Sabine (Vorname)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sabine ist ein weiblicher Vorname, das weibliche Gegenstück zu Sabinus.

Herkunft und Bedeutung

Die Herkunft des Namens ist lateinisch und basiert auf dem altrömischen Cognomen Sabinus, weibl. Sabina (= aus dem Stamm der Sabiner), die Sabinerin.

Namenstag

Verbreitung

Ab Mitte der dreißiger Jahre gewann der Name in Deutschland zunehmend an Popularität. Von Mitte der Fünfziger bis Mitte der Sechziger war "Sabine" fast ununterbrochen an Platz eins der beliebtesten weiblichen Vornamen (das männliche Gegenstück war übrigens Thomas). Ab den frühen Siebzigern sank seine Popularität kontinuierlich, spätestens seit den Neunzigern werden kaum noch Kinder "Sabine" genannt.[1]

Varianten

  • Sabina (indisch)
  • Sabine (deutsch, französisch)
  • Sabine (wie Sabin ausgesprochen, Schweiz, Frankreich)
  • Sabina (englisch, polnisch, russisch, italienisch, bosnisch)
  • Szabina (ungarisch)
  • Savina (spanisch)
  • Bibi, Bina, Binchen, Bine, Bini, Sabi, Sabsi, Sassi, Bee (Kurzformen)

Bekannte Namensträgerinnen

Sabine

Sabina

Männliche Namensträger

Kunst und Literatur

Von einem Mädchen namens Sabine handelt die Moritat Sabinchen war ein Frauenzimmer.

Ein berühmtes Kinderbuch in Reimen trägt den Titel Das Hühnchen Sabinchen.

Marcel Ayme schrieb 1943 die Novelle Les Sabines (Die Sabinen) über eine Frau, die ihren Körper vervielfachen und so an zahlreichen Orten gleichzeitig Amouren nachgehen konnte.

Volkmar Döring veröffentlichte das Lied Sabine, Sabine steht hinter der Gardine im Jahr 1977.

Die deutsche Band Trio nahm 1981 das Lied Sabine Sabine Sabine in ihr erstes Studioalbum Trio auf. Als Antwort erschien 1982 von einer Band Dombrowsky die Single Hör ma' (Sabine, Sabine, Sabine) mit dem weiblichen Gegenstück des Telefondialogs.[2]

Siehe auch

Quellen

  1. http://www.beliebte-vornamen.de/5024-sabine.htm
  2. als Coverversion bei Stephan Remmler erwähnt