Sondernheim

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49.1899128.360809110Koordinaten: 49° 11′ 24″ N, 8° 21′ 39″ O

Sondernheim
Wappen der ehemaligen Gemeinde Sondernheim
Höhe: 110 m
Fläche: DE-NNdep1
Einwohner: 2722 (30. Jun. 2007)
Eingemeindung: 22. April 1972
Postleitzahl: 76726
Vorwahl: 07274
Sondernheim (Rheinland-Pfalz)
Sondernheim

Lage von Sondernheim in Rheinland-Pfalz

Sondernheim, pfälzisch Sunnre, ist eine ehemalige Ortsgemeinde im Südosten der Pfalz (Rheinland-Pfalz). Es gehört heute als Ortsteil zur Kreisstadt Germersheim.

Geographie[Bearbeiten]

Sondernheim liegt drei Kilometer südlich von Germersheim in der Rheinebene auf der linken Rheinseite. Seit der Flussbegradigung im 19. Jahrhundert grenzt es an einen Altrheinarm, eine dabei abgetrennte Flussschlinge, während der Neurhein östlich in einer Entfernung von einem Kilometer vorbeifließt. Etwas rheinaufwärts, beim nordbadischen Dorf Liedolsheim, war bereits 1391 der erste nachweisbare Durchstich eines Rheinmäanders zwischen Lauterburg und Worms erfolgt.

Für die Rheinschifffahrt von Bedeutung ist die Sondernheimer Schwelle. An dieser Untiefe in Höhe des Ortes, die durch härteres Gestein im Flussbett verursacht wird, muss bei Niedrigwasser der Schiffsverkehr relativ früh eingestellt werden.

Auf der Gemarkung des Ortsteils mündet der Spiegelbach, ein nach rechts abzweigender Seitenarm der Queich, in den Altrhein.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf Sondernheim wurde 1309 erstmals urkundlich erwähnt. Am 22. April 1972 erfolgte die Eingemeindung in die Kreisstadt Germersheim.[1]

Das Wanderheim Schleusenhaus Sondernheim des Pfälzerwald-Vereins

Verkehr[Bearbeiten]

Das überregionale Straßennetz ist von Sondernheim aus über die Bundesstraße 9 (LudwigshafenWörth am Rhein, Anschlussstellen Germersheim-Süd oder Bellheim-Nord) zu erreichen.

Sondernheim ist mit einem Haltepunkt an die Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth angeschlossen. Diese Strecke bedient zwischen Germersheim und Wörth seit Dezember 2010 die Stadtbahn Karlsruhe.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Franz Lang, katholischer Pfarrer von 1923 bis 1948, ernannt 1948
  • Heinrich Scherer, Bürgermeister von 1932 bis 1945, ernannt 1968
  • Valentin Moos, später Bruno Moos, Volksmissionar in Brasilien, ernannt 1969

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

  • Franz Hardardt, später Frank Hardart (* 22. Oktober 1850, † 10. September 1918), seit 1858 in den USA, 1902 Mitbegründer der Horn & Hardart Automatenlokale in Philadelphia und New York
  • Franz Immig (1918–1955), deutscher Fußballspieler

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Sondernheim – Quellen und Volltexte
 Commons: Sondernheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Seite 177 (PDF; 2,6 MB)