Sandrine Bailly
| Sandrine Bailly |
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| Verband | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 25. November 1979 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Belley | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Beruf | Sportsoldatin | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | EMHM Valromey-Retord | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aufnahme in den Nationalkader |
1997 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Debüt im Weltcup | 2000 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weltcupsiege | 20 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Status | zurückgetreten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 28. März 2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Weltcup-Bilanz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gesamtweltcup | 1. (2004/2005) 2. (2007/2008) 3. (2003/2004) |
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| Sprintweltcup | 2. (2003/2004, 2004/2005, 2007/2008) |
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| Verfolgungsweltcup | 1. (2004/2005, 2007/2008) 3. (2003/2004, 2004/2005) |
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| letzte Änderung: 28. März 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sandrine Bailly (* 25. November 1979 in Belley, Frankreich) ist eine ehemalige französische Biathletin.
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Karriere [Bearbeiten]
Sandrine Bailly begann im Alter von 15 Jahren mit dem Biathlonsport, nachdem sie bereits vorher Langlauf betrieben hatte. Mit 20 Jahren bestritt sie im April 2000 in Lahti ihr erstes Weltcup-Rennen. Bereits in der darauffolgenden Saison gewann Sandrine Bailly ihr erstes Weltcup-Rennen: Völlig überraschend siegte sie beim Einzelwettkampf in Antholz, dem erst dritten Rennen ihrer Karriere.
Ihre ersten Erfolge feierte Sandrine Bailly im Jahre 2003, als sie bei den Biathlon-Weltmeisterschaften in Chanty-Mansijsk zwei WM-Medaillen erringen konnte. In der Verfolgung gewann sie nach einem äußerst knappen Zielsprint gemeinsam mit der Deutschen Martina Glagow die Goldmedaille. Nachdem zuerst Glagow die Gold- und Bailly die Silbermedaille zugesprochen wurde, entschied die IBU später, an beide die Goldmedaille zu vergeben. Dies war das erste Mal in der Geschichte der Biathlon-Weltmeisterschaften, dass zwei Athleten zu den Siegern eines Rennens erklärt wurden. Sechs Tage später gewann Bailly außerdem die Bronzemedaille im Massenstart. Über die Jahre konnte sich Bailly stetig steigern und war mit Platz 6 im Gesamtweltcup der Saison Saison 2002/03, ihrer erst dritten Saison im Weltcup, erstmals unter den zehn besten Athletinnen der Gesamtwertung.
Zur bislang erfolgreichsten Weltcupsaison in der Karriere der Französin wurde die Saison 2004/05. In diesem Winter konnte Bailly insgesamt sechs Weltcuprennen gewinnen, davon alle drei Ende Februar in Pokljuka ausgetragenen Wettbewerbe. In keinem der in der Weltcupwertung eingerechneten Rennen war sie schlechter als Platz 17. Dies war die Basis für den Gewinn des Gesamtweltcups, den sich Bailly am Ende der Saison mit 847 Punkten und damit 14 Punkten Vorsprung vor der Deutschen Kati Wilhelm sicherte [1]. Nach Anne Briand und Emmanuelle Claret in den Jahren 1995 und 1996 war dies das dritte Mal, dass eine Französin den Gesamtweltcup gewinnen konnte.
Trotz vieler Erfolge erlebte Sandrine Bailly auch einige Rückschläge und Enttäuschungen. Bei den Biathlon-Weltmeisterschaften 2005 in Hochfilzen galt sie als Führende im Gesamtweltcup als eine der Favoritinnen. Sowohl im Sprint- und Einzelrennen als auch mit der französischen Staffel belegte sie den undankbaren vierten Platz und gewann somit letztendlich trotz ihrer Favoritenrolle keine einzige Medaille. Auch bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin erreichte sie keine Einzelmedaille, ihre erste olympische Medaille errang sie mit der Bronzemedaille in der französischen Staffel.
Vergleichsweise wenig erfolgreich verlief für die Französin auch die Saison 2006/07. Obwohl sie einen Sprintsieg in Ruhpolding sowie zwei zweite Plätze in Oberhof und Hochfilzen erreichte und am Ende der Saison Platz 8 im Gesamtweltcup belegte, war dies ihre schlechteste Platzierung seit der Saison 2001/02. In der Vorbereitung der Saison 2007/08 zog sich Bailly einen Handbruch zu, trotzdem startete sie erfolgreich in diese Saison. Beim ersten Weltcup in Kontiolahti war sie in allen drei Rennen unter den besten zehn Athletinnen, eine Woche später konnte sie sowohl das Sprint- als auch das anschließende Verfolgungsrennen im österreichischen Hochfilzen gewinnen. Bei der WM in Östersund konnte sie bei den Einzelwettbewerben nicht an ihre Leistungen anknüpfen. Mit der Damenstaffel gelang ihr aber der Gewinn der Bronzemedaille, als sie als Schlussläuferin auf der letzten Runde die favorisierte Jekaterina Jurjewa noch einholen und die Medaille für ihr Land sichern konnte. Am Holmenkollen in Oslo wurde zum Saisonabschluss in den letzten drei Rennen der Kampf um die Gesamtwertung im Weltcup entschieden. Sandrine Bailly, als knapp Führende angereist, konnte sich zwar gegen Andrea Henkel durchsetzen, musste aber Magdalena Neuner mit einem Rückstand von dreizehn Punkten noch vorbeiziehen lassen.
Gemeinsam mit Marie Dorin, Sylvie Becaert und Marie-Laure Brunet gewann Bailly die Silbermedaille im Staffelwettbewerb der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver.
Privatleben [Bearbeiten]
Ihre Schwester Anne Lise war ebenfalls Biathletin, ihr Bruder Sylvain ist Skilangläufer. Lange Zeit war Sandrine Bailly mit dem französischen Biathleten Ferréol Cannard liiert, von dem sie sich mittlerweile wieder getrennt hat. Derzeit lebt sie in der französischen Gemeinde Ruffieu. Am 14. Oktober 2011 brachte sie ihre Tochter zur Welt.[2].
Gesamtbilanz im Weltcup [Bearbeiten]
Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).
- 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
- Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
- Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
- Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
| Platzierung | Einzel | Sprint | Verfolgung | Massenstart | Staffel | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Platz | 1 | 9 | 9 | 1 | 5 | 25 | |
| 2. Platz | 1 | 6 | 6 | 2 | 9 | 24 | |
| 3. Platz | 3 | 1 | 3 | 14 | 21 | ||
| Top 10 | 11 | 49 | 35 | 20 | 49 | 164 | |
| Punkteränge | 21 | 82 | 62 | 39 | 50 | 254 | |
| Starts | 32 | 90 | 69 | 40 | 50 | 281 | |
| Stand: nach der Saison 2009/2010 | |||||||
Weblinks [Bearbeiten]
- Website von Sandrine Bailly (französisch)
- Sandrine Bailly in der Datenbank der IBU (englisch)
- Fanpage von Sandrine Bailly (deutsch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Biathlon-Datenbank (englisch) Abgerufen am 2. Januar 2012.
- ↑ Sandrine Bailly brachte Tochter zur Welt. biathlon-online.de. Abgerufen am 2. Januar 2012.
1997: Magdalena Forsberg | 1998: Magdalena Forsberg | 1999: Olena Subrylowa | 2000: Magdalena Forsberg | 2001: Liv Grete Poirée | 2003: Martina Glagow / Sandrine Bailly | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Uschi Disl | 2007: Magdalena Neuner | 2008: Andrea Henkel | 2009: Helena Jonsson | 2011: Kaisa Mäkäräinen | 2012: Darja Domratschawa | 2013: Tora Berger
1983: Gry Østvik | 1984: Mette Mestad | 1985: Sanna Grønlid | 1986: Eva Korpela | 1987: Eva Korpela | 1988: Anne Elvebakk | 1989: Jelena Golowina | 1990: Jiřina Adamičková | 1991: Swetlana Dawydowa | 1992: Anfissa Reszowa | 1993: Anfissa Reszowa | 1994: Swetlana Paramygina | 1995: Anne Briand | 1996: Emmanuelle Claret | 1997: Magdalena Forsberg | 1998: Magdalena Forsberg | 1999: Magdalena Forsberg | 2000: Magdalena Forsberg | 2001: Magdalena Forsberg | 2002: Magdalena Forsberg | 2003: Martina Glagow | 2004: Liv Grete Poirée | 2005: Sandrine Bailly | 2006: Kati Wilhelm | 2007: Andrea Henkel | 2008: Magdalena Neuner | 2009: Helena Jonsson | 2010: Magdalena Neuner | 2011: Kaisa Mäkäräinen | 2012: Magdalena Neuner | 2013: Tora Berger
| Personendaten | |
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| NAME | Bailly, Sandrine |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Biathletin |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1979 |
| GEBURTSORT | Belley, Frankreich |