Sant’Anna di Stazzema

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Sant’Anna di Stazzema ist ein Dorf in der Toskana (Italien) in der Gemeinde Stazzema (Provinz Lucca). International bekannt wurde es durch ein von Truppen der Waffen-SS verübtes Massaker am 12. August 1944 und dessen juristische Aufarbeitung.

Blick auf Häuser des Ortes von der Kirche aus gesehen (links oben das Mahnmal, links Museum der Resistenza)

Geographie[Bearbeiten]

Sant’Anna liegt zwischen 600[1] und 650 Höhenmetern[2][3] am Südrand der Apuanischen Alpen. Der Ort liegt 5 km südlich vom Hauptort und 24 km nordwestlich der Regionalhauptstadt Lucca. Das Dorf mit etwa 30 Einwohnern (Stand 2006) ist nur von Süden her über eine Straße von Camaiore aus erreichbar, die sich als Panoramastraße über die Hügel der Versilia windet. Von den Nachbarorten Farnoccia (östlich), Capezzano (westlich) und Valdicastello (südwestlich) ist Sant’Anna über Saumpfade zu erreichen. Das Dorf ist ein „offenes Dorf“ ohne einen richtigen Ortskern. Um die kleine St.-Anna-Kirche aus dem 16. Jahrhundert gruppieren sich 17 über die Hügel verstreute Häuser, von denen jedes einen eigenen Namen hat. Umrahmt ist Sant’Anna von den Bergen Gabberi, Lieto, Rocca und Ornato.

Geschichte[Bearbeiten]

Sant’Anna hat seinen Ursprung als Hirtensiedlung im 16. Jahrhundert, als die umliegenden Hügel als Weideland von Farnoccia genutzt wurden. Über lange Zeit war die Landwirtschaft mit den Produkten Milch, Käse, Schweinemast, Kastanienmehl sowie Brennholzgewinnung und Holzkohleerzeugung die Haupterwerbsquelle. Ein weiteres wirtschaftliches Standbein bot der seit der Etruskerzeit und mit Unterbrechungen bis Ende der 1980er Jahre in der Region betriebene Bergbau. Abgebaut wurden Pyrit, Kupferpyrit, Bleiglanz, Limonit, Magnetit, Ematit sowie Baryt und Eisenerz. Zudem wurde in Kalköfen Kalk gebrannt.

Um 1750 zählte das Dorf 174 Einwohner in 30 Familien, 1784 dann 192 Einwohner. Das Steueraufkommen von Sant’Anna betrug 1784 gerade mal 150 Lire. In den 1930er Jahren lebten an die 400 Menschen im Dorf. Auf Initiative des Carabinieri-Unteroffiziers Severino Bottari wurde eine Schule gebaut, die den bis dahin üblichen Heimunterricht ablöste. In der Schule wurden erstmals auch Mädchen unterrichtet, ihnen war zuvor die Schulbildung verwehrt worden. Das Schulhaus diente auch als Wohnung für den Lehrer, als Versammlungssaal für das Dorf und als Sanitätsstation.

Massaker[Bearbeiten]

Geschichtlicher Hintergrund[Bearbeiten]

Im Sommer 1944 waren die deutschen Streitkräfte in Italien, wie an fast allen Fronten, auf dem Rückzug. Der Frontverlauf war mittlerweile bis in die Toskana vorgerückt. Da die mit der deutschen Besatzungsmacht verbündete Italienische Sozialrepublik junge Italiener zwangsrekrutierte und viele kampfunfähige Zivilisten zur Zwangsarbeit in der Rüstungsindustrie verpflichtet wurden, führte dies bei Teilen der italienischen Bevölkerung zu einer Antipathie gegen den ehemaligen Verbündeten. Mehr und mehr schlossen sich dem bewaffneten Widerstand, der Resistenza an, um als Partisanen gegen die Besatzung vorzugehen. Die bewaldeten Berge der Toskana boten Schutz und ideale Bedingungen, um deutsche Nachschublinien zu stören. Partisanengruppen verübten in zunehmendem Maße Anschläge gegen die deutschen Truppen. Andererseits war die Region der Apuanischen Alpen um Sant’Anna di Stazzema für die deutschen Truppen eine wichtige Bastion im Rahmen der Grünen Linie, um einen Vormarsch der Alliierten in die Po-Ebene aufzuhalten.

Das deutsche Oberkommando reagierte auf diese Entwicklung mit äußerster Härte. Angeblich hatten Offiziere keine Strafe wegen „zu harten Vorgehens“ zu erwarten. Gefangene Freischärler sollten hingerichtet werden und Zivilisten, die die Aufständischen unterstützten, als Geiseln erschossen werden. Damit sollten potentielle Unterstützer in den toskanischen Bergdörfern, welche die Partisanen mit Nahrungsmitteln und Informationen versorgten, abgeschreckt werden. Trotzdem waren in der Gegend um Stazzema wiederholt Partisanen tätig geworden.

Hergang des Massakers[Bearbeiten]

Am 12. August 1944, kurz nach 6 Uhr, umzingelten vier Kompanien der 16. SS-Panzergrenadier-Division „Reichsführer SS“ der Waffen-SS das Dorf Sant’Anna di Stazzema, das etwa 300 Einwohner und mehrere hundert Flüchtlinge aus der Küstenregion beherbergte.

Rote Leuchtraketen signalisierten den Einwohnern eine Gewaltaktion der Deutschen, daraufhin flüchteten die meisten jungen Männer aus Sant’Anna, weil sie befürchteten, zum Zwangsarbeitereinsatz nach Deutschland verschleppt zu werden.

Nach den Leuchtsignalen trieben die SS-Männer die restlichen Bewohner (überwiegend Frauen und Kinder und ältere Männer) in den einzelnen Ortsteilen zusammen. Dann wurden die Menschen an mehreren Orten ermordet. In Vaccareccia wurden zuerst in mehreren Ställen und Höfen hundert Menschen zusammengetrieben. Dann warfen die SS-Männer Handgranaten auf die Menschen und beschossen sie mit Handfeuerwaffen. Ähnliches passierte in Franchi. Eine Gruppe von 19 Menschen wurde auf den Weg nach Valdicastello eskortiert, dann aber im Wald erschossen. In Sant’Anna selbst wurden die dortigen Einwohner und die der Weiler il Pero und Vinci auf dem Kirchplatz zusammengetrieben, etwa 120 bis 140 Menschen, und dort erschossen. Die Leichen wurden zu Hügeln zusammengeschoben, mit Benzin übergossen und angesteckt. Alle Häuser der verschiedenen Ortsteile wurden angezündet. Rund 180 Menschen, vorwiegend Männer, die vor Beginn der Aktion geflüchtet waren, überlebten das dreistündige Massaker.

Die Ermittlung der Anzahl und die Identifikation der Opfer gelang nur bruchstückhaft. Zuerst verhinderte die Anwesenheit der Deutschen diese Arbeit. Dann waren die Leichen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. In den Tagen danach mussten die Toten wegen der Geruchsentwicklung bestattet werden. Ende September untersuchte eine US-Untersuchungskommission das Massaker und fand in den zerstörten Häusern noch immer verkohlte Reste von Menschen. Die Anzahl der Opfer ist bis heute unsicher, die Angaben schwanken zwischen 400 und 560 Menschen. Der Historiker Carlo Gentile nimmt heute knapp 400 Ermordeten an. Der Wehrmachtbericht war keine Hilfe, er sprach von einem Bandenunternehmen, bei dem es gelungen sei, 270 Banditen zu beseitigen.[4]

Nachkriegszeit und juristische Aufarbeitung[Bearbeiten]

Sant’Anna di Stazzema wurde zum Teil wieder aufgebaut. Das Massaker wurde im Kalten Krieg lange totgeschwiegen und von Italiens Justiz nicht verfolgt.[5] Die Akten über den Vorfall lagerten bis 1994 in einem versiegelten, mit der Tür zur Wand gestellten Schrank im Palazzo Cesi, dem Sitz der Militärstaatsanwaltschaft in Rom, später „Schrank der Schande“ genannt.[6][7] So blieben die Täter fast 60 Jahre unbehelligt. Im April 2004 wurden auf Grundlage dieser Funde Schönenberg, Sommer, Sonntag und sieben weiteren Angeklagten vor dem Militärgericht von La Spezia (Italien) der Prozess gemacht.

Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft und Verurteilungen[Bearbeiten]

Erst im April 2004 eröffnete das Militärgericht von La Spezia (Tribunale Militare di La Spezia) einen Prozess gegen mehrere noch in Deutschland lebende Täter, am 22. Juni 2005 endete dieser Prozess mit der Verurteilung von zehn früheren SS-Angehörigen zu lebenslanger Haft sowie Entschädigungszahlungen in Höhe von etwa 100 Millionen Euro. Alfred Mathias Concina, Karl Gropler, Georg Rauch, Horst Richter, Gerhard Sommer, Alfred Schönenberg und Ludwig Heinrich Sonntag legten Revision gegen das Urteil ein, das jedoch 2006 von einem Militärgericht in Rom bestätigt wurde.[8]

In Deutschland hat dieses Urteil allerdings keine praktische Bedeutung, so dass keiner der Verurteilten eine Strafe verbüßen musste.

Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart[Bearbeiten]

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelte seit 2002 gegen neun der später in Italien Verurteilten. Fünf weitere Personen, die nicht in dem Prozess in La Spezia angeklagt waren, blieben von Ermittlungen ausgenommen. Die Hamburger Rechtsanwältin Gabriele Heinecke, die den Verband der Opfer von Sant’Anna in Deutschland gerichtlich vertritt, stellte 2005 bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung, der mit der Begründung einer zu vermeidenden Gefährdung der Ermittlungen durch die Opfer abgelehnt wurde.[10] Gegen die drei rechtskräftig Verurteilten wurde im Juni 2007 ein Europäischer Haftbefehl ausgestellt. Dieser dürfte jedoch wirkungslos bleiben, da Deutsche zum Zwecke der Strafvollstreckung nicht gegen ihren Willen ausgeliefert werden dürfen.[9]

Kritiker warfen der Staatsanwaltschaft Stuttgart vor, die Ermittlungen eher aus symbolischen Gründen geführt zu haben und in Wirklichkeit nur den natürlichen Tod der heute noch lebenden Täter abzuwarten. Dadurch versuche die Staatsanwaltschaft, eine Einstellung des Verfahrens mangels Beweisen oder einen Freispruch zu vermeiden, was beides als Niederlage für die Justiz gelten würde. Die Staatsanwaltschaft erklärte hierzu: „Die Ermittlungen dauern noch an, ein Ende ist nicht abzusehen. ... Wir wollen den Sachverhalt vollständig aufklären. Und es ergeben sich immer wieder neue Hinweise.“ Neue Zeugen hätten sich gefunden, weitere würden gesucht, jedoch könnten oder wollten sich vielleicht die Zeugen häufig nicht mehr erinnern.[11] 2007 erklärte eine Sprecherin im Gespräch mit der „Frankfurter Rundschau“: „Nach dem deutschen Rechtssystem müssen wir jedem einzelnen eine Tatbeteiligung nachweisen, und wir brauchen Mordmerkmale wie Grausamkeit und niedere Beweggründe, weil nur Mord nicht verjährt.“[9]

Die Staatsanwaltschaft hat ihrerseits die Verurteilung in Italien kritisiert. Sie sei ein „Schnellschuss aus der Hüfte“, bei dem sich die italienische Justiz zehn Angehörige der Einheit „herausgepickt“ und pauschal verurteilt habe.[9]

Am 1. Oktober 2012 teilte die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit, dass ihre Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg ergeben hätten, dass den 17 Beschuldigten – insbesondere den (zwischenzeitlich) 8 noch lebenden Beschuldigten – eine noch nicht verjährte strafbare Beteiligung an den Geschehnissen in Sant‘ Anna di Stazzema nicht nachgewiesen werden könne. Die Ermittlungsverfahren wurden daher nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt. Der Justizminister von Baden-Württemberg, Rainer Stickelberger (SPD), teilte ergänzend mit, dass die Ermittlungsbehörden an Recht und Gesetz gebunden seien. Hierzu gehöre vor allem auch die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu der Frage, unter welchen Voraussetzungen Soldaten im Zusammenhang mit Tötungen während des Krieges wegen Mordes oder Beihilfe zum Mord verantwortlich gemacht werden können. Stickelberger erklärte: „Soweit ich es einschätzen kann, ist die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Stuttgart, das Verfahren einzustellen, der auf dieser Rechtsprechung beruhenden Rechtslage geschuldet.“[12]

Gedenken[Bearbeiten]

Enio Mancini, der das Massaker als Junge miterlebte und nicht von den Deutschen erschossen wurde, hat an der Stelle des ehemaligen Dorfes eine Gedenkstätte und ein Museum aufgebaut, in dem unter anderem Fotos und persönliche Habe zu besichtigen sind. Am 60. Jahrestag des Massakers besuchte mit dem deutschen Innenminister Otto Schily erstmals ein deutscher Politiker eine Gedenkfeier im Ort.[13] Am 24. März 2013 besuchten der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck und der italienische Staatspräsident Giorgio Napolitano den Ort und gedachten der Opfer. Gauck sagte, dass es das Empfinden für Gerechtigkeit verletze, wenn Täter nicht überführt und bestraft werden könnten, weil die Instrumente des Rechtsstaates dies nicht zuließen.[14] 2013 bekamen zwei Überlebende des Massakers, Enio Mancini und Enrico Pieri, den Stuttgarter Friedenspreis für ihr Engagement zur Aufarbeitung und Völkerverständigung. Eine Delegation aus Überlebenden und Angehörigen wurde auch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann empfangen.[15]

Im Jahre 2002 gründete das Essener Musiker-Ehepaar Maren und Horst Westermann eine Initiative zur Wiederherstellung der Orgel in der kleinen, von deutschen Truppen zerstörten Kirche von Sant’Anna. Sie sammelten mit Hilfe von Benefizkonzerten Spenden, und am 29. Juli 2007 konnte die Orgel feierlich wieder in Betrieb genommen werden.[16] Die Initiative stand unter der Schirmherrschaft der Staatspräsidenten Deutschlands und Italiens und fand auch die Unterstützung der toskanischen Landesregierung, der Provinz Lucca und der Gemeinde Stazzema sowie anderer toskanischer Institutionen. Seit 2007 führt die Deutsch-Italienische Gesellschaft Freunde der Friedensorgel Sant’Anna di Stazzema jeden Sommer eine Konzertreihe durch, ab 2011 ergänzt durch Vortragsveranstaltungen und eine Ausstellung.[17]

2012 legte die Deutsch-italienische Historikerkommission einen umfangreichen Bericht über deutsche Kriegsverbrechen in Italien vor, den sie im Laufe von etwa drei Jahren erarbeitet hatte.[18]

Bilder[Bearbeiten]

Bekannte Personen[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Friedrich Andrae: Auch gegen Frauen und Kinder. Piper, München 1995, ISBN 3-492-03698-8.
  • Claudia Buratti, Giovanni Cipollini: Vite bruciate. La strage di Sant’Anna di Stazzema 1944–2005. L’Unità, Rom 2006.
  • Carlo Gentile:Wehrmacht und Waffen-SS im Partisanenkrieg: Italien 1943–1945. Schöningh, Paderborn 2012, ISBN 978-3-506-76520-8.
  • Carlo Gentile: Le SS di Sant’Anna di Stazzema: azioni, motivazioni e profilo di una unità nazista. In: Marco Palla (Hrsg.): Tra storia e memoria. 12 agosto 1944: la strage di Sant’Anna di Stazzema. Carocci, Rom 2003, S. 86–117.
  • Carlo Gentile: Politische Soldaten. Die 16. SS-Panzer-Grenadier-Division „Reichsführer-SS“ in Italien 1944. In: Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken. 81, 2001, S. 529–561.
  • Carlo Gentile: Sant’Anna di Stazzema. In: Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Orte des Grauens. Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Primus, Darmstadt 2003, S. 231–236.
  • Gerhard Schreiber: Deutsche Kriegsverbrechen in Italien – Täter, Opfer, Strafverfolgung. Beck, München 1996, ISBN 3-406-39268-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sant'Anna di Stazzema – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Von Wolken umgeben. Sant’Anna, Teil der Gemeinde Stazzema bei santannadistazzema.org, abgerufen am 13. Oktober 2013
  2. Touring Club Italiano: Toscana. Mailand 2003, ISBN 88-365-2767-1, S. 120.
  3. Offizielle Webseite des ISTAT (Istituto Nazionale di Statistica) zu den statistischen Daten der Provinz Lucca, abgerufen am 11. Oktober 2012 (ital.)
  4. Carlo Gentile: Sant’Anna di Stazzema. In: Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Orte des Grauens. Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Primus, Darmstadt 2003, S. 231–236
  5. „Es verletzt unser Empfinden für Gerechtigkeit tief“, Süddeutsche Zeitung vom 23. März 2013.
  6. Heike Demmel: Das Massaker von Sant’Anna di Stazzema – Schleppende Ermittlungen in Deutschland, resistenza.de
  7. Wolfgang Most: Der Schrank im Palazzo Cesi – Späte Prozesswelle gegen ehemalige deutsche Soldaten in Italien, resistenza.de
  8. a b c Lars Reissmann: Verurteilung wegen des SS-Massakers von Sant’Anna di Stazzema bestätigt. Lokalberichte Hamburg, 17. Jahrgang, Nr. 24, 23, November 2006, S. 8 (PDF-Datei; 553 KB)
  9. a b c d e f Frankfurter Rundschau: Haftbefehle gegen Ex-SS-Männer beantragt, 26. Juni 2007
  10. Das Massaker von Sant’Anna di Stazzema am 12. August 1944 – Materialiensammlung 1 für eine bundesweite Kampagne zur Anklageerhebung in Deutschland, Mai 2006, S. 19–20 (PDF-Datei; 795 KB)
  11. Franz Schmider: Ein Massaker und eine Mauer des Schweigens. In: Badische Zeitung vom 6. Mai 2006, S. 3
  12. Zumeldung zur Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart „Kein hinreichender Tatverdacht für eine Anklage wegen des Massakers in Sant´ Anna di Stazzema am 12. August 1944“ bei justiz.baden-wuerttemberg.de, 1. Oktober 2012 (abgerufen am 2. Oktober 2012).
  13. Otto Schily: Ansprache auf der Gedenkfeier zum Massaker vom 12. August 1944 in Sant’Anna di Stazzema, 12. August 2004
  14. Gauck und Napolitano gedenken des SS-Massakers in Sant'Anna di Stazzema Deutschlandradio, 24. März 2013
  15. Stuttgarter Zeitung: Stuttgarter Friedenspreis 2013 - Kretschmann findet die richtigen Worte, abgerufen am 15. November 2013
  16. Eine Orgel für Sant’Anna (nicht mehr abrufbar)
  17. Neue Musik Zeitung: Versöhnung mit Pfeifen, Tasten und Pedalen, abgerufen am 13. Oktober 2013
  18. Volltext des Bericht der von den Außenministern der Bundesrepublik Deutschland und der Italienischen Republik am 28.3.2009 eingesetzten Deutsch-Italienischen Historikerkommission (PDF; 659 kB, abgerufen am 13. Oktober 2013)

43.97416666666710.273611111111Koordinaten: 43° 58′ N, 10° 16′ O