Schlacht bei Gadebusch
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| Schlacht bei Gadebusch | |||||||
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| Teil von: Großer Nordischer Krieg | |||||||
Ansicht der Truppenaufstellungen bei Gadebusch |
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| Konfliktparteien | |||||||
| Befehlshaber | |||||||
| Magnus Stenbock | Friedrich IV. von Dänemark Jakob Heinrich von Flemming |
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| Truppenstärke | |||||||
| 14.000 Mann | 16.000 Dänen 3.500 Sachsen |
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| Verluste | |||||||
| 500 Tote und 1100 Verwundete | Dänen: 2500 Tote und Verwundete 2500 Gefangene Sachsen: 750 Tote und Verwundete 1.000 Gefangene |
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| Großer Nordischer Krieg (1700–1721) |
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In der Schlacht bei Gadebusch (auch Schlacht von Wakenstädt) trafen am 9. Dezemberjul./ 20. Dezember 1712greg. bei Gadebusch in Westmecklenburg schwedische auf die verbündeten dänischen und sächsischen Truppen. Es war der letzte große Sieg der Schweden im Großen Nordischen Krieg.
Während des Jahres 1712 waren die schwedischen Besitzungen auf dem Festland von den Alliierten Dänemark, Sachsen und Russland bis auf einige Befestigungen eingenommen worden. Die Schweden durften die verbliebene Stadt Stralsund in Schwedisch-Pommern als Brückenkopf auf dem Kontinent nicht verlieren. Die Schweden unter ihrem Oberbefehlshaber Magnus Stenbock bewegten sich zwischen die südlich von Stralsund stehenden Russisch-sächsischen Truppen und die bei Hamburg zusammengezogenen Dänischen Truppen, um eine Vereinigung der Truppen zu verhindern. Da durch Abstimmungsschwierigkeiten sich der Aufmarsch insbesondere der russischen Artillerie verzögerte, kam diese in der Schlacht bei Gadebusch nicht zum Einsatz, so dass Stenbock von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Kanonen geringfügig überlegen war. Im Ergebnis der für Stenbock siegreichen Schlacht gegen die alliierte Übermacht verloren über 5.000 Soldaten ihr Leben oder wurden verwundet. Kriegsentscheidend war die Schlacht nicht, schon im nächsten Jahr sollte sich das Schicksal dieser schwedischen Armee bei Tönning in Schleswig-Holstein besiegeln.
Koordinaten: 53° 40' 18" N, 11° 6' 43" O

