Serpentine Gallery

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Pavillon 2002 von Toyo Ito
Pavillon 2007 von Eliasson und Thorsen (links)
Pavillon 2009, SANAA
Pavillon 2012, Ai Weiwei und Herzog & de Meuron
Pavillon 2013, Sou Fujimoto

Die Serpentine Gallery ist ein Kunstmuseum in den Kensington Gardens im Zentrum von London. Sie stellt im Wesentlichen moderne und zeitgenössische Kunst aus. Nach eigenen Angaben besuchen jährlich mehr als 750.000 Menschen die Ausstellung. Der Eintritt ist kostenlos. Finanziert wird die Galerie von der britischen Regierung und von privaten Mäzenen.

Entwicklung[Bearbeiten]

Die Galerie wurde 1970 von dem Arts Council of Great Britain gegründet und in einem klassizistischen Teehaus aus dem Jahre 1934 untergebracht. Auf dem Fußboden im Eingangsbereich des Gebäudes befindet sich ein Kunstwerk von Hamilton Finlay in Zusammenarbeit mit Peter Coates zu Ehren Lady Dianas, die Schirmherrin der Galerie war. Ihren Namen hat die Galerie von dem nahe gelegenen Serpentine Lake. Die Galerie war in der ersten Zeit nur in den Sommermonaten geöffnet. Werke von Man Ray, Henry Moore, Andy Warhol, Marisa Merz und Damien Hirst wurden bis heute gezeigt.

1986 wurde Julia Peyton-Jones Direktorin, unter ihrer Leitung entstand ein völlig neues Ausstellungs-Konzept.[1] Seit 2000 errichten führende Architekten jährlich einen temporären Pavillon auf dem Gelände und präsentieren ihn der Öffentlichkeit.

Pavillons[Bearbeiten]

Folgende Architekten gestalteten einen Pavillon für die Serpentine Gallery:[2]

Serpentine Sackler Gallery[Bearbeiten]

Seit 2013 besteht in der Nähe der Galerie, neben einem Schießpulvermagazin aus dem Jahre 1805, ein von der Architektin Zaha Hadid geplantes Gebäude mit 905 m² Ausstellungsfläche sowie Restaurant und Shop, die Serpentine Sackler Gallery. Dort waren 2014 unter anderem Werke des italienischen Designers Martino Gumper unter dem Titel Design is a State of Mind zu sehen.[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Serpentine Gallery Pavilion 2006: Rem Koolhaas and Cecil Balmond with Arup. König, Köln 2008, ISBN 978-3-86560-393-7.
  • Peter Zumthor. Hortus Conclusus. Serpentine Gallery Pavilion 2011. König, Köln 2011, ISBN 978-3-86335-055-0.
  • Sou Fujimoto: Serpentine Gallery Pavillion (2013), Hrsg. Sophie O'Brian, König, Köln 2013, ISBN 978-3-86335-408-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Serpentine Gallery Pavilion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. „Rem Koolhass und die serpentine Gallery“ [sic], arte, 18. Juli 2006.
  2. Gina Thomas: „Pavillon der Serpentine Gallery. Ein Schneckenhaus von Eliasson und Thorsen“, FAZ, 24. August 2007.
  3. Den Planeten neu hochfahrenin FAZ vom 1. Oktober 2013, Seite 33

51.504666666667-0.17505555555556Koordinaten: 51° 30′ 17″ N, 0° 10′ 30″ W