Sachsenwaldschule Gymnasium Reinbek
| Sachsenwaldschule Gymnasium Reinbek | |
|---|---|
| Schulform | Gymnasium |
| Gründung | 1924 |
| Land | Schleswig-Holstein |
| Staat | Deutschland |
| Koordinaten | 53° 30′ 52,6″ N, 10° 14′ 55,9″ O53.51460555555610.24885Koordinaten: 53° 30′ 52,6″ N, 10° 14′ 55,9″ O |
| Träger | Stadt Reinbek |
| Schüler | 1232 |
| Lehrer | 89 |
| Leitung | OStD' Renate Stapel |
| Website | www.sachsenwaldschule.org |
Die Sachsenwaldschule (SWS) ist ein Gymnasium in Reinbek bei Hamburg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Am 18. Dezember 1924 schlossen sich 12 Gemeinden zu einem Zweckverband zur Errichtung eines Reform-Realgymnasiums in Reinbek zusammen. Dieser Tag gilt als Geburtsstunde der Sachsenwaldschule. Das Gebäude wurde nach Plänen des Architekten Heinrich Bomhoff errichtet und offiziell am 24. Juni 1926 eingeweiht. Bereits zwei Jahre später wurde der Südflügel angebaut.
Seit 1937 trägt das Gymnasium den Namen „Sachsenwaldschule Reinbek“ nach dem landschaftsprägenden Sachsenwald. Den Zweiten Weltkrieg überstand die Schule unversehrt und wurde 1945 für ein Jahr zum Lazarett. In den 1960er Jahren stiegen die Schülerzahlen stark an, Teile der Unterstufe waren in Kellerräumen untergebracht. Neben Neubauten – 1964 Turnhalle und naturwissenschaftlicher Trakt – entstand 1968 als Ableger das Gymnasium Wentorf.
Weiter steigende Schülerzahlen erforderten 1970 und 1972 weitere Anbauten. 1974 wurde die Außenstelle der SWS im Schulzentrum Glinde selbstständig. Der Zweckverband hatte ausgedient und die Stadt Reinbek ist seitdem alleiniger Schulträger. Ende der 1970er Jahre entstanden der Musikpavillon, ein neuer Sportplatz mit allwettertauglichem Kunststoffbelag und ein neugestalteter Schulhof.
Seit 1986 steht das Gymnasium unter Denkmalschutz.
Mitte der 1980er Jahre wurde der erste Computerraum eingerichtet. Die 1990er Jahre brachten der Schule endlich die lang ersehnte neue Zweifelder-Sporthalle (1997/1998) und einen neuen Musikpavillon (1998/1999). Im selben Jahr gewann die Schule einen Sponsorwettbewerb und bekam damit eine neue Ausstattung für den Computerraum. Erneut steigende Schülerzahlen erzwangen den Umbau der alten Gymnastikhalle zu drei Klassenräumen.
Das gleiche Schicksal ereilte im Jahr 2000 das ehemalige Direktorenhaus. Dennoch muss die Oberstufe auch weiterhin in Räume der benachbarten Volkshochschule ausweichen. 2004 wurde der naturwissenschaftliche Trakt sowie die Cafeteria erneuert und erweitert, 2008 der Computerraum modernisiert.
Neben zahlreichen kulturellen Veranstaltungen in der Aula ist das Gymnasium bekannt für seine sportlichen Veranstaltungen wie die Sportwoche im Januar. Im Jahre 2007 fand der siebte SWS-Cup (Fußball) statt, dessen Erlöse an ein SOS-Kinderdorf in Lütjenburg gespendet wurden. Im bundesweiten Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia erreichte die Sachsenwaldschule mehrfach das Bundesfinale.
Es werden 1232 SchülerInnen in 48 Klassen von 89 Lehrkräften unterrichtet. Die durchschnittliche Frequenz in den Klassen beträgt 27 SchülerInnen. Die Orientierungsstufe und die Klassen 7 und 11 sind 6-zügig, die Mittelstufenklassen 8, 9 und 10 sowie Klasse 12 sind 5-zügig, die Klasse 13 ist 4-zügig (Stand: 2012)[1].
[Bearbeiten] Schüleraustausch
Schon Mitte der 1960er Jahre waren mehrere Austauschschüler aus Schweden und den USA an der SWS, seither pflegt die Schule einen regelmäßigen Austausch mit Schulen in: