rückstand auf den neuen Deutschen Meister THW Kiel. Heiner Brand warf zur Halbzeit der Saison das Handtuch. Burkhard Keller trainierte Wallau bis zum Saisonende als Interimscoach. Für Glanzpunkte sorgte die Mannschaft nur im DHB-Pokal. Beim 1994 erstmals ausgetragenen „Final-Four“ in der Sporthalle Hamburg traf die SG im Endspiel auf SG Flensburg-Handewitt und konnte durch ein 17:14 den Vorjahressieg wiederholen. Im Spiel um den Supercup zwischen Meister und Pokalsieger konnte sich das Team außerdem gegen die frischgebackenen Champions vom THW Kiel behaupten.

SG W/M Frankfurt[Bearbeiten]

In den folgenden Spielzeiten blieb der sportliche Erfolg weitestgehend aus. Trainer Björn Jilsen, zu Zweitligazeiten Torjäger in Diensten der SG, ließ zwar offensiven Tempohandball spielen, konnte damit aber nicht entscheidend in den Kampf um die Deutsche Meisterschaft eingreifen.

Der Profi-Handball wurde im Jahr 1996 in die SG Wallau/Massenheim Spielbetriebs- und Vermarktungs-GmbH ausgegliedert. Der neuen Gesellschaft oblag die wirtschaftliche Verwaltung des Lizenzbereichs.

Zu Beginn der Saison 1996/1997 wurde kräftig in die Mannschaft investiert. Nach dem Weggang von Mikael Källman verstärkten u.a. die beiden französischen Weltmeister Frédéric Volle und Marc Wiltberger sowie der russische Weltklassekreisläufer Dmitri Torgowanow das Team. Außerdem kehrte während der Saison Meistermacher Velimir Kljaić auf die Trainerbank zurück. Am Saisonende reichte es immerhin zu Platz vier in der Bundesliga, und Rückraumspieler Martin Schwalb konnte sich als Torschützenkönig und Handballer des Jahres feiern lassen.

Nach einem Traumstart in die Spielzeit 1997/1998 hagelt es Mitte der Saison mehrere Niederlagen, worauf Velimir Kljaić unter Tränen seinen Rücktritt verkündete. Martin Schwalb, der seine aktive Karriere nach dem dritten Platz bei der EM 1998 beendete, übernahm als Spielertrainer zunächst zusammen mit Armin Emrich den Trainerposten. Mit Rang sechs in der Tabelle und der Halbfinalteilnahme im Euro-City-Cup fand die turbulente Saison einen versöhnlichen Abschluss.

1998 erfolgte die Umbenennung in „SG W/M Frankfurt – Die Panther“. Die Hinwendung zur Mainmetropole hatte marketingtechnische Gründe und sollte vor allem neue Sponsoren für den Verein interessieren, um auch wirtschaftlich auf lange Sicht in der „stärksten Liga der Welt“ bestehen zu können. Dieser Schachzug erwies sich jedoch als Flop. Ab 2000 trat der Verein deshalb wieder als SG Wallau/Massenheim an.

Die jungen Wilden[Bearbeiten]

Sportlich versank der Club im Mittelmaß. Ein sechster Platz in der Abschlusstabelle 1999 ließ hoffen, und im Jahr 2000 machte eine sehr junge und unerfahrene Mannschaft mit Achtungserfolgen auf sich aufmerksam. Aufgrund anhaltender finanzieller Schwierigkeiten musste der Club zu Beginn des neuen Jahrtausends verstärkt auf die eigene Jugend und die Sichtung junger Spieler mit Perspektive setzen. Trainer Martin Schwalb führte u.a. Spieler wie Steffen Weber, Christian Rose, Gregor Werum, Jan-Olaf Immel, Pascal Hens und Dominik Klein auf nationales und internationales Parkett.

Nach dem überraschenden Einzug 2000 in die Final-Four um den DHB-Pokal in Hamburg war in den Medien schnell von den „Jungen Wilden“ die Rede. Ein Jahr später startete die Mannschaft auch in der Bundesliga durch und sicherte sich in der Saison 2000/2001 noch vor Meister und Pokalsieger THW Kiel den vierten Tabellenplatz. In der folgenden Saison zog die „Ländchestruppe“ darüber hinaus ins Halbfinale um den EHF-Pokal ein.

Die Euphorie ließ sich jedoch nicht in langfristigen Erfolg ummünzen. Das junge Team konnte in den Spielzeiten 2002/2003 und 2003/2004 die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen und etablierte sich auf Rang neun in der Bundesliga.

Insolvenz und Zwangsabstieg[Bearbeiten]

2005 wurde zum schwärzesten Jahr in der mittlerweile 30-jährigen Vereinsgeschichte. Nachdem im Herbst 2004 unerwartet Sponsorengelder ausgeblieben waren, stand der ohnehin finanziell angeschlagene Verein vor der Zahlungsunfähigkeit. Obwohl die Geschäftsführung der SG seit Januar 2005 keine Spielergehälter mehr auszahlen konnte, trat die Mannschaft bis zum Saisonende couragiert auf und sicherte mit Platz zehn zumindest den sportlichen Klassenerhalt.

Die Spielbetriebs- und Vermarktungsgesellschaft drückte mittlerweile jedoch eine Schuldenlast von geschätzten 1,27 Millionen Euro. Wochenlang versuchte der Verein neue Geldgeber zu finden, um die drohende Insolvenz abzuwenden. Der Verkauf von „Lizenzgeber“-T-Shirts sowie ein Benefizspiel vor 2.500 Zuschauern in der Frankfurter Ballsporthalle gegen den langjährigen Rivalen THW Kiel reichten am Ende aber nicht zur Rettung. Die Wallauer erhielten keine neue Lizenz für die Handball-Bundesliga, die wirtschaftliche Trägergesellschaft musste Insolvenz anmelden. Die SG Wallau/Massenheim musste sich am Saisonende vom Bundesligaspielbetrieb zurückziehen und mit der II. Mannschaft in der Regionalliga-Südwest einen Neuanfang versuchen.

Regionalliga[Bearbeiten]

Die Gruppe von Spielern, auf die der Verein bei seinem Neuanfang in der dritthöchsten Handballspielklasse setzen konnte, setzte sich aus erfahrenen Regionalligaspielern des SG „Regio-Teams“ und einigen jungen Talenten der A-Jugend zusammen, die im Jahr zuvor den Deutschen Jugendmeistertitel geholt hatte. Nur Sebastian Linder, Kapitän Mathias Beer, Markus Rossmeier und Fabian Bohnert konnten bereits Erfahrungen in der 1. oder 2.Liga vorweisen. Das Ziel für die Saison 2005/2006: der direkte Wiederaufstieg.

Zunächst lief alles nach Plan. Mit großem Selbstvertrauen gesegnet, wurde die SG Wallau/Massenheim ihrer Rolle als Saisonfavorit gerecht und blieb bis zum 15. Spieltag ohne Punktverlust. In der Parzival-Sporthalle, der „Hölle Süd“, unterlag das Team von Trainer Jörg Schulze jedoch beim Aufstiegskonkurrenten TV Kirchzell. Die Entscheidung um den Aufstieg sollte erst im großen Saisonfinale am 20. Mai 2006 fallen. Die Wallauer Ländcheshalle platzte mit über 1.000 Zuschauern aus allen Nähten, doch die vielen SG-Fans konnten eine erneut deutliche 30:40-Niederlage gegen die Unterfranken aus Kirchzell nicht verhindern. Als Tabellen-Zweiter verblieb die Mannschaft zunächst in der Regionalliga-Südwest.

Unter dem neuen SG-Coach Carsten Bengs erwischte die „Ländches-Truppe“ in der darauf folgenden Spielzeit 2006/2007 einen denkbar ungünstigen Saisonstart. Nach zwei Auftaktniederlagen fand sich das Team schnell nur in einer Verfolgerrolle wieder. Doch die junge Mannschaft gab sich nicht auf und startete eine furiose Aufholjagd mit 24 Siegen in Folge. Drei Spieltage vor Schluss übernahm die SG durch einen deutlichen 30:22-Erfolg gegen die TSG Groß-Bieberau erstmals die Tabellenführung in der Regionalliga Südwest. Eine Woche darauf konnte sich das „Regio-Team“ auswärts bei der TSG Hassloch die Südwestdeutsche Meisterschaft sichern und damit die Rückkehr in den Bundesliga-Handball feiern.

Zweite Bundesliga[Bearbeiten]

Der Start in die Zweite Bundesliga war für die junge Mannschaft ein Wechselbad der Gefühle. Zu Saisonbeginn nur durch Torjäger Wilm Hetkamp vom Absteiger TV Kirchzell und Junioren-Nationalspieler Steffen Fäth verstärkt, erwischte die SG einen Kaltstart und ging nach fünf Niederlagen in Folge mit 0:10 Punkten in die Hinrunde. Nach einem "goldenen Oktober" schien das Team zunächst akklimatisiert und konnte vor allem mit Siegen in Eisenach und gegen die TSG Friesenheim glänzen.

Die immer wieder schwankenden Leistungen und eine erneute Serie von Niederlagen zwangen die Verantwortlichen jedoch zum Handeln. Im November 2007 entließ Wallau Coach Carsten Bengs und holte den ehemaligen Spieler Mike Fuhrig, der bis dato die A-Jugend betreute, auf die Trainerbank. Ihm zur Seite stellte die Vereinsführung um Geschäftsführer Hans-Dieter Großkurth Bengs' Vorgänger Jörg Schulze als sportlichen Leiter.

Dem neuen Trainergespann gelang es die Mannschaft endgültig in der 2. Bundesliga zu etablieren, wobei das Team besonders mit Erfolgen gegen den Tabellendritten aus Willstätt und den ambitionierten HSC Coburg aufhorchen ließ. In der Abschlusstabelle konnte sich der Aufsteiger auf einem ungefährdeten 8. Platz etablieren.

Spielgemeinschaft mit der TSG Münster[Bearbeiten]

Ende März 2009 zog die SG Wallau den Lizenzantrag für die 2. Bundesliga zurück und gab bekannt, dass man gemeinsam mit dem Ligakonkurrenten TSG Münster eine Spielgemeinschaft, die HSG FrankfurtRheinMain, gründen werde um den Handballsport im Rhein-Main-Gebiet zu stärken.[1] Von 2009 bis 2013 spielte die erste Mannschaft der SG in der Oberliga Hessen. Als verlustpunktfreier Tabellenführer wurde zur Saison 2013/14 der Aufstieg in die 3. Liga Ost erreicht, aus der sich der Verein am Saisonende freiwillig zurückzog.[2]

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Alle Trainer[Bearbeiten]

  • 1976–0000 Erich Schrobbach
  • 1977–1981 Norbert Anthes
  • 1982–0000 Fritz-Peter Schermuly
  • 1982–0000 Željko Zovko (Spielertrainer)
  • 1983–1985 Horst Spengler
  • 1985–0000 Vitomir Arsenijević
  • 1986–0000 Željko Zovko (Spielertrainer)
  • 1987–1988 Burkh. Keller und Walter Don
  • 1989–1992 Velimir Kljaić
  • 1992–1993 Heiner Brand
  • 1994–0000 Burkhard Keller
  • 1994–1996 Björn Jilsen
  • 1996–0000 Kristján Arason
  • 1996–1998 Velimir Kljaić
  • 1998–0000 Armin Emrich
  • 1998–2005 Martin Schwalb
  • 2006–0000 Jörg Schulze
  • 2007–0000 Carsten Bengs
  • 2007–2009 M. Fuhrig und J. Schulze
  • 2009–2011 Thomas Scherer
  • 2011–0000 Ralf Ludwig

Betreuer und Physiotherapeuten[Bearbeiten]

  • 1987–2005 Mori Azghandi
  • 1988–2005 Tom Schneider
  • 2005–2009 Tobias Labermeier

Jugendarbeit[Bearbeiten]

Neben dem Herrenhandball ist die SG Wallau (weiterhin in einer Jugendspielgemeinschaft mit dem TuS Massenheim) vor allem in der Nachwuchsförderung engagiert und wurde im April 2008 von der Hessischen Sportförderung für ihre vorbildliche Jugendarbeit geehrt.

Auch in den Handball-Jugenden kann die SG Wallau einige sportliche Erfolge aufweisen. So wurde die A-Jugend zuletzt im Jahr 2005 Deutscher Jugendmeister, die C-Jugend 2007 Südwestdeutschermeister und die B-Jugend 2009 ebenfalls Südwestdeutscher Meister und kamen somit ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft, wo sie gegen den späteren Deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt aus dem Wettbewerb ausschieden.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. SG Wallau und TSG Münster geben Fusion bekannt, Artikel im Wiesbadener Tagblatt vom 25. März 2009, abgerufen am 2. April 2009
  2. handball-world.com: Geschäftsführung bestätigt: SG Wallau zieht sich aus der 3. Liga zurück vom 4. Mai 2014, abgerufen am 16. Juli 2014